- Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #361
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Entschuldige, aber auf Butterblume und Weichspülmethode reagiere ich langsam etwas allergisch. Ich bin kein Weichei, der den Hund mit rosa Wattebäuschchen bewirft, nur weil ich diesen einen Mann zu extrem finde.Die Hunde bei denen Unterwerfungsmethoden verwendet werden,kannst du bei Cesar echt an der Hand abzählen und ich garantiere dir,dass sehr viele Trainer sich an solchen Hunden nicht mal rantrauen, so aggressiv sind die. Spätestens WENN der Hund zubeißt kommt dann "Feierabend" einschläfern! Die Besitzer erzählen ja selber sogar, dass andere Trainer vorher schon geraten haben,den Hund einzuschläfern. Bei extrem hoher Aggressivität möchte ich dich mal mit Butterblume Leckerlis verteilen sehen, um bei einen solchen Hund überhaupt ansatzweise Respekt vorzuweisen. Wie sich solche gestörte Verhaltensweisen entwickeln kann ich nicht beurteilen, dass muss an den Besitzer oder Vorbesitzer liegen,demnach ist es auch unterschiedlich woher sich diese Dominanz entwickelt hat.
Zu Hundetrainern, die zum Einschläfern raten, sage ich sowieso nichts - da dürften wir uns alle einig sein :roll:.
Ich habe ja auch nicht gesagt, dass ich so einen Hund mit Futter beschmeißen würde. Dass ich den Hund weder herumziehe, noch trete oder auf den Rücken werfe heißt nicht, dass meine einzige Methode der Erziehung darauf beruht, den Hund zu bestechen. Ich arbeite sogar mit weit weniger Futter als man vielleicht meinen möchte.
Und der Tritt ist kein Schubs. Ein Tritt mit einem Schuh ist immer noch ein Tritt. Mein Fuß hat meinen Hund nicht zu berühren, weder als von Milan so genannter Kick oder auf gut deutsch eben als Tritt.
Ich weiß gar nicht, wie oft ich das schon an anderer Stelle geschrieben habe, aber ich schreibe es auch hier gerne noch einmal: Das tut es nicht.und wenn man dafür den Hund mal auf den Rücken legen muss(was im Rudel in der Natur auch passiert!)
In einem Familienverband von Hunden oder Wölfen, was man einzig als wirkliches Rudel bezeichnen kann, passiert das eben nicht.
Es kommt nur dann vor, wenn Hunde in einem gezwungenen Zweckverband, am besten auf begrenztem Raum, leben und selbst dann eher gegen konkurierende Hunde eines fremden Rudels.
Auch die typische Situation "man trifft sich auf der Hundewiese" hat damit nichts zu tun, da die Hunde kein Rudel darstellen, noch nicht einmal eine Gruppe oder einen losen Verband. Da gelten keine Regeln, wenn es um Dominanz oder Verteidigung der Ressourcen geht.
Ein Hund empfindet das dann aber auch nicht als "nicht schlimm" - für den Hund ist auch dann das Drehen auf den Rücken immer noch ein Angriff.
Ja, und es ist nicht mein erster.Also sorry für die Frage aber hast du selbst einen Hund? Also wenn Hunde spielen,rennen die sich auch gegenseitig über den Haufen und rempeln sich an, auch wenn sie sehr gute Freunde sind, das ist ganz normales Spielen.Und das meinte ich auch mit "nicht zimperlich".
Da gebe ich dir auch recht, aber das ist eine völlig andere Situation. Im Spiel zwischen zwei Hunden, die sich vorher beschnuppert haben oder auch schon kennen, herrschen ganz andere Regeln als zwischen mir und meinem Hund in einer Übungssituation. Ein Rempler, den er mir beim Spielen vielleicht nicht übel nimmt, kann ihn in einer anderen Situation völlig verunsichern.
Was das Tier "spürt" ist nur das, was du nicht bewusst siehstKörpersprache und "Energie" sind eben nicht das Gleiche, Körpersprache ist visuell- die siehst du mit deinen Augen. Energie/Aura erfühlt man. Du kannst ja auch jemanden freundlich anlächeln und innerlich vor Wut brodeln. Genau von dieser "unsichtbaren" Energie ist bei Cesar die Rede, den Hund interessiert nicht, ob du gerade,steif oder geknickt darum stehst, den reicht deine Energie um zu wissen,wie es dir geht. Deshalb sagt man ja auch "Tiere spüren wenns einem schlecht geht"
Selbst in der Antike wurde von manchen schon bemerkt, wie eine kleine Bewegung der Hände dem Gesagten viel mehr Ausdruck verleihen kann.
Der Hund schaut nicht in deine Seele, er schaut nur genauer auf dein Äußeres.
Aber gut, das ist letztendlich nur Wortklauberei
Ich meine damit folgendes: Der Hund ist zum Beispiel schon aufgekratzt und leicht auf Krawall gebürstet, dann kommt ein Fremder mit drei Kameramännern und einem Tonassistenten. Du kannst dort Stunden sitzen und der Hund wird sich nicht völlig entspannen. Das wird nie so neutral sein wie wenn er alleine käme und selbst dann ist die Frage, ob er nicht selbst mit einer negativen Energie auf den Hund zugeht, weil er schon mit einem Angriff rechnet. Und genau das spürt der Hund.Wieso sollte der Hund durch Cesar provoziert werden oder schon vorher sein?Man sieht ja auch vorher Homevideos,wo er nicht dabei ist und der Hund schon aggressiv ist. Im Gegenteil Cesar wartet immer bis der Hund sich beruhigt hat,bevor er mit ihm arbeitet.
Und die Homevideos zeigen natürlich das schlimmste vom Hund, das ist auch klar. Zumal ein an der Leine kläffender Hund oder einer am Gartenzaun nicht hoch aggressiv ist, auch wenn es von vielen Haltern gerne so aufgebauscht wird.