Hyperaktive Hunderassen?

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  • Hyperaktive Hunderassen? Beitrag #101
Ach, ich kann mir dich eigentlich nur mit mindestens einem Terrier an der Seite vorstellen. *seufz*

Deswegen springe ich da jetzt mal in die Presche und schlage dir noch ein bissl was aus der Rubrik vor. Terrier sind ja optisch doch sehr verschieden. Und auch charakterlich ist das Spektrum breit. Vielleicht findet sich da was mit deinen Wunscheigenschaften, was dich nicht zu sehr an Pepsi erinnern würde.

Den Australien Terrier fände ich ganz spannend für dich. Ist eher an der Untergrenze deiner Angaben zu Größe und Gewicht. Sehr aktiv. Kann aus dem Stand 1m hoch springen. Wurde als Terrier dazu benutzt, Schlangen zu töten. Er ist also reaktionsschnell. Mäuse und Ratten sind auch sein Ding. Zusätzlich wurde er zum Hüten von Schafen benutzt. Meist überwiegt heute der Hütetrieb insofern, dass die Hunde nicht zum streunen neigen. Selbstständig denken und handeln sie trotzdem. Auch beim Hüten bewiesen sie Mut (und Sprungkraft), denn auch sie laufen bei der Arbeit über die Rücken der Schafe (und vorher springen sie natürlich hoch).
Die Rasse ist extrem gesund, aktiv, intelligent, hüpfig und langlebig. Wirklich ein klasse Hund. Kurze Nasen brauchst du nicht befürchten.
Hat übrigens harsches Fell und sollte gerupft werden.

Border Terrier finde ich auch eine gute Idee.

Auch Cairns könnte ich dir empfehlen. Lassen sich erfolgreich im Agi führen. Sind sehr gesund und langlebig. (Im Cairnforum ist derzeit eine 17 jährige, eine 15 jährige und etliche über 12 jährige. Die Forenälteste wurde 18,5 Jahre alt.) Da müsstest du dir eben einen der aktiveren Welpen aus dem Wurf suchen. Es gibt auch Vertreter, die dir vielleicht zu gemütlich werden. Obwohl das leider meist am Übergewicht der Hunde liegt. :roll:

Vielleicht wäre auch ein Norfolk Terrier etwas für dich. Eine der einflussreichsten deutschen Züchterinnen kommt aus dem Norden. Allerdings erschien mir die Rasse bei Nachforschungen als bei weitem nicht so gesund und langlebig wie Cairns und vor allem Australiens.

Der eigentliche Geheimtipp, der aber optisch vielleicht nicht so dein Ding ist, wäre der Australien Terrier (am besten aus skandinavischer oder finnischer Linie - manche deutsche Linien züchten extreme Winzlinge).
 
  • Hyperaktive Hunderassen? Beitrag #102
Ein Working Kelpie gehört für mich nach australien, es gibt mittleweile Kelpie linien die nicht mehr das "working" vorne dran haben ,da es nur noch "hyperaktive Familien" Hunde sind, ich denke nämlich nicht das man einen Working Kelpie zufrieden stellen kann ,wenn er nicht Hüten darf!
Die Besitzerin der Dog Uni (habe einige zeit dort gearbeitet) hat auch eine Kelpie Hündin, aber die nannte sich wie gesagt nicht mehr Working Kelpie und stammte auch aus keiner Hütelinie ,trotzdem darf sie heute Hüten ,da sich sich auch durch täglichen Hundesport nicht zufrieden gab...

trotzdem eine gute wahl, da der Kelpie mir auch sehr zu sagt, ein Parson könnte ich dir aber auch nur nahe legen, wenn man sie auslasten kann und richtig erzieht, sind es für mich mit abstand die besten hunde überhaubt, wobei ich mir wahrscheinlich keinen kleinen Hund mehr holen würde, wegen der rücken schmerzen die man nach dem "Fuß" ,üben hat,ein großer ist da näher an der Leckerhand:D^^
 
  • Hyperaktive Hunderassen? Beitrag #103
Hallo,

ein paar absolute Arbeitstiere fehlen hier meiner Meinung nach noch:

Wenn du den Mudi toll findest (kenne zwei aus dem TH, sind echt arg aktiv) müssten Pumi und vor allem Puli doch auch was für dich sein, oder? Haben momentan ne Puli-Hündin im TH. So was von neugierig, schnelllernend und intelligent habe ich selten gesehen und dabei so charmant! Echt geniale Hunde!

