Der Hundeflüsterer- auf SIXX

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  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #741
Naja, nach berühren, sah mir das nicht aus.

Wenn Hunde sich gegenseitig Maßregeln diskotieren sie das Problem nicht aus, sie beißen sich, sie
drücken sich gegenseitig auf den Boden,bis einer sich unterwirft,so ist das in einem Rudel. Cesar simuliert
dieses Verhalten. Einen Hund mit liebe zu überschütten ist menschlich und auch erst in unserer heutigen
Zeit entstanden. Wir leben in einer Wohlstandsgesellschaft und das sieht man auch an unseren Haustieren.
Ich glaube fest an die Energie zwischen Hund und Mensch ich spührte sie zwischen mir und meinem Hund.
Sie lebt leider nicht mehr aber diese Energie war sogar für andere spührbar. Cesar will uns doch nur auf die alten
Dinge aufmerksam machen. Der Mensch hat den Wolf nicht domenestiziert um ihm heute ein rosa Tütü an zu ziehen und ihn in einer Tasche umher zu tragen, das ist niemals der ursprüngliche Sinn. Wieso lassen die Menschen die
Hunde nicht das sein was sie sind? Es sind keine lebendigen Puppen und auch keine Ausstellungsstücke, es sind auch nicht unsere Kinder! Ich habe zumindest noch keine Frau kennengelernt die einen Hund geboren hat. Die
ursprüngliche Beziehung zwischen Mensch und Hund ist verloren gegangen, Cesar versucht nur uns dies wieder nahe
zu bringen. Wild Soul 23.09

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Ja ich weiß ein heißes Thema;)
Ich wollte damit nicht sagen das niemand anderes Ahnung hat, jeder soll soviel kritik üben wie er möchte.
Nur gibt es leider viele Menschen die keine Ahnung haben, das kann man nicht weg diskotieren. Ansonsten
were doch ein Cesar oder auch ein Rütter arbeitslos. Oder?

Ich habe nicht behauptet das der Wolf vom Menschen auf den Rücken gedreht wurde, ich wollte damit nur
sagen das die beziehung zwischen Mensch und damals noch Wolf eine andere war als heute. Damals wird der Wolf
kaum vom Menschen überfüttert worden sein, der Wolf wurde nicht in hübschen Taschen durch die Gegent getragen, er wurde auch nicht stundenlang fisiert für Ausstellungen und er wird kaum den ganzen Tag eingeserrt
oder angeleint gewesen sein. Das ist die heutige Wohlstandsgesellschaft die das aus Hunden macht.

Das sich jeder das rausziehen soll was es vertreten kann und was funktioniert war nur auf Cesar und Rütter bezogen, weil diese Namen am heufigsten gefallen sind. Beide haben ihre berechtigung! Ganz klar! Habe ja selber eine Hündin aus einer Massenzucht (120 Hunde in einem Stall). Soetwas kann kein normaler Mensch gut heißen.
der Satz war wircklich nur auf die beiden bezogen. Tut mir leid wenn ich mich falsch ausgedrückt habe. :uups:

Das mit der Mülltonne war Gespühr für den richtigen Moment und Vertrauen. Ich spührte das dies genau der richtige
Moment war sie mit der Angst zu konfrontieren und sie vertraute mir. Ansonsten funktioniert das nicht. Ich strahlte
ruhige und sichere Energie aus das hat sie gespührt und sie vertraute mir, das hat unser Verhältnis gesterkt. Sie
hat Verstanden das sie auf mich achten muß, wenn wir jezt in eine Situation kommen wo sie ängstlich ist schaut sie
zu mir bin ich ruhig ist sie es auch. Obwohl sie nie eine beziehung zu einem Menschen aufbauen konnte hat sie
instiktiev richtig reagiert und hat mir vertraut. Sie war zu Anfang scheu wie ein Reh, jezt nicht mehr.

Natürlich kann jeder Kritik an Cesar üben, doch wer Kritik übt muß damit rechnen das es nunmal auch Befürworter
gibt die dies nicht so stehen lassen wollen (merke ich ja auch gerade). Aber das macht ja eine Diskusion aus, weren
wir alle der gleichen Meinung were das Leben ziemlich langweilig. So ist der Mensch er befindet etwas als richtig und
setzt sich dafür ein.

