Katzen drinnen halten.. Tierquälerei?

Diskutiere Katzen drinnen halten.. Tierquälerei? im Katzen Haltung Forum im Bereich Katzen Forum; Da gebe ich dir absolut Recht. Die Lösung habe ich natürlich auch nicht. Wann ist es zu klein? Wann ist es zu wenig Zeit? Ich weiß es nicht...
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  • Katzen drinnen halten.. Tierquälerei? Beitrag #61
Ja, das ist eine knifflige Frage. Wo zieht man die Grenze? Generell lass ich nicht gelten "Ja, aber andere Tiere haben es schlechter als meine!". Gerade bei Nagern sehr beliebt. Nur weil viele Hamster auf 30cm x 50cm leben sind meine 50cm x 50cm nicht besser! (rein fiktiv jetzt...). ... irgendwo hat dann doch alles seine Grenzen. Nur sind diese Grenzen nicht sooo klar zu erkennen :?

Da gebe ich dir absolut Recht. Die Lösung habe ich natürlich auch nicht. Wann ist es zu klein? Wann ist es zu wenig Zeit? Ich weiß es nicht.

Deswegen habe ich bewusst den krassen Tierheimfall genommen, weil es da gerade wie die Katzen meist untergebracht sind recht einfach geht, zu sagen: Da ist so vieles besser, als das...

Off-Topic
Aber wenn man ehrlich ist: Nahezu jeder Tierhalter schränkt sein Tier ein. Selbst eine Herde Pferde auf der Weide, selbst Kaninchen auf 20 qm, selbst Fische im größten Aquarium, selbst Meerschweinchen im eigenen Zimmer oder 6 Wellensittiche in der großen Außenvoliere. (Da sind Freigangkatzen tatsächlich die einzige Ausnahme..)

Ab wann man die Einschränkung nicht mehr vertreten kann, muss jeder nach einer reiflichen Überlegung selbst entscheiden. Es geht immer noch besser - das ist klar...

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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

@ Weißer Wolf: Dann hat jeder, der voll berufstätig ist, deiner Meinung nach keine Zeit für ein Tier? Ich arbeite aktuell von zu Hause, und was meine Katze tagsüber pennt..da könnte ich in Toronto Teilchen spalten, das wäre der egal!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Katzen drinnen halten.. Tierquälerei? Beitrag #62
Aber wenn man ehrlich ist: Nahezu jeder Tierhalter schränkt sein Tier ein. Selbst eine Herde Pferde auf der Weide, selbst Kaninchen auf 20 qm, selbst Fische im größten Aquarium, selbst Meerschweinchen im eigenen Zimmer oder 6 Wellensittiche in der großen Außenvoliere. (Da sind Freigangkatzen tatsächlich die einzige Ausnahme..)

Ab wann man die Einschränkung nicht mehr vertreten kann, muss jeder nach einer reiflichen Überlegung selbst entscheiden. Es geht immer noch besser - das ist klar...

Genauso sehe ich das auch, Bisa. ;)

Wer so strikte Ansichten vertritt, dürfte gar keine Haustiere halten. Denn ein artgerechtes Leben können wir alle nicht bieten.

@ Maike, ich hoffe, Du lässt Dich von extremen Meinungen hier nicht davon abhalten Dir Wohnungskatzen anzuschaffen. Bei diesem Thema kommt es immer wieder zu ausufernden Diskussionen, bei denen einige Beiträge nicht fern von Beleidigungen sind.
 
  • Katzen drinnen halten.. Tierquälerei? Beitrag #63
Bisa, ich sagte, dass man genug Zeit für sein Tier haben soll, ich sagte nicht, dass der-und-der keine Zeit hat, WEIL...
Ich gebe hier keine Patent-Lösungen für die Katzenhaltung, wie denn auch?
Ich sage nur, dass man Zeit für sein Tier haben muss und dazu zählt für mich auch die Beschäftigung, spielen, schmusen..., nicht nur eben Klo saubermachen und fertig! DAS war meine Aussage und nicht, dass berufstätige Menschen keine Zeit für Katzen haben! ;)
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):
Ich steh grad auf dem Schlauch.
Klar kann man das einbinden, dass wir dann alle keine Tiere halten dürften, aber soll ich jetzt sagen ich halte meinen (fiktiven) Hamster auf 50x50, weil immerhin halte ich mir einen und er ist nicht im Tierheim!?

