Der Hundeflüsterer- auf SIXX

Diskutiere Der Hundeflüsterer- auf SIXX im Hundehütte Forum im Bereich Hunde Forum; das hab ich noch nicht gesehen :102:
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #141
aber er drängt verhaltensauffällge Hunde (meist nachdem sie ihn angefallen haben) in eine Ecke aus der Sie nicht rauskommen, weil rechts links und dahinter eine Wand oder der Zaun ist. Das diese Tiere dann nach vorne gehen ist doch das logischte auf der Welt! wo soll er denn bitte sonst hin????? und der wundert sich dann??

das hab ich noch nicht gesehen :102:
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #142
Wie ich das verstanden habe, sind Hunde in Amerika nach dem ersten Beißunfall (egal ob Mensch oder Tier betroffen war) als gefährlich eingestuft, bei einem 2. Als bösartig und dann wird der Hund eingeschläfert und dem Besitzer die Hundehaltung verboten.

Aber das ist die rechtliche Seite. Viele TÄ in Amerika schrecken nicht davor zurück einen Hund einzuschläfern, wenn die Besitzer sagen, sie kommen nicht mehr mit ihm klar.

na dann ist es eh genauso wie hier bei uns ;)
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #143
Das hab ich offen gesagt auch noch nicht gesehen. Bisher hab ich eigentlich nur gesehen, daß er zwar nicht abläßt, dem Hund aber schon Fluchtmöglichkeiten läßt. Was ich auch sehe, daß er den Hund zwar unterwirft, ihm aber auch zeigt, daß der Hund ihm vertrauen kann. So weit ich es sehen kann, geht es ihm darum Spannungen abzubauen, Probleme mit dem Hund und deren Halter abzubauen, Hunde zu resozialisieren. Es wird auch immer wieder gesagt, daß Hunde ihrer Art gerecht behandelt werden sollen. Hunde sind ja ursprünglich für bestimmte Aufgaben gezüchtet worden. Dieser Aufgaben ist man sich oft nicht bewußt, wenn man sich einen Hund ins Haus holt. In dieser Sendereihe erfährt man aber auch vieles über Rasseeigenschaften oder die Bedürfnisse dieses oder jenes Hundes. Der Mensch soll zwar der Rudelführer sein, das bedeutet aber auch, daß er Verantwortung für den Hund übernehmen muß und auch für ihn da sein muß. Er muß auch die Bedürfnisse des Hundes respektieren und befriedigen. Es muß ein Füreinander da sein. Der Hund will dienen, Demut - der Mut zum Dienen stünde aber auch uns Menschen gut an. Auch Herrschaft kann und sollte eigentlich ein Dienst sein. Politiker sind ein gutes wie auch ein schlechtes Beispiel. Einerseits steckt manchmal schon in der Bezeichnung des Amtes drin, daß er eigentlich ein Diener ist - der Minister, andererseits wie sie es ausführen ist oftmals schlecht, weil sie meinen, nicht Diener sondern Herren zu sein und sich dann unverschämt selbst bedienen.
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #144
ich gucke mir den Milan auch regelmässig an und ich muss sagen, ich finde ihn sehr gut und sehr kompetent. ;)

Und schon nur wenn man sich seinen inzwischen leider verstorbenen Hund "Daddy" anschaut, den er immer und immer wieder dazu benutzt hat, manche Hunde zu resozialisieren, zeigt, wie sehr dieser Hund ihm auch vertraut und was für eine ruhige Ausstrahlung dieser Hund auf andere hat. Wäre er nicht so, wie er sich gibt, würden seine Hunde, sein Rudel (und das besteht ja zu einem grossen Teil aus eben solchen Hunden, die sonst eingeschläfert worden wären) nicht so souverän mit unsicheren Menschen und / oder Hunden umgehen.

