"Märchen" der Katzenhaltung

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  • "Märchen" der Katzenhaltung Beitrag #61
tja aber sie wurde sicher nicht mit ihrer Abneigung gegen Artgenossen geboren oder?

Keine Ahnung. Weißt Du's genauer? Ist aber auch kein seltenes Phänomen, bei anderen Tierheimen in der Nähe habe ähnliches gesehen. Diese Tiere landen vermutlich vermehrt in Tierheimen und sind dann schwer zu vermitteln...

Spielt auch keine Rolle. Das Anfangsposting ist meiner Ansicht nach trotzdem nicht dafür geeignet, als einzige und alleine Lösung zu dienen. Ein sehr guter Ansatz, sicher, aber die Tiere sind einfach zu unterschiedlich, als dass Schema F immer funktionieren wird. Um genau zu sein, nie; irgendwann wird man doch auf seinen Tiger eingehen müssen, und nicht nur das Klemmbrett abrattern.
 
  • "Märchen" der Katzenhaltung Beitrag #62
Die Katze, die hier als Beispiel für Einzelkatzen angeführt wurde ist ganz offensichtlich KEINE, sonst würde sie nämlich auch nicht notgedrungen mit anderen Katzen zusammenleben können. Eine Katze, die das kann und sich nicht dabei wohlfühlt hat eher zu wenig Ausweichraum und/oder fühlt sich in großen Rudeln nicht so wohl, mit einem einzelnen Katzenpartner in einer großen Wohnung würde es wohl ganz anders aussehen.
Richtige Einzelkatzen habe ich noch nie unter einem Alter von 5, eher 10 und noch mehr Jahren, gesehen. Und solche Katzen sind nach meiner Erfahrung ausnahmslos Tiere aus lebenslanger Einzelhaft oder mit sehr schlechten Erfahrungen mit anderen Katzen.
Die meisten Tiere, die im Tierheim als Einzelkatzen abgegeben und vermittelt werden, haben nie eine wirkliche Vergesellschaftung erlebt.

Protestpinkeln kann tatsächlich sehr viele Ursachen haben - die häufigsten liegen am Klo selbst. Zu wenige, zu unsaubere, zu kleine Katzenklos...
Besuch, Stress, neue Möbel, ... können auch Auslöser sein, wobei es meistens (nicht immer) schon um das Überdecken fremder Gerüche geht.

Allgemein würde ich sagen, dass man natürlich immer auf die einzelne Katze eingehen muss. Jede Katze ist anders und was bei 100 Katzen funktioniert hat, kann bei der nächsten auch nicht funktionieren.
Aber, wenn die meisten Katzen nicht eben doch nach Schema F funktionieren würden, könnten wir das Forum hier auch gleich schließen. Wir berichten hier nämlich von den Dingen, die bei Katze X, Y und Z geholfen haben, um das Problem von Katze A zu lösen.
Natürlich ist dieser Anfangspost keine Komplettlösung. Wenn es eine perfekte Anleitung für den Umgang mit Katzen gäbe, bräuchten wir nämlich auch nicht hier sitzen.

Irgendwie habe ich das Gefühl, hier wird gerade ziemlich aneinander vorbei geredet...
 
  • "Märchen" der Katzenhaltung Beitrag #63
eine Katze im Tierheim, ja?

herausgerissen von ihrem zuhause in einen eher kleinen raum/Zwinger eingesperrt mit vielen Fremden Katzen. Die wechseln dann auch noch alle paar Wochen, es kommen welche dazu, andere finden neue Halter, dauernder Wechsel, sie weiß nie, ob nun jemand 2 Wochen oder 2 Jahre bleibt, das sind schlechte Voraussetzungen für eine feste Freundschaft.

Sicher hat sie anfangs auch mal freundschaften geschlossen und war bitter enttäuscht, wenn die dann plötzlich weg waren, also ist sie jetzt lieber grantig und hält andere auf Abstand, bevor die sie wieder im Stich lassen.

Sie kommt aber klar mit anderen Katzen, trotz wenig Platz und dieser unsicherheit. Wobei das Zusammenleben mit 5 fremden katzen nochmal um ein vielfaches schwieriger ist als mit ein oder zwei anderen Katzen.

