So viele fragen zu Spatzen Meisen und Co

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  • So viele fragen zu Spatzen Meisen und Co Beitrag #41
hallo

sepp

ich habe bei mir erst mal alles entfernt :( ich hoffe das war richtig , wie sieht es denn jetzt mit diesen futterampeln aus ??????????? kann man die gefahrlos aufhängen ????? die vögel kommen ja nicht mehr in kontakt mit den futter .die können sich ein nuss rauspicken und das wars dann sie können sich ja nicht mehr draufsetzten ( so wie in mein alten futterhäuschen ) wäre das ne alternative ??? und wie ich ja schon geschrieben habe , wasser biete ich ja schon seit einiger zeit nicht mehr an , warum auch , der rhein ist 10 meter von mir entfernt , da finden die genug wasser , ne extra tränke macht sowieso nicht viel sinn bei mir

gruss wolfgang
 
  • So viele fragen zu Spatzen Meisen und Co

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  • So viele fragen zu Spatzen Meisen und Co Beitrag #42
hallo

sepp

ich habe bei mir erst mal alles entfernt :( ich hoffe das war richtig , wie sieht es denn jetzt mit diesen futterampeln aus ??????????? kann man die gefahrlos aufhängen ????? die vögel kommen ja nicht mehr in kontakt mit den futter .die können sich ein nuss rauspicken und das wars dann sie können sich ja nicht mehr draufsetzten ( so wie in mein alten futterhäuschen ) wäre das ne alternative ??? und wie ich ja schon geschrieben habe , wasser biete ich ja schon seit einiger zeit nicht mehr an , warum auch , der rhein ist 10 meter von mir entfernt , da finden die genug wasser , ne extra tränke macht sowieso nicht viel sinn bei mir

gruss wolfgang

Grüß Dich Wolfgang,

der NABU ist sich nicht sicher, ob der Einzeller, nachdem der Wildvogel getrunken hat, das Futter kontanimiert.

Der Einzeller befindet sich ja im " Aufnahme und Verdauungstrakt " der Wildvögel.

Das bedeutet, er kann im Kropf ( durch einen Abstrich ) oder im Kot nachgewiesen werden.

Logisch betrachtet, kann der infizierte Vogel erst trinken und dann durch Futteraufnahme durch " Kleinsttröpfchen " mit dem Einzeller das Futter kontaminieren.

Ich habe auch das Füttern und Tränken eingestellt.

Ich halte ständigen telefonischen Kontakt mit dem " NABU ".

Aber letztendlich entscheidet doch Jeder für sich, wie er dieser Situation begegnet.

Ich kenne Leute, die argumentieren halt anders.

Frei nach dem Motto : " Nur die Harten, kommen in den Garten ".

Der NABU differenziert eben nicht, zwischen Futterampeln oder frei begehbaren Futterhäuschen ( das habe ich ja definiert ), da Niemand genau sagen kann, ob es keine " Folgekontanimation " gibt.

Jeder entscheidet für sich ( hoffentlich auf der Basis der Vernunft ).

MfG Sepp
 
  • So viele fragen zu Spatzen Meisen und Co Beitrag #43
hallo

ja wie gesagt ich habe erst mal alles eingestellt , also kein futter mehr , weist du ab wieviel grad der parasit das zeitliche segnet ?? , was ist wenn die temperaturen wieder drastisch in den keller gehen ?? geht der parasit dann kaputt ?? ist da was bekannt drüber ??

gruss wolfgang
 
  • So viele fragen zu Spatzen Meisen und Co Beitrag #44
hallo

ja wie gesagt ich habe erst mal alles eingestellt , also kein futter mehr , weist du ab wieviel grad der parasit das zeitliche segnet ?? , was ist wenn die temperaturen wieder drastisch in den keller gehen ?? geht der parasit dann kaputt ?? ist da was bekannt drüber ??

gruss wolfgang

Hallo Wolfgang,

mir wächst leider auch kein Gras aus der Tasche.

Halte Kontakt mit dem NABU.

Ich mache das auch.

Mit sinkenden Temperaturen stirbt der Einzeller ab.

MfG Sepp
 
  • So viele fragen zu Spatzen Meisen und Co Beitrag #45
Hallo Wolfgang,

ich hatte es in einem vorherigen Post schon geschrieben - Trichos sind deutlich aktiver bei hohen Temperaturen, im Winter sinkt die Gefahr einer Ansteckung z.B. durch infektiöses Trinkwasser deutlich.

Das heißt aber nicht, dass bei einem Vogel, der an einer Trichomonadeninfektion leidet, diese im Winter automatisch absterben - im Vogelkörper leben sie natürlich weiter und können durch gegenseitiges Füttern auch an andere Vögel übertragen werden. Wo sie logischerweise auch weiterleben.

Zu den Futterampeln konnte ich telefonisch nur so viel erfahren, dass sie zwar hygienischer sind, trotzdem aber natürlich viele Vögel auf begrenztem Raum zusammenkommen, was die Gefahr einer Infektion automatisch erhöht.

Das ist das, was ich jetzt an Infos habe, entscheiden musst Du selbst.
 
  • So viele fragen zu Spatzen Meisen und Co Beitrag #46
hallo

anitram

wie oben schon geschrieben , ich habe erst mal alles weggemacht , mir blutet zwar das herz die armen dinger jetzt bei mir auf dem balkon zu sehen und die finden dort nichts mehr aber immer noch besser als wenn sich zig andere arten noch anstecken , die frage mit den niedrigeren temperaturen kommt daher , ich will natürlich im winter wieder futter hinstellen , ,ich weiß das viele erreer bei sinkenden temperaturen kaputt gehen , aber wie ist es jetzt bei den aktuellen ?? das wollte ich eigentlich wissen . wer könnte sowas wissen ?? die bei dem nabu wusste nicht viel

gruss wolfgang
 
  • So viele fragen zu Spatzen Meisen und Co Beitrag #47
Das habe ich doch gerade geschrieben. ;) Trichomonaden sind keine "Erreger", sondern Parasiten, einmal im Wirtskörper, sterben sie nicht ab.

Bei kalten Außentemperaturen sind sie "draußen" zumindest deutlich weniger aktiv, ob sie ganz absterben, da bin ich überfragt. Nicht umsonst gibt es aber die meisten Trichomonadeninfektionen, sobald das Wetter wärmer wird, also im Frühsommer und Sommer.

Die Gefahr ist eben die, dass jetzt viele Vögel Trichomonaden in sich tragen. Bei den Grünfinken gab es diese enorme Anfälligkeit laut NABU ja deswegen, weil sie vorher wohl noch nie mit diesem Parasiten in Kontakt gekommen sind. Viele andere Wildvögel tragen ihn aber auch in sich, sind daran gewöhnt, sterben also nicht gleich, aber geben ihn weiter.

Und da ist an Futterstellen, wo viele verschiedene Vogelarten zusammenkommen, die Gefahr eben größer.

Hast Du eigentlich den Link gelesen, den ich Dir geschickt hatte ?
 
  • So viele fragen zu Spatzen Meisen und Co Beitrag #48
Das habe ich doch gerade geschrieben. ;) Trichomonaden sind keine "Erreger", sondern Parasiten, einmal im Wirtskörper, sterben sie nicht ab.

Bei kalten Außentemperaturen sind sie "draußen" zumindest deutlich weniger aktiv, ob sie ganz absterben, da bin ich überfragt. Nicht umsonst gibt es aber die meisten Trichomonadeninfektionen, sobald das Wetter wärmer wird, also im Frühsommer und Sommer.

Die Gefahr ist eben die, dass jetzt viele Vögel Trichomonaden in sich tragen. Bei den Grünfinken gab es diese enorme Anfälligkeit laut NABU ja deswegen, weil sie vorher wohl noch nie mit diesem Parasiten in Kontakt gekommen sind. Viele andere Wildvögel tragen ihn aber auch in sich, sind daran gewöhnt, sterben also nicht gleich, aber geben ihn weiter.

Und da ist an Futterstellen, wo viele verschiedene Vogelarten zusammenkommen, die Gefahr eben größer.

Hast Du eigentlich den Link gelesen, den ich Dir geschickt hatte ?

Hallo,

na, na Anitram.

Warum so ungeduldig ?:mrgreen:

Ich kann Wolfgang gut verstehen.

Mich nervt es auch, das ich meinen " Besuchern " im Moment nichts gutes tun darf.

Aber Du hast mit deinen Argumenten völlig recht.

MfG Sepp
 
  • So viele fragen zu Spatzen Meisen und Co Beitrag #49
Und deshalb reicht es, wenn wir die Tiere nur im Winter füttern, wenn Eis und Schnee liegt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • So viele fragen zu Spatzen Meisen und Co Beitrag #50
Und deshalb reicht es, wenn wir die Tiere nur im Winter füttern, wenn Eis und Schnee liegt.[/QUOTE]

Hallo,

dein Link ist echt lesenswert.

Ich weis jetzt endlich alles über die Stuttgarter Kickers, was am 21. September alles geschah und das Sebastian Vrancx der Begründer der flämischen Schlachtenmalerei ist.

O.K. es ist eine Grundsatzdiskussion.

Es gibt Leute, die sogar eine Fütterung von Wildvögeln im Winter ablehnen.



Außerdem fehlt die Differenzierung zwischen ländlichen Gebieten und Großstädten.

Ich lebe nunmal in einer Stadt.

Außerdem beschreibst Du nur das Futterverhalten einiger Wildvögel.

Es gibt aber viele verschiedene Gattungen.

Und die Populationen sind stark rückläufig.

Ich kann mich noch gut an meine Kindheit erinnern.

Da gab es in unserem Garten Spatzenschwärme mit bis zu 200 Vögeln.

Wenn man heute Glück hat ( und ein Auge ) sieht man Gruppen von 5 bis 10 Tieren. Und das ist sehr selten geworden.

Der Mensch hat dafür gesorgt, das z.B. der Spatz in Städten nicht mehr genug Nahrung und Nistplätze findet.

Durch Vernichtung von Grünflächen und eine " nicht Wildtier gerechte " Gartengestaltung, stirbt dieser Vogel langsam aber sicher aus.

Auch die globale Erwärmung trägt dazu bei, das schädliche Einzeller stärker auf Populationen Einfluß nehmen.

Es ist " Menschenwerk " , das diese schönen Tiere, nicht mehr in Großstädten überleben können.

Überall auf der Welt sind Gattungen vom Aussterben bedroht.

Weil Die Menscheit langsam aber sicher in eine " narzistische Haltung " abgleitet.

Die Menschen, die das erkannt haben, bekämpfen sich verbal auch noch
untereinander.

Wenn vielen Menschen das egal ist, sollte es einige geben, denen das nicht egal ist.

Es ist also legitim , den Schaden zu begrenzen, den wir selber verursacht haben.

Deshalb stelle ich Futter, Nistplätze und Trinkwasser ganzjährig bereit.

Es gibt immer einen Grund, warum Wildtiere sich dem Menschen nähern.

Sie tun es aus der Not heraus.

Wildtiere, die in ihrem Lebensbereich genug Futter und Nistplätze finden, haben keinen Grund, sich dem Menschen zu nähern.

Alleine der Hund war intelligent genug, sich dem Menschen zu nähern, um sein Heim zu verteidigen und dafür Nahrung zu erhalten.

Man lese sich mal genau den oben genannten Link durch.

" Vivatier " argumentiert, das man überhaupt nicht zufüttern sollte, weil Kinder lieber in den Wald gehen sollten, um Wildvögel zu beobachten.

Eine echt " asoziale " Begründung, weil Großstadtkinder gar nicht in den Wald gehen können, weil es keine Waldgebiete mehr gibt.

Die " Kleinstwälder " die noch vorhanden sind, reichen nicht aus, um Populationen zu sichern.

Könnten sie es, gäbe es keine " roten Listen ".

Tierfreund zu sein, bedeutet eben nicht nur über Mindestmaße von Zebrafinken Volieren nachzudenken.

Auch der Hamster wird versorgt, auch wenn einige User es noch besser machen wollen und können.

Die Verantwortung, die Nöte wilder Tiere zu erkennen, ist eben auch Bestandteil der Tierliebe.

Futter und Trinkwasser für Wildvögel anzubieten, zeugt von Verantwortung und sozialer Intelligenz.

Ich kann es einfach nicht verstehen, wenn User für die Belange ihrer Haustiere massiv kämpfen , die Nöte wilder Tiere aber ignorieren.

Liebe Grüße Sepp
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • So viele fragen zu Spatzen Meisen und Co Beitrag #51
Also um mal ein konkretes Beispiel zu nennen, der Haussperling ist in seinem Bestand arg bedroht und gefährdet, es kann also nicht stimmen, was Wikipedia da schreibt. Auch Wikipedia sollte man durchaus kritisch hinterfragen. ;)

Ob man Wildvögel ganzjährig, nur im Winter oder überhaupt nicht füttern sollte, darüber streiten sich - wie immer - die Experten nicht erst seit gestern.

Da hilft nur, sich selbst zu informieren und sich seine eigene ( möglichst auf sein Wohnumfeld bezogene) Meinung zu bilden und danach zu handeln. Es reicht nicht , mal eben schnell Wikipedia anzuklicken und das dann als allgemeingültige Wahrheit auszugeben. :?

edit : Blue Angel, ich habe Deinen Link zur Hauptseite von Wikipedia entfernt, weil er wenig hilfreich war, über Haussperlinge fand ich da jedenfalls nichts. Hattest Du da evtl. falsch verlinkt ?
 
  • So viele fragen zu Spatzen Meisen und Co Beitrag #52
Nistkästen, Nistgeräte für Gebäudebrüter und Gartenvögel

hallo
anitram
ja das mit den nistplätzen wäre mein nächstes thema gewesen , ich würde gerne welche einrichten .aber auch da gibt es im internet zig verschiedene ansichten drüber , warum muss immer alles so kompleziert sein ?????? aber das ist bei meerschweinchen ja leider auch so ,
gruss wolfgang

Hallo Wolfgang, hallo "Barcelos",

ach was; Nistgeräte am Haus und im Garten sind an und für sich nichts kompliziertes. ;)

Schaut bitte mal hier in einen älteren Thread:


u.a.mit einigen weiteren Links über Gebäudebrüter wie Mehl- u. Rauchschwalben, Mauersegler, Hausperling, Hausrotschwanz u.a.

Desweiteren hatten wir in 2009 3 Mauersegler-Brutpaare am Haus; schwalbenähnliche Flugkünstler und Insektenfresser;
in einsehbaren Mauersegler-Nistkammmern; eine tolle Flugschau an schönen Sommertagen um die Gebäude herum;
siehe Thread:

VG
Swift_w
 
Zuletzt bearbeitet:
  • So viele fragen zu Spatzen Meisen und Co Beitrag #53
hallo swift w

danke für die antwort , leider kann ich mit den link nichts anfangen ( darin sind mir viel zu viele weiter links ) ich habe zwar bei manchen rein geschaut , aber wenn ich alles lese bin ich 2010 noch dran und was mich interesiert habe ich nicht gefunden

als erstes wie sieht so ein niestkasten für den balkon aus ?? kann man die kaufen und wenn ja worauf muss ich achten ??

in welchen momat hängt man so ein niestkasten auf ??



wieviele darf man aufhängen ??



wenn die vögel ihre kinder bekommen haben wie lange dauert es bis die kinder sozusagen ausziehen ?? oder kann es sein das sie den niestkasten als klasse schlafstelle für ihr restliches leben benutzen ??


und könnte es sein wenn mutter unterwegs ist das andere vögel kommen und den babyvögeln was antuhn ??

dir mögen die fragen vielleicht albern vorkommen , aber ich habe keine ahnung von wildvögeln

gruss wolfgang
 
  • So viele fragen zu Spatzen Meisen und Co Beitrag #54
Preisgünstige Mauersegler-Nistkästen

Hallo Wolfgang,

es gibt bekanntlich keine dummen/albernen Fragen, es gibt nur dumme Antworten; also muß ich mich anstrengen. :mrgreen:

Preisgünstige Mauerseglerkästen aus Holz kann man auch bei einer Behinderten-Werkstatt bestellen;
werden in wenigen Tagen geliefert;
werden inzwischen nicht mehr mit Rundloch 50 mm sondern mit Segler-Langloch
32 x 65 mm ausgestattet und Nistmulde im Boden eingearbeitet;
Frontseite als Reinigungsklappe schwenkbar;
Seglerkästen/Seglernester müssen aber nicht unbedingt gereinigt werden,
im Gegensatzt zu anderen Vogelkästen:


Dieser Typ wird oft vom Nabu-Frankfurt verwendet;
Aktion "Frankfurter Segler-Initiative":


Darin brüten Mauersegler (Flugkünstler und Insektenfresser;
machen so gut wie keinen Dreck an Hausfassaden),
aber auch Sperling, Star, oft Hausrotschwanz;
Meisen, Trauerschnäpper.

Nistkästen kann man zu jeder Zeit anbringen.
Werden von März bis Mai besiedelt: Dann Brutbeginn.
Seglerkästen kann man aber auch erst kurz vor der Ankunft dieser Zugvögel anbringen; nämlich zwischen 20. - 25. April.

Man kann einen einzelnen Seglerkasten anbringen;
besser 2 - 3, auch dicht nebeneinander:
Mauersegler (u. auch Sperlinge u. Stare) sind Koloniebrüter/Schwarmvögel.

Die fütternden Altvögel passen schon auf ihre Jungen auf;
diese sind in ihren Nistöhlen relativ geschützt vor Wetter und Freßfeinden(im Gegensatz zu freien Nestern).

Aber fast nichts ist absolut sicher;
es gibt gar viele raffinierte Nesträuber wie Marder, Waschbären, Katzen
und einige Vogelarten; so ist die Natur nun mal.

Vogelschutz u.a. von Höhlenbrütern ist wichtig,
denn die leiden unter immer weniger werden Nisthöhlen durch Gebäudesanierung und Fällung von alten Bäumen mit Naturhöhlen in Astlöchern !

VG
Swift_w
 
  • So viele fragen zu Spatzen Meisen und Co Beitrag #55
hallo
swift m

danke für die rasche antwort . du schreibst das man die kästen jetzt schon aufhängen kann , aber erst im märz brutzeit ist , was ist wenn ich jetzt anfange die kästen aufzuhängen und sich darin aber andere vögel sich ihr winterquartier aufschlagen (oder sogar ein dauerhaftes quartier ) ich hatte ja geschrieben das wir viele spatzen meisen und co bei uns auf den balkon haben , die könnte es doch als quartier ansehen oder ??? vor feinden die laufen müssen wären die vögel bei mir sicher . katzen oder marder könnten bei mir nicht reinkommen . das einzigste was ausser spatz meise und co an grössere vögel bei uns hinkommt sind die 3 turteltauben , die dulde ich ja auch


gruss wolfgang
 
  • So viele fragen zu Spatzen Meisen und Co Beitrag #56
Gebäudebrütende Vogelarten

Hallo Wolfgang,

manches ist möglich.
Wenn Du unbedingt Mauersegler ansiedeln willst
(in jeder Stadt gute Chancen; jeder fängt bis zu 20 000 Mücken pro Tag) bringst Du Seglerkästen am Haus erst am 20. bis 25. April an.
Ab da kommen sie als Zugvögel aus Afrika zurück !
Auch dann ziehen manchmal andere Höhlenbruter als Erstbesiedler ein,
weil sich die Mauersegler schwer tun im entdecken von neuen Nistmöglichkeiten.

Wenn auch andere Gebäudebrüter reinziehen "dürfen"- wie z.B. Hausrotschwanz, Star, Sperlinge, Meisen montierst Du ca. 15. März.

Wenn auch Meisen im Winter drin übernachten "dürfen"
kannst Du die Seglerkästen (wie andere Nistkästen auch) schon jetzt im Herbst montieren.

Nisthöhlen sind oft umkämpft von verschiedenen Vogelarten/Höhlenbrütern
weil gute Nistmöglichkeiten durch Gebäudesanierungen und Fällung von alten Bäumen dramatisch weniger werden.
Daher Ausgleichsmaßnahmen durch Nistkästen.

Manche Segler-Koloniebesitzer verstopfen daher die Einfluglöcher ihrer Seglerkästen (dort wo sie überhaupt problemlos an die Kästen drankommen) mit Lappen bis 25.April,
damit vorher keine Sperlinge oder Stare einziehen.





VG
Swift_w
 
  • So viele fragen zu Spatzen Meisen und Co Beitrag #57
Hallo,

ich bin neu hier und habe mich gerade durch diesen doch sehr langen Thread gekämpft. Ich liebe Wildvögel und füttere sie gerne. Sie holen sich das Futter auf dem Balkon und knacken die Sonnenblumenkerne meist in dem Pflaumenbaum vor unseren Schlafzimmerfenster. Im letzten Jahr habe ich nicht gefüttert, weil wir uns im vorletzten Jahr eine Ratte dadurch auf den Balkon gelockt haben. Dieses Jahr habe ich wieder mit der Fütterung angefangen, weil ich die Süßen so vermißt habe. Ich wußte zwar von der Grünfinkenproblematik, aber nur, dass man sie nicht mehr tränken soll. Das ist bei uns nicht möglich, da wir hinter dem Haus einen großen Teich haben, da trinken alle Vögel aus der Umgebung. Tote Vögel haben wir nicht gefunden, ehr im Gegenteil ich habe mich sehr über einen großen Grünfinkenschwarm gefreut. So viele hatten wir hier noch nie. Jetzt bin ich hin und hergerissen und werde heute Nacht mal in mich gehen, ob ich alles wieder abbauen soll.
Hier finden sich Kohlmeisen, Blaumeisen, Tannenmeisen, Schwanzmeisen, Stieglitze, Grünfinken, Erlenzeisige, Heckenbraunellen etc. ein. An der Teichseite besuchen uns Tauben, Elstern, Drosseln, ab und zu ein Grünspecht. Einmal konnte ich sogar kurz einen Reiher sehen. Er scheint dafür zu sorgen, dass die Goldfische im Teich nicht überhand nehmen.
Habt ihr wirklich alle die Fütterung wieder eingestellt?
 
  • So viele fragen zu Spatzen Meisen und Co Beitrag #58
Hallo Gabriele F.,

willkommen hier im Forum. :)

Gewiß kannst Du die Singvögel am Teichrand trinken lassen;
verhindern kannst Du das sowieso kaum.

Auf kleine Vogeltränken-Wasserschalen soll man verzichten wegen der Infektionsgefahr/Grünfinkensterben; hab auch unsere Tränke daraufhin im Garten beseitigt.
Die Vögel trinken und baden sowieso lieber an einem Bachrand/Fließgewässer in der Nähe.


So füttert man "meisenfreundlich und mäusefeindlich"

Ich selbst füttere immer ab ca. Ende Oktober; aber halt "meisenfreundlich" in unserem naturnahen Garten.
Habe keine Lust dort zahlreiche Elstern, Eichelhäher und Rabenkrähen (vom nahen Waldrand) zu ernähren,
die obendrein viele Singvogelnester plündern und ausgeflogene junge Kleinvögel fressen.
Die Rabenvögel reißen hier im Nu jeden Meisenknödel runter und vertilgen ihn hurtig.

1 kopfüber aufgehängten Becher mit preisgünstigem, salzfreien Pflanzenfett;
ausschließlich Klettervögel wie Meisen, Kleiber, Spechte kommen nur von unten dran.

1 aufgehängtes Futtersilo mit nur kleinem Sitzrand mit Sonnenblumenkernen und preisgünstigen Vollkern-Haferflocken
(universell, auch für Weichfutterfresser)
Eichelhäher und Elstern kommen auch hier nicht ran.
Für "Bodenfresser" fallen auch ein paar Krümel ab.

pict0434es2.jpg

Zwei "Schwarzköppe" mit "braunen Mäntelchen";
Dompfaff-Weibchen (Gimpel) und vermutlich Sumpfmeise (oder Weidenmeise).

Zeitweise 1 aufgehängtes zylindrisches Plastiksilo ca. 500 ccm für Sonnenblumenkerne,
2 Öffnungen unten, aber Sitzstange entfernt !
Geeignet für Klettervögel wie Meisen und Kleiber;
Finkenvögel, die rütteln können - Grünfink, Gimpel, Feldsperling - kommen auch dran;
können aber immer nur 1 Korn rausholen und nicht blockieren !
Beide Futtersilos vor allem hygienisch sauber, da kein Voglekot ins Futter kommt.

Für Mäuse u. Ratten fällt bei diesen Methoden sehr wenig auf den Fußboden !
Bodenfressende Vögel picken die Krümel schnell auf !

VG
Swift_w
 
  • So viele fragen zu Spatzen Meisen und Co Beitrag #59
Ich werde mich mal auf die Suche nach neuen Futtersilos machen. Der alte Silo ist in den Müll gewandert, der sah nicht mehr so toll aus. Jetzt habe ich ein kleines Häuschen, welches vor allen Dingen von den Grünfinken gut angenommen wird. Früher habe ich sie hier selten gesehen. Sie scheinen auch sehr dominant zu sein und vertreiben meine Meisen. Auf Grund der Problematik werde ich es wohl weg tun. Bis jetzt habe ich es einfach mit einem Handfeger ausgefegt und neu befüllt. Ich fand es schön, weil man da auch schon mal schöne Fotos machen kann.
Wie füttere ich denn dann die Grünfinken, wenn sie nicht an den Silo gehen?
Das Foto finde ich schön. Das eine ist mit Sicherheit ein Gimpel. Das 2. Vögelchen läßt sich schlecht bestimmen es könnte wirklich eine Meisenart sein.
Ich versuche auch mal ein Foto einzufügen:
Wie findet Ihr meinen Stiglitz?

5pqvpi.jpg
 
  • So viele fragen zu Spatzen Meisen und Co Beitrag #60
Hallo Gabriele,

"Dein" Stieglitz ist natürlich ein "Schönling". :)

Zeitweise 1 aufgehängtes zylindrisches Plastiksilo ca. 500 ccm für Sonnenblumenkerne,
2 Öffnungen unten, aber Sitzstange entfernt !
Geeignet für Klettervögel wie Meisen und Kleiber;
Finkenvögel, die rütteln können - Grünfink, Gimpel, Feldsperling - kommen auch dran;
können aber immer nur 1 Korn rausholen und nicht blockieren !
Beide Futtersilos vor allem hygienisch sauber, da kein Voglekot ins Futter kommt.

Grünlinge schaffen es auch rüttelnd immer nur einzelne Körner aus meinem einfachen zylindrischen Silo (mit entfernter Sitzstange) rauszuholen !
Meisen kommen als Klettervögel daduch viel besser an diesem Silo zum Zug, weil auch die Grünfinken mit jedem Sonnenblumenkern erst mal auf benachbarte Äste fliegen.

VG
Swift_w
 
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