Der Hundeflüsterer- auf SIXX

Diskutiere Der Hundeflüsterer- auf SIXX im Hundehütte Forum im Bereich Hunde Forum; Das kann sein, allerdings kann ich doch mit solchen Hunden auch ganz anders arbeiten, als es CM macht, oder? Dauert natürlich auch ein bißchen länger.
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #221
Ja eben, alle anderen waren unsichere usw. Hunde. Aber wo waeren die denn gelandet... im Tierheim.

Das kann sein, allerdings kann ich doch mit solchen Hunden auch ganz anders arbeiten, als es CM macht, oder? Dauert natürlich auch ein bißchen länger.
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #222
genau, wenn der Hund danach wirklich wieder "ok" sein soll muss man sich einfahc zeitlassen, auch wenns dann keine tolle show fürs TV wird..
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #223
Das ist eben das Traurige. Viele der Besitzer begehen grobe Fehler und der Hund haftet dafuer und wird ins Tierheim abgeschoben. Anstatt sich von Anfang an "richtig" zu verhlaten, wird dem Hund die Schuld am nicht gewuenschten Verhalten gegeben. Da ist meiner Meinung nach schon der"Punktus Knacktus". Es geht so schnell, dass gesagt wird... der Hund ist nicht mehr kompatibel...also ab ins Tierheim. Es sind natuerlich nicht alle so;).

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Das kann sein, allerdings kann ich doch mit solchen Hunden auch ganz anders arbeiten, als es CM macht, oder? Dauert natürlich auch ein bißchen länger

Die Zeit hat man dann im Tierheim aber nicht immer.
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #224
so wie das hier:

der Hund beschwichtigt die ganze zeit, und CM macht einfach weiter, was soll der Hund denn dabei lernen? Was soll das bringen, dass er in zukunft sofort beißt (der doofe mensch versteht ihn ja nie) oder will er dass der Hund als gefährlich eingestuft und eingeschläfert wird?!?


Ja toll. Da wurde wieder eine Folge genommen bearbeitet, sodass sie noch brutaler wirkt und fertig ist Cesar Milan der Tierquäler. Ich hab die Folge gesehen. Klar sah das in dem Viedeo extrem krass aus, wie er den Hund gepackt hat. Aber bei dem Hund war das einfach extrem. Es wurde mal wieder nicht die ganze Folge gezeigt, es wurden nicht die Videoaufnahmen der Besitzer gezeigt. Gar nichts. Nur irgendwas zusammen geschnitten.
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #225
genau, wenn der Hund danach wirklich wieder "ok" sein soll muss man sich einfahc zeitlassen, auch wenns dann keine tolle show fürs TV wird..

Naja bei der Show " It`s me or the dog" zieht es ja auch. Frau Stilwell ist ja auch ne "Tv trainerin"
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #226
Ja toll. Da wurde wieder eine Folge genommen bearbeitet, sodass sie noch brutaler wirkt und fertig ist Cesar Milan der Tierquäler. Ich hab die Folge gesehen. Klar sah das in dem Viedeo extrem krass aus, wie er den Hund gepackt hat. Aber bei dem Hund war das einfach extrem. Es wurde mal wieder nicht die ganze Folge gezeigt, es wurden nicht die Videoaufnahmen der Besitzer gezeigt. Gar nichts. Nur irgendwas zusammen geschnitten.

