Hallo Freunde!
Ich schau mir, sooft ich kann, die Sendungen mit Cesar Millan an und ich lese auch gerade sein Buch "Tipps vom Hundeflüsterer". Ich finde es wichtig, ihm zuzuhören, was er sagt. Er erklärt immer wieder, warum er was macht. Er hört sich erst mal von den Hundehaltern oder denen, die mit dem betreffenden Hund zu tun haben, an, was sie für ein Problem mit dem Hund an. Dann schaut er sich an, was ihm der Hund zeigt, womit er Probleme hat und dann bemüht er sich, dem Hund mit seinem Problem zu helfen, dieses oder diese zu überwinden und hilft dann den Menschen, dem Hund zu helfen, Probleme zu beseitigen und miteinander ein ruhiges ausgeglichenes Leben zu führen. Ja er pocht darauf, daß der Mensch der Rudelführer sein muß und der Hund sich unterordnen muß. Dies sagt er aber auch deswegen, damit sich der Mensch seiner Verantwortung bewußt wird. Cesar sagt auch immer wieder, daß der Mensch als Rudelführer die Bedürfnisse seines Rudelmitglieds respektieren und erfüllen muß. Überhaupt hebt Cesar immer wieder die Wichtigkeit des Respekts voreinander hervor. Er sagt aber auch, daß man den Hund Hund bzw. Tier sein lassen muß und nicht aus ihm einen Menschen mit Fell zu machen versucht, was einerseits nicht gelingt, andererseits immer zu Problemen führt. Was er sagt, wird einem nicht immer gefallen, aber man sollte auf ihn hören. Er schreibt auch, daß er selbst großen Respekt vor den Tieren hat, daß sie ihm wertvolle Lehrmeister und auch großartige Assistenten sind. Ich hab nun schon einige Folgen seiner Show gesehen, dabei aber keine Brutalitäten erkennen können. Außerdem sagt er auch immer wieder dazu, daß gewisse Rehabilitationsmaßnahmen nur von professionellen Hundetrainern vorgenommen werden sollen, damit die Tiere nicht verletzt oder traumatisiert werden. Redet so ein Brutalinsky? Ich glaube nicht. In seinem Buch "Tipps vom Hundeflüsterer" schreibt er, daß er es auch nicht möchte, daß jene Hunde, die nicht resozialisiert werden können, getötet werden, sondern daß diese Tiere auf speziellen Gnadenhöfen gehalten werden, damit man von ihnen lernen kann, wie man anderen besser helfen kann. Also ich bin sehr beeindruckt von ihm und würde mir wünschen, daß man ihm besser zuhört. Vielleicht sollten wir überhaupt einander besser zuhören, dann würde auch unser Zusammenleben besser funktionieren
EDIT (automatische Beitragszusammenführung)
Ach ja, was ich noch vergaß zu erwähnen. Cesar sagt auch immer wieder dazu, daß man Geduld braucht, vor allem wenn ein Fehlverhalten schon länger andauert. Geduld ist wichtig und ruhiges bestimmtes Auftreten. Mißhandlungen sind nicht nur schlecht, sie verstärken auch die Probleme. Allerdings sagt er auch, daß auch Zuwendung im falschen Moment schadet, weil sie dann, wenn Fehlverhalten vorliegt, den Hund im Fehlverhalten bestärkt. Erst dann, wenn er sich so verhält, wie es gut ist, soll er Zuwendung erhalten. Dann lernt er, was richtig ist. So würde er auch in einem natürlichen Rudel erzogen.