Ich verstehe jetzt ehrlich gesagt nicht, was der Wandel soll.
Hier wird (SACHLICH- ich sehe keine Beleidigungen!?) darüber diskutiert, wie viel Platz eine Katze und ob sie Freigang haben sollte und plötzlich kommt eine Frage à la "Sein oder nicht sein" und damit ist die Sache gegessen?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Katzen drinnen halten.. Tierquälerei? Beitrag #64
In Post Nr. 57 schreibst du aber genau das (bzw. stimmst dieser Aussage zu), und da steht eben nur was von Vollzeit. Ich will mich aber um Himmels Willen nicht um Worte streiten und ums Rechthaben gehts mir auch nicht, wenn das anders und im Sinne von "wer keine Zeit hat" gemeint war. ;)

Denn da stimme ich dir wieder zu: Wer keine Zeit hat, sollte sich kein Tier holen.
 
  • Katzen drinnen halten.. Tierquälerei? Beitrag #65
Da gebe ich dir absolut Recht. Die Lösung habe ich natürlich auch nicht. Wann ist es zu klein? Wann ist es zu wenig Zeit? Ich weiß es nicht.

Deswegen habe ich bewusst den krassen Tierheimfall genommen, weil es da gerade wie die Katzen meist untergebracht sind recht einfach geht, zu sagen: Da ist so vieles besser, als das...

Letztendlich spielen so viele Faktoren eine Rolle, dass man keine Pauschale nennen kann. Das macht es ja so kompliziert :eusa_think:


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Aber wenn man ehrlich ist: Nahezu jeder Tierhalter schränkt sein Tier ein. Selbst eine Herde Pferde auf der Weide, selbst Kaninchen auf 20 qm, selbst Fische im größten Aquarium, selbst Meerschweinchen im eigenen Zimmer oder 6 Wellensittiche in der großen Außenvoliere. (Da sind Freigangkatzen tatsächlich die einzige Ausnahme..)

Ab wann man die Einschränkung nicht mehr vertreten kann, muss jeder nach einer reiflichen Überlegung selbst entscheiden. Es geht immer noch besser - das ist klar...

Off-Topic
Deshalb bin ich ja so froh, dass ich Freigänger habe :D
Das was du da ansprichst, darüber hab ich mir schon so oft Gedanken gemacht... Wieso kann sich der Mensch anmaßen zu sagen: "Pro Meerschweinchen 0,5m², pro Kaninchen 2m² und für Hamster 100cm x 40/50cm"? Wieso soll einem Meerchweinchen das reichen, wenn es in freier Wildbahn am Tag so weit laufen kann, wie es will?
Das sind Fragen, die mir sehr zu schaffen mache weil ich die Tiere liebe...

Genauso der Boden im Gehege! Sägespäne statt Wiese und Erde? Sägespäne statt Boden zum Buddeln? Da liegen doch Welten dazwischen! Aber da nunmal viele Tiere domestiziert wurden, hat man versucht, den aus Menschensicht bessten Kompromiss zu finden. Den find ich in den meisten Fällen allerdings nicht gut genug...
 
  • Katzen drinnen halten.. Tierquälerei? Beitrag #66
Eben, und genau darum ging es mir: Um die Zeit und nicht darum wer eine Vollzeitstelle hat oder arbeitslos ist!
 
  • Katzen drinnen halten.. Tierquälerei? Beitrag #67
Off-Topic
Nach Post Nr. 63 habe ich jetzt keine Lust mehr.