Wircklich Schade finde ich das Cesar nur in Verbindung mit Rücken drehen, Stachelhalsband (ich bin auf Cesars Seite unterwegs und kenne seine Halsbänder und Leinen, keins mit Stacheln),oder Tritten gebracht wird. Ich kenne fast alle Folgen wie zum Beispiel die eines Hundes aus LA, der kurz vorm einschläfern stand (die Ammis fackeln da nicht
lange), weil der Hund schwer misshandelt wurde. Er drehte richtig durch wenn jemand dem Zwinger zu nahe kam. Ich hätte nichtmal gewagt den Finger durch das Gitter zu stecken. Cesar ging hinein, sezte sich auf den Boden mit dem
Rücken zu dem Tier. Der Hund hätte ihn ohne Probleme anfallen können aber er tat es nicht. Es war unten eingebländet eine Stunde später saß dieser Hund neben Cesar. Der Blick dieses Hundes sagte nicht das die Kameras
zwischendurch aus waren und der Hund auf Rücken gedreht oder getreten wurde. Das war gegenseitiges Vertrauen
und rührte mich zu Tränen, der Hund wurde übrigens von einem Kameramann adoptiert. Cesar rettete diesem Hund
das Leben. Soetwas tut Cesar auch ohne Hilfsmittel ohne Schutz ging er in diesen Zwinger und half dem Hund zu vertrauen. Wenn das keine Gabe ist! Er rettet nichtnur Hunde er hilft auch Menschen eine positive Einstellung zum Leben zu haben, dafür bin ich diesem Mann sehr dankbar. Er rettete auch mein Leben doch das ist eine ganz andere Geschichte. :eusa_shhh: Liebe Grüße Wild Soul 23.09
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #742
Wenn Hunde sich gegenseitig Maßregeln diskotieren sie das Problem nicht aus, sie beißen sich, sie
drücken sich gegenseitig auf den Boden,bis einer sich unterwirft,so ist das in einem Rudel
Das möchte ich kurz korrigieren, unabhängig vom Thema: In einem Rudel – das heißt einem Familienverband in freier Natur – ist das eben nicht der Fall. So etwas passiert, wenn sich fremde Wölfe begegnen oder sie in engen Gehegen und nicht als Familienverbände gehalten werden. Konkurrierende Rudel beißen sich, töten den Nachwuchs der anderen usw.. Im Rudel selbst herrscht weit weniger Gewalt und vieles wird schlicht über Blicke und Körpersprache, vielleicht einmal einen Warnschnapper, geklärt. Wölfe sind keinesfalls so gewalttätig wie wir denken, auch Wildhunde sind es innerhalb ihres Rudels nicht, nur wenn Nahrungsknappheit oder anderweitige Ressourcenkonkurrenz besteht. Diese Kämpfe, die von Wildhunden gerne gefilmt werden, spielen sich meist bei Konkurrenz um eine Nahrungsquelle oder unter großem Stress ab.

Der Mensch hat den Wolf nicht domenestiziert um ihm heute ein rosa Tütü an zu ziehen und ihn in einer Tasche umher zu tragen, das ist niemals der ursprüngliche Sinn.
Es gibt ja wohl noch mehr zwischen der Milan-Methode und dem rosa Ballett-Kleidchen ;). Nur weil ich mit ihm nicht konform gehe heißt das doch nicht, dass ich ihn nicht wie einen Hund behandle und auslaste?!
Der ursprüngliche Sinn ist übrigens das Verteidigen gegen/anzeigen von sich nähernden, gefährlichen Tieren, sowie Hilfe bei der Jagd. Dass der Hund heute nicht mehr dafür gebraucht wird (die Jagd in speziellen Fällen mal ausgenommen) sollte eigentlich klar sein, da wir nicht mehr in einer offenen Höhle, sondern einem verschließbaren Haus mit vier Wänden leben. Der heutige Hund ist auch nicht der damalige Hund und schon gar kein Wolf mehr, er ist was er heute ist – ein »Haushund« mit ein paar übrigen ursprünglichen oder auch erst später selektierten Trieben. Der Wolf überlebt auch ohne den Menschen, aber glaubst du, dass das unsere heutigen Hunde noch könnten? Alles wandelt sich und passt sich an, das sieht man ebenso an Füchsen, Hasen und Wildschweinen, die bei weitem nicht mehr scheu und fern ab von Städten, sondern gerne auch mal mitten in Berlin leben. So wie wir uns verändern verändert sich (zwangsweise) auch unsere Umwelt und die Tiere um uns herum. Würdest du deinen Hund wie den ursprünglichen Wolf leben lassen wäre er vermutlich schon erschossen worden, weil er ein Reh durch den Wald verfolgt hätte. Außerdem dürftest du dann auch nicht einen Hund halten, sondern müsstest einen ganzen Familienverband Zuhause sitzen haben, der mit dir in einer losen, auf Abhängigkeit basierenden Gruppe lebt.

Nicht jeder Wandel ist außerdem schlecht. Unsere Haushunde genießen sicherlich auch den Luxus, eine gesicherte Nahrungsquelle zu haben und ihr Futter nicht selbst erlegen zu müssen, auch wird ein Hund sicher nicht undankbar für das warme Bett im Winter, das gekühlte Haus im Sommer und die medizinische Versorgung im Krankheitsfall sein.