Welche Hunde sonst noch echte Energiebündel sind und ganz viel Arbeit (für Kopf und Körper) brauchen, sind die spanischen Wasserhunde.

Schau mal hier:

Die Wasserhunde, die ich kenne, sind echt der Hammer. Stehen unter Spannung, sobald es "was zu arbeiten" geben könnte, lernen genialst schnell und machen für ihren Menschen absolut alles!

Bin ein absoluter Fan dieser Rasse, würde mir aber persönlich keinen zutrauen.

Ach ja, sowohl die Wasserhunde (Obama sei Dank) als auch die ungarischen Hirten finden sich immer häufiger in Tierheimen und haben aufgrund ihrer Arbeitswut echt keine guten Vermittlungs-Chancen
 
  • Hyperaktive Hunderassen? Beitrag #104
wobei ich mir wahrscheinlich keinen kleinen Hund mehr holen würde, wegen der rücken schmerzen die man nach dem "Fuß" ,üben hat,ein großer ist da näher an der Leckerhand:D^^

Dafür hast du bei den Kleinen später weniger Rückenschmerzen, wenn sie wegen Alter oder Krankheit mal getragen oder ins Auto gehoben werden müsseb. ;) Das gleicht sich wieder aus.
 
  • Hyperaktive Hunderassen? Beitrag #105
jap bin noch innen anderen Forum und da ist ne züchterin von denen und ich fand die hunde klasse die hat den wurf und die wochen dokumentiert war nen tollen mitfiebern udn man hat einiges erfahren

Merci! :D Freut mich!

Mudi sind halt wirklich krasse Hunde was den Schutztrieb angehen. Ich kenne zwei Züchterinnen und einige Hunde. Sind wirklich geniale Arbeitshunde, aber mit dem Charakter muss man klarkommen!

Ich find deine Tacka von der Sig extrem süß! Ähnelt wirklich nem Lapinporokoira! Was ist sie?
 
  • Hyperaktive Hunderassen? Beitrag #106
...

@Loscampesinos
Danke für die Pepsi-Wünsche.
Ich wünsche mir glaube ich kaum etwas mehr, als das dieser Hund noch ganz lange so gesund wie möglich bei mir sein kann.

Und JAA - im Grunde genommen schlägt mein Herz ja auch total für Mischlinge. Aber ich denke mir, dass es auch nicht verkehrt ist sich ein paar Informationen zu seinen Traum-Rassen zu suchen. Und vielleicht stolpere ich ja irgendwann über ein Mischling aus einer von den oben genannten Rassen. ^^

Weder bei Pepsi noch bei Tacka hatte ich bisher ja auf irgendeine Rasse geachtet. Bzw. hatte ich damals bei Pepsi eh nicht so viel Ahnung und bei Tacka ist die Mischung ja auch komplett unbekannt.


Also euer Henry ist doch echt ein Traumhund! =)
So etwas komplizierte Hunde mit denen man auch viel arbeiten kann finde ich toll! =)
Wäre Henry etwas kleiner und weiblich, würde er bestimmt super in das Schema passen, was ich suche. *lach*

Was das 'schnell lernen' betrifft, kommt es nun bei meinen Hunden ganz darauf an 'was' gelernt werden soll. So hatte Pepsi z.B. wesentlich schneller gelernt mir ein Tuch aus der Hose zu ziehen und Tacka hatte es um längen vor Pepsi raus, wie das mit dem 'nicken' funktioniert.
Aber ich denke hier liegt es auch mit daran, dass Pepsi viel mehr Lebenserfahrung auf dem Buckel hat und sie Sachen mitunter lernen muss auch anders auszuführen, während für Tacka noch alles neuer ist.