Man muss sich weiß Gott nicht darüber lustig machen, was ich schreibe und welche Gedanken mir bei dem hier besprochenen Thema kommen. Das à la Sein oder Nichtsein ins Lachhafte zu ziehen - was soll das?

Nicht zuletzt hatte ich selbst stets nur Freigänger und finde persönlich auch diese Haltung besser, denn sonst hätte ichs anders gemacht. Aber darf man deshalb nicht auch die Sichtweise der "anderen Seite" einnehmen und ihre Argumente verstehen?

Schönen Abend noch
 
  • Katzen drinnen halten.. Tierquälerei? Beitrag #68
Off-Topic

Bisa, darum geht es mir nicht. Aber du schreibst sowas, was ja durchaus eine nette Frage ist, aber dann kommt noch das Wort vom Mod dazu und es weckt den Anschein, als soll die Diskussion jetzt beendet werden. Und das mit der Tierhaltung an sich ist nunmal wie *Sein oder nicht Sein* und halte ich persönlich in diesem Zusammenhang für nicht relevant! Dadurch uferts eher aus!

Außerdem wurde noch geschrieben hier würds mit Beleidigungen zugehen! Wer beleidigt denn hier bitte??
Und darauf habe ich dann keine Lust! ;) Ich schreibe nett und freundlich meine Meinung auf, lese über Stunden mit, formuliere lange Texte und gebe mir Mühe darzulegen, wie ich mir das denke (und betone immer wieder, dass ich das nur für mich so sehe und niemanden verurteile, der das anders sieht!!) und dann kommt hier ein Post zwischen, von wegen hier würds mit Beleidigungen zugehen und die TE solle doch einfach das machen, was sie möchte! O.O
Tut mir Leid, aber das ist für mich ein verbaler Tritt in den Allerwertesten! (Nicht von dir!)
 
  • Katzen drinnen halten.. Tierquälerei? Beitrag #69
J
Sicher ist es für Katzen besser, wenn sie in einer Wohnung mit Dosenöffner leben als in der "Tierheimzelle" mit einem Pfleger, der noch 50 andere Miezen zu versorgen hat. Aber wenn der Dosenöffner 10-12 Stunden am Tag nicht da ist und ja auch eine gewisse Zeit schläft? Ist es dann besser? Oder ist sind 50 m² in einer Wohnung besser als 5m² im Tierheim? Sicher sind sie "besser"! Aber besser ist nicht gleich gut :eusa_think:

Nur vorneweg, ich stimme deinem Posting weitestgehend zu. Ein "woanders ists aber schlechter" ist für mich auch absolut kein Argument und schlechtere Tierhaltung sollte nie als Masstab genommen werden.
Aber...

... wenn man sieht wieviele Katzen von einer Tierheimsituation überfordert sind, sich zurück ziehen, aggressiv werden, das Futter verweigern, krank werden oder sich schlichtweg aufgeben, und wenn man dann sieht wie eben solche Tiere in einem zuhause mit Familienanschluss aufblühen und offensichtlich glücklich sind.... dann würde ich definitiv sagen: Ja, die Wohnungshaltung ist besser.
Ich gebe zu, das sind Extremfälle, aber es gibt sie.

Mein Fazit aus der Diskussion: man kann die Stinker nicht fragen was ihnen lieber ist, also muss man auf seinen Bauch hören. Wenn man seine Katzen nur in Freigang halten möchte, dann ist das ok. Wenn man sie in der Wohnung halten möchte, ist das auch ok.
Und beim Nachbarn, der eben die jeweils andere Meinung vertritt, muss man eben darauf vertrauen das er seinen Katzen nach bestem Wissen und Gewissen ein schönes Leben bietet :D
 
  • Katzen drinnen halten.. Tierquälerei? Beitrag #70
Nur vorneweg, ich stimme deinem Posting weitestgehend zu. Ein "woanders ists aber schlechter" ist für mich auch absolut kein Argument und schlechtere Tierhaltung sollte nie als Masstab genommen werden.
Aber...

... wenn man sieht wieviele Katzen von einer Tierheimsituation überfordert sind, sich zurück ziehen, aggressiv werden, das Futter verweigern, krank werden oder sich schlichtweg aufgeben, und wenn man dann sieht wie eben solche Tiere in einem zuhause mit Familienanschluss aufblühen und offensichtlich glücklich sind.... dann würde ich definitiv sagen: Ja, die Wohnungshaltung ist besser.
Ich gebe zu, das sind Extremfälle, aber es gibt sie.

Na klar. Ich weiß ja was du meinst :D Es ist ja auch nur legitim auch mal die Extremfälle aufzuzeigen.
Nur, eigentlich geht man von der "Durchschnittskatze" (blödes Wort, ich weiß :mrgreen:) aus. Die einen sind pro Wohnung, die anderen Pro Freigang. Logisch.
Es ist aber genauso logisch, dass traumatisierte Katzen nicht so zu behandeln sind wie "normale". Die Katze einer Freundin beispielsweise wurde aus schlechter Haltung "gerettet" wo sie von ihrem Dosenöffner mehr oder weniger in einer Abstellkammer gehalten wurde, und das von klein auf! Als diese Katze dann plötzlich ein ganzes Haus mit über 120m² hatte, kam sie nicht damit jklar. Es hat ewig gedauert bis sie mal aus dem Wohnzimmer raus kam und gaaaaanz langsam das haus erkunden konnte.
Diese katze hätte man natürlich schlichtweg überfordert wenn man die Terassentür aufgemacht hätte à la "so, jetzt geh und genieße deine Freiheit!". Umso schöner, das die genannte Mieze heute sogar den großen Garten als ihr Revier verteidigt und manchmal auch einen Fuß über die Grenze setzt. Sowas ist natürlich toll mit anzusehen :D

Aber das sind, wie du selber sagtest, Einzelfälle.
Letztendlich sehe ich es genau wie du hier in deinem Fazit:
Mein Fazit aus der Diskussion: man kann die Stinker nicht fragen was ihnen lieber ist, also muss man auf seinen Bauch hören. Wenn man seine Katzen nur in Freigang halten möchte, dann ist das ok. Wenn man sie in der Wohnung halten möchte, ist das auch ok.
Und beim Nachbarn, der eben die jeweils andere Meinung vertritt, muss man eben darauf vertrauen das er seinen Katzen nach bestem Wissen und Gewissen ein schönes Leben bietet :D

Deshalb finde ich diesen Thread hier auch richtig schön, weil dadurch nochmal richtig klar rausgestellt wurde, dass es bei diesem Thema kein richtig oder falsch gibt!

Und das würde ich mir auch bei anderen Diskussionen in anderen Bereichen des Forums wünschen...
 
  • Katzen drinnen halten.. Tierquälerei? Beitrag #71
@ Weisser Wolf, nein, ich wollte die Diskussion nicht beenden. Ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass es unterschiedliche Ansichten zum Thema "Freigang oder Wohnungshaltung" gibt, die bitte respektiert werden sollten.

Wer seine Katzen in der Wohnung hält, wird gute Gründe dafür haben und muss sich hier nicht rechtfertigen. An Beleidigung grenzen für mich Pauschalurteile wie "wer keinen Freigang bieten kann oder möchte darf keine Katzen halten" oder es wäre Tierquälerei. Auch der Zusatz, dass wäre nur eine Meinungsäußerung, relativiert das nicht.

Du musst Dich also nicht angesprochen fühlen.
 
  • Katzen drinnen halten.. Tierquälerei? Beitrag #72
Off-Topic

Tut mir Leid, aber so etwas empfinde ich nicht als Beleidigung, sonders als freie Meinungsäußerung!
Vielleicht sollte man keinen Menschen einfach als Tierquäler bezeichnen, aber das haben die wenigsten überhaupt nur erwähnt und eine davon hat es sogar gewissermaßen zurückgenommen und gesagt, dass sie das nicht auf Personen hier aus dem Forum beziehen möchte!