Was Milan tut ist nicht das »ursprüngliche«, sondern das hündische näher bringen. Du willst sicher keinen Steinzeit-mäßig gehaltenen Hund und dein Hund kann und will das sicher auch nicht sein. Milan geht es eher darum, die Bedürfnisse des Hundes zu respektieren, zu kennen und zu befriedigen, dazu gehört eben die körperliche und – was bei ihm oft etwas zu kurz kommt – geistige Auslastung des Hundes. In der Steinzeit hat aber sicher kein Wolf einen Karren gezogen, wie er es manchen schon vorgeschlagen hat, er hat auch sicher keine Schafherde gehütet, wie er es mit einem Rotti versucht hat. Diese Dinge sind Auslastungsmöglichkeiten für unsere heutigen Hunde, wie sie zu ihnen passen und die ihnen liegen, die sie bewältigen können, die sie fordern und die sie brauchen. Kein heutiger Haushund braucht aber das Leben in der Höhle mit Lagerfeuer und Säbelzahntigern, die ihn fressen wollen.

Ich möchte nur darum bitten, dass du mit diesem ursprünglichen etwas vorsichtiger bist, das passt nämlich weder zu unserem heutigen Haushund, noch passt es zu Milan. Was er mit ursprünglich meint ist nicht das, was beim Wolf vor hunderten von Jahren vielleicht angebracht war, sondern was zur Selektionszeit der jeweiligen Rasse ihr Sinn und Zweck war und das liegt bei weitem keine 1000 Jahre zurück. Da mischst du gerade glaube ich zwei ganz unterschiedliche Dinge ;).
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #743
sie beißen sich, sie
drücken sich gegenseitig auf den Boden,bis einer sich unterwirft,so ist das in einem Rudel. Cesar simuliert
dieses Verhalten.
Das ist ein sehr verbreiter Irrglaube, der allerdings lange als widerlegt gilt.
Hunde (Wölfe) drücken sich nur in einem echten Beschädigungskampf gegenseitig auf den Boden und zwar mit der Absicht den Gegner zu töten.
Das freiwillige Auf-den-Rücken-Drehen als Zeichen einer Unterwerfung erfolgt immer freiwillig und auch nur in Kommentkämpfen (Rangkämpfen ohne Beschädigungsabsicht).
In einem Ernstkampf erflogt keine Unterwerfung des Schwächeren mehr, kein Wolf präsentiert dem anderen die Kehle, wenn er weiß dass dieser vor hat ihn zu töten. In einem Ernstkampf zählen daher nur noch Flucht oder Gegenwehr für den Schwächeren.

In diesem Sinne ist ein zwanghaftes Auf-den-Rücken-Drehen eines Hundes zu Erziehungszwecken nicht nur sinnlos zum Erwirken einer Unterwerfung, sondern darüber hinaus auch noch bindungsschädigend, da man dem Hund im Grunde mit dem Tode droht.
Wölfe die in einem Ernstkampf lebend entkommen sind verlassen in der Regel hinterher das Rudel (Ernstkämpfe innerhalb intakter Rudel sind allerdings sehr selten).

Wir hatten das Thema (und das Problem mit dem "Alphawurf) mal in diesem Thread hier realtiv gut durchdiskutiert:


Der Mensch hat den Wolf nicht domenestiziert um ihm heute ein rosa Tütü an zu ziehen und ihn in einer Tasche umher zu tragen, das ist niemals der ursprüngliche Sinn.
Der Mensch hat den Wolf überhaupt nicht domestiziert. Sämtliche Erklärungsversuche gehen davon aus, dass der Wolf sich freiwillig dem Menschen angeschlossen hat weil es ihm Vorteile brachte (allen voran Futter). Im Zuge dieser Wechselbeziehung hat der Wolf wahrscheinlich angefangen sich zum Hund zu wandeln bevor der Mensch eine bestimmte Selektionswahl getroffen und ihn weiter nach seinen Bedürfnissen geformt hat.
Demnach gibt es keinen ursprünglichen "Sinn" in der Domestikation des Hundes ;)

Dennoch stimme ich dir zu, dass sicher viele Hunde unter der Art leiden wie sie nur allzu menschlich behandelt werden.

Allerdings denke ich, dass ein reiner Rückbezug auf den Wolf zur Erklärung des Verhaltens von Hundes ebenso falsch ist wie eine starke Vermenschlichung, Hunde und Menschen haben im Laufe von Jahrzehnten auch ihre ganz eigenen Verbindungen geknüpft die sich nicht mehr nur aus dem Verhalten des Wolfes erklären, das sollte man nie vergessen wenn man versucht hündisches Verhalten zu erklären ;)

P.S. Mischling war schneller :)
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #744
Ja das liebe Fersehn ich bin nicht naiv natürlich kann man nicht alles Zeigen bei komplizierten Fällen. Doch zu denken wenn die Kameras aus sind wird der Hund misshandelt oder sowas ist sehr pessimistisch. Ich habe eineige Tips von Cesar ausprobiert und es hat funktioniert dem were nicht so wenn alles nur toll zusammengeschnitten were. Jeder kann
Kritik üben an jedem Trainer das bringt dieser Beruf so mit sich. Ich habe auch nie behauptet das alles schlecht ist was Rütter macht, ich kritisire seine Futterbelonung, weil ich aus eigener Erfahrung weiß das es auch anders geht. Gruß Wild Soul 23.09
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #745
Ich habe auch nie behauptet das alles schlecht ist was Rütter macht, ich kritisire seine Futterbelonung, weil ich aus eigener Erfahrung weiß das es auch anders geht.