Also als kleine 'Streber' sind in meiner Umgebung alle beide Hunde bekannt. *stolzdraufbin*

Aber ja - grundsätzlich lassen Hunde mit viel will-to-please sich schneller Tricks & Co. beibringen, während der Terrier zum Beispiel erst mal überdenkt, ob es sich für ihn auch wirklich lohnt. <3 ^^
Was die Art der Erziehung angeht liegen da einfach kleine Welten zwischen. *find*

Na? - Und hast du schon die Hunderassen gegoogelt, die dir nicht so bekannt waren? Welche gefällt dir davon besonders? *neugier*

--
@Tracy und Itundra
Ja... Der Lapinporokoira ist auch ein wundervoller Hund! =)
Wobei er auch so ein Endmaß, was die Größe betrifft wäre.
Hatte bisher sehr wenig über die Rasse gelesen und life begegnet ist mir leider auch noch keiner.

Was Tacka für eine Rasse ist, weiß ich leider nicht. Kurz gesagt: "Rumänischer Straßenhund". >< Aber ich bin immer fleißig am rätseln und rätseln lassen, was da drin stecken könnte. Vom Verhalten her ist da eine große Portion Hüttehund, sowie Jagthund drin.

Bzgl. dem Mudi und Schutztrieb, sage ich einfach mal, dass ich nichts dagegen habe, wenn ein gewisser Schutztrieb vorhanden ist. In wie weit sich dieser ausprägt - da lässt dieser sich m.E., wie auch andere 'Triebe' im Welpenalter schon gut Alternativen finden, damit es nicht überhandt nimmt.

--
Der Australien Terrier ist wirklich ein klasse Hund. Terrier ansich ja schon! <3 *lieb*
Wobei mir allgemein die hochläufigen Terrier besser gefallen als die niederläufigen.
Aber ja - der Australien Terrier würde wirklich gut passen.

*lol* ...in irgend so einem Online Test á la 'welche Hunderasse würde zu dir passen', kam genau der Australien Terrier als erstes raus. ;D ^^

Ja... Mit den Border Terriern liebäugel ich ja auch immer. Wobei hier grade die schwarz-braunen auch Pepsi so sehr ähneln. (Es wurde von anderen auch schon häufiger mal ein Border Terrier in ihr vermutet.)
Die Hunde von der Rasse die ich kenne haben auch keine Platt-Nasen-Probleme. Aber bedenken habe ich deswegen doch immer wieder..

Wie sieht es mit Cairn Terriern und ihrer allgemeinen Aktivität denn aus? Sind sie da eher quirlig oder eher mal ruhiger? So spontan würde ich hier nämlich denken, dass sie ähnlich wie der Westhighland Terrier sind - nur eben noch etwas mehr 'kernig' und 'agil'.

--
@SaraMarica
Ich würde es beim Working Kelpie ähnlich sehen wie beim Border, Aussi, etc. aus Arbeitslinien.
Natürlich muss man mit diesen Tieren noch mehr arbeiten, bzw. sie noch etwas gezielter beschäftigen.
Mit einem Australien Kelpie habe ich auch engen Kontakt. Wie gesagt ist mir aber auch hier bewusst, dass ein Tier aus einer 'Arbeitslinie' mehr 'Trieb' hat und dadurch auch bewusster beschäftigt gehört.
Aber ich suche ja grade einen Hund, mit dem ich theoretisch von morgens bis abends zusammen 'arbeiten' kann. Aber auch hier finde ich grade bei den 'Workerholics unter den Hunden' die Ruhephasen unheimlich wichtig und so muss diesen Hunden auch beigebracht werden runter zu fahren. - Leider vernachlässigen das ja doch sehr viele Hundehalter.

Was den Parson betrifft - ist der Hund -ohne Frage- wirklich klasse. In meinen Augen nur leider schon zu sehr als Modehund verbreitet.
Weißt du - ich suche einfach Rassen, die nicht ganz so doll verbreitet sind. Deswegen würde für mich auch eher der Mudi als der Boder Collie in Frage kommen. ;D

--
@Michelis82

JAA - Pumi und Puli gehören auch ganz klar zur Mudi-Richtung. ^^
Der Pumi ist auch schon in meiner Liste aufgeführt.
Beim Puli ist mir persönlich einfach zu viel Fell dran.
Eine Bekannte von mir hat auch einen Puli und macht mit der Hündin Agility. Ist einfach nur genial den beiden zuzusehen. ^^

Bei dem spanischen Wasserhund tue ich mich auch noch etwas wegen dem Fell und der Größe schwer. 14-22kg sind da für mich schon so ein Randfall, weil ich den Hund im Notfall auch über längere Strecken noch tragen können möchte.
(Habe hier immer diese Horrorvorstellung, dass irgendwo in den Wiesen was passiert, Handy nicht geht... 10kg lassen sich da noch leichter für mich transportieren als 20kg..)

