Ich finde mich mit deiner Meinung ab
Aber du kannst nich allen die nicht deiner Meinung sind vorwerfen sie hätten keine Ahnung.
Niemand wirft Dir was vor (außer vielleicht, daß Du diesen Kerl für den Gott der Hundeerziehung hälst

).
Aber weißt Du, die meisten Leute hier legen Wert darauf, daß sie ihre Hunde gewaltfrei erziehen. Vor Jahren war das noch anders. Mein eigener Vater hat seiner Hunde vor 30 Jahren mit Leinenruck u. ä. erzogen ... Ich kenne Hundeschulen, in denen wird das heute noch praktiziert.
Aber es geht auch anders, und genau das ist der Punkt!
Du hast vorhin den Vergleich mit Dir und Deinen Eltern gebracht; also wenn Du was falsch machst, würdest Du dann lieber eine Ohrfeige von Mama bekommen oder wäre es Dir lieber, sie redet mit Dir, erklärt Dir die Sache nochmal und beim nächsten Mal klappts dann, weil Du weißt, daß das was Du getan hast, nicht ok war? Deiner Mutter wäre es auch sicher lieber, Du handelst aus Einsicht anders, nicht weil Du Angst vor der Ohrfeige hast (frag sie mal).
Ähnlich ist es beim Hund. Ok, erklären und reden bringt jetzt nicht soooo viel

. Aber Du kannt ihm zeigen, was Du von ihm möchtest, ohne ihm dabei wehzutun oder Angst zu machen. Er soll es verstehen, akzeptieren und gerne tun, nicht weil er Angst hat vor dem Schmerz, der als Konsequenz folgt.
Ich hatte schon viele Hunde hier, größtenteils aus dem Tierschutz und wirklich vorbelastet. Noch keiner hat bei mir Gewalt erfahren und alle waren gut erzogen. Beim einen hat länger gedauert und mehr Nerven gekostet, beim anderen kurz und problemlos.
Mein Motto ist ähnlich wie Astrid Lindgren sagt: "Man kann manches aus Tieren rausstreicheln, aber nichts hineinprügeln."