Aber was ist deine Begründung dahinter? Dass es auch anders geht, kann man ja zu fast allem sagen. Es geht immer anders, aber das ist ja kein Grund, etwas abzulehnen. Wenn ich die starke Konfrontationstherapie in manchen Fällen ablehne, mache ich das nicht, weil ich weiß, dass es anders geht, sondern weil ich finde, dass sie für manche Hunde nicht geeignet ist und evtl. Schaden anrichten kann.

Ich verstehe ja, wieso manche Leute die Futtermethode ablehnen: Die Gefahr ist ja immer da, dass der Hund nicht das Prinzip dahinter versteht und Dinge irgendwann ausschließlich für Futter macht (auch wenn man da viel falsch gemacht hat), aber ich bin nicht der Meinung, dass man seine Hunde damit dick füttert. Man muss es halt richtig machen und nicht gerade Butter füttern :lol: Die meisten Hunde, die dick sind, sind es m.E. nicht, weil der Halter nur durch Futter belohnt. Deutschland ist generell ein Land geworden, in dem Menschen zur Fettleibigkeit neigen und die Essgewohnheiten überträgt man gerne auf den Hund. Gerade was Kauartikel und die Snacks zwischendurch angeht. Am besten so bunt und zuckerig wie möglich - gepaart mit zu wenig Auslastung und körperlicher Bewegung. Die Vermenschlichung ist hier ein ganz starkes Problem, aber da gehen m.E. sowohl der Rütter als auch CM gegen vor.

Ich beschäftige mich derzeit vermehrt mit der Domestikation von Tieren bzw. Hunden und je mehr ich darüber lese, desto skeptischer werde ich Theorien gegenüber, die den Hund noch als Wolf identifizieren und behandeln. Gewisse Urinstinkte sind noch vorhanden, aber der Hund ist mittlerweile durch Domestikation und Evolution zu stark "verändert", weswegen ich schon überlege, ob man überhaupt noch mit Wölfen adäquat argumentieren kann. Die Zweifel habe ich ja schon seit längerem bzgl. der Ernährung, aber beim Verhalten bin ich mir noch nicht ganz schlüssig. Muss warten, bis das nächste Buch kommt :lol:
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #746
Das war ein überspiztes Kommentar ich habe nie behauptet das sich Wölfe oder Hunde in ihren Rudeln
zerfleischen. :roll: Mir ist auch Bewust das das Verhalten von Hunden und Wölfen sich nicht zu 100% ehneln.
Das mit dem Tütü so auf die Goldwage zu legen finde ich süß. Habe nie gesagt das da nicht noch eine Menge zwischen liegt. Ich kann dir bei der Aussage Hund im Wald erschießen wegen jagen nicht ganz Folgen tut mir leid.
Ich weiß nicht wie es bei dir ist aber das Futter meiner Hunde kommt aus den Geschäft. Ich wollte doch nur damit sagen das zwischen Wolf und Hund im Tütü auch noch etwas liegt und zwar die Bedürfnisse des Tieres. Ich übe krtik (überspitzt natürlich) an denen die aus einem Hund einen Menschen auf 4 Beinen machen. Damit meine ich auch ausschließlich diesen Typ Mensch. Der hund hat ursprüngliche Bedürfnisse die dem Wandel der Zeit nicht unterliegen. Wie Bewegung umherstreifen, einem intakten Rudel anzugehören, das durchaus auch nur aus Menschen bestehen kann. Niemand muß in einer Höhle leben um seinem Hund das zu geben, man brauch den Hund nur wie einen Hund behandeln. Das wollte ich damit sagen. Das Wolfrudel funktioniert weil es intakt ist. Was glaubst du was da los ist wenn es kein Alphatier geben würde? Auch ein Hunderudel funktioniert nur wenn es Regeln gibt, das ist bei Wölfen wie bei Hunden so. Aber wie ich oben weiter geschrieben habe bei Cesar liegt auch eine Menge zwischen Rücken drehen und Tritten. Ihn darauf zu reduzieren ist nicht fair wie es auch von mir nicht fair war Rütter auf Futterbelohnung zu reduzieren, dafür Entschuldige ich mich aufrichtig. Das war nicht meine Absicht. Doch habe ich langsam das gefühl das ich den Ursprung Wolf (der er nunmal ist) erwehnt habe,dafür gleich an ein Kreuz geschlagen werde. Es ist doch nur meine Meinung die ich auf lebenlange Erfahrungen aufbaue und dies lange bevor Cesar überhaupt über einen Fluß geschwommen und so in die USA eingewandert ist. Nur ist Cesar näher an meiner Meinung dran wie Z.B der Rütter. Das ist alles. Das mit dem Tütü war wircklich überspitzt gemeint bitte nicht so ernst nehmen
bin halt ein bischen ein Spinner mit dem Kopf in den Wolken. Sorry! :uups: Wild Soul 23.09