Auch wenn ich mich nicht angesprochen fühlen muss, finde ich den Einwurf in diesem Falle als ungerechtfertigt und komme mir auch etwas dumm vor, aus den in meinem letzten Post genannten Gründen!
Ich tippe ewig, bin nett, teile meine Meinung mit, bin aber offen für andere Meinungen usw. und gehöre zu den wenigen, die hier im Thread jetzt die ganze Zeit am posten sind und dann kommt so ein Einwurf, weil vor x-Seiten mal jemand jemanden als Tierquäler bezeichnet hat plus die Aussage, dass die TE das einfach so machen soll, wie sie will. ;)
Klar kann sie das, aber wir tippen uns die Finger wund, bleiben höflich und argumentieren wie die Wilden und dann kommt so ein Post, als wären wir irgendwelche patzigen Kinder, auf die man eh nicht hören muss.
Ich ziehe mich jetzt hier auch zurück, ich habe meine Ansichten aufgeschrieben, jeder soll machen, wie er will, ich muss niemanden überzeugen und gut ist!
 
  • Katzen drinnen halten.. Tierquälerei? Beitrag #73
Wer seine Katzen in der Wohnung hält, wird gute Gründe dafür haben und muss sich hier nicht rechtfertigen. An Beleidigung grenzen für mich Pauschalurteile wie "wer keinen Freigang bieten kann oder möchte darf keine Katzen halten" oder es wäre Tierquälerei. Auch der Zusatz, dass wäre nur eine Meinungsäußerung, relativiert das nicht.

Tut mir leid Mariama, aber das find ich zu einfach ausgedrückt. Gerade weil es hier kein falsch und richtig gibt...

Um mal wieder mit dem fiktiven Hamster-Beispiel zu kommen:
Wenn ich meinen Hamster auf 50cm x 50cm halte, dann hab ich auch Gründe dafür. Nur die müssen nicht unbedingt stimmen ;)

Der markierte Satz ist praktisch das Erwürgen der Diskussion mit einer Pauschale, die eventuell bei diesem Beispiel stimmen mag, aber keine Allgemeingültigkeit besitzt. Sorry Mariama, aber so einfach darf man es sich nicht machen...

Hier brauch sich in der Tat niemand zu rechtfertigen. Wer sich gerechtfertigt hat, hat hier vorher was in den falschen Hals bekommen ;) Nur weil auf einmal 3 Leute das Gegenteil von der 4. Person geschrieben haben, war das noch lange kein Angriff.
 
  • Katzen drinnen halten.. Tierquälerei? Beitrag #74
... wenn man sieht wieviele Katzen von einer Tierheimsituation überfordert sind, sich zurück ziehen, aggressiv werden, das Futter verweigern, krank werden oder sich schlichtweg aufgeben, und wenn man dann sieht wie eben solche Tiere in einem zuhause mit Familienanschluss aufblühen und offensichtlich glücklich sind.... dann würde ich definitiv sagen: Ja, die Wohnungshaltung ist besser.

hier möchte ich anmerken dass ich denke das liegt nicht an fehlender Zuwendung durch die Menschen sondern eher daran dass so ein Tier durch sehr dominante Katzen unterdrückt wird. Dass so eine Katze in einer Familie, wo der "Unterdrücker" nicht mehr da, ist auflebt ist leicht
zu verstehen.
 
  • Katzen drinnen halten.. Tierquälerei? Beitrag #75
[...] dass so ein Tier durch sehr dominante Katzen unterdrückt wird. Dass so eine Katze in einer Familie, wo der "Unterdrücker" nicht mehr da, ist auflebt ist leicht
zu verstehen.