--

Was komplizierte Hunde betrifft, traue ich mir da inzwischen recht viel zu. Und bis ein neuer Hund bei mir einzieht dauert es ja auch noch etwas und ich habe bis dahin hoffentlich auch schon meinen Trainerschein. =]

Die Arbeit mit Hunden (und Tieren allgemein) ist für mich einfach ein Traum und meine Hunde stehen bei mir immer an erster Stelle.


Wisst ihr... Vor 1,5 Jahren ist Tacka ja mit ihrem knappen halben Jahr zu mir gekommen. Straße, Tierheim, düsteres Tierhilfe-Zimmer :evil:, beisende Hunde, schlagende Menschen, etc. war das was sie bisher kannte.
Ich hatte gedacht und gehofft, dass sie eine Art 'Extremfall' wäre.
Aber es fügte sich alles so schnell, sie lernte so schnell als wäre sie dementsprechend auch ausgehungert gewesen. Wir übersprangen Gruppen in der Hundeschule und die Zeit verging so schnell... :/
Klar gibt es noch kleine Baustellen - aber die wird es auch bei jedem Hund irgendwo geben.

Nun ja... Was ich nun damit sagen will, dass ich schwierige Hunderassen ein Stück bevorzuge. ^^
(Ich weiß - manchmal denke ich selbst über mich, dass ich einen an der Klatsche habe. >< Jeder sucht einen lieben Hund und ich wünsche mir einen Hund mit der Veranlagung die Nerven eines Hundebesitzers in den Wahnsinn zu treiben. :D)

Dennoch wird der nächste Hund ein Welpe sein mit dem ich von Anfang an die ersten Lebensschritte erleben möchte. :]


Aber ja - Pepsi wird steinalt und grade so ein weiteres Energiebündel würde ich der älter werdenden Dame nicht zumuten.
~§~
~§~
 
  • Hyperaktive Hunderassen? Beitrag #107
Wenn du schwierige Hunderassen magst, würd ich vllt noch Akita Inu sagen, die sind außerdem recht groß. Zwar nicht hyperaktiv, aber haben sehr viel Power.
 
  • Hyperaktive Hunderassen? Beitrag #108
Hehe, Ja, da hast du recht. Wäre Henry ca. 30 cm kleiner, wäre er auch für mich ein super Hund. :mrgreen: (Also er ist so auch ein super Hund, aber ich muss gestehen, auf Grund seiner Größe + Kraft, ist er doch noch etwas schwieriger zu händeln ;D)

Ja, mit den Lernunterschieden hast du recht. Loulou konnte auch ewig nicht die Pfote geben und Henry hat das in den ersten 10 Minuten verstanden.
Dafür ist Lou super bei den "Such-Intelligenzspielen". Haben wir mal im Training gemacht und da glänzt mein kleiner Jagdhund natürlich. :D

Zu den Rassen:
Also, ich habe jetzt erstmal optisch geschaut.
Da gefällt mir der Berger des Pyrénées am besten. :)
Kooikerhondje gefallen mir auch noch gut.
Ansonsten muss ich gestehen, dass ich seit meiner Anmeldung hier, auch ein kleiner Terrier-Fan geworden bin.
(Die ganzen süßen Terrier von denen hier Fotos und Beschreibungen rumfliegen...hach :D)

Ich kann verstehen, dass du gerne alles von anfang an miterleben und somit lieber einen Welpen "haben" möchtest!
Ich meine, Lou war auch erst 3 1/2 Monate als ich sie bekam... aber es war irgendwie was anderes als mit Henry, der ja schon mit 10 Wochen hier rumgestapft ist und den wir quasi seit seiner Geburt besuchen konnten.
(Und, was ich auch irgendwie "traurig" finde, ist, dass ich von Lou keine "Babyfotos" habe... Zumindest bei Henry konnte man in den ersten Wochen die er hier war, fast täglich ein optische Veränderung sehen. Und ich hätte bei Lou halt auch einfach gerne so einen "Weg" gesehen. (Und damit meine ich nicht die verängstigten Tierheim-Beja Fotos, die ich mal lieber nicht gespeichert hab. Meine kleine Maus so traurig, neee... lieber nicht. :/))