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Du hast es doch schon beantwortet wie es anders geht. Ich gehe mal davon aus das jeder hir weiß was ein anderer Weg als Futterbelohnung sein kann. Zu viele Leckerchen (ungesunde, hastdu ja schon treffend beschrieben) kann zu Leber und Nierenschäden führen bis hin zur Diabetis. Aber wie ich einen Hund richtig fütter ist hir nicht das Thema.
P.S. und das ich die Konfrontationstherapie nicht zu lasse kann man kaum behaupten. Ich schreibe hir seit Stunden und von mir aus kann das so weiter gehen. :) Nur müssen meine zwei kleinen gleich raus! ;) Wild Soul 23.09
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #747
pewee, diesbezüglich ist ja das neue Buch von Bloch, der Wolf im Hundepelz ganz spannend. ;)

Gerade aber durch dieses enge Zusammenleben mit Menschen, so glaube ich, haben Hunde teilweise auch Verhaltensweisen entwickelt, die Wölfe so niemals zeigen. Schon nur das Bellen. Wölfe können (meines Wissens) gar nicht bellen, sie jaulen oder wuffen. Und wenn ich dann hier Hunde sehe, die minutenlang ihre Menschen oder auch andere Hunde anbellen. :roll: Das ist meiner Meinung nach doch einfach "herangezüchtet". Und irgendwo auch eine Form von "ich bekomme immer Aufmerksamkeit".
Was schon auch zeigt, wie sehr die Hunde vermenschlicht, verwöhnt, verhätschelt werden. Viele Hunde stehen immer und überall im Mittelpunkt.

Hier sehe ich sehr wohl auch Probleme im Zusammenleben mit Hunden und Menschen, meiner Meinung nach sind viele Hunde einfach total vermenschlicht und genau dies beschreibt ja wiederum Millan auch immer und immer wieder. Wieviele menschliche Gefühle diese Leute in den Hund interpretieren. Ich finde das schwachsinnig. Natürlich hat der Hund Gefühle, davon sprechen wir gar nicht. Aber dieses vermenschlichte Denken...
Ich sehe das ja nicht nur bei Millan im Fernsehen sondern auch hier, im Alltag, bei Kunden. Wenn die irgendwann mal gelernt haben, den Kopf auszuschalten und einfach nach Instinkt, nach Gefühl zu handeln, dann klappt alles plötzlich viel, viel besser. Nicht denken, machen. Und vorallem nicht soviel auf den Hund einreden! Das sage ich immer und oft hilft es wirklich.

Auf den Rücken schmeissen erlebe ich auch im Rudel kaum. Es ist, wie schon geschrieben wurde, so, dass der Hund sich selbst devot auf den Rücken schmeisst. Dies ist aber auch absolut nicht Schlimmes. Da wird ein Hund vom anderen angrempelt, begrenzt, eingeengt. Und irgendwann schmeisst er sich hin. Der andere fixiert ihn kurz, bleibt über ihm stehen, schnüffelt an ihm, wendet sich dann gelangweilt ab und trottet davon. Und er andere? Der weiss nichts besseres, als dem "stärkeren" sofort geduckt und mit tiefer Rutenhaltung, gleich wieder die Lippen zu lecken. :mrgreen: So kenne ich das. Aktive Unterwerfung. Also, ein "ranghöheres" Tier übt Druck aus, das "niederere" Tier unterwirft sich aktiv.
Darum sage ich aber auch, ohne Druck, ohne Abgrenzung, nur mit Liebe und Leckerlis geht es eben einfach nicht.
Wie sagt Mirko Tomasini so schön: Positive Bestärkung alleine, beraubt den Hund seiner natürlichen Ausdrucksweisen.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Edit: Wild Soul, nun haben wir parallel geschrieben. :lol:
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #748
pewee, diesbezüglich ist ja das neue Buch von Bloch, der Wolf im Hundepelz ganz spannend. ;)

"neu"? Sicher? Das neuste, was ich kenne, ist "Affe trifft Wolf", da verliert er leider nur bedingt Worte über das Thema :eusa_think: Oder ist das etwas älter? Die älteren Bücher von ihm habe ich nicht gelesen, da seine Erkenntnisse sich ja mit den neuen Büchern teils wohl stark gewandelt haben.

Hanna unterwirft sich bei Jerry auch freiwillig... um ihn Sekunden später wieder anzupöbeln, wenn er beschwichtig wurde.... Mistbiene :mrgreen:
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #749
Off-Topic
ups... Ersterscheinung 2004. Ok, ich wusste ja, dass die Zeit immer schneller läuft, wenn man älter wird, aber dass ich schon sooooo ein alter Sack bin, war mir nicht bewusst. :shock: :mrgreen:

Ok, liegt aber wohl daran, dass mir meine Freundin das Buch gegeben hat und meinte, es sei super. Und ich eben in diesem Buch auch (mit Freude) festgestellt habe, dass er doch einige Dinge anders sieht, als noch vor ein paar Jahren und das auch explizit so schreibt (was ich super finde, den Mut hat nicht jeder).