Spielt da ganz klar mit rein, keine Frage. Allerdings auch nicht (immer) ausschliesslich, bzw. ist das ja nun kein Argument gegen meine Ausführungen ;)
 
  • Katzen drinnen halten.. Tierquälerei? Beitrag #76
Spielt da ganz klar mit rein, keine Frage. Allerdings auch nicht (immer) ausschliesslich, bzw. ist das ja nun kein Argument gegen meine Ausführungen ;)

gegen Deine Ausführungen wollte ich gar nicht argumentieren;)

das war nur eine Anmerkung über meine Ansicht wie dringend Katzen uns Menschen zu ihrem Wohlbefinden brauchen (abgesehen vom Futter)
 
  • Katzen drinnen halten.. Tierquälerei? Beitrag #77
das war nur eine Anmerkung über meine Ansicht wie dringend Katzen uns Menschen zu ihrem Wohlbefinden brauchen (abgesehen vom Futter)

Das wär natürlich auch mal spannend zu diskutieren.
 
  • Katzen drinnen halten.. Tierquälerei? Beitrag #78
Es hat auch niemand nur von deiner Katze gesprochen. Es ist ja halbwegs bekannt (und nachzulesen), wie es deiner Mieze erging. Da sind die Gründe auch stückweit nachvollziehbar. Es ging um Wohnungsmiezen allgemein. Für deine Mieze ist es so wohl das besste. Aber noch lange nicht für alle.
Ich zitiere mich hier mal selbst
Ich habe ja auch nie behauptet, Katzen seein für die Wohnung geschaffen, oder liest du das irgendwo? Es geht mir um die Tiere, denen der Weg nach draußen von vorneherein versperrt war oder die aus irgendeinem Grund nicht mehr raus gehen. Muss ich die jetzt auch mit Sandras Worten morgens vor die Tür setzen und abends wieder abholen? Ein Freund hat zwei Katzen, beide jung als sie zu ihm kamen, wunderschöne Gegend, das Feld gleich hinterm Garten. Einer geht raus, die andere nicht. Soll man der jetzt auch den Weg nach drinnen wieder versperren?
Mir ist es egal, warum meine Katze keinen Freiheitsdrang hat, es ist so und da brauche ich nicht drüber zu diskutieren. Oder war hier die Frage: wie kommt es, dass Katzen keinen Freiheitsdrang haben?
Vielleicht habe ich mit Fettdruck mehr Chance, dass es jemand liest :roll:

Wo bitte schreibt irgendwer, Wohnungshaltung sei für alle Katzen das beste?
Ich kann das in keinem Posting lesen. Die Aussage, Freigang sei das Beste für alle Katzen hingegen steht in jedem 2. Posting. Es geht doch darum, dass man sich Tiere aussucht, die eben keinen Drang nach Draußen haben. Und deshalb ist es nunmal eine individuelle Diskussion (und eine individuelle Anklage, wobei ich das hier nicht als sehr dramatisch für mein Seelenheil auffasse, was du liest ist Ironie, ich weiß wie es meinem Tier geht), weil kein Wohnungshalter auf die Idee käme zu behaupten, Wohnungshaltung sei das non plus ultra für die Katze als Art.
Es sagt auch keiner: "du willst eine Katze in der Wohnung halten?! Kein Problem, geh zum Bauernhof, nimm ein Kitten und steck es in die Wohnung, Wohnungshaltung ist super für Katzen." Im Gegenteil, wir sagen: "Wohnungshaltung ist unter Umständen in Ordnung, geh ins TH, lass dich beraten, man wird dir ein oder zwei Tiere nennen, die für Wohnungshaltung in Frage kommen (weil sie nicht rauswollen, zu ängstlich, zu krank, zu alt,..)."
Und jetzt sag mir nochmal, was daran jetzt so schlecht ist?

Ich bin sicherlich kein Mensch, der seine Tiere auf dem Minimum hält. Bei uns im TH werden Wohnungskatzen ab 45qm und auch ohne Balkon vermittelt, zwei Tiere gehen gerne zu Berufstätigen, für eine Einzelkatze sollte man mehr Zeit haben, ich hab die, Luna ist im Schnitt ca. 5 Stunden allein (in den Semesterferien weniger) und wird in der Zeit beschäftigt und nie ausgeschlossen (Hamster im Auslauf einzige Ausnahme und da bin ich meist nur 15 Minuten am Stück, oft ist mein Freund in der Zeit anwesend). Trotzdem habe ich mir z.B. absichtlich eine Katze ausgesucht, die laut Aussage der Vorbesitzer, die sie ja seit 5 Jahren kannten, keinen besonders hohen Wert auf menschliche Nähe und Beschäftigung legt (Auslegungssache!) und habe nicht die nur 2jährige genommen, die auch als Wohnungs- und Einzelkatze abgegeben werden sollte, aber wegen Zeitmangels, die nämlich viel Kontakt zum Menschen wollte. Und ich sage nochmal: unsere Möbel (weil weißer Wolf die ja schon wieder abziehen wollte) gehören auch der Katze. Wir bauen unsere Schränke so, dass die Katze sie nutzen kann und der Weg nach oben ist für eine Katze sehr wichtig. Bis auf Schlafzimmer und Küche kann sie überall bis auf mind. 2/3 Deckenhöhe und das in mehrfacher Weise. So gesehen sind Möbel sogar besser für die Katze, wenn sie den Platz auf und unter (oder in) dem Bett/Schrank/Schreibtisch/Regal nutzen kann, vergrößert sich ja ihre Nutzfläche.

Ich denke auch nicht, dass jeder Wohnungshalter seine Katze aus guten Gründen drinnen hält, für mich steht z.B. die Anschaffung von Kitten, die dann in der Wohnung bleiben müssten außer Diskussion, weil diese Tiere eben nocht nicht verhunzt sind und ihnen -geistig- der Weg nach draußen offen stünde (ausgenommen ansteckende Krankheiten und gravierende Behinderungen). Aber wohl die meisten Wohnungshalter, die hier schreiben tun das aus gutem Grund.
Und bei den meisten ist eben "es könnte ihr schlechter gehen" wie schon oben geschrieben keine rein hypothetische Aussage, sondern es ging dem Tier tatsächlich vorher schlechter und es wäre ansonsten schlimmer. Das ist doch ein Unterschied zu einem "andere machen es schlechter".
Keinem unserer Tiere bieten wir das Maximum, einer unserer Hamster zeigt stereotypes Verhalten, obwohl sie 1,2qm Nutzfläche mit hohem Streuvolumen und täglich Auslauf von ca. 4 Stunden auf 3qm, die komplett für die Hamster eingerichtet sind, bekommt. Kaum einer bietet einem Hamster mehr, das sage ich ganz selbstverliebt, trotzdem fehlt ihr irgendwas, wir wissen nicht was und es macht und sehr traurig. Ihr geht es bei uns aber immernoch besser als auf 90% der anderen möglichen Plätze.
Caterina
 
  • Katzen drinnen halten.. Tierquälerei? Beitrag #79
Ohman...zu Sandra: bitte schaffe dir nie Kinder an, die würden mir echt leid tun!! Die würden dann wahrscheinlich auch alleine den ganzen Tag draußen rumstreunen, und dir wär das egal was mit ihnen passiert. Ich finde es nur Verantwortungsvoll sie zu schützen wenn es zu gefährlich ist. Und wenn es 2 sind, ist es auch egal ob man VZ berufstätig ist oder nicht, denn da sind die nicht allein. Die meiste Zeit schlafen die eh, und es hat sich von den beiden noch keine Beschwerd das sie zu wenig Platz hat oder sonst was. Schon einmal mit deiner Katze geredet? Wohl eher nicht.....denn wenn die wüste in was für Gefahren du sie bringst, würde sie dich nicht mehr ansehen.