Du wirst schon, sollte es soweit sein, die richtige Wahl treffen. Wenn das Herzchen für eine Rasse oder einen bestimmtem Mischling höher schlägt, ist man meist sowieso machtlos. ;)
 
  • Hyperaktive Hunderassen? Beitrag #109
mir fällt der cockerspanjel-jagdhund mix ein, mit der kann man den ganzen tag rennen wie man will, aber sie wird nicht müde...
 
  • Hyperaktive Hunderassen? Beitrag #110
...

Ja... Mit Pepsi habe ich ja auch schon einen Cocker-Mix hier. ;D

Der Akita Inu ist mir leider etwas zu groß und auch vom Wesen her etwas zu ruhig.

--
@Loscampesinos
Ja... Geht mir da ähnlich, bzgl. Welpe feat. Junghund. ;D
Welpenbilder sind nicht ausschlaggebend, aber natürlich immer ein netter Bonus.
Bei Tacka habe ich grade die ersten Lebenswochen arg vermisst. Diese Welpenzeit ist einfach noch was ganz anderes und ohnehin schon immer viel zu kurz.
Wobei ich natürlich auch gerne Hunden eine Chance gebe die aus dem Welpenalter raus sind.
Aber für mich habe ich diesbezgl. im Moment den Kompromiss gefunden, dass man hier auch einfach im Wechsel (oder wie es fällt) agieren kann.
Pepsi kam mit 11 Wochen, Tacka mit knapp einem halben Jahr. Für meinen nächsten Hund würde ich mir wieder einen recht jungen Hund wünschen und im Anschluss kann dann wieder ein 'Nothund' einziehen usw.

Oh weia... Ich glaube, wenn ich so meine ganzen Hundwünsche und Vorhaben betrachte, müsste ich wohl entweder Uralt werden oder alle 2 Jahre einen neuen Hund hier aufnehmen. *poing*
Hach... Ich glaub ich hab nen Hunde-Tick. :roll:
~§~
 
  • Hyperaktive Hunderassen? Beitrag #111
Sag mal wie findest du denn: westfalenterrier? Hab letztens einen im Agi gesehn. War toll.
 
  • Hyperaktive Hunderassen? Beitrag #112

Wie sieht es mit Cairn Terriern und ihrer allgemeinen Aktivität denn aus? Sind sie da eher quirlig oder eher mal ruhiger? So spontan würde ich hier nämlich denken, dass sie ähnlich wie der Westhighland Terrier sind - nur eben noch etwas mehr 'kernig' und 'agil'.

Obwohl der Westi aus dem Cairn hervorgegangen ist, ist diese Trennung jetzt schon lange her und macht sich sowohl im Gebäude als auch im Temperament doch deutlich bemerkbar.
Schon allein aufgrund seines anderen Gebäudes liegt nahe, dass der Westi ruhiger ist. Er hat laut Standard 3cm weniger Widerristhöhe bei ca. 2 kg mehr Gewicht. Das macht den Cairn deutlich flotter.
Im Rücken ist er kürzer mit dabei deutlich weiter nach hinten reichenden Rippen. Dadurch ist er seitlich weniger beweglich als ein Cairn.
Auch die längere Rute des Cairn, die im Vergleich zum Westi nicht so extrem hoch angesetzt ist, verleiht dem Cairn mehr Fähigkeiten beim Klettern und ähnlichem. Gleiches gilt für den Hals, der beim Cairn länger und dünner ist.

Soweit die reine Theorie des Gebäudes beider Rassen.

Ich hatte beides. Und ich kann wirklich bestätigen, dass bezüglich des Temperamentes Welten zwischen den beiden Rassen liegen. Aber nicht nur da.
Im Cairn Forum ist derzeit eine Halterin, die vor kurzem vom Westi auf nun den Cairn umgestiegen ist. Sie war in der Anfangszeit doch deutlich überfordert.