Also ich finde das Buch echt gut.

Affe trifft Wolf kenne ich nicht? Empfehlenswert?
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #750
Off-Topic
Ich finds "ok". Von jemandem, der schon so viele Jahre das Verhalten von Wölfen erforscht, habe ich mir mehr Tiefgang und "Fakten" gewünscht. Manches ist sehr spekulativ und oft wiederholt. Andere Sachen sind leicht oberflächlich. Aber gut, er ist eben auch Verhaltensforscher und kein Biologe, der auf genetischer Basis forscht. Interessant fand ich auf jeden Fall seine Theorie, dass Menschen ihr Sozialverhalten vom Wolf gelernt haben. Hätte es vielleicht besser gefunden, wenn er mehrere Bücher schreibt und dann auf jedes Thema etwas detaillierter eingeht. Also Domestikation einerseits und Sozialordnung inklusive "Gefühle" andererseits. Seine "Trainingstipps" waren jetzt auch nicht so mein Fall - vielleicht doch lieber Verhaltensforscher bleiben und nicht Tiertrainer werden *g* Glaube aber, er ging irgendwo sogar auf Millan (positiv) ein.

Für jemanden, der in der Materie neu ist, ist es bestimmt gut geeignet. Bei dir weiß ich nicht, ob du überhaupt Neues lernst :eusa_think: Irgendwie war mir das meiste schon durch McConnell und Dorit F.-P. bekannt und zumindest erstere erforscht ja nicht so nah am Wolf wie Bloch, weswegen ich mir da noch mehr gewünscht habe :eusa_think: Bei Amazon gibts ein Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe, da könnten interessierte mal reinschnuppern.

Ok, liegt aber wohl daran, dass mir meine Freundin das Buch gegeben hat und meinte, es sei super. Und ich eben in diesem Buch auch (mit Freude) festgestellt habe, dass er doch einige Dinge anders sieht, als noch vor ein paar Jahren und das auch explizit so schreibt (was ich super finde, den Mut hat nicht jeder).

Das war auch der Grund, wieso ich mir das Buch holte. Ich fand diese Einstellung spontan sehr sympathisch. Evtl. hol ich mir dein genanntes Buch noch. Das kam in der Leserwelt wohl etwas besser an.
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #751
Ich kann dir bei der Aussage Hund im Wald erschießen wegen jagen nicht ganz Folgen tut mir leid.
Damit meinte ich, dass ein natürlich jagender Hund vom Jäger erschossen werden würde, weil dieser das darf, um das Wild zu schützen. Allein deswegen können unsere Hunde nicht leben wie Wölfe, zumal es für sie gar nicht notwendig ist, da wir sie eben ernähren. Das war nur ein Beispiel, weil dein »back to the roots« so stark vom Wolf ausging. Btw füttere ich lustiger Weise nicht aus dem Laden, sondern barfe, in dem Sinne also durchaus daran orientiert :lol:.

Das mit dem Tütü so auf die Goldwage zu legen finde ich süß
Ich finde das nicht süß. Im schriftlichen Verkehr kommt es leider immer wieder zu Problemen, wenn man sich nicht differenziert ausdrückt. Aus dem Grund kann das von dir witzig und überspitzt gemeint gewesen sein, kommt aber so rüber, als gäbe es nur A oder B, du verstehst? ;)

Wie Bewegung umherstreifen, einem intakten Rudel anzugehören, das durchaus auch nur aus Menschen bestehen kann. Niemand muß in einer Höhle leben um seinem Hund das zu geben, man brauch den Hund nur wie einen Hund behandeln. Das wollte ich damit sagen. Das Wolfrudel funktioniert weil es intakt ist. Was glaubst du was da los ist wenn es kein Alphatier geben würde? Auch ein Hunderudel funktioniert nur wenn es Regeln gibt, das ist bei Wölfen wie bei Hunden so.
Da gebe ich dir völlig Recht, vielleicht haben wir uns da auch etwas missverstanden. Ich hatte deinen Post so gelesen, dass es nichts dazwischen gibt und man sich bei Erziehung und Co. rein am Wolf orientieren müsse. Damit habe ich aber ein Problem, weil ich der Meinung bin, dass mein Hund eben kein Wolf mehr ist. Das heißt nicht, dass er ein Accessoire ist, aber er ist auch kein wildes Raubtier mehr. Ich glaube aber, dass wir da beide auf dasselbe raus wollen ;).

Das ist nichts gegen dich was die Sache mit dem Wolf angeht, aber wir lesen es hier leider sehr oft und meist wird der Vergleich dann ausgepackt, wenn er einem bequem ist, an anderer Stelle heißt es dann aber »das hat nix mit Wolf zu tun«. Darum finde ich es immer schwierig, diesen Vergleich heran zu ziehen. Ich bin der Meinung, dass der Hund seine Wurzeln beim Wolf hat und sowohl körperlich als auch im Verhalten davon noch viel übrig ist (beide können sich immerhin auch noch miteinander paaren), der Hund selbst aber kein Wolf mehr ist. Einen zu engen Vergleich mit Wölfen halte ich für ebenso gefährlich wie eine Vermenschlichung, denn beides macht den Hund zu etwas, was er nicht ist.
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #752
Das hast du sehr schön gesagt, Danke! :clap:
Wild Soul 23.09

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Ich danke dir wir haben offenbar ehnliche Ansichten, aber dies konnte ich nicht zwischen den Zeilen lesen.
Genauso wie du nicht das die überspitzte Form ein Charakterzug (vieleicht nicht der Beste) von mir ist.
Ich wollte wircklich nicht sagen das der Wolf und der Hund genau gleich sind. Was ich sagen wollte war das sie sich stark ehneln und bestimmte Bedürfnisse teilen und das das oft in unserer modernen Zeit vergessen wird. Mir läuft es
nunmal kalt über den Rücken wenn aus einem Tier ein Mensch gemacht wird. Ich möchte auch nochmal betonen das mit dem Tütü ist ein extrem Beispiel in den USA kommt das sicherlich öffter vor als bei uns. Mir ist zumindest so ein
armer Hund noch nicht begegnet.:lol:
Aber kleine Hunde die in Taschen rumgetragen werden schon und das ist grausam, weil eben auch in diesem Tier noch ein kleines Stück Wolf exsestiert.( ein kleines) Auch ein Yorkshire oder Chinhuahua würde gern mal mit seinem Herrchen durch die Gegend streifen und seine eigenen Beinchen benutzen.
Das sind halt so Dinge die ich schlimm finde. Aber schweife wieder ab SORRY!
Ich finde es schön das wir beide bemerkt haben das unsere Meinungen garnicht so verschieden sind. Ich glaube das geht hir doch vielen so oder? Am Ende sind unsere Ansätze ziemlich gleich und eins wollen wir doch eigentlich alle,
das sich unsere Hunde wohl fühlen.
Wild Soul 23.09
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #753
Auf die Gefahr hin, gehässig und schadenfroh zu klingen :mrgreen:, wollte ich etwas mit euch teilen, was mich doch ein wenig amüsiert hat:
Irgendwie peinlich, wenn man als weltberühmter Hundetrainer hier den Theorieteil nicht besteht und nicht praktizieren darf :044:! Sagt jetzt vielleicht nicht unbedingt was über seine Qualifikation aus, aber mit ein wenig Lernen ist die Prüfung eigentlich kein Problem, besonders sollte sie das nicht sein, wenn man schon so lange als Hundetrainer arbeitet.

Mir tun nur die Leute leid, die für die Tickets bezahlt haben. Persönlich würde ich wohl mein Geld zurück verlangen, wenn ich für eine Trainingseinheit mit ihm bezahlt hätte und nun einen No-Name-Trainer bekommen würde (auch wenn es sicherlich fast auf dasselbe raus läuft).

Ausnahmsweise bin ich aber doch mal stolz auf unsere Bürokraten, dass sie sowas auch durchziehen und dann eben keine Ausnahme laufen lassen, nur weil jemand berühmt ist und eine Tour macht. Ich hoffe nur, dass immer so hart durchgegriffen wird, wenn jemand die erforderlichen Prüfungen nicht besteht.
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #754
Ich reibe mir mal zusammen mit Mischling die Hände :mrgreen:


Millans hartes Durchgreifen bei Problem-Hunden beruhe auf Strafe, Unterwerfung und Drohgebärden, monierte die Tierschutzorganisation Vier Pfoten unlängst. "Das entspricht in keiner Weise unseren heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen", kritisierte der Verband für das Deutsche Hundewesen und warf Millan "gewaltbetonte Techniken wie zum Beispiel Schläge, Tritte, Würgehalsband, Elektroreize" vor.

Millan wies das zurück: "Sie verstehen nicht, wer Cesar Millan wirklich ist. Ich bin der größte Hunde-Fan auf diesem Planeten", verkündete er im Frühjahr selbstsicher. (dpa)


Auch ich finde seine Methoden nicht in Ordnung wie es ja schon vielfach hier im Thread besprochen wurde.
Leute die großkotzig von sich selbst in der dritten Person reden und behaupten Kritiker würden nur sie nur "nicht verstehen" sind mir zudem auch nicht sonderlich sympathisch.

So, jetzt könnt ihr mich töten fürs "haten", aber dem Kerl gehört meiner Meinung nach in jedem Land die Lizenz entzogen :?
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #755
ohhh, das ist ZU geil! das musste ich doch gleich mal teilen :mrgreen:
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #756
Hallo,
Ich bin weder Befürworter noch "hater" bzgl. Cesar Milan und gefühlten tausend anderen "Hundeflüsterer".
Ich mag nur keine Pauschalurteile und Kneipenphilosphien.