dann sag doch was in der ganzen folge andert wäre? würde der hund weniger beschwichtigen? würde milan darauf angemessen reagieren?
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #227
Nein aber man hat gemerkt, dass es bei dem Hund die beste Lösung war. Es waren schon oft Folgen mit solchen Fellen. Manchmal stellt er sich einfach nur hin und wartet oder er weist den Hund zurück. Aber bei dem Hund hätte das alles nichts geholfen.
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #228
aber was macht der hund denn falsch? er hat hunger, will sein futter, und der mensch hindert ihn am fressen. Er drängt ihn zurück, und dann beißt der hund. was muss er sich denn alles gefallen lassen?
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #229
Also soweit ich weiß muss ein Hund sich das futter problemlos wegnehmen lassen.
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #230
aber der mann nimmt das futter nicht weg, er bedrängt ihn doch nur.. der hund weiß nicht was der mann möchte... und ich bring dem hund doch nicht so bei, dass er sich sein futter wegnehmen lässt, so mach ich es doch nur noch schlimmer..
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #231
Ich denke bei der kompletten folge hat man ganz gut gesehen das cesar nur das Futter nehmen wollte. Hätte er es sofort versucht wegzunehmen hätte der hund gleich zu geschnappt.
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #232
und hat er es am schluss bekommen? warum bietet er nichts anderes an (das der hund lernt, ich geb mein futter und bekomm dafür was besseres, nen knochen o.Ä.)
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #233
Hallo Freunde!
Ich schau mir, sooft ich kann, die Sendungen mit Cesar Millan an und ich lese auch gerade sein Buch "Tipps vom Hundeflüsterer". Ich finde es wichtig, ihm zuzuhören, was er sagt. Er erklärt immer wieder, warum er was macht. Er hört sich erst mal von den Hundehaltern oder denen, die mit dem betreffenden Hund zu tun haben, an, was sie für ein Problem mit dem Hund an. Dann schaut er sich an, was ihm der Hund zeigt, womit er Probleme hat und dann bemüht er sich, dem Hund mit seinem Problem zu helfen, dieses oder diese zu überwinden und hilft dann den Menschen, dem Hund zu helfen, Probleme zu beseitigen und miteinander ein ruhiges ausgeglichenes Leben zu führen. Ja er pocht darauf, daß der Mensch der Rudelführer sein muß und der Hund sich unterordnen muß. Dies sagt er aber auch deswegen, damit sich der Mensch seiner Verantwortung bewußt wird. Cesar sagt auch immer wieder, daß der Mensch als Rudelführer die Bedürfnisse seines Rudelmitglieds respektieren und erfüllen muß. Überhaupt hebt Cesar immer wieder die Wichtigkeit des Respekts voreinander hervor. Er sagt aber auch, daß man den Hund Hund bzw. Tier sein lassen muß und nicht aus ihm einen Menschen mit Fell zu machen versucht, was einerseits nicht gelingt, andererseits immer zu Problemen führt. Was er sagt, wird einem nicht immer gefallen, aber man sollte auf ihn hören. Er schreibt auch, daß er selbst großen Respekt vor den Tieren hat, daß sie ihm wertvolle Lehrmeister und auch großartige Assistenten sind. Ich hab nun schon einige Folgen seiner Show gesehen, dabei aber keine Brutalitäten erkennen können. Außerdem sagt er auch immer wieder dazu, daß gewisse Rehabilitationsmaßnahmen nur von professionellen Hundetrainern vorgenommen werden sollen, damit die Tiere nicht verletzt oder traumatisiert werden. Redet so ein Brutalinsky? Ich glaube nicht. In seinem Buch "Tipps vom Hundeflüsterer" schreibt er, daß er es auch nicht möchte, daß jene Hunde, die nicht resozialisiert werden können, getötet werden, sondern daß diese Tiere auf speziellen Gnadenhöfen gehalten werden, damit man von ihnen lernen kann, wie man anderen besser helfen kann. Also ich bin sehr beeindruckt von ihm und würde mir wünschen, daß man ihm besser zuhört. Vielleicht sollten wir überhaupt einander besser zuhören, dann würde auch unser Zusammenleben besser funktionieren