Meine beiden Cairnjungs sind aber recht verschieden. Generell gibt es bei den Cairns (und ich denke eh bei vielen Rassen) eine weite Spannbreite der Individualcharaktere.

Tabs kann von beiden ruhiger sein, ist aber deutlich schwieriger und triebiger. Bereits mit 10 Wochen (als ich ihm meine Meerschweinchen - so wie ich es bei meinem Westirüden auch gemachte hatte - als Rudelmitglieder vorstellen wollte) hat er sich ohne zu zögern auf sie gestürzt. Sein Jagdinstinkt war von Anfang an stark ausgeprägt. Ebenso seine Selbstständigkeit. Den Nachlauftrieb, den angeblich alle Welpen haben, hatte er nie. An der Leine ist er absolut verlässlich. Ohne Leine oder bei der Auslebung seines Triebes ist er unwahrscheinlich schnell, ausdauernd, reaktionsstark, unerbittlich. Es ist wirklich der Wahnsinn. Sein Trieb ist dabei so stark, dass er absolute Härte gegen sich selbst zeigt und verordnete Ruhepausen braucht. Er apportiert aus dem Wasser, bis er vor Schwäche untergeht. Er springt auch von einer Böschung ins Wasser und zu jeder Jahreszeit. Da muss ich gut aufpassen, dass Sohnemann nicht mal eben einen Stock in den Fluss wirft in solchen Situationen.
Auf den kleinsten Druck reagiert er mit kompletter Verweigerung. Es funktioniert nur mit positiver Verstärkung.
Beim Clickern zeigt er sich aber als extrem intelligent. Problemlöseaufgaben, free shaping das ist seine Welt. Schwierig ist, dass er so intelligent ist, dass er sich auch Verhaltensketten unwahrscheinlich schell einprägt (teils schon nach dem 2. Mal) und dann versucht, sie bewusst auszunutzen.
In unserer Anfangszeit habe ich mal den Fehler begangen, ihn zu mir zu rufen, wenn er am Gartentor angeschlagen hat. Als Belohnung fürs Kommen, gab es ein Leckerchen. Nach dem zweiten Mal, versuchte er, den Leckerliautomat bewusst in Gang zu setzen, indem er vor ging, zwei mal bellte und schnell zu mir gerannt kam. :roll: Seitdem bin ich meist schlauer, allerdings kann er mittlerweile auch noch mehr Schritte zu einer Verhaltenskette zusammenfassen.

Cuno ist anders. Er hat Nachlauftrieb. :mrgreen: Er jagt auch gern aber ganz anders. Er wartet, bis eine Amsel zu nah an ihm vorbeifliegt und schnappt sie sich dann reaktionsschnell aus der Luft oder unter der Hecke hervor. So schnell kann man nicht gucken. Allerdings jagt er nicht allein. Er passt immer selbst auf, in der Nähe zu bleiben. Das ist entspannend. Dafür fällt es ihm schwer, ruhig an der Leine zu laufen. Er könnte den ganzen Tag rennen. Und er ist motorisch extrem talentiert und hat an solchen Dingen riesigen Spaß. Er liebt es zu klettern. Er rutscht regelmäßig aus eigenem Antrieb die Rutsche meines Sohnes runter. (Vorher klettert er natürlich die Leiter hoch. Ist ja schließlich für Hunde das normalste der Welt.)
Cuno ist absolut leichtführig (Jedenfalls für einen Terrier. Etwas anderes hatte ich ja noch nie. ;) ). Er will es einem gern recht machen und ist extrem leicht motivierbar. Dafür will er aber gern immer machen. Ob Suchspiele, apportieren, clicker. Er möchte immer Aktion und braucht unwahrscheinlich viel körperliche Betätigung. Allerdings ist er selbstständig genug, dass er sich die notfalls auch selbst beschafft. Mit Menschen zusammen ist es ihm aber deutlich lieber.
Sehr schön ist, dass er selber seine körperlichen Grenzen erkennt und im Hochsommer nicht bis zum Kreislaufkollaps weiter macht, wenn man ihn nicht bremst. (Bei Tabs ist das leider schon passiert.)
Auch er kommt nicht gut mit Druck klar. Wenn man aber mal streng "Pfui" sagt, bricht für ihn nicht gleich die Welt zusammen.
Beim Clickern ist er nicht ganz so clever wie Tabs, versteht aber trotzdem sehr schnell. Bewegte Übungen fallen ihm aber leichter.