Die erste echte Gefahr die von so Medial präsenten (und im speziellen Fall auch noch aus den USA, ohoh ) und erfolgreichen "Profis" ausgeht, ist, daß sie ihre Mediale Macht, entweder missachten , sich derer nicht bis in die letzte Konsequenz bewußt sind oder arrogant ignorieren - oder diese gar aus Profit-Annerkennungsgründen missbrauchen.

Die zweite weit größere echte Gefahr ist, nein sind die Zuschauer, die sich kein umfassenderes, nachfragendes (das deutsche Worte "kritisch" ist so abgelutscht) Bild machen.
Man schaut, recherchiert, prüft seine eigene Ethik und filtert.Tut man letzteres Nicht, ist man ein Lemming und gefangen.

So wird plötzlich aus dem Menschen, der eben noch so -ach individuell- nach Freiheit in seinem Leben, seiner Meinung, seinem Sein ruft und sich selbst am liebsten individueller Freigeist schimpft - jemand der ein Rechtsspruch der mehr als Fragwürdig* ist - gut heißt.

Aber bevor wir ob eines Verbotes, das in Wirklichket keines ist- denn mit Hilfe eines nach dem Niedersächsischem Recht beglaubigten Hundetrainers, darf besagter Herr ja durchaus auf Tour gehen.....Hurai rufen oder nicht. Hm, sollten wir mal ganz genau hinschauen.

Also hier auf der einen Seite ein ein "Hoch" auf das Oberverwaltungsgericht Lünebürg....(Niedersachsen)....das gleiche Land, welches

§ 1
(1) Es ist verboten, nicht gewerblich
1. Hunde der Rassen Bullterrier und American Staffordshire Terrier,
2. Hunde des Typs Pit Bull Terrier und
3. Kreuzungen mit Hunden dieser Rassen oder dieses Typs zu halten, zu züchten oder zu vermehren


kurzum ein eigenes "Kampfhunde - Gesetz" hat- und alle Bullterrier, AST und Pit Bulls kurzum über einen Kamm scheren.

Ja , ich weiß- das ist Politik und das ist immer nervig, anstrengend, verwirrend und manchmal einfach zuviel.


Suno, eine Schäferhundhalterin die sich gegen jegliche körperliche Gewalt gegen Mensch und Tier ausspricht.

LG
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #757
So wird plötzlich aus dem Menschen, der eben noch so -ach individuell- nach Freiheit in seinem Leben, seiner Meinung, seinem Sein ruft und sich selbst am liebsten individueller Freigeist schimpft - jemand der ein Rechtsspruch der mehr als Fragwürdig* ist - gut heißt.
Ich verstehe nicht ganz, was du damit meinst :eusa_think:. Er musste den Sachkunde ablegen wie alle anderen Trainer auch, er hat ihn nicht bestanden, hat dagegen geklagt und das wurde abgelehnt. Was hätte denn anderes passieren sollen? Hätte er eine Ausnahme erhalten sollen? Dann kann ich in Zukunft ja auch klagen, wenn ich durch die Führerscheinprüfung falle :lol:.

Dass Listis über einen Kamm geschoren werden ist ja sicherlich auch keine Neuheit und ich sehe nicht so ganz, was das nun damit zu tun hat. Die Bestimmungen für Hundetrainer gelten bundesweit, es war lediglich Hannover als erste Veranstaltungsstelle zuerst dafür zuständig.
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #758
Tjaja, zu früh gefreut :p

Er darf auftreten und zumindest in Hannover gestern hat er auch mit seinen Hunden auf der Bühne trainiert.

Nichts mit Schadenfreude, läuft alles wie geplant.
Nur leider ohne mich, es ärgert mich, dass ich keine Karten gekauft habe :(
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #759
Auftreten darf er ja auch, nur war ja ursprünglich wohl geplant, dass er den Leuten auf der Bühne an ihren Hunden Erziehungstipps gibt und das darf er nicht ;).
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #760
Off-Topic
Die Bestimmungen für Hundetrainer gelten bundesweit, es war lediglich Hannover als erste Veranstaltungsstelle zuerst dafür zuständig.

Falsch^^

Die Bestimmungen sind, gelinde gesagt, das Papier nicht wert worauf sie stehen.
Sie sind nämlich eben NICHT bundesweit geregelt- nicht einmal in den Ländern selbst gibt es überhaupt eine Regelung.

Es gibt nämlich noch keine rechtliche Grundlage dafür was denn passiert, wenn man nicht besteht und/oder die Prüfung nicht macht.
Gezwungen werden kann also theoretisch niemand.

Das ist ja der Haken an der Sache. Eigentlich sollten diese Bestimmungen schon seit 2 Jahren spruchreif sein und das ist nach wie vor nicht so.

Für mich ausschlaggebend bei dem Ganzen ist einfach: Er hat selbst diesen läppischen Test (und die Fragen sind wirklich ein Witz) nicht bestanden;)
Und man mag von ihm halten was man will- das ist einfach eine Aussage.

Das nur kurz dazu:)
 
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