Natürlich sieht man manchmal Szenen, wo er die Hunde mit seinem Schnürchen schier aufhebt und würgt und klar, sehe ich sowas auch nicht gerne. :? Aber sowas macht er auch nicht gern, das betont er immer wieder. Aber in solchen Fällen, wo er das macht, da geht es wirklich um Hunde, die absolut "gestört" sind, wirklich gefährliche Hunde, solche Hunde hat ein Martin Rütter (von dem ich übrigens auch sehr viel halte) wohl noch gar nie gesehen weil halt Deutschland nicht Amerika ist. Und wenn ich mitbekomme, wieviele Hunde da in Amerika wohl einfach nur im Garten sitzen und die Leute schon den Eindruck haben, sie machen viel mit dem Hund, wenn sie 2x täglich 30 Minuten an der kurzen Leine um die Häuser laufen, da drehen sich mir die Zehennägel... :silence:

Und eben diese gestörten Hunde, die muss er halt irgendwie bändigen, dass sind Hunde, die sich kaum mehr anfassen lassen, irgendwie muss er ja mit denen arbeiten und muss die fixieren. Und da heisst halt einfach die Devise: "entweder ich fixiere dich so, dass Du mich nicht beisst, auch wenn das halt unangenehm sein kann, oder ich lass Dir lockere Leine obwohl Du völlig auf Angriff aus bist, dann werde ich halt zerfleischt." Ja, da würde ich als Millan auch die erste Variante nehmen, ganz ehrlich. :eusa_shhh:

Und meistens entspannen die Hunde sich ja sehr schnell, wenn sie eben merken, dass hier jemand ist, der eine ruhige Ausstrahlung hat und dem sie auch vertrauen können. Denn letztlich ist es ja genau das, was die Hunde suchen: einen Menschen, dem sie vertrauen können. Und Vertrauen hat auch mit Respekt zu tun. Haben diese Hunde keinen Respekt vor dem Menschen, klappt es auch mit dem Vertrauen nicht.
Will ein Hund ständig fliegen, macht er ja genau das, dass er den eben z.B. in seinem Center an Daddy anbindet und dieser ihn dann führt. So kann er sich nicht verkriechen, muss sich stellen. Und die meisten Hunde sprechen darauf sofort an. Mit einem Angst-Aggressiven Hund zu arbeiten, der die Möglichkeit hat, sich in eine Ecke zu stellen und sich von dort zu verteidigen, ist keine ideale Sache. Und die gilt es zu vermeiden. Man muss den Hund aus dieser Haltung rausholen und genau das macht er eben, in dem dieser Hund lernen muss, sich im Rudel mit Führung eines souveränen Hundes zu bewegen.

Was mich stört ist halt dieses ganze "amerikanische". Die Übersetzungen sind teilweise nicht sooo toll (man ersetze mal z.-B. das Wort "Energie" mit "Ausstrahlung" dann klingt das schon ganz anders) und die Leute da drüben sind und denken halt anders als wir. Das merkt man. Und dieses "sich ins Szene setzen und ne Show machen", das hat der Millan halt schon auch drauf, ich meine, er backt auch keine kleinen Brötchen, klar. ;)