Im Großen und Ganzen sind meine beiden Cairns also schon sehr temperamentvoll. Den hiesigen Jack Russells steht zumindest Cuno in nichts nach. Tabs kann ich schwer beurteilen. Er kann ruhig sein. Allerdings ist er erbarmungslos und unermüdlich sobald einer seiner Triebe angesprochen wird. Ob sie dir schwierig und kompliziert genug sind, kann ich nicht einschätzen.
Ich kenne auch ruhige Cairns. Die sind aber entweder um die 15 Jahre alt oder fettgefüttert. :silence:

Den Australian Terrier fände ich für mich auch mal sehr interessant (obwohl er mir optisch und wegen der Größe nicht so zusagt).

Generell solltest du dich von den Frisuren auch nicht abschrecken lassen. Ich kenne auch kurzgehaltene Australians. Und meine Cairns haben ja auch einen Kurzhaarschnitt.
 
  • Hyperaktive Hunderassen? Beitrag #113
Sag mal wie findest du denn: westfalenterrier? Hab letztens einen im Agi gesehn. War toll.

Ich glaube Westfalenterrier mag sie. Soweit ich informiert bin, hat da doch einer bei Pepsi mitgemixt? ;)

Ja, mit der "Abwechslung" das kann ich verstehen. Wie gesagt, Henry kenne ich seit er 2 Wochen alt ist, Loulou eben erst seit sie 3 1/2 Monate ist.
Wundervolle Hunde sind sie beide. :)
 
  • Hyperaktive Hunderassen? Beitrag #114
Malinois,Australien Shepherd,Dalmatiner,
Ach und wenn du was wirklich herausforderndes suchst...Kangal!
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Husky hab ich vergessen :D
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hyperaktive Hunderassen? Beitrag #115
Messi, die dürften alle etwas zu groß und schwer werden.
 
  • Hyperaktive Hunderassen? Beitrag #116
Zumal die alle extrem unterschiedlich sind, und gerade der Kangal zu den genannten Ansprüchen mal rein gar nicht passt.
 
  • Hyperaktive Hunderassen? Beitrag #117
Also, ich finde das ganze erweist sich als höchstschwierig.
Du hast mich nämlich jetzt mit dem "Hunde-suchen" angesteckt und ich durchforste das Internet nach "komplizierten, aktiven und lernbegierigen" Rassen. :mrgreen:

Dabei habe ich gesehen, dass einer meiner optischen Favoriten, der Bloodhound, auch dazuzählt. :mrgreen:
Also... falls du dich doch für einen größeren Hund entscheiden solltest... nee Spaß ;D.

Was ich auch gelesen habe ist, dass der Chow Chow schwierig zu erziehen sein sollte?

Äh naja, das nur mal so am Rande.
Was ich eigentlich schreiben wollte ist:
Was ist denn mit dem West Highland Terrier? (Um ehrlich zu sein, ich weiß nicht mehr ob das schon erwähnt wurde. :uups:)
Als Kind wurde ich mal von einem "attackiert" (Ja, er sprang knabbernder Weise auf mich... für ein Kind ist das schlimm ;D). Jedenfalls hatte ich seit dem immer Respekt vorm "bösen Ceaser-Hund", wie ich ihn damals nannte.
Neuerdings finde ich sie aber total faszinierend. Letztens war einer beim Rütter und den fand ich super.
Oder zu klein?

Und dann habe ich noch einen schönen, bei einer uns all bekannten Internetseite, gefunden, die dazu verwendet wird Menschen Wissen zu vermitteln ;).
Den Irish Soft coated Wheaten Terrier. Der gefällt mir alleine vom Namen her schon gut. :mrgreen: Und was ich so gelesen habe, schien mir auch interessant.

Naja, also ich kann nur von dem berichten was ich gerade im Internet gelesen habe, also falls irgendwas falsch sein sollte, bitte darauf hinweisen. :)

Ja vom Kangal würde ich dir abraten.
Pepsi, Tacka und ein Kangal. :mrgreen:

Liebe Grüße
Linda und Loulou.
 