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Ach ja, was ich noch vergaß zu erwähnen. Cesar sagt auch immer wieder dazu, daß man Geduld braucht, vor allem wenn ein Fehlverhalten schon länger andauert. Geduld ist wichtig und ruhiges bestimmtes Auftreten. Mißhandlungen sind nicht nur schlecht, sie verstärken auch die Probleme. Allerdings sagt er auch, daß auch Zuwendung im falschen Moment schadet, weil sie dann, wenn Fehlverhalten vorliegt, den Hund im Fehlverhalten bestärkt. Erst dann, wenn er sich so verhält, wie es gut ist, soll er Zuwendung erhalten. Dann lernt er, was richtig ist. So würde er auch in einem natürlichen Rudel erzogen.
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #234
aber er macht ja dann genau das Gegenteil von dem, was er sagt? er sagt dass es zeit braucht, benutzt aber Hau-Ruck Methoden ohne effektiven Lernerfolg, oder kann man einem hund die Leinenführigkeit nur mit einem würge-Halsband beibringen? Und wieso kickt er die Hunde denn, wenn er von respekt spricht, für mich ist das absolut respektlos..
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #235
Vielleicht solltest Du ihm mal genau zuhören, was er sagt. Er sagt nämlich in jeder Folge dazu, was das Problem ist und warum er was tut. Ich glaube nicht, daß er suggerieren will, daß nur mit einer Würgeleine Leinenführigkeit erreicht werden kann. Er plädiert auch für keine Grausamkeiten wie Tritte. Was er will, ist die Ablenkung des Hundes aus einer negativen Fixierung. Hierzu genügt es, ihn nur kurz anzutippen und das kann auch mit dem Fuß sein. Aber keinesfalls, um ihn zu verletzen. Hör ihm genau zu. Er sagt genau, was er tut.
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #236
Cesar sagt auch immer wieder, daß der Mensch als Rudelführer die Bedürfnisse seines Rudelmitglieds respektieren und erfüllen muß. Überhaupt hebt Cesar immer wieder die Wichtigkeit des Respekts voreinander hervor. Er sagt aber auch, daß man den Hund Hund bzw. Tier sein lassen muß und nicht aus ihm einen Menschen mit Fell zu machen versucht, was einerseits nicht gelingt, andererseits immer zu Problemen führt. Was er sagt, wird einem nicht immer gefallen, aber man sollte auf ihn hören.

Das sagt er in seinen Büchern, aber in der Sendung sagt er den Menschen recht wenig, finde ich. es geht immer nur auf die Schiene Bewegung, Kopfarbeit was ist das...? Selten geht er z.B. auf rassespezifische Eigenschaften ein, berücksichtigen tut er sie noch weniger.
Kommt bei mir zumindest so an, besonders wenn ich ihn mit anderen TV Trainern vergleiche.


Hier mal ein Interview mit CM von diesem jahr:

 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #237
Ich find auch, daß man sich das Ganze anschauen sollte und nicht nur einen kurzen Ausschnitt. Freilich sind auch die Sendungen Zusammenschnitte, aber hier wird das Problem erst mal aufgezeigt und dann was gemacht wird. Wie ich auch schon früher geschrieben habe. Cesar hört sich das Problem erst von den Menschen an, schaut sich an, was ihm der Hund zeigt. Dann hilft er dem Hund, sein(e) Problem(e) zu überwinden und zeigt den Menschen, was sie machen müssen, um dem Hund zu helfen. Er läßt sich dabei auch von Hunden helfen. Und wichtig: Cesar befreit die Hunde von ihren Ängsten. Er will und hilft ihnen dabei, sich zu entspannen. Nur dann gibt es ein entspanntes Miteinander von Hund und Mensch. Er sagt und schreibt, daß sich die Menschen professionelle Hilfe holen sollen, damit die Hunde nicht verletzt oder traumatisiert werden. Er sagt und zeigt es auch, daß sich Hunde mit Halsbändern und Leinen wohlfühlen sollen. Hauruck-Aktionen sind nicht sein Ding, auch wenn es manchmal so aussehen mag. Hört und schaut ihm genau zu. Er sagt genau dazu, warum er wann was macht.