Diese Katze ist definitiv kein Einzelgänger, sondern ein verschüchtertes armes Wesen, das nicht mal weiß, mit wem es sich lohnt freundschaft zu schließen und das unter der instabilität seiner umgebung enorm leidet.

Würde aber jemand die katze adoptieren, ihr Zeit geben, mit den anderen katzen freundschaft zu schließen, auch wenn es einige monate dauert, bis sie sich traut sie zu mögen, weil eben bisher alle Freunde nach wenigen Wochen plötzlich weg waren, ihr die chance gibt echte Bindungen aufzubauen, auch wenn es sehr viel länger dauert - tja, dann hat er eine super soziale Katze.

bei den meisten tierheimkatzen liegt es wirklich an dem dauernden Kommen und Gehen, an extremem Stress, nicht an Eizelgängertum.
 
  • "Märchen" der Katzenhaltung Beitrag #64
Off-Topic
Ich finde es toll, wie Du aus dem tiefsten Hinterbayern den Lebenslauf einer Katze bei uns Fischköpfen so genau wissen willst. Ich würde mir das nicht zutrauen, ein so gewagtes Urteil zu bilden, eher dem dortigen Tierheim trauen (das auch zur Tierschutz-Organisation dort gehört). Wenn Du aber auf eine solche Entfernung ohne die Katze je gesehen zu haben so etwas kannst - Respekt! ;)

Ich armer Sterblicher werde mich dennoch auf die Urteile derjenigen verlassen, die die Katze am besten kennen, und das sind offensichtlich diejenigen im Tierheim. Sie haben in dem kurzen Kommentar keinen Hinweis geschrieben, warum diese Katze - ein Freigänger, wohlgemerkt, das steht da - sich so verhält.
 
  • "Märchen" der Katzenhaltung Beitrag #65
Biggy ist eine kastrierte Katze. Sie ist 2002 geboren und lebt seit dem 29.10.04 im Tierheim. Andere Katzen mag sie eher nicht, bei uns nimmt sie es notgedrungen hin. Sie ist eine sehr liebe und verspielte Katze. Manchmal ist sie etwas zickig, aber total liebenswert.

Quelle:

Dann analysieren wir den Text, das heißt wir lesen mit ein wenig gehirn eingeschaltet.

sie war etwa 2-2,5 jahre alt als sie ins tierheim kam und lebt da seit fast sechs Jahren, ist also mittlerweile schon ein wenig älter.
In dieser zeit dürfte sie im tierheim eine Vielzahl an mehr oder weniger freundlichen Katzen kennen erlernt haben.
Freilauf bekommen katzen in tierheimen keinen. man empfiehlt zwar, die als Freigänger zu halten, aber selber Freilauf geben geht in den allermeisten Fällen nicht, kannst ja mal anrufen und nachfragen.

Sie nimmt andere Katzen gezwungenermaßen hin und ist zickig, da steht aber nichts von hochgradig aggrssiv. Auf wenig Platz mit vielen Artgenossen darf das für eine 8 jahre alte Katze als völlig normales verhalten gelten, insbesondere da sie nach sechs Jahren im Tierheim als Platzhirsch gelten darf, es wird wenige geben die ähnlich lange dort leben.

ui, da besitzt die Frau aus dem tiefsten Hinterbayern (bitteschön FRANKEN!) möglicherweise ein bissi Schmalz zwischen den ohren, weiß wie es in vielen tierheimen aussieht und hat da auch schon mal die Katzenklos geschrubbt.

Natürlich wird diese Katze, die die letzten Jahre so viel mitgemacht hat und nicht mehr Blutjung ist, sich nicht voller Begeisterung auf artgenossen stürzen, sondern zickig rumfauchen und theater machen.

Aber nach einigen Monaten Zeit wird sie sich damit Abfinden, und eine fremde Wohnung wird auch helfen. ist schließlich fremdes Revier.

und ich finde es viel zu schade, ihr so eine chance nicht zu geben, nur weil die meisten Leute zu ungeduldig sind ihr die zeit zu geben.
 