  • Hyperaktive Hunderassen? Beitrag #118
Du hattest den Berger des Pyrénées ja schon mal ziemlich weit oben auf deiner Liste. Wir haben ein solches Exemplar - es ist jetzt 10 Monate alt und mit Sicherheit genau das was du suchst. Er ist unglaublich aktiv, wuselt und rennt draussen herum wie aufgezogen, aber schafft es doch in der Wohnung ruhig zu sein. Auch im Moment ist er absolut umgänglich, obwohl ja die täglichen Hunderunden wegen des Wetters doch eingeschränkt sind.
Der Berger Verein beglückwünschte uns in einem Schreiben zu unserem quicklebendigen Hundekind und in einer Beschreibung las ich er sei wie ein Orkan, was ich beides absolut bestätigen kann. Als hyperaktiv möchte ich ihn aber nicht bezeichnen - zum Glück ist er das nicht. So richtig müde bekommen haben wir ihn bisher nur im Urlaub als wir wirklich von morgens bis abends unterwegs waren und er dabei war.
Außerdem hat er obwohl er ein Hütehund ist und über ganz viel will-to-please verfügt, auch die eine oder andere ganz schön anstrengende "Macke" - ich würde ihn also nicht als leicht erziehbar einstufen.
Dennoch ist es mit einem Terrier überhaupt kein Vergleich. Vor diesem Hund hatten wir einen Terrier und trotz allem fehlt mir das Terrierwesen ein bisschen. Zuerst wollte ich als zweiten Hund noch einen Hütehund dazuholen, aber inzwischen überlege ich, ob der Zweithund doch ein PJRT oder Border Terrier wird. Na mal sehen.

Deiner Pepsi wünsche ich auf jeden Fall erst einmal noch ein langes Leben.

Bin sehr gespannt für was du dich dann später entscheiden wirst. Falls es ein Berger wird, wäre das übrigens auch kein Modehund. Ich habe in den ganzen Monaten bisher nur 3 Personen getroffen, die nicht fragten, um welche Rasse es sich handelt, sondern die Rasse gleich erkannten und einer davon war auch noch ein Franzose, der gleich meinte, dass ist doch die Rasse die in Frankreich alle Wettbewerbe gewinnt.
 
  • Hyperaktive Hunderassen? Beitrag #119
Zum West Highland White Terrier hatte ich ja oben schon was geschrieben. Sind tolle Hunde (hatte ja selbst mal einen bösen Caesar Hund :mrgreen: ), aber dürften vom Temperament und dem Schwierigkeitsgrad sicher zu gemäßigt sein. Außerdem ist es derzeit äußerst schwierig einen gesunden Hund (besonders die Haut ist schrecklich) mit ordentlichem Pigment zu finden.
Sonst hätte ich wohl auch mindestens einen West Highland Terrier hier zu Hause.

Aber für DyingDream dürfte da doch eher der Cairn in Frage kommen. Gesünder, temperamentvoller und komplizierter.

Und dann habe ich noch einen schönen, bei einer uns all bekannten Internetseite, gefunden, die dazu verwendet wird Menschen Wissen zu vermitteln ;).
Den Irish Soft coated Wheaten Terrier. Der gefällt mir alleine vom Namen her schon gut. :mrgreen: Und was ich so gelesen habe, schien mir auch interessant.

Die sind klasse, könnten aber zu groß sein, deswegen habe ich die nicht vorgeschlagen.
Die haben sogar den nicht ganz unerwünschten Schutztrieb. :D

Na da bin ich mal gespannt, was DyingDream dazu sagt. :mrgreen:
 
  • Hyperaktive Hunderassen? Beitrag #120
@ Stoffel: Der Cairn-Terrier gefällt mir auch noch gut.

Ich bin mal gespannt. :)

Hab noch weitergestöbert und noch den
Australian Terrier gefunden.

Steht sogar dabei, dass er schnell lernt, aktiv ist und für Hundesport geeinget. :shock: Also quasi ein wahrgewordener Dyingdream-Traum. :D
Er wird allerdings höchstens 25 cm hoch.
Und um's mal so zu sagen: Ich find ihn auch sehr hübsch. :)

Aaah *gespannt auf Dyingdream wart*

*solange weitersuch* :mrgreen:
 
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