Antigone & Bisa: genau mein Gedanke! Meine gucken nur raus wenn sie Vögel beobachten. Sie gehn auf dem Balkon und das ganz alleine, wenn sie also raus in die weite Welt wollen würden, würden sie runter springen oder sonst was tun. Doch das tun sie nicht, und ich denke 120 qm Wohnfläche (wir haben jetzt ein Haus) sind groß genug für die beiden, und vor allem sicherer damit ich mir keine Sorgen machen muss. Davor hatten sie 95qm und einen großen Balkon, das hat ihnen auch gereicht.

Die Kleine ist mal in der alten Whng vom Balkon gefallen, als wir sie suchten war sie am Kellerfenster vom Vermieter gesessen und hat um ihr Leben geschrien, und hat erst aufgehört wose wida in der Whng war. Es hat ihr, und das als Wildkatze, also draußen nicht gefallen!!

Das Gras zum Essen kann man auch durch Katzengras ersetzen, essen meine sehr gerne. Und ein Stück auf dem Balkon kann man auch einen Kunstrasen legen, und es ist so wie echtes. Man kann alles machen, ohne sie unnötig in Gefahr zu bringen!!
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Was ich noch vergaß, meine große würde nichts lebendes Eßen, sie würde nur damit spielen. Die kleine schon eher, aber denk mal das kommt von der Rasse her.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Katzen drinnen halten.. Tierquälerei? Beitrag #80
Meine Meinung ist, wenn man nah bei der Stadt wohnt oder wenn man vollberufstätig ist, holt man sich keine Katze !!
In so einer schönen friedlichen Welt würde ich auch gerne leben :roll:...

Es gibt tatsächlich Leute, die Vollzeit arbeiten und (fast) ihre gesamte Freizeit für ihre Tiere nutzen, eben weil ihnen das wichtig ist. Die dann eben in der Stadt bzw. in Stadtnähe wohnen oder aus anderen Gründen ihre Katzen nicht rauslassen wollen oder können.
An meinem persönlich Beispiel erklärt: meine zwei Katzen haben 100 qm Wohnung + 16 qm gesicherte Terasse zur Verfügung. Hier ist alles zugänglich für meine Süßen, die Möbel sind alle so gewählt und gestellt, dass sie als zusätzliche Klettermöglichkeiten für die Katzen dienen. Ich besitze allein in der Wohnung 3 Kratzbäume + 2 auf der Terasse, die zusätzlich auch noch mit einem Catwalk und einem "Minipool" ausgestattet ist. Jeden Abend beschäftige ich mich so lange mit den beiden wie sie spielen möchten, am Wochenende sind wir fast immer zu Hause. Sie bekommen hochwertiges Futter und werden auch ansonsten sehr verwöhnt (wie ich das als Arbeitslose mit viel Zeit bloß finanzieren sollte in dem Ausmaß... :eusa_think:).
Das alles stellt mich aber schlechter, als den, der seine unkastrierten Katzen raus läßt, jede Menge Babys damit produziert und nicht auf die Gesundheit seiner Tiere achtet, die schließlich überfahren werden, in gekippten Fenstern verenden oder von Perversen gequält werden. Hauptsache Freigang :eusa_eh:. Zumindest kommt es mir so vor, als würde das hier von einigen so gesehen.
Ich lasse micht nicht pauschal als Tierquäler hinstellen und ich lasse mir auch nicht sagen, dass jemand wie ich keine Katzen halten sollte.

Klar, jedem ist selbst überlassen, ob er seinen Katzen Freigang gewährt oder nicht. Ich finde das auch schön, wenn Katzen draußen toben und ihre Freiheit genießen können. Aber nicht jeder kann/will das. Nur heißt das nicht automatisch, dass solche Menschen schlechte, verantwortungslose Tierhalter sind.

Eigentlich wollte mich an so sinnlosen Diskussionen auch nicht mehr beteiligen, aber das o.g. Zitat hat mich richtig wütend gemacht :silence:.
 
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