  • "Märchen" der Katzenhaltung Beitrag #66
sie war etwa 2-2,5 jahre alt als sie ins tierheim kam und lebt da seit fast sechs Jahren, ist also mittlerweile schon ein wenig älter.
In dieser zeit dürfte sie im tierheim eine Vielzahl an mehr oder weniger freundlichen Katzen kennen erlernt haben.
Freilauf bekommen katzen in tierheimen keinen. man empfiehlt zwar, die als Freigänger zu halten, aber selber Freilauf geben geht in den allermeisten Fällen nicht, kannst ja mal anrufen und nachfragen.
Schau Dir das Foto noch einmal genau an; es ist eine Klappe, die zumindest in ein Freigehege führt.

Aber ich werde wohl noch etwas besseres machen als dort anrufen - ich werde dort wohl bald vorbei fahren, um der Pandora einen Gefährten zu suchen. ;)

Sie nimmt andere Katzen gezwungenermaßen hin und ist zickig, da steht aber nichts von hochgradig aggrssiv. Auf wenig Platz mit vielen Artgenossen darf das für eine 8 jahre alte Katze als völlig normales verhalten gelten, insbesondere da sie nach sechs Jahren im Tierheim als Platzhirsch gelten darf, es wird wenige geben die ähnlich lange dort leben.
Ich habe nie etwas von ausgesprochen aggressiv gesagt. Nur dass sie ein Einzelgänger ist, und in einen Haushalt ohne weitere Katzen vermittelt werden soll. Was das mit aggressiv zu tun hat, musst Du mir aber nicht erklären, die Vorurteile gegenüber Einzelgängern - egal welcher Spezies - kenne ich. ;)

ui, da besitzt die Frau aus dem tiefsten Hinterbayern (bitteschön FRANKEN!) möglicherweise ein bissi Schmalz zwischen den ohren, weiß wie es in vielen tierheimen aussieht und hat da auch schon mal die Katzenklos geschrubbt.
Ja, die armen Franken, von den Bayern besetzt... :056:

Habe ich von einem Franken so gehört. :D

Aber nach einigen Monaten Zeit wird sie sich damit Abfinden, und eine fremde Wohnung wird auch helfen. ist schließlich fremdes Revier.

und ich finde es viel zu schade, ihr so eine chance nicht zu geben, nur weil die meisten Leute zu ungeduldig sind ihr die zeit zu geben.
Es ist da eine ganze Reihe von solchen Katzen - die fand ich nur ganz besonders hübsch, darum habe ich sie mal als Beispiel angeführt. ^^

Übrigens, die ganze Sache wird mir zu dumm. Die dummen Vorurteile gegenüber Einzelgängern - sind ja alle nur krank, wenn die richtig leben würden,... - kenne ich auch zur Genüge, werden auf alle Spezies angewendet. Du kennst die Katze nicht, und die, die sie kennen, empfehlen etwas komplett anderes.
 
  • "Märchen" der Katzenhaltung Beitrag #67
Das kann ich Dir sagen, das ist so ein Winzfreikäfig der kleiner ist als mein Balkon, den man den tierheimkatzen gerne bietet.

es ist nicht schön, wenn traumatisierte Katzen so den Stempel "Einzelgänger" aufgedrückt bekommen.

dass eine Katze (oder ein anderes tier) wirklich ein Einzelgänger ist, akzptiere ich erst, wenn mit diesem Tier mindestens drei nach allen regeln der Kunst durchgeführte Vergesellschaftungsversuche mit viel geduld und Sachverstand gescheitert sind. Mit jeweils unterschiedlichen Partnertieren.

Sind drei versuche gescheitert, bei denen kein Fehler durch den halter vorlag, ist erwiesen dass es echte Einzelgänger sind.
 
  • "Märchen" der Katzenhaltung Beitrag #68
oh man wasn hier los. Ich muss mich ehrlich gesagt Susanne anschließen. Denn der Katze isses wurstegal ob nun bayrisch oder platt oder hinterstes Erzgebirge.

