Kampfhund

Diskutiere Kampfhund im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Nunja, Meerschweinchen, welli, Hamster und katze können aber nicht so schnell ne große Gefahr für Menschen darstellen wenn der besi es vergeigt ;)
  • Kampfhund Beitrag #41
Off-Topic
Nunja, Meerschweinchen, welli, Hamster und katze können aber nicht so schnell ne große Gefahr für Menschen darstellen wenn der besi es vergeigt ;)
 
  • Kampfhund Beitrag #42
Aber ein Pudelchen von 5kg oder ein Yorkshire Terrier von 2kg ... da wiegen manche Katzen mehr. :mrgreen:
 
  • Kampfhund Beitrag #43
Ich kenne Katzen die sowas von Aggressiv sind und draußen zum Teil auch Fußgänger anfallen.
Gut, ich mag Katzen eh nicht und bin bei dem Thema deswegen wohl eh wenig objektiv, für mich sind das alles Bestien um die ich einen riiiiesen Bogen laufe :D
Aber das ist ja nicht das Thema.

Den Hundeführerschein sehe ich mit gemischten Gefühlen.
In der Theorie ein netter Gedanke, in der Praxis ist es aber wohl eher so, dass die, die es am meisten nötig hätten, Mittel und Wege finden um ihn zu umgehen.
 
  • Kampfhund Beitrag #44
Genereller Hundeführerschein finde ich schwachsinnig. Da wird doch nur genau das typische Standardwissen vermittelt, was eh schon jeder weiß und mit dem die Leute sich auf der Hundewiese gleich alle wie Hundetrainer vorkommen. Die Hunde sind trotzdem schlecht erzogen. Aber gut, dass man mit anderen Hundehaltern darüber sprechen kann, dass der Hund vom Wolf abstammt und dass das Knurren und groß machen jetzt eindeutig eine Drohung darstellt (unternommen wird natürlich nichts, weil die Hunde das unter sich regeln).
Genauso wie ein Hund mit Begleithundprüfung im normalen Hundealltag viel schlimmer und ungehorsamer sein kann, als einer, der eben nicht wie ein Roboter auf dem Platz im Fuß laufen kann.

Solche Prüfungen und Tests sind einfach Blödsinn und sagen nichts darüber aus wie gut jemand im Alltag mit seinem Hund umgeht und ihn erzieht.
 
  • Kampfhund Beitrag #45
Das schaffen einer Grundlage im Hundewissen... mhm. Klingt nicht schlecht, als Kurs z. B. (wie in der Schweiz) fände ich das vielleicht auch ganz sinnvoll. Wie der Theorieteil beim Führerschein.

Ja .. davon träume ich ... ein Kurs, wie in der Schweiz ... und die Regelung, dass nur derjenige einen Hund vom Züchter oder Tierheim/Tierschutzverein bekommt, der die Bescheinigung vorlegen kann.
 
  • Kampfhund Beitrag #46
Ja .. davon träume ich ... ein Kurs, wie in der Schweiz ... und die Regelung, dass nur derjenige einen Hund vom Züchter oder Tierheim/Tierschutzverein bekommt, der die Bescheinigung vorlegen kann.

Diese Regelung würde in Deutschland von den Hinterhofvermehrern umgangen. Dann würde die privaten Vermehrer und Verkäufer noch mehr wie die Pilze aus dem Boden schiessen als sowieso schon. Jeder, der keinen Bock auf den Schein hat, geht dann einfach zum Vermehrer statt im Tierheim zu gucken.

Und mal ehrlich, die Gedanken, die sich die User im TF und anderen Foren machen, sind teilweise sehr weit weg von der Realität. Da werden Hunde nach dem Aussehen ausgesucht; Allein bleiben mit 12 Wochen für 6 Stunden; Auslastung - joah, am Wochenende mal für ne halbe Stunde; Mal übers Wochenende weg - klar, er hat doch Trockenfutter stehen; Erziehung - warum, er tut doch nichts oder es gibt die Flexi; usw....

Für uns hier stellen sich diese GEdanken, für ungefähr 70 % der Hundehalter nicht. Und wenn jetzt ein genereller Hundeführerschein kommt bevor man ein Hund aus offiziellen Quellen bekommt, dann gehen die Leute halt zu inoffiziellen Quellen. Oder halt ausm Ausland. Es ist Schade aber irgendwo ist es Realität.

Ich würde mir auch mehr Hundewissen bei den Menschen wünschen, sowohl Hundehaltern wie Nicht-Hundehaltern, aber einen generellen Hundeführerschein stehe ich sehr skeptisch gegenüber. Manchen Menschen können super mit ihren Hunden umgehen aber wissen teilweise gar nichts, dennoch sind die Hunde dort super aufgehoben und sind total unauffällig. Ich finde das Thema sehr schwierig.

Lg Demona
 
  • Kampfhund Beitrag #47
Off-Topic
Eben, es ist sehr schwierig. Wie ich schon schrieb: Nur weil ich erkennen kann, dass der Hund gerade droht, heißt das noch lange nicht, dass ich richtig reagiere. Vor allem: Was ist richtig? Manchmal ist es richtig es die Hunde unter sