Der Hundeflüsterer- auf SIXX

Diskutiere Der Hundeflüsterer- auf SIXX im Hundehütte Forum im Bereich Hunde Forum; find ich schön, dass es hier doch auch noch ein paar geoutete Millan-fans gibt :mrgreen:
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #341
Off-Topic
find ich schön, dass es hier doch auch noch ein paar geoutete Millan-fans gibt :mrgreen:
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #342
ich bin kein milan-fan, schiebe meinen hund aber trotzdem auch mal zur seite und wenn der hut brennt (wenn er zb gefahr läuft in scherben oder so zu treten) dann schubse ich ihn auch mal weg. ob ich damit jetzt zur wattebauschfraktion gehöre? :eusa_think:
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #343
ich bin kein milan-fan, schiebe meinen hund aber trotzdem auch mal zur seite und wenn der hut brennt (wenn er zb gefahr läuft in scherben oder so zu treten) dann schubse ich ihn auch mal weg. ob ich damit jetzt zur wattebauschfraktion gehöre? :eusa_think:

Ne tust du nicht, genausowenig wie ich mich dazu zähle. Es ist schon nen Unterschied ob ich meinen Hund mal anrempel oder ihn aber gewaltsam zu Boden drücke oder ähnliches.

Kurz zu MR und dem Labrador, der Hündin würde doch aber ein alternativverhalten zum Blindenstock geboten, es wurde doch mit nem Dummy gearbeitet oder habe ich das falsch gesehen? Ich habe nämlich nicht die ganze Folge gesehen nur kurz am Schluß ein bißchen.
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #344
eigentlich halte ich mich für das gesunde mittelmaß, aber dafür hält sich glaub ich jeder. :mrgreen:

also wenn ich das richtig in erinnerung hab, war das dummytraining keine alternative, das mit dem stock und wegschubsen hat er separat trainiert. also der ehemann der blinden dame hat mit dem stock geklappert und jedes mal wenn hundi da dran wollte, wurde sie weggeschubst. irgendwann stand sie halt - zwar gestresst aber dennoch ruhig - daneben und hat den stock weitgehend irgnoriert.
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #345
eigentlich halte ich mich für das gesunde mittelmaß, aber dafür hält sich glaub ich jeder. :mrgreen:

also wenn ich das richtig in erinnerung hab, war das dummytraining keine alternative, das mit dem stock und wegschubsen hat er separat trainiert. also der ehemann der blinden dame hat mit dem stock geklappert und jedes mal wenn hundi da dran wollte, wurde sie weggeschubst. irgendwann stand sie halt - zwar gestresst aber dennoch ruhig - daneben und hat den stock weitgehend irgnoriert.

OK danke. Ich schaff es nämlich meist Samstag nicht ihn zu gucken...
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #346
zappi, kiwi, willi: willkommen im Club. :) Kiwi, schön, dass Dir das auch aufgefallen ist. Meinem Freund und mir fiel es wirklich sofort auf und ich finde es gut. Denn auch ein Rütter, der sicher nicht soooo extreme Hunde hat wie ein Millan, muss dem Hund mal Respekt verschaffen und das ist sicher ein logischer Weg, wenn man ihn mit dem "Biss" (ich nenne es immer noch Nackenstoss) korrigiert und auf Distanz hält. Wichtig ist ja da eben auch, dass es nicht ein Wegschubsen ist (das wäre dann wieder körperlich, Kräftemessen) sondern es soll ein Impuls sein. Kurz antippen, fertig.

Aber ich denke genau da sieht man eben auch dann wieder die Unterschiede zwischen Millan und Rütter. Millan hätte den Hund wohl einfach "nur" vom Blindenstock weggehalten, hätte dann noch dafür gesorgt, dass der Hund 2 Stunden täglich am Fahrrad oder den Inlinern läuft und dann wäre die Sache auch gegessen gewesen.
Rütter arbeitet dann eben gerne auch mit Kopfarbeit, sprich, Dummyarbeit. Oder allgemein an der Beziehung zwischen Hund und Mensch. Was ich absolut super finde und dann auch wieder eher mein Weg ist. ;) Ich bin schon auch sehr der Meinung, dass der Hund Alternativen angeboten bekommt.
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #347
dass der Hund 2 Stunden täglich am Fahrrad oder den Inlinern läuft
Ziehend am Halsband bitte.

Und hier, ich habe mich über Rütter und den Jack Russell beschwert. Ich habe selber schon eine Sprühflasche angewendet, würde es aber nicht tun, wenn es den Hund so extrem einschüchtert. In dem Fall hätte ich nach einer anderen positiven Strafe gesucht, die den Hund zwar auch einschüchtert und das Verhalten abbricht aber nicht so extrem. Bei dem Hund hätte ich körperliches wegteckeln wohl sogar für netter gehalten.

Trotzdem bin ich für einen Mittelweg und auch sehr für positive Verstärkung in Verbindung mit dem Aufbau eines Alternativverhaltens.
Trotzdem clickere ich einen neuen Welpen im Haushalt nicht kleinschrittig von meinem Teller mit Essen weg. Da werde ich auch körpersprachlich sehr deutlich. Und wenn ein neuer Welpe meint, seinen Knochen zu verteidigen und mir den Finger tackert, dann tackert es zurück. Sowas passiert ein, vielleicht zwei Mal und ist dann ein Hundeleben lang geklärt.
Für wattebauschig halte ich mich also auch nicht. Mit Millan werde ich trotzdem nicht warm. Fehlendes Alternativverhalten, am Halsband ziehen lassen. Das ist so gar nicht meins.
Außerdem fehlt mir bei ihm immer der wissenschaftliche Hintergrund. Es klappt zwar aber ich bin mir nicht sicher, ob er weiß, warum es klappt. :eusa_think: Da mag ich Bloch viel mehr unter anderem auch, weil er eine sehr große Methodenvielfalt hat. (Das fehlt mir beim Rütterschen Dauerdummy auch ein wenig.)

Tendentiell glaube ich, dass ich eh nicht sonderlich begeisterungsfähig bin, wenn es um Hundetrainer geht. :mrgreen:
Die Feddersen Petersen, die einfach nur wissenschaftlich beobachtet und schlussfolgert ist mir lieber. Daraus kann dann jeder selbst die Konsequenzen für sein Training und Zusammenleben mit Hunden ableiten.
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #348
STOFFEL

Dies unterschreibe ich einfach mal :) Bin 100 % deiner Meinung.
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #349
Also beim speziellen Beispiel des Jack Russels kann ich immer nur wieder betonen, dass da ein Kleinkind in Gefahr war.
Da würde ich mich garantiert nicht mit langatmigen Versuchen aufhalten, positives Verhalten herauszukitzeln. Denn wenn es schief geht, dann hat man ein echtes Problem. Da wäre mir das Wohlergehen meines Kindes oder Enkels oder sonstwas einfach wichtiger, als dem Streßlevel des Hundes während des Trainings.
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #350
Ich habe bei dem Fall ja auch nichts von positiver Bestärkung und Verhalten rauskitzeln geschrieben sondern vom finden einer positiven Strafe, die das richtige Maß trifft --> Verhaltensabbruch ohne gänzliche Einschüchterung.
Die Verknüpfung des Jacks mit dem Kinderwagen war ja gut, die zusätzliche Verknüpfung mit dem Garten aber nicht.
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #351
Ich oute mich hier auch mal als stille Mitleserin. Zunächst einmal, ich habe nicht alle Folgen von Cesar Milan gsesehen, dafür fehlt mir auch die Zeit. Daher lasse ich mich auch gerne verbessern.

Was ich hier so gelesen habe bin ich im Grossen und Ganzen Falkis Meinung. Natürlich bin ich auch gegen körperliche Gewalt wie Schlagen/treten usw. Oder auch gegen diese "Hilfsmittel" wie Stachelhalsbänder oder Elektroschocks.
Allerdings habe ich bissher nur sehr wenige Folgen gesehen, in dennen Milan sowas angewant hat.(zumindest vor der Kamera, das andere kann ich natürlich nicht beuurteilen) Auch wen ich strickt dagegen bin denke ich, man darf auch nicht vergessen das es sich hier um eine Amerikanische Sendung handelt. Das Bild über den Hund und der Umgang mit ihnen unterscheidet sich halt einfach in manchen Fällen recht heftig von unserem. Wen Milan da mit der Tür ins Haus fallen und sofort belehren würde, wäre er wahrscheinlich recht schnell weg vom Fenster und der Hund würde beispielsweise immernoch in seiner Garage hocken.
Allerdings denke ich, dass er in irgend einer Weise schon sagen müsste, das dies für den Hund nicht gut ist.

Wie gesagt ist mir Milan in vielem zu extrem. Ich finde aber auch er hat viele gute Ansätze. Wie ja schon häufiger geschrieben wurde darf man halt auch nicht vergessen das er es mit sehr extremen Umständen zutun hat. Hunde mut schwerwiegenden Problemen die sich häufig schon über Jahre festgesetzt haben, Hunde, welche wegen ihrer Probleme nur noch in Garagen/Kellern oder Boxen gehalten werden usw.

Ausserdem lerne ich selbst auch mehr über die Körpersprache und übe mich darin genau hin zu sehen, während ich seine Sendung ansehe (inwiefern das erwas mit ihm zurun hat, weis ich nicht) Das sehen seiner Sendung hat mir aber in einer Sache in meinem richtigen Leben bereits geholfen.
Chija, meine 1 jährige Cavalierhündin ging lange Zwit eifach schrecklich an der Leine. Sie zog recht heftig und knallte auch immer wieder hinein. Mit drei Hunden an der Leine ist es natürlich auch schwer, so etwas gezielt zu üben. Daher gingen meine Mutter so viel es irgendwie ging gemeinsam spazieren. Ich habe dabei viele verschiedene Methoden ausprobiert wie zb klickern und belohnen bei richtigem Verhalten oder auch in eine andere Richtung zu gehen sobald sie zieht. Chija hat sich dabei aber nur immer noch mehr hochgeschaukelt und ging je länger je schlechter an der Leine. Ich habe verschiedene Hundetrainer um Rat gefragt aber nichts schien zu helfen. Irgendwann hat es mir auf einem Spaziergang dann gereicht. Chija ist zwar klein, aber es tut trotzdem weh, wen sie mir ständig in die Leine knallt (das ist natürlich auch nicht gut für sie) also dachte ich mir, warum soll ich eigentlich immer den Clown für sie machen? Sie hatte doch einfach richtig zu gehen, fertig. Also nahm ich sie hinter mich, holte einen Stock zur Hand und behielt sie in einem ersten Schritt erst mal hinter mir. Damals war sie natürlich noch recht eingeschüchtert und schaute drein, als hätte ich sie verprügelt (ich hatte ihr lediglich zu verstehen gegeben das sie hinten zu bleiben hat, und habe ihr auch mal den Stock vor das Gesicht gehalten, wovon sie sich erschreckt hat)
Eine positive Bestätigung war damals aber noch nicht möglich, da sie bei Lob sofort wieder nach vorne schoss. Langsam bauche ich dann den Stock ab und ersetze ihn durch einen Befehl (hindere) und einen ganz leichten Impuls an der Leine. Obwohl ich wirklich nur einen sehr leichten Impuls gab reagierte sie anfangs recht heftig. Für Aussenstehende sah es vermutlich so aus, als würde ich sie mit voller Kraft zurück ziehen.
Heute geht Chija scho richtig gut an der Leine. Im Normalfall gehts sie entspannt neben/schräg hinter uns her. Kommt sie aber doch mal zu weit vor kann
man sie mit dem Komando und Notfalls mit einem leichten Impuls sofort wieder an ihren Platz bringen. Unter zu starker Ablenkung klappt es aber heute noch nicht, da arbeiten wir noch daran.

Das ist sicher nicht Milan 1 zu 1 umgesetzt, aber den Ansatz hatte ich von seinen Methoden.

Noch kurz zum Rütter. Ich finde ihn ebenfalls sehr gut, auch wenn ich auch bei ihm nicht immer einer Meinung bin. Die Parellelen seiner neuen Folgen und der Art von Milan sind mir auch aufgefallen, da musste ich auch grinsen.

Zu dem Jackrussel, auch auf die Gefahr hin dass ich jetzt als böse oder herzlos dargestellt werde, aber meine Mutter und ich waren uns einig dass wir diesen Hund vermutlich eingeschläfert hätten. Ich meine, natürlich ist der Hund sinst ein lieber und natürluch hätte ich versucht, mut ihm zu trainieren, aber im Endeffekt hätte ich ihn vermutlich eingeschläfert. Ein Hund der ein Kind als Beute ansieht, dass wäre mir einfach viel zu gefährlich. Ich meine, klar, jetzt hat der Hund diesen Konderwagen und dieses Kind damit verbunden, dass er da nicht hindarf. Aber wer garantiert mir, dass er nicht auf ein anderes Kind losgeht. Jedes Kind und jeder Kinderwagen ist anders, Rütter hat ja nur mit diesem einen Kind trainiert. Was passiert wohl, wenn der Hund frei ist und jemand mit einem Kinderwagen um die Ecke kommt und das Kind vielleicht gerade schreit und zappelt? Klar, es kann sein das er es allgemein verbunden hat, es kann aber auch sein, dass er dieses Kind wieder als Beute sieht und auf es los geht.
Mir währe es viel zu gefährlich! Ich liebe Chija zwar abgöttisch, aber wenn sie jemals ein Kind als Beute sehen würde, dann würde ich auch sie einschläfern.

Mein Gott, hab ich jetzt wieder viel geschrieben:shock: Sorry dafür, müsst natürlich nicht alles lesen;)
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #352
CM kommt ab 2013 nicht mehr auf SIXX? :( Schade...
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #353
Ich schmeiß eonfach nochmal in den Raum das ich Falki vollkommen zustimme. Das hab ich auch schon zu anfang der Diskussion gesagt:D Ich find Ihn gut, er hat viele Hundeleben gerettet und macht es auch weiterhin ;)
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #354
erstmal Hallo an alle -- ich bin nämlich neu hier.
Nachdem ich entdeckt habe, daß ihr so interessante Themen habt, hab ich mich soeben angemeldet.

Ich schau in letzter Zeit auch öfters mal die Videos von Cesar Millan an, und ich finde ihn bisher sehr gut.
Natürlich weiß niemand, was hinter den Kulissen alles passiert. Aber ich hatte bisher nicht den Eindruck, daß die Hunde ihn fürchten,
ich finde eher, daß sie so aussehen als ob sie denken würden, " endlich mal einer, der mich versteht", und ihm erleichtert die Führung überlassen.
Ich finde schon, daß die nach der Arbeit mit ihm viel entspannter aussehen als vorher.
Auch finde ich es ganz logisch, daß er mit Hunden, die bisher bei ihren "Herrchen" null Auslastung oder Führung hatten, energischer durchgreifen muß, um Erfolge zu erzielen.
Ich habe bisher noch kein Video gesehen, in dem ich seine Vorgehensweise als zu brutal eingestuft hätte. (im Verhältnis zum jeweiligen Fall)
Auch in einem Hunderudel gibt es Regeln, und der Chef ist da auch nicht zimperlich, und stellt die Ordnung rigoros wieder her. Das ist doch vollkommen natürlich. Und der Hund kennt sich aus.
Nur in einem Mensch-Hund-Rudel weiß der Hund oft gar nicht mehr, was Sache ist, weil die Menschen so super - inkonsequent sind. Und Hund soll dann wissen, was von ihm erwartet wird.
An Millan find ich auch gut, daß er wirklich schlimmen Fällen, über die das Todesurteil bereits verhängt wurde, noch eine Chance gibt. Daß die dann unter Umständen weniger auf Leckerlies ansprechen, sondern eventuell das Teletakt
zur Anwendung kommt, finde ich in diesen äußersten Fällen immer noch humaner, als den "Problemhund" zu töten.
Ich habe 2 Bücher von ihm gelesen, und mir ist der Mann und seine Einstellung Hunden gegenüber äußerst sympatisch.:clap:

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Ich habe schon einige Folgen auf NatGeoWild gesehen und mag ihn nicht wirklich. Mir gefällt die art und weise nicht, da ich oft das Gefühl habe der Hund wird einfach eingeschüchtert und hat angst. Es gab mal eine Folge da ging es um einen ängstlichen Hund, den er dann absichtlich mit einem weiteren Hund und einer Person in die Enge getrieben hat. Also das fand ich schrecklich, da man eindeutig gesehen hat, wieviel Angst der Hund hatte. Bei dominanten und aggressiven Hunden hat er auch so seine spezialgriffe mit kleinen tritten, die dem Hund wohl nicht wehtun aber nunja.
Am besten ist immer wenn da ein Hund offensichtlich unterfordert ist, weil Herrchen/Frauchen nur kurz mal in den Garten gehen. Der wird dann auf ein Laufband gestellt und die Welt ist in Ordnung. :shock: Ich bin überzeugt das man so etwas nie bei uns, bei einem Hundetrainer gezeigt bekäme.

Davon bin ich auch überzeugt, und zwar deswegen, weil das bei uns auch nicht nötig ist (abgesehen vielleicht von wenigen totalen Hundeignoranten). Ich gehe nämlich davon aus, daß die Deutschen etwas mehr Hundeverstand haben als der Durchschnittsamerikaner. Das kann man doch gar nicht miteinandder vergleichen. Die meisten hierzulande halten sich ja einen Hund, um mit ihm Gassi zu gehen. Wir haben ja diesbezüglich eine ganz andere Grundeinstellung. (oder etwa doch nicht? ) Cesar versucht ganz einfach, erst mal die TOTALE Unterforderung des Hundes mit dem Lauftraining wieder gut zu machen. Ich gehe nicht davon aus, daß der durchschnitlliche Amerikanische Hundehalter dermaßen durchtrainiert ist, seinen Hund per Joggen oder Inlinern auszupowern. Ich finde, daß sehr deutlich rüberkommt, daß Cesar es überhaupt nicht in Ordnung findet, daß die Hundehalter so wenig ihre Hunde auslasten. Er betont sehr oft, daß er als absolutes Minimum 40 min tägliche Bewegung fordert, um einen einigermaßen ausgeglichenen Hund zu bekommen. Er selbst macht sehr viel mit seinen Hunden, er lastet sie vorbildlich aus. Und dazu versucht er auch die Hundebesitzer zu bewegen.
Auch finde ich nicht, daß die Hunde oft verängstigt aussehen. (bez. in die Enge treiben). Ich würde eher sagen, sie sehen verunsichert aus, als ob sie es nicht fassen können, daß ihnen jemand die Stirn bietet und ihnen ihre totale
Narrenfreiheit wegzunehmen wagt.
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #355
diese "rudel- und alphatheorien" sind ein ganz heikles thema, da gibts sehr viele konträre meinungen und erfahrungen dazu ;)
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #356
Eigentlich misch ich mich bei solchen Themen gar nicht ein, weil das immer ein heikles Thema ist, wenns um Erziehung, Haltung oder hier sogar schon von Tierquälerei die Rede ist, aber hier kann ich grad einfach nur den Kopf schütteln....

Also ich finde den Typen klasse, ich weiß nicht was ihr die ganze Zeit mit "Gewalt" einsetzen meint, ich guck fast jede Folge und bin auch sehr sensibel was Gewalt an Tieren angeht, aber ich hatte in nicht einer Folge das Gefühl das der Hund "leidet" oder ihm Gewalt angetan wird. Und bei "ängstlichen Hunden" nähert er sich auch nicht so rabial wie es hier geschrieben wurde, bei ängstlichen Hunden nähert er sich rückwärts ohne Blickkontakt, weil der Blickkontakt einen ängstlichen Hund verunsichert und herausfordernd empfindet.

Zum Thema "kleine Tritte verpassen" müsst ihr auch erwähnen
1. Bei welchen Hunden das gemacht wird ( es sind dominate starke Hunde!(keine schwachen oder sensiblen) wo dieser "Tritt" keine Verletzung mit sich bringt sondern nur kurze Ablenkung und Aufmerksamkeit bringt, was auch der Sinn des kurzen antreten ist!) Also wenn ihr dieses antreten/schubsen als "Tiermisshandlung" deutet müsste man jeden Reiter auf einem Pferd auch anzeigen, da ist dieser regelmäßiger Tritt um ein vielfaches stärker ,als der Tritt vom Hundetrainer...
2. Hunde raufen untereinander auch und sind da nicht zimperlich demnach finde ich die Behauptung er tue dem Hunden Gewalt an echt daneben...

Zum Thema "Energie und Ausstrahlung"
Muss jeder einsehen, dass wirklich etwas daran ist, das Tiere im Allgemeinen die "Aura/Energie" oder wie auch immer man es nennen möchte als Kommunikation nutzen. Man sagt nicht umsonst, dass Tiere "böse" Menschen schnell erkennen. Und das meint Cesar auch, das unsere eigene Energie schon "Informationen" an dem Hund weitergibt, ob wir freundlich sind,ängstlich aggressiv etc...
Ich bin zwar kein überzeugter Esoteriker,aber das sehe selbst ich ein, das diese Ausstrahlung sehr viel verrät, speziell bei Tieren die darauf sensibel reagieren.

Als Beispiel hat man gesehen,dass schon bei der "Leinenübergabe" direkt der Hund eine andere Verhaltensweise gezeigt hat...wenn ich alle Beispiele aufzählen würde, wärs einfach zuviel.

Zum Thema Martin Rütter als direkter Vergleich, hüstel- also ich mag den Rütter ja auch, wobei er sein Training ja als "Comedy" hinstellt, was widerum nicht besonders seriös auf mich wirkt. (Habe auch hier die Bücher von ihm und darf also den direkten Vergleich starten)
Cesar nimmt sich wirklich ALLEN HUNDEN an, auch sehr aggressiven Hunden in X Folgen hat man auch gesehen, wie er verletzt wurde, richtige Bisse eingesteckt hatte etc... Habt ihr einen Martin Rütter mal gesehen, der einen aggressiven bissigen Hund therapiert hat? Das der Bisse einstecken musste? Oder wirklich extreme Fälle da waren, wo man eben dann wirklich nur noch mit Stärke und Dominanz dem Hund unter Kontrolle halten kann?
Wie oft die Tiere sonst eingeschläfert worden wären, ohne Cesar und auch das Cesar selbst "Hoffnungslosen Hunden" die Chance gibt, in dem er sie selbst adoptiert hat und sie dann in seinem Rudel "normal" leben konnten?

Das kann man wirklich nicht mit einem Rütter vergleichen... Er zeigt sich nur auf lustige Art und Weise. Millan dagegen bleibt seriös und traut sich auch zu SEHR aggressiven Hunden...

Für mich ein Top Trainer, jeder der eine andere Meinung hat, sollte sich damit mal mehr beschäftigen... und stellt bitte keine Äußerung alla Tiermissbrauch etc. in den Raum, wenn ihr kaum bis wenig von ihm und seiner Erziehung gelesen/gesehen habt...

Meine Meinung
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #357
Für mich ein Top Trainer, jeder der eine andere Meinung hat, sollte sich damit mal mehr beschäftigen... und stellt bitte keine Äußerung alla Tiermissbrauch etc. in den Raum, wenn ihr kaum bis wenig von ihm und seiner Erziehung gelesen/gesehen habt...

Meine Meinung

also jeder der eine andere meinung hat ist automatisch einfach nicht ausreichend informiert? :eusa_think:
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #358
Hallo NeoJuwel,

1. Bei welchen Hunden das gemacht wird ( es sind dominate starke Hunde!(keine schwachen oder sensiblen) wo dieser "Tritt" keine Verletzung mit sich bringt sondern nur kurze Ablenkung und Aufmerksamkeit bringt, was auch der Sinn des kurzen antreten ist!) Also wenn ihr dieses antreten/schubsen als "Tiermisshandlung" deutet müsste man jeden Reiter auf einem Pferd auch anzeigen, da ist dieser regelmäßiger Tritt um ein vielfaches stärker ,als der Tritt vom Hundetrainer...
Ich frage mich nur, warum komischer Weise immer die Leute den dominanten Hund haben, die solche Methoden brauchen :eusa_think:. Ich frage mich da auch, ob der Hund denn wirklich so schwierig ist oder der Trainer einfach keine bessere Alternative zur Hand hat.
Und ich weiß ja nicht, ob du viel mit Pferden zu tun hast, aber man kann sehr, sehr viel rein mit der Verlagerung des Körpergewichts und der Stimme machen, da braucht es auch keinen Tritt und schon gar keine Sporen.

2. Hunde raufen untereinander auch und sind da nicht zimperlich demnach finde ich die Behauptung er tue dem Hunden Gewalt an echt daneben...
Ja, wenn sich zwei fremde Hunde nicht riechen können mag das durchaus vorkommen, dir ist aber klar, dass die Hunde dann voller Adrenalin sind und um schlimmsten Fall die Intention haben, den anderen kampfunfähig zu machen oder zu töten? Genau aus dem Grund empfindet ein Hund ein aus dieser Situation nachgeahmtes Verhalten durch den Menschen auch als Bedrohung (Griff in den Nacken zum Beispiel).

Zum Thema "Energie und Ausstrahlung"
Muss jeder einsehen, dass wirklich etwas daran ist, das Tiere im Allgemeinen die "Aura/Energie" oder wie auch immer man es nennen möchte als Kommunikation nutzen. Man sagt nicht umsonst, dass Tiere "böse" Menschen schnell erkennen. Und das meint Cesar auch, das unsere eigene Energie schon "Informationen" an dem Hund weitergibt, ob wir freundlich sind,ängstlich aggressiv etc...
Ich bin zwar kein überzeugter Esoteriker,aber das sehe selbst ich ein, das diese Ausstrahlung sehr viel verrät, speziell bei Tieren die darauf sensibel reagieren.
Soweit ich das überblicke hat dem hier auch keiner widersprochen ;).
Nur würde ich es nicht Energie sondern schlicht Körpersprache nennen und hier wird sicher keiner abstreiten, dass diese massive Wirkung auf den Hund hat, darum sollte man damit auch vorsichtig sein.

Cesar nimmt sich wirklich ALLEN HUNDEN an, auch sehr aggressiven Hunden in X Folgen hat man auch gesehen, wie er verletzt wurde, richtige Bisse eingesteckt hatte etc...
Aber auch hier frage ich mich manchmal, ob das nicht auch an ihm liegt. Sind denn wirklich 90% seiner Fälle hoch aggressiv oder provoziert er auch ein Stück weit? Man sollte auch die Situation mit Kameramännern und Co. nicht vergessen, zumal so eine Szene u.U. auch 30 Mal gedreht wird - sicher kein Spaß für den Hund.
Und wer mal sehen will, wie man mit solchen Hunden ohne Gewalt umgeht soll sich mal ein paar Folgen Dogtown anschauen, da geht es nämlich komischer Weise selbst bei als Kampfhunden eingesetzten Tieren ohne Tritte.

Für mich ein Top Trainer, jeder der eine andere Meinung hat, sollte sich damit mal mehr beschäftigen... und stellt bitte keine Äußerung alla Tiermissbrauch etc. in den Raum, wenn ihr kaum bis wenig von ihm und seiner Erziehung gelesen/gesehen habt...
Mich stört dieser Satz allerdings auch ein bisschen. Wenn man ihn also nicht super findet hat man keine Ahnung? :eusa_eh:
Ich würde sagen, man sollte ihn kennen, um sich eine Meinung zu bilden, wie diese dann aber ausfällt bleibt jedem selbst überlassen ;).
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #359
Stimme neojuwel voll zu. Super Blick auf die Sache wie es ist. :clap:
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #360
Hallo NeoJuwel,


Ich frage mich nur, warum komischer Weise immer die Leute den dominanten Hund haben, die solche Methoden brauchen :eusa_think:. Ich frage mich da auch, ob der Hund denn wirklich so schwierig ist oder der Trainer einfach keine bessere Alternative zur Hand hat.
Und ich weiß ja nicht, ob du viel mit Pferden zu tun hast, aber man kann sehr, sehr viel rein mit der Verlagerung des Körpergewichts und der Stimme machen, da braucht es auch keinen Tritt und schon gar keine Sporen.

Die Hunde bei denen Unterwerfungsmethoden verwendet werden,kannst du bei Cesar echt an der Hand abzählen und ich garantiere dir,dass sehr viele Trainer sich an solchen Hunden nicht mal rantrauen, so aggressiv sind die. Spätestens WENN der Hund zubeißt kommt dann "Feierabend" einschläfern! Die Besitzer erzählen ja selber sogar, dass andere Trainer vorher schon geraten haben,den Hund einzuschläfern. Bei extrem hoher Aggressivität möchte ich dich mal mit Butterblume Leckerlis verteilen sehen, um bei einen solchen Hund überhaupt ansatzweise Respekt vorzuweisen. Wie sich solche gestörte Verhaltensweisen entwickeln kann ich nicht beurteilen, dass muss an den Besitzer oder Vorbesitzer liegen,demnach ist es auch unterschiedlich woher sich diese Dominanz entwickelt hat.

Außerdem finde ich es wirklich übertrieben,wenn hier von Gewalt geredet wird, nur weil ein Tritt-vergleichbar mit einen Schubs ausgeführt wird... Von Stachel-Würgehalsbändern etc bin ich auch kein Fan, aber dieses Werkzeug bringt Cesar gar nicht mit, sondern hat i.d.R der Besitzer selber...Man sieht auch nicht das die Therapie etwas mit diesem Halsband zu tun hat,sondern das der Extrem Hund lernt "Grenzen zu kennen", und wenn man dafür den Hund mal auf den Rücken legen muss(was im Rudel in der Natur auch passiert!) damit er akzeptiert,dass er nicht der Chef ist,ist das eben so! Gewalt ist für mich,wenn ein Tier Schläge,Verletzungen aufweist. Was bei ihm nie der Fall ist, man hört da nicht mal ein jaulen..

Zum Thema Pferd,ich habe nie von Sporen gesprochen,genauso wie Cesar die Hunde nie verletzt oder schlägt etc... Ein normaler Tritt zum antraben zeigt schon mehr "Gewalt" wie du es nennst, als ein Tretschubser vom Hundetrainer...



Ja, wenn sich zwei fremde Hunde nicht riechen können mag das durchaus vorkommen, dir ist aber klar, dass die Hunde dann voller Adrenalin sind und um schlimmsten Fall die Intention haben, den anderen kampfunfähig zu machen oder zu töten? Genau aus dem Grund empfindet ein Hund ein aus dieser Situation nachgeahmtes Verhalten durch den Menschen auch als Bedrohung (Griff in den Nacken zum Beispiel).

Also sorry für die Frage aber hast du selbst einen Hund? Also wenn Hunde spielen,rennen die sich auch gegenseitig über den Haufen und rempeln sich an, auch wenn sie sehr gute Freunde sind, das ist ganz normales Spielen.Und das meinte ich auch mit "nicht zimperlich".

Soweit ich das überblicke hat dem hier auch keiner widersprochen ;).
Nur würde ich es nicht Energie sondern schlicht Körpersprache nennen und hier wird sicher keiner abstreiten, dass diese massive Wirkung auf den Hund hat, darum sollte man damit auch vorsichtig sein.


Körpersprache und "Energie" sind eben nicht das Gleiche, Körpersprache ist visuell- die siehst du mit deinen Augen. Energie/Aura erfühlt man. Du kannst ja auch jemanden freundlich anlächeln und innerlich vor Wut brodeln. Genau von dieser "unsichtbaren" Energie ist bei Cesar die Rede, den Hund interessiert nicht, ob du gerade,steif oder geknickt darum stehst, den reicht deine Energie um zu wissen,wie es dir geht. Deshalb sagt man ja auch "Tiere spüren wenns einem schlecht geht"

Aber auch hier frage ich mich manchmal, ob das nicht auch an ihm liegt. Sind denn wirklich 90% seiner Fälle hoch aggressiv oder provoziert er auch ein Stück weit? Man sollte auch die Situation mit Kameramännern und Co. nicht vergessen, zumal so eine Szene u.U. auch 30 Mal gedreht wird - sicher kein Spaß für den Hund.
Und wer mal sehen will, wie man mit solchen Hunden ohne Gewalt umgeht soll sich mal ein paar Folgen Dogtown anschauen, da geht es nämlich komischer Weise selbst bei als Kampfhunden eingesetzten Tieren ohne Tritte.

Wieso sollte der Hund durch Cesar provoziert werden oder schon vorher sein?Man sieht ja auch vorher Homevideos,wo er nicht dabei ist und der Hund schon aggressiv ist. Im Gegenteil Cesar wartet immer bis der Hund sich beruhigt hat,bevor er mit ihm arbeitet.


Mich stört dieser Satz allerdings auch ein bisschen. Wenn man ihn also nicht super findet hat man keine Ahnung? :eusa_eh:
Ich würde sagen, man sollte ihn kennen, um sich eine Meinung zu bilden, wie diese dann aber ausfällt bleibt jedem selbst überlassen ;).

Dieser Satz bezieht sich auf die User,die immer ihre Kommentare abgeben,ohne mehrere Folgen/Bücher oder die Person an sich genauer angeschaut zu haben,...(In einem Forum,mit sehr unterschiedlichen Meinungen ist das schwer auszudrücken,ohne jemanden auf die Füße zu treten)

Und dann ihr ganzes "Wissen" ggf. nur über einen Ausschnitt aus youtube etc. gesehen haben oder in einer Folge "reingezappt" haben und dann ihr Urteil abgeben.
Das liest man hier leider des öfteren, das User über ein Thema schreiben und nicht ein fachliches Buch gelesen haben etc.,deshalb auch das mehr damit beschäftigen oder erstmal "eigene Quellen" sammeln,bevor man hier über jemanden urteilt.

-> Wenns auf dich nicht zutrifft,fühl dich auch nicht angesprochen, ich versuche es Allgemein zu halten.

@smoothie
:wink:
 
Thema:

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