Und Tierheimmitarbeiter sind in vielen Fällen nicht wirklich geeignet, Charakter oder ähnliches zu beurteilen. wieviele Mitarbeiter sind nur stundenweise dort und helfen aus, haben vielleicht etwas Ahnung, aber es sind auch nur Menschen, die sich irren können. Und in wie vielen Tierheimen herrscht die absolute Inkompetenz. In einem kleinen TH in der Nähe meiner Freundin wurde auch empfohlen, Meeries und Ninchen zusammen zu setzen, mit Artgenossen gäbs viel zu oft Zoff :shock: so und jetzt erzähl mir noch mal einer was von der Kompetenz der TH-Mitarbeiter.

Und bevor die Diskussion weiter abrutscht bleiben wir vielleicht etwas sachlich beim Thema?
 
  • "Märchen" der Katzenhaltung Beitrag #69
Katzen kann man in Einzelhaltung halten.
Eines der größten Märchen in der Katzenhaltung.
Katzen sind zu einem gewissen Masse Einzelgänger, suchen aber den Kontakt zu Artgenossen.

Ich würde sagen, wenn eine Katze nach draußen darf, dann gibt es für sie genug Möglichkeiten Artgenssen zu treffen, und ich finde es schrecklich, wenn eine Katze niemals nach draußen gelassen wird. Wenn man in der Großstadt lebt sollte man es sich halt 2x überlegen ob man sich eine Katzeanschafft!

 
  • "Märchen" der Katzenhaltung Beitrag #70
Ich wollte mich nur mal bei suroma bedanken, auch wenn sie dies vielleicht nie sieht. Finde ihre "Katzenmärchen" echt gut ausgewähl und gut begründet - hab das Ganze mal augedruckt und werde es meiner Mutter vorlegen, in der Hoffnung, dass sie so schnell einen guten Überblick bekommt :)
 
  • "Märchen" der Katzenhaltung Beitrag #71
Ich finde die Sammlung der "Katzenmärchen" nicht schlecht.

Aber zu 2 Punkten habe ich doch mal was zu sagen.

Das Märchen mit der Katze, die sich auf Babys Gesicht legt.

Ich will jetzt nicht auf das "das Baby erstickt" eingehen - so schlimm war es bei uns zum Glück nicht!
Aber unser Kater HAT sich auf unseren neugeborenen Sohn gelegt.
Wir waren nur immer im Raum, und konnte uns "einmischen"!
Aber es ist tatsächlich so, dass sich Katzen/Kater auf ein Neugeborenes legen.
Aus welchem Grund, haben wir nie rausgefunden. Ob es Eifersucht oder die große Liebe war?! Wir wissen es nicht.


Dann noch der Punkte zu der armen Katze ausm Tierheim, die als "unsozial" galt.

Unsere Katze wurde im Tierheim geboren und lebte da ganze 5 Jahre, bis wir sie zu uns geholt haben. Mittlerweile ist sie seit 6 Jahren bei uns.
Anfangs war sie eine Einzelkatze -jedoch nie lange allein.
Sie war zwar zutraulich, aber keine Kuschelkatze - sie ließ sich partou nicht streicheln!
Vor Kindern hatte sie große Angst. Auch sonst war sie eher ängstlich.

Vor 2 1/2 Jahren haben wir uns noch ein Kätzchen geholt - sie war 8 Wochen alt, als sie zu uns kam (ja, ich weiß, eigentlich zu früh, aber unter den Umständen das einzig richtige).
Wir haben uns natürlich Gedanken gemacht, wie die Große auf die kleine Katze reagiert.
Ich habe auf den "Mutterinstinkt" gehofft.
Anfangs hat sie sie beschnuppert, dann aber links liegen gelassen. Es interessierte sie nicht so sehr.
Aber Micky (die Kleine) ließ nicht locker. Sie hat die Große zum Spielen animiert, mit ihr gebalgt und gekuschelt.
So wurde aus dem "Desinteresse" eine Beziehung, die Geschwistern unter Menschen ähnelt - mal mögen sie sich und schlecken sich gegenseitig ab, mal jagen sie sich durch die Wohnung.

Und wahrscheinlich ist es der Kleinen zu verdanken, dass unsere Paula nun endllich zu einer Kuschelkatze geworden ist. Sie hat nun das Vertrauen, auf das wir immer noch gehofft haben. Sie kommt freiwillig und fordert ihre Kuscheleinheiten ein - etwas, was vor 2 Jahren noch undenkbar war.

