Der eine findet bestimmte Hunde nicht schön, der andere will keinen Hund, den jeder Dritte hat, wieder ein anderer möchte und/oder kann sich eine höhere Hundesteuer nicht leisten, jemand mag vielleicht keine kleinen- oder großen Hunde und wieder jemand anderes mag nur langes Fell, während der andere auf keinen Fall langes Fell möchte. Dem einen sind bestimmte Hunde vom Charakter her zu "schwierig", wieder jemandem sind andere "zu langweilig".
Hier fliegen eben Vorurteile zusammen mit Oberflächlichkeit durch die Gegend. Dazu kommen persönliche Vorlieben und Erfahrungen. Das ist aber doch ganz normal und ich sehe ehrlich gesagt auch nicht, warum man das diskutieren müsste, oder andere Leute dazu auffordern muss sich zu rechtfertigen.
Jeder hat eben so seine Rassen bzw. Merkmale, die er sich persönlich nicht aussuchen würde. Nicht selten endet man dann doch genau mit einem solchen Hund und lebt glücklich bis zum Ende.
Hier geht es aber doch nur um den momentanen Stand, den eigenen Geschmack. Ich finde alle bulligen Hunde einfach nicht hübsch. Warum sollte ich mich also weiter mit ihnen beschäftigen und mir einen holen? Gibt genug Hunde die ich wunderschön finde UND die vom Charakter passen. Also ja.. da bin ich oberflächlich. Warum auch nicht? Das heißt doch eben nur, dass ich nicht gezielt losgehe und mir einen bulligen Hund kaufe. Das heißt doch noch lange nicht, dass ich allgemein etwas gegen die Hunde habe und sie alle doof finde.
Ich verstehe nicht, was es da zu diskutieren gibt. Ich fühle mich doch auch nicht angepisst, nur weil Leute sich keinen Golden Retriever oder Wolfhund holen wollen. Ich könnte jetzt auch hingehen und sagen: "Los, rechtfertige dich! Warum willst du die Rassen nicht?!? Kennst die doch gar nicht richtig! Informiere dich erstmal richtig, bevor du sagst du willst sie nicht!" und wenn Gründe kommen sag ich dann "Dann kennst du die Rassen aber nicht richtig, wenn du das denkst.." oder "das ist aber oberflächlich von dir!".