Aber ich finde seine Ruhe, die er auf die Menschen und die Hunde überträgt schon ganz klasse und wenn er dann wieder einen unausgelasteten Hund einfach mal vor seine Inliner spannt und mit dem die Strasse runterbrettert, da geht mir das Herz auf, denn genau das brauchen diese Hunde! :clap: Und diesen Mut und dieses Draufgängerische, sowas einfach zu machen (würde ich mich nie trauen!) das finde ich einfach herrlich! :lol:
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #145
Hallo! Das nenn ich mal nen gelungenen Beitrag, dem ich nur zustimmen kann. :clap: Freilich gefällt einem dieses oder jenes nicht, was gerade gemacht wird, aber das Verhalten des eigenen Hundes oder von einem selbst gefällt auch nicht immer. Lehrern gefällt es auch sicher besser, wenn sie mit ihren Schülern konstruktiv arbeiten können und sie nicht ständig zur Ruhe oder Mitarbeit ermahnen oder sonstige Disziplinierungsmaßnahmen ergreifen müssen. Ich glaube, daß die wenigsten Lehrer Sadisten sind, die Schüler gerne zur Schnecke machen und Cesar Millan tut auch nicht gern einem Hund weh, aber er muß wahrscheinlich manchmal einen Rangkampf durchführen, um den Hund auf den besseren Weg und auch zu dessen Entspannung zu führen und das genau will er ja: daß sowohl Hundehalter wie auch Hund entspannt sind. Er sagt es ja auch immer wieder dazu. Ich erinnere mich da an die Folge mit dem Cockerspaniel, der dauernd Papier gefressen hat. Er hat aufgezeigt, wofür die Rasse der Cockerspaniel eigentlich gezüchtet wurden, was deren Bedürfnisse sind. Er hat ihn auch diszipliniert, ihm auch wehgetan, hat aber gleich dazu gesagt, daß das erstens ein Profi machen muß und außerdem er dem Spaniel zeigen muß, daß er ihm Cesar vertrauen kann. Oder die andere Folge mit dem Rottweiler, den er seinem 13jährigen Sohn gegeben hat: Er hat da einen Text verfaßt, den sein Sohn dem Rottweiler Apollo sagen mußte, ein Versprechen, daß er sein Wissen und sein Können verbessern und zum Wohle seines Hundes einsetzen wird. Ein Versprechen, das er dem Hund nicht nur sagen sollte, sondern auch in die Tat umsetzen muß, damit es glaubwürdig ist. Er sagte dazu, daß es dazu diene, daß sein Sohn, bevor er Führerschein und Auto bekommt, verantwortungsvoll zu handeln lernt.
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #146
und die Leute da drüben sind und denken halt anders als wir. Das merkt man.

Mh das finde ich ein bißchen sehr " alle über einen kamm geschert"
Denn das stimmt so nicht wirklich und ich habe das auch mal gedacht, aber ich bin in 2 amerikanischen großen Hundeforen angemeldet, da denkt kaum jemand großartig anders über Hundeerziehung wie wir hier. CM ist da z.B. nicht sonderlich beliebt.

Dort wird von aversiven Methoden genauso abgeraten, wie von dem ganzen Alpha und Dominanzgerede abstand genommen. Nur mal so am Rande.
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #147
Ich frage mich, was das mit dem von mir geschriebenen zu tun hat. Freilich kann man die Amerikaner nicht über einen Kamm scheren - übrigens grammatikalisch korrekt wäre alle über einen Kamm geschoren - wir finden sicher ganz viele, die so denken wie wir, aber auch wir herüben haben oft ganz konträre Ansichten, was Umgang mit Tieren angeht. Allein das Thema Cesar Millan entzweit uns ja schon. Die einen meinen, er ist ein Brutalo, der Tiere quält, andere wiederum wie auch ich sehen, wie er sich bemüht, Hunde zu resozialisieren, Menschen die Bedürfnisse und das Verhalten der Hunde näher zu bringen, das Verhältnis und den Umgang zwischen Hund und Halter zu entkrampfen, zu entspannen. Ich hab aber oft den Eindruck, als würden wir komplett aneinander vorbeireden. Entweder sehen wir komplett verschiedene Folgen oder das gleiche Gesehene vollkommen verschieden. Da würde es nicht einmal etwas nutzen, wenn wir Menschen und Tiere die gleiche Sprache sprechen würden: Wir würden einander trotzdem nicht verstehen.
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #148
Hallo,
So eine Einschätzung ist immer sehr schwer: 1000 Leute mir 1000 verschiedenen Erfahrungen haben halt 1000 unterschiedliche Meinungen. Aber dafür ist ja so ein Diskussionsforum da :clap:

Ich weiß gar nicht ob es eine spezielle CM Methode gibt. Und ich mußte mich auch noch nie mit einem vollkommen wahnsinnig um sich beißenden und vor Angst / Wut und Unsicherheit schäumenden ernsthaft gefährlichen Beißer beschäftigen.