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Nein, das kann man ihm nicht vorwerfen. Er geht darauf sehr wohl ein. Freilich kann man in einer halbstündigen Sendung nicht soviel rüberbringen wie in einem Buch, aber man kann aus dem, was er in seinen Sendungen sagt, sehr viel lernen. Er sagt, daß Hunde Bewegung, Disziplin und Zuwendung brauchen. Anders als bei Menschen, bei denen man erst das Einzelwesen sehen sollte, soll man im Hund erst einmal das Tier, dann den Hund und dann erst die Rasse sehen, damit man ihm gerecht werden kann. Gewisse Rassen "genießen" einen schlechten Ruf, aber jeder Hund kann sowohl zu einem wertvollen Zeitgenossen, ja zum Therapeuten wie auch zu einer tödlichen Gefahr gemacht werden. Wertvolle Zeitgenossen sind sie an sich von Geburt an, zur Gefahr oder zu Killern werden sie gemacht.
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #238
Dann hilft er dem Hund, sein(e) Problem(e) zu überwinden und zeigt den Menschen, was sie machen müssen, um dem Hund zu helfen. Er läßt sich dabei auch von Hunden helfen. Und wichtig: Cesar befreit die Hunde von ihren Ängsten.

Wie gesagt, dass sehe ich echt anders.

Ich habe in den meisten Sendungen von ihm kaum eine Folge gesehen, die auf der Basis der Lerntheorie aufbaut oder er wirklich auf den Hund eingeht. Er kommt rein, redet und dann ist es grob gesagt immer das gleiche: " Der Hund ist dominant, wir zeigen ihm erstmal wer der Chef hier im Haus ist". Woüber geschieht es dann? Dem Hund wird der Wille gebrochen. Er bekommt ne Schlinge um, Kette, Würger oder sonst was.

Dann beginnt sein "Training" und das geht über Angst.
"Machst du nicht das was ich will, wirst du rigeros getriezt und in eine Ecke gedrängt, bis du das zeigst was ich will, egal ob das, was ich nun von dir verlange, dir vorher schon bekannt war oder nicht" Für mich ist das auch eine Form der Unterdrückung.

Dann wird in seinen Sendungen kaum Fokus auf das Erlernen von Alternativverhalten gelegt, für mich wieder ein absolutes Unding. Der Hund probiert immer wieder neu aus, was denn da nun von ihm verlangt wird und muss es unter "kicks" selber herausfinden. ich kann mir denken, dass es unheimlich stressig für das Tier ist.

Das sind für mich halt keine Methoden und mir kann das halt auch niemand schön reden. Aber wie gesagt ist halt subjektiv
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #239
Milan kann man nicht mit Rütter vergleichen. Rütter ist super für den Otto-Normal-Halter mit typischen Erziehungsdefiziten. Milan geht an die Hunde dran, an denen man am liebsten einen großen Bogen macht.

Zeit und Geduld - ja. Kann jeder gerne machen. Aber wenn man einen Hund hat, der beißt, aggressiv auftritt etc. dann muss unter Umständen auch schon mal eine schnellere Methode her. Vor allem wenn als Alternative nur die Abgabe oder die Spritze steht.

Die Problematik sehe ich hauptsächlich in den Diskussionen bezüglich Rangordnung, Rudelführer etc. Es geht nicht darum dem Hund zu zeigen, dass er das schwächste Glied ist, wir der Herr über alles und der Hund sich entsprechend zu fügen hat. Der Hund sucht sich jemanden, an dem er sich orientieren kann. Der ihm Entscheidungen abnimmt etc. damit ein Zusammenleben funktioniert. Wir müssen ihm nur zeigen, dass wir in der Lage sind, ihm diese Sicherheit zu geben. Das heißt im Umkehrschluss, wir verhalten uns so, dass der Hund uns als Rudelführer sieht, im Sinne des Hundes, nicht im Sinne der menschlichen Vorstellung.

Ein Hund wird in einer Demokratie nicht glücklich. Wenn ich einem Kind sage, dass es jeden Abend um 20 Uhr ins Bett muss, aber ab und zu eine Ausnahme mache, dann freut es sich. Es wird eventuell versuchen sein Verhalten entsprechend zu verbessern, um diese Ausnahme öfter genießen zu dürfen. Ein Hund verunsichert so etwas. Er braucht klare Anweisungen, was er darf und was nicht. Wenn er nicht auf die Couch darf, darf er nicht. Auch nicht mit Ausnahmen. Er kann sonst nicht einordnen, wann er darf und wann nicht oder warum er das eine mal durfte, die 10 mal danach aber nicht mehr. Wenn wir wollen, dass der Hund nur auf die Couch darf, wenn wir es wollen, dann müssen wir es ihm so vermitteln, in dem der Hund z. B. nur auf Aufforderung nach oben darf, aber nie aus eigenen Stücken.

Das mit dem Sofa ist dabei jetzt ein banales Beispiel.

Der Kick existiert auch nur in unserer Welt als Gewaltvorstellung. Milan sagt nicht, dass man den Hund zusammen treten soll. Es ist ein Kick. Alleine das Wort löst bei manchen eine Ablehnung aus. Muss es aber nicht. Denn es ist für den Hund eine Hilfe zur Orientierung, keine Bestrafung. Man darf auch nicht vergessen, dass manche Hunde schon so weit gestört sind und in ihren Empfindungen abgestumpft, dass manchmal nur größere Reize ausreichen, als wenn man den Hund in entsprechenden Situationen mit säuselnder Stimme versucht umzustimmen.
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #240
Millan geht bloß leider an jeden Hund mit der gleichen Methode ran. Bei ihm ist jeder Hund dominant und deshalb muss er bei jedem Hund das Alphatier raushängen lassen.

Besonders schön ist eine Folge mit einem Futter verteidigenden Hund, der ihn zum Schluss soagr gebissen hat. Denn Millan hat gesagt, der Hund hat kein Futter zu verteidigen und deshalb muss man ihm mit Körpersprache und "Berührungen" am Hals in seine Schranken weisen. So hat der den Hund von seinem vollen Napf weggedrängt, hat ihn stetig fixiert und war sich zum Schluss dann sicher, dass er den Hund völlig unter Kontrolle hat, da fuchtelt er mit den Armen vor ihm rum und der Hund packt ihn direkt.

Und da finde ich, setzt er einfach völlig falsch an. Futter verteidigen hat nichts mit Dominanz zu tun. Die rangniedrigsten Wölfe in einem Rudel dürfen ihr Futter verteidigen, das ist überlebenswichtig. Zum Glück haben die meisten domestizierten Haushunde soviel Vertrauen in uns, dass sie das Futter nicht mehr verteidigen, aber wenn man es doch mit so einem Exemplar zu tun hat, dann gilt es, dieses fehlende Vertrauen aufzubauen. Da spielt meist auch generell mangelnde Führung eine Rolle mit, aber Dominanz ist das nicht.

Ganz lustig war neulich auch eine Folge, wo er einer mobilen Hundefrisörin bei ihren Problemhunden geholfen hat. Diese drei Hunde wurden alle nicht ausgeführt von ihren Besitzern. Hat Millan sie darauf hingewiesen? Nein, im Gegenteil, einer der Besitzer sagte sogar noch, dass er seinen Hund nicht so oft ausführt, wie es eigentlich richtig wäre, und daraufhin haben alle einschließlich Millan, gelacht.

Wenn er schon Menschen belehren will, warum sagt er dann nicht, wie elementar wichtig es für einen Hund ist, diesen mehrmals täglich auszuführen? Es ist doch kein Wunder, warum die Hunde in Amerika mitunter so aggressiv sind, die sehen ja nicht viel von der Welt. DAS wäre doch mal ein Ansatz, etwas zu verbessern.

Statt dessen kickt und würgt und zerrt er an jedem Hund herum, egal, welches Problem vor liegt.

Dabei kann er es eigentlich besser, ich habe nämlich auch schon viele Folgen gesehen, die wirklich gut waren. Aber ein Großteil ist einfach nur tierschutzrelevant in meinen Augen...
 
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