Natürlich haben Katzen eine "Verhaltensstörung" - wenn ich das mal so nennen darf - wenn sie jahrelang im Heim gelebt haben. Das ist bei Menschen nicht anders, oder?!

Aber wenn man ihnen Zeit gibt, dann entwickelt es sich alles!!
 
  • "Märchen" der Katzenhaltung Beitrag #72
ich hab noch en Märchen gefunden das ich hier nicht gelesen hab is zwar heute schon häufig bekannt das es falsch is aber grad aufm Dorf kommt es doch noch zu oft vor...

Katzen vertragen keine Kuhmilch...

hier kommt es leider sehr häufig vor das man grad aufm Bauernhof Katzen mit frischer Kuhmilch versorgt....
 
  • "Märchen" der Katzenhaltung Beitrag #73
Die vertragen es oftmals aber lustigerweise, scheint sich der Darm dann doch anzupassen.
Natürlich nicht bei allen. Einer normalen Miez mit Heim und Herrchen sollte aber sowas nicht gegeben werden.

Bauernhof katzen sind froh wenn die Bauern ihnen als Zeichen von Respekt Milch hinstellen weil sie 1. dort meist unbehelligt leben dürfen 2. Es einfach schwer ist sich nur vom Jagderfolg zu ernähren da kommt Milch gerade recht
 
  • "Märchen" der Katzenhaltung Beitrag #74
ja aber weil das grad hier der Bauer auch macht machen das dann fast alle... viele auch mit reiner Hauskatze weil zumindest hier inner gegend isses so viele Familien stammen aus Bauernfamilien haben aber mit dem eigentlichem Betrieb nichts mehr am Hut... so seh ich ganz oft das auch reine Hauskatzen mit Milch gefüttert werden wo das nun mal wirklich nicht notwendig ist um der Katze was gutes zu tun... klar an Bauernhöfen gewöhnt sich ne fast verwilderte Katze an vieles... aber grade wenn man nich mehr wirklich nen Bauernhof hat oder schon von vornerein die Katze als Hauskatze oder Freigänger im Familienverbund hält wo sie täglich ihr essen etc griegt muss es ja nich sein das man der Katze etwas gibt was sie eigentlich nich verträgt... vor allem da dies so kenn ichs zumindest meist sogar noch asu gutem Willen der Katze gegenüber tut.... (man siehe meine Oma.... meine "arme" Katze bekommt keine warme Milch... dabei is das doch s gesund und schmeckt den ganzen dazu noch sooooo gut....)
 
  • "Märchen" der Katzenhaltung Beitrag #75
Wenn Katzen von Kittenalter an durchgehend häufig milch bekommen, entwickeln sie oft gar keine Laktoseintoleranz - aber es muss eben wirklich durchgehend welche gegeben werden. ein paar Monate Pause sorgen schon dafür dass sie nicht mehr vertragen wird, und natürlich gibt es Katzen, die trotz allem keine Milch vertragen.
 
  • "Märchen" der Katzenhaltung Beitrag #76
Ich habe in letzter Zeit ein neues Märchen der Katzenhaltung gehört, mit dem ich aber gern gleich aufräumen würde:
Rassekatzen darf man erst mit 3 Jahren kastrieren, weil sie erst dann ausgewachsen sind.

Das ist nicht nur Blödsinn, sondern auch gefährlich.
1. Jede Rolligkeit ist Stress für die Katze.
2. Bei jeder Rolligkeit besteht die Gefahr, dass die Katze ausbricht, trächtig wird oder noch gefährlicher überfahren wird oder abhanden kommt.
3. Genau wie bei Hunden kann man das Risiko für Brustkrebs bei Katzen senken, wenn man sie früh kastriert. Alle Katzen, die ich bisher gesehen habe, die einen Brustkrebs hatten, waren spätkastriert. Im Gegensatz zu Hunden haben Katzen allerdings fast immer hochgradig bösartigen Brustkrebs, der meistens schon gestreut hat, wenn man ihn entdeckt.
Und Katzen wachsen auch noch, wenn sie kastriert sind.
 
  • "Märchen" der Katzenhaltung Beitrag #77
Das habe ich jetzt auch schon öfter gehört, scheint vor allem von Züchtern erzählt zu werden, manchmal wohl weil manche Käufer etwas schlucken, dass sie dann oft schon 8 Wochen nach dem vierstelligen Betrag für die Rassekitten auch noch zwei Kastrationen zahlen dürfen.

Und dann natürlich auch noch Züchter, die dann rumeiern von wegen "eigentlich wollte ich ja mit genau dem kater noch Züchten, aber wenn der nicht so schnell kastriert wird kann er ja dann nochmal zum deckeinsetz zu mir" - das habe ich jetzt auch schon drei mal unabhängig voneinander gehört. Damit spart man sich selber auch den harnmarkierenden Deckkater.
 
  • "Märchen" der Katzenhaltung Beitrag #78
Dazu nur ganz kurz als Ergänzung: ein seriöser Züchter legt per Vertrag fest, dass die Katzen vor der Geschlechtsreife kastriert werden müssen bzw. spätestens mit der Geschlechtsreife.
Neben den gesundheitlichen Gründen schon alleine, um sich das Geschäft nicht kaputt zu machen, da er damit verhindern kann, dass mit seinem Nachwuchs ungewollt gezüchtet wird - Zuchtkatzen sind normalerweise sehr viel teurer als Liebhabertiere.
Eben das ist übrigens auch der Grund, warum so viele Züchter zur Frühkastration greifen.
 
  • "Märchen" der Katzenhaltung Beitrag #79
Das habe ich jetzt auch schon öfter gehört, scheint vor allem von Züchtern erzählt zu werden, manchmal wohl weil manche Käufer etwas schlucken, dass sie dann oft schon 8 Wochen nach dem vierstelligen Betrag für die Rassekitten auch noch zwei Kastrationen zahlen dürfen.
Eine der betreffenden Frauen hat dann allerdings sehr geschluckt als ich ihr erzählt habe, welchen Risiken sie ihre Katze damit aussetzt.

Wenn sie noch einmal einen Deckeinsatz wollen, dann sollen sie das ganz klar und offen sagen und so mit in den Kaufvertrag aufnehmen und v.a. auch auf die Risiken hinweißen. Aber dieses hinter irgendwelchen Märchen verstecken ...

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Dazu nur ganz kurz als Ergänzung: ein seriöser Züchter legt per Vertrag fest, dass die Katzen vor der Geschlechtsreife kastriert werden müssen bzw. spätestens mit der Geschlechtsreife.
So kannte ich es bis jetzt auch. Aber inzwischen habe ich auch von seriösen Züchtern (ok, jetzt wird die Definition kompliziert, also Züchter, die zwei ausgewählte und getestete Elterntiere haben) selbst oder von Besitzerin, die bei eben solchen Tiere erstanden habe, gehört, dass man warten soll.
 
  • "Märchen" der Katzenhaltung Beitrag #80
Dazu nur ganz kurz als Ergänzung: ein seriöser Züchter legt per Vertrag fest, dass die Katzen vor der Geschlechtsreife kastriert werden müssen bzw. spätestens mit der Geschlechtsreife.
Ich bin ja immer noch der Meinung, dass meine Caipi von einer seriösen Züchterin stammt. Nur der Punkt Kastra-Termin beißt sich damit: im Kaufvertrag stand was von mit 11-12 Monaten und auf meine Nachfrage hin, ob ich sie nicht mit 8 Monaten kastrieren lassen sollte bevor sie das erste mal rollt (Coonies sind tatsächlich Spätzünder) hat sie mir einfach empfohlen ihr die Pille zu geben für 4 Monate :shock:. Ich habe dann einen Termin zur Kastra gemacht und der Kontakt zur Züchterin hat sich sehr reduziert.

Insgesamt zu diesem Märchen: meine drei Coonies sind jeweils mit gut 8 Monaten kastriert worden und einen größeren Coonie-Kater als Sky habe ich bisher live noch nicht gesehen. Alle drei sind absolut in Ordnung von der Größe (nicht dass es falsch ankommt, ich muss nicht die größten und massigsten Katzen haben, Sky ist irgendwie ein Unfall :lol:) und den Proportionen her. Das ist also völliger Blödsinn :roll:.
 
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