Ich bin nur nicht so ganz sicher ob das Senden dieser brutal schlimmen Fälle - und deren Lösungsmethoden - für einige Zuschauer nicht die falschen Signale setzt, trotz dauerndem Hinweis diese "Methode" NICHT ohne professionelle Hilfe an zu wenden.....nichts desto trotz, wenn ich Zeit habe schau ich ihn mir gerne an.
Die Dokusoap, hat ja auch zu gegebener maßen die übliche Portion Voyeurismus :uups:

Was ich aber auch sehe ist, Körpersprache (Anspannung und Entspannung), Respekt vor der Hundeseele in Gleichbedeutung mit ausgeglichenem Rudelverhalten, tägliche Auslastung, Bindung und auch auf dien Hund abgestimmte , angemessene Raumverteilung und Zuwendung. Das halte ich tatsächlich für eine der besten und sinnvollsten Art mit seinem Hund um zu gehen.

LG
Suno
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #149
Ich geb mal meinn Senf dazu :) also ich halte es Chiari, ich halte von keinen der beiden etwas da es im Tv gezeigt wird und niemand weiß was hinter der Kamera abläuft und gerade bei Rütter (kann zu ihm was sagen da ich es hier sicher weiß) ist es nicht so wie es scheint, die Famile muss sich 2Wochen frei nehmen und muss auch zwei Wochen ein 7.köpfuges Trainer Team 'bewirten' die 24lang bei der Famile sind und mit den Hunden trainieren!
Bei Ceasar Milan stört mich einfach sein Umgang mit den Hunden, manche finden das ok und es ist auch jedem seinen Sache aber so gesehen komme ich aus der 'Wattebausch'fraktion, nie würde ich mit Würger Elektro oder sprühhalsband arbeiten noch mit Trainings Disc's oder gar mit schlägen. Aber ich kann es teilweise verstehen wie zb bei gestörten Hunden die nie Sozialkontakt etc hattenaber
ich mag mir das nicht angucken.
Abwr was ich bei Ceasar Milan sehr sehr beeindruckend finde ist seine Austrahlunng und seine Präsens Hunden gegenüber.

Liebe Grüße von Sam und mir :)
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #150
Ich frage mich, was das mit dem von mir geschriebenen zu tun hat.

Hab ja auch nicht dich zitiert;) Könnte eventuell daran liegen, dass es nichts mit dem von dir geschriebenen zu tun hat
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #151
Ja daran kann es liegen. ;)
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #152
Mh das finde ich ein bißchen sehr " alle über einen kamm geschert"
Denn das stimmt so nicht wirklich und ich habe das auch mal gedacht, aber ich bin in 2 amerikanischen großen Hundeforen angemeldet, da denkt kaum jemand großartig anders über Hundeerziehung wie wir hier. CM ist da z.B. nicht sonderlich beliebt.

Das unterschreibe ich mal so;). Ich bin in keinem amerikanischen Forum unterwegs und hab auch nicht so sonderlich viele Folgen "Dog Whisperer" gesehen.

Es heisst aber nicht, dass der Durchschnitts-Amerikaner keine Ahnung von Hunden hat. Eine grosse Rolle spielt definitiv der Bundesstaat. Im Sueden ist es schon meist so, dass der Hund draussen ist und somit an der Kette oder im Zwinger. Aber auch hier gibt es genug Leute, die zum besseren Verstaendnis in Sachen Hundehaltung beitragen. Es gibt sogenannte Dogwalks, Spieltreffs usw. Ich kenne auch Hunde aus Deutschland, die wirklich so gut wie gar nicht Gassi gefuehrt werden und nur im Garten sitzen.
Mich wuerde einfach mal interessieren, was gemeint ist mit..."die sind halt anders als wir". Heisst das die breite deutsche Masse hat Ahnung von Hundehaltung?
Ich moechte keinesfalls gutheissen, wie hier manchmal mit Hunden umgegangen wird und es ist mit sicherheit zum Teil auch schlimmer als in Deutschland/Oesterreich/SChweiz, aber ich finde eben auch, dass es auch in den USA sehr bewanderte Menschen gibt, die sich sehr gut mit Hunden und deren Erziehung auskennen.
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #153
ok, das habe ich ja geschrieben, also betrifft das wohl mich... ;)

