Also, wer nun immer wieder Bilder von meinem Rauhbein D.J. sieht glaubt nicht wirklich das ich ein absoluter Schäfifan bin:mrgreen:
Ist aber so, denn immerhin begleitete mich 12 Jahre lang meine weisse Schäfihündin Cindy die ich abgöttisch geliebt habe. Ich denke das beruhte auf Gegenseitigkeit
Tief in seinem Herzen scheint D.J. was von einem Schäfi zu stecken denn sein WTP ist enorm und das für einen Terriermix:shock:
Und doch schaue ich immer sehnsüchtig zu den Schäfis wenn ich einen sehe. Ich hätte gern wieder einen.
Mein Traum ist es irgendwann ländlicher zu ziehen und wieder einen weißen Schäfi einziehen zu lassen.
Was ich an meiner Cindy so geschätzt habe:
Sie war wahnsinnig lernbegierig
Als sie noch jünger war ein Temperamentsbündel was sich aber jederzeit abrufen lies, da konnte die tollste Hundemeute im Spiel vertieft sein sie kam sofort angeflitzt wenn ich sie auch nur leise rief.
Leider konnte ich sie nicht sportlich führen da sie mittelschwere HD und Arthrose hatte, aber ich brachte ihr andere Dinge bei. So hatte sie ein recht großes Reportoire an Tricks drauf.
Ich liebte ihre Ruhe und Ausgeglichenheit, nichts konnte sie aus ihrer Ruhe bringen, weder lautes Kindergeschrei noch Geböller.
Sie war in der Wohnung ausgesprochen ruhig, schlug nie an sondern zeigte lediglich an indem sie an die Tür ging und lauschte was los war.
Sie tröstete unermüdlich meine Kinder und mich als mein Mann starb.
Ein Fingerzeig, eine Geste und sie wußte gleich was von ihr velangt wurde, sei es das sie etwas zu lassen hatte oder was sie tun sollte.
Sie klaute niemals Lebensmittel vom Tisch oder sonstwo (ausser Spekulatius, dafür hatte sie eine Schwäche und vergaß die beste Erziehung:mrgreen

. Man konnte wirklich Wurst, Käse oder Ähnliches offen auf einen niedrigen Tisch legen und stundenlang weggehen, wenn man wiederkam waren diese Dinge nach wie vor unberührt.
Sie adoptierte unseren Kater gleich als dieser einzog und verbrüderte sich mit ihm

Sie war unendlich geduldig Kindern gegenüber, überhaupt liebte sie Menschen über alle Maßen.
Genauso liebte und erzog sie Welpen. Sie akzeptierte sie nicht nur ohne Murren sondern schloß gleich Freundschaft mit ihnen.
So akzeptierte sie auch jeden anderen Hund der in unsere Wohnung kam, ganz gleich ob sie ihn kannte oder nicht denn wenn sie sah das es für mich ok war dann war es auch für sie ok.
Als sie jünger war vertrug sie auch draussen sich mit allen Hunden aber das änderte sich als sie älter wurde was sicher darauf zurückzuführen war das es unverantwortliche Hundehalter gibt die ihre nichtverträglichen Hunde trotzdem überall hin lassen. So wurde Cindy im laufe ihres Lebens mehrfach gehetzt und gebissen

. Und dennoch kam sie letztlich mit den meisten Hunde bis zum Schluß gut klar. Nur mit einer handvoll Hündinnen hatte sie arge Probleme.
Ach, es gäbe noch so viele Dinge die ich schreiben könnte aber das würde hier absolut den Rahmen sprengen.
Anbei noch ein paar Bilder von ihr. Auf dem ersten war sie 5 Monate jung, auf den anderen so um die 3 oder vier Jahre.