Und deshalb reicht es, wenn wir die Tiere nur im Winter füttern, wenn Eis und Schnee liegt.[/QUOTE]
Hallo,
dein Link ist echt lesenswert.
Ich weis jetzt endlich alles über die Stuttgarter Kickers, was am 21. September alles geschah und das Sebastian Vrancx der Begründer der flämischen Schlachtenmalerei ist.
O.K. es ist eine Grundsatzdiskussion.
Es gibt Leute, die sogar eine Fütterung von Wildvögeln im Winter ablehnen.
http://www.bankkaufmann.com/a-18066...osystem-kann-empfindlich-gestoert-werden.html
Außerdem fehlt die Differenzierung zwischen ländlichen Gebieten und Großstädten.
Ich lebe nunmal in einer Stadt.
Außerdem beschreibst Du nur das Futterverhalten einiger Wildvögel.
Es gibt aber viele verschiedene Gattungen.
Und die Populationen sind stark rückläufig.
Ich kann mich noch gut an meine Kindheit erinnern.
Da gab es in unserem Garten Spatzenschwärme mit bis zu 200 Vögeln.
Wenn man heute Glück hat ( und ein Auge ) sieht man Gruppen von 5 bis 10 Tieren. Und das ist sehr selten geworden.
Der Mensch hat dafür gesorgt, das z.B. der Spatz in Städten nicht mehr genug Nahrung und Nistplätze findet.
Durch Vernichtung von Grünflächen und eine " nicht Wildtier gerechte " Gartengestaltung, stirbt dieser Vogel langsam aber sicher aus.
Auch die globale Erwärmung trägt dazu bei, das schädliche Einzeller stärker auf Populationen Einfluß nehmen.
Es ist " Menschenwerk " , das diese schönen Tiere, nicht mehr in Großstädten überleben können.
Überall auf der Welt sind Gattungen vom Aussterben bedroht.
Weil Die Menscheit langsam aber sicher in eine " narzistische Haltung " abgleitet.
Die Menschen, die das erkannt haben, bekämpfen sich verbal auch noch
untereinander.
Wenn vielen Menschen das egal ist, sollte es einige geben, denen das nicht egal ist.
Es ist also legitim , den Schaden zu begrenzen, den wir selber verursacht haben.
Deshalb stelle ich Futter, Nistplätze und Trinkwasser ganzjährig bereit.
Es gibt immer einen Grund, warum Wildtiere sich dem Menschen nähern.
Sie tun es aus der Not heraus.
Wildtiere, die in ihrem Lebensbereich genug Futter und Nistplätze finden, haben keinen Grund, sich dem Menschen zu nähern.
Alleine der Hund war intelligent genug, sich dem Menschen zu nähern, um sein Heim zu verteidigen und dafür Nahrung zu erhalten.
Man lese sich mal genau den oben genannten Link durch.
" Vivatier " argumentiert, das man überhaupt nicht zufüttern sollte, weil Kinder lieber in den Wald gehen sollten, um Wildvögel zu beobachten.
Eine echt " asoziale " Begründung, weil Großstadtkinder gar nicht in den Wald gehen können, weil es keine Waldgebiete mehr gibt.
Die " Kleinstwälder " die noch vorhanden sind, reichen nicht aus, um Populationen zu sichern.
Könnten sie es, gäbe es keine " roten Listen ".
Tierfreund zu sein, bedeutet eben nicht nur über Mindestmaße von Zebrafinken Volieren nachzudenken.
Auch der Hamster wird versorgt, auch wenn einige User es noch besser machen wollen und können.
Die Verantwortung, die Nöte wilder Tiere zu erkennen, ist eben auch Bestandteil der Tierliebe.
Futter und Trinkwasser für Wildvögel anzubieten, zeugt von Verantwortung und sozialer Intelligenz.
Ich kann es einfach nicht verstehen, wenn User für die Belange ihrer Haustiere massiv kämpfen , die Nöte wilder Tiere aber ignorieren.
Liebe Grüße Sepp