Naja, wie soll ich das nennen? Also was mir zum Beispiel auffällt: oftmals heisst es, der Hund braucht Bewegung. Gut, was machen sie dann in der Sendung von Millan? Sie stellen den Hund aufs Lauffband. Ok. Also vielleicht lebe ich hinter dem Mond aber ich kenne jetzt weder in der CH noch in Deutschland niemanden, der per Zufall mal so ein Laufband zu hause stehen hat, wo er den Hund draufstellen kann... Und es ist nicht so, dass ich nur 5 Leute kenne. :silence:

Und in den Sendungen von Millan kommt das immer wieder, ich habe noch nicht alle gesehen, definitiv nicht, aber ich behaupte mal, in mindestens jedem 5. Fall steht der Hund dann auf dem Laufband. Und ich denke halt einfach, da unterscheidet sich vielleicht Deutschland, Schweiz, Europa, wie auch immer, von den USA. Die haben dort (zumindes bekommt man den Eindruck) alle ein Laufband irgendwo stehen. :shock:

Dann eben auch die Art der Sendung. Wie das halt präsentiert wird, diese Art, ich kann die nicht in Worte fassen aber es ist für mich einfach "typisch amerikanisch". ;) Wenn man sich hier die Sendung von Rütter anschaut, das ist was ganz anderes.

Eine Bekannte von mir hat mal ein Studienjahr in Amerika verbracht. Da hatten die eines schönen Tages einen wunderschönen, reinrassigen Collie im Garten sitzen. Kein Mensch hat den vermisst, der war in einem top Zustand und gut erzogen. Kein Mensch wusste von dem. Sie (also diese amerikanische Familie) haben ihn dann behalten. Den hat 10 Jahre lang niemand wieder haben wollen.
Also sowas habe ich nun in der CH auch noch nie erlebt. :eusa_think:

Und eben halt diese Haltung der Hunde, die da teilweise im Keller eingesperrt sind oder in einem 3 auf 3 meter Zwinger. Tut mir leid, aber ich kenne hier niemanden, der seine Hunde so hält! (und wenn ich jemanden kennen würde, dann würde ich dies schnell ändern lassen....)

Und gerade die Sache mit anschreien, Elektohalsband oder Schlägen, sowas habe ich bei Millan noch nie erlebt. Und das fasziniert mich. Die ganzen Hilfsmittel, die viele Hundetrainer hier gebrauchen (Rütteldosen, Wasserspritze, gaaaaanz viele Leckerlis, Wurfketten..) die benutzt ein Millan nicht, oder nur ganz selten. Ok, er hat sein eigenes Halsband entwickelt, ja, ich denke, es würde auch ohne gehen.

Apropos Cesar Millan: der hat gerade eben eine Veranstaltung einberufen, da haben sich in Washington anscheinend tausende von Hundehaltern getroffen. (Heute oder gestern war das. Stand in einer CH- Zeitung) Er wollte damit die Bevölkerung auf die vielen Hunde, die in Tierheimen vegetieren, aufmerksam machen. Also, er ist nicht nur Hundetrainer sondern auch so ziemlich aktiv---was ich gut finde! :clap:
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #154
Naja ich denke die Leute, die wir in den Sendungen zu sehen bekommen, sind doch im vergleich nur ein Bruchteil der Hundehalter.

Ist hier in D doch nicht anders. Auch hier gibt es Menschen, die Hunde an der Kette halten obwohl verboten, wo Hunde nur den Garten kennen, Hunde die auf Katzenklos gehen oder auch nur so vor sich hinvegitieren usw. Nur weil wir sie nicht sehen, wegucken oder sonst was, heißt es nicht, dass es sie nicht gibt.
Und nur weil das ein paar leute machen, macht es ja nicht gleich jeder.

Aktuell hier bei uns im Dorf ein Fall, Hund wird in einem Minizwinger gehalten, geschätzt 1m x 1m x 1m(eher eine box), letztes jahr wurde immer wieder das Oa und Vetamt darauf aufmerksam gemacht, mit Vidoes Fotos usw. von mehreren Personen. Jetzt erst nach fast über einem Jahr sind sie tätig geworden...einfach nur erschreckend traurig.

Und ja ich finde auch, dass sie Sendung sehr "amerikanisch" ist, trotzdem kann ich nur sagen, dass zumindest untern den amerikanischen HH die ich mttlerweile kennenlernen durfte, niemand CMs methoden anwenden würde. Es wird da auch sehr stark kritisiert, dass CM nicht wirklich für den Hund arbeitet, sondern immer für die HH.
Z.B. Hund wird immer vom Kind bedrängt, Hund findet das doof und zeigt dann die Zähne. Hund soll sich das dann auf Biegen und Brechen gefallen lassen und CM setzt das dann auch durch und mit keinem Wort wird erwähnt, dass man vielleicht auch mal an dem Verhalten der Eltern und dem Kind arbeiten müsste. So etwas fehlt einfach in so ziemlich jeder Sendung.

E- Schock geräte kamen in ich glaube 4 oder 5 Sendungen vor, bedrohen und "würgen" tut er Hunde in so ziemlich jeder Sendung. Aber das ist nunmal seine Arbeitsweise von seiner Dominanz und Alphatheorie. Kann man mögen, muss man aber nicht.

Ich für meinen Teil brauche diese Vorgehensweise nicht und wenn mein Hund nicht schwimmen möchte, muss ich ihn auch nicht dazu zwingen (hab ich grade erst vor ein paar tagen geschaut).
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #155
*unterschreib*:angel:
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #156
ok, aber dann ist jetzt klar, was ich mit dem "amerikanischen" meinte? ;) Tut mir leid, aber ich finde es wirklich schwierig, das in Worte zu fassen, aber ich glaube schon, dass "man / frau" weiss, was ich meine... ;)

Nun gut, im Grunde muss man aber ja auch immer sehen, dass ja nicht Millan der ist, der diese Hunde sucht, die haben Castings, da kommen tausende von Hundehaltern mit ihren Tieren und wollen zu dem ins Training. Und er versucht dann, so zu helfen, dass es nachher für die ganze Familie wieder stimmt.
Das sind ja die Hundehalter, die das wollen, nicht Millan. Er handelt ja quasi nur im Auftrag.
Und oftmals sind diese Hunde so verkorkst, da wurde über Jahre nichts gemacht, der Hund lebte schon Jahre im Keller weil er aggressiv war---ich meine, das sind keine harmlosen Fifis, die mal ein bisschen Knurren. :? Und oftmals sind es Soka's oder Soka Mischlinge mit Gewichten von 30 und mehr kilo. Die sind nun mal etwas anders von der "Handhabung" her als ein 3 kg Hund.

Und ein Hund, der unbedingt schwimmen musste, diese Sendung habe ich bisher nicht gesehen. Hat diese Folge per Zufall gleich jemand da, darf gerne via PN zu mir gelangen, würde ich gerne sehen. :eusa_shhh:
Ebenso die Folge mit dem Kind. Ich habe es bisher noch nicht erlebt, dass ein Hund gezwungen wurde, sich von einem Kind streicheln lassen zu müssen. Passt insofern auch wieder nicht zu Millan's Vorgehensweise, die er den Menschen mitgibt: "kein Blickkontakt, nicht anfassen, nicht ansprechen". Und das betont er immer wieder. Wenn da wirklich ne Folge war, wo ein Kind einen Hund "bedrängte", dann kann ich mir das nur in Folge der Therapie vorstellen, dass dieser Hund aber schon andere Probleme hatte und wohl das Kind einfach nicht akzeptierte (und die Eltern wohl auch nicht) und er so die Familie "vereinen" wollte. Anders kann ich es mir nicht vorstellen. :eusa_think:
Ebenso habe ich die E-Shock Geräte wirklich noch nie gesehen, also auch da, falls jemand diese Folge grad zur Hand hat, darf sie gerne mir zukommen lassen.

Und das mit dem Würgen: ich glaube, es ist sehr, sehr vielen Menschen nicht bewusst, wie sehr sie ihre Hunde tagtäglich würgen. Klar, nicht so krass wie Millan, aber sie würgen sie auch. Wieviele Hunde sehe ich täglich, sie wollen zu einem anderen Hund, hängen sich in die Leine, Frauchen zieht zurück "nein, bei Fuss". Hund zieht wieder, Frauchen zieht wieder. Das würgt den Hund genau gleich!
Frauchen bekommt Besuch, der Hund will den Besuch begrüssen, darf aber nicht, Frauchen hält ihn am Halsband zurück, Hund will aber doch hin, zieht. Ja sorry, das würgt auch am Hals. Der Unterschied ist da nur, dass der Hund sich selber würgt, weil er zieht, bei Millan ist es Millan, der den Hund würgt. Letztendlich von den Folgen des Würgens kein Unterschied. Und ich sage, lieber einmal richtig über die Leine korrigieren, einmal ein genau dosierter Zupf als ständiges Rumgezerre und Rumgereisse was ein Grossteil der Hundehalter tagtäglich praktiziert! (und sich dessen gar nicht bewusst ist). :roll: Ich würde manchmal liebend gerne einfach die Leute, die ich unterwegs antreffe, filmen, einfach um mal zu zeigen, was da alles abgeht! Was da an diesen Hunden rumgerissen und rumgewuchtet wird! Unglaublich.

Zu den Hundehaltungen bei uns: also mir sind solche Fälle hier nicht bekannt. Ehrlich. Vielleicht ist das Baselbiet diesbezüglich doch etwas hinter dem Mond. ;) Klar, ich habe im Elsass auch schon Hunde im Zwinger gesehen aber hier in meiner Umgebung, wo ich doch ziemlich in der Hundeszene drin bin, kenne ich keine solchen Fälle.
Und Menschen, die per Zufall ein Laufband zu Hause haben, kenne ich nach wie vor keine... :lol:
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #157
Der Unterschied zu dem Ottonormalhundehalter zu CM ist aber nunmal, dass es nicht im Fernsehen gezeigt und propagiert wird. Natürlich macht jeder Fehler und lernt mal mehr oder weniger daraus.

Ich habe mir, da ich schon was länger Sky habe, fast jede Folge von ihm angeschaut und mir gefällt es nunmal zu 95 % nicht, wie er vorgeht. Meines Erachtens würde es in vielen Fällen einfach auch anders gehen, was natürlich mehr Zeit erfordert wie 6 Wochen oder so.

Ansonsten erinnere ich mich noch sehr an einen schwarzen Schäfi, der sich nicht mit der Katze verstand, da wurde z.B. mit nem E-gerät gearbeitet, für mich völlig unverständlich. ich glaube season 1 oder 2 ich weiß es nicht mehr genau.
Das mit dem Schwimmen war ein Toller der nicht in den Pool wollte, aber der besitzer halt meinte ist nen retriever, der muss schwimmen.
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #158
naja, der Unterschied ist auch, dass CM mit dem "Würgen" auch was bewirken kann, Otto.... halt eben nicht, der reisst einfach so mal am Hund rum und wenn der dann hustet und würgt sagte er nur "ja bist halt ein Depp, musst halt nicht so ziehen...". :roll: Millan lässt den Hund schon gar nicht ziehen, er korrigiert ihn, bevor er sich erhängt. Und wenn ein aggressiver Hund ihm an die Waden will, dann muss er ihn halt kontrollieren und wie soll er das machen? Indem er ihn eben an die kurze Leine nimmt und seinen Kopf fixiert. Dies macht er aber auch immer nur für kurze Zeit, bis er den Hund kontrollieren kann... ;)
Aber gut, man muss es ja nicht mögen und damit wir uns nicht falsch verstehen: solche Methoden wende ich auch nicht an, hatte ich bisher noch nie nötig. :)

Ich habe bisher etwa 20 Folgen von ihm gesehen. Also da fehlt wohl noch einiges. Ich bin sehr gespannt, wann denn mal diese Elekroschockerfolgen auftauchen und warum genau er dies anwendet und wie er dies anwendet. ;) Wenn ich sie gesehen habe, reden wir nochmals drüber. :004:

Und klar, oftmals führen viele Wege nach Rom. Aber immer wieder ist er ja die letzte Anlaufstelle vor dem Einschläfern. Da haben sich vorher schon diverse Trainer an den Hunden versucht. Anscheinend taugen die alle nichts, das ist doch spannend. Und er, mit seinen fragwürdigen Methoden kriegt es aber dann doch immer wieder hin? Das finde ich interessant. So gesehen hat er schon manche Hunde vor dem Tod gerettet, was ihm niemand verübeln kann.
Und eben, diese Demo, die er nun in Washington einberufen hat, wo tausende Hundehalter mit Hunden kamen um aufzuzeigen, wieviele Hunde in Tierheimen sitzen und wie schlecht es ihnen geht, finde ich ganz gut. :clap: Und dass dies sogar in unserem kleinen CH-20-Minuten Blättchen steht, finde ich auch faszinierend.

Ansonsten: klar, alles unterschreiben tue ich bei ihm auch nicht!
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #159
amicara *daumenhoch* !!!!!

kleiner falke, ich war letzten auf der VDH messe, dort wurde das Laufband vorgestellt ;) es ist also im kommen
 
  • Der Hundeflüsterer- auf SIXX Beitrag #160
Und wenn ein aggressiver Hund ihm an die Waden will, dann muss er ihn halt kontrollieren und wie soll er das machen? Indem er ihn eben an die kurze Leine nimmt und seinen Kopf fixiert. Dies macht er aber auch immer nur für kurze Zeit, bis er den Hund kontrollieren kann... ;)
Siehst du, da wäre meine erste Maßnahme ein Maulkorb gewesen um sowas zu vermeiden, dann muss ich ihn weder mit einem "Alphawurf" runterdrücken, noch würgen oder so.
Ich habe bisher etwa 20 Folgen von ihm gesehen. Also da fehlt wohl noch einiges. Ich bin sehr gespannt, wann denn mal diese Elekroschockerfolgen auftauchen und warum genau er dies anwendet und wie er dies anwendet. ;) Wenn ich sie gesehen habe, reden wir nochmals drüber. :004:

Und klar, oftmals führen viele Wege nach Rom. Aber immer wieder ist er ja die letzte Anlaufstelle vor dem Einschläfern. Da haben sich vorher schon diverse Trainer an den Hunden versucht. Anscheinend taugen die alle nichts, das ist doch spannend.
Oder an dem eigentlichen problem arbeiten ist manchen halt einfach zu langwierig oder schwierig und dann holen sie sich jemanden der die symptome bekämpft und nicht das Problem?

Und er, mit seinen fragwürdigen Methoden kriegt es aber dann doch immer wieder hin? Das finde ich interessant.
Da stellt sich mir wirklich die Frage ob er das hinbekommt, oder ob vielleicht nach nem halben Jahr oder Jahr die Probleme wieder da sind.

So gesehen hat er schon manche Hunde vor dem Tod gerettet, was ihm niemand verübeln kann.
Und eben, diese Demo, die er nun in Washington einberufen hat, wo tausende Hundehalter mit Hunden kamen um aufzuzeigen, wieviele Hunde in Tierheimen sitzen und wie schlecht es ihnen geht, finde ich ganz gut. :clap: Und dass dies sogar in unserem kleinen CH-20-Minuten Blättchen steht, finde ich auch faszinierend.

Ansonsten: klar, alles unterschreiben tue ich bei ihm auch nicht!

Wie gesagt, ich lasse da jedem seine Meinung und man muss für sich entscheiden ob seine Art und Weise mit der eigenen Hundeerziehung konform geht oder halt nicht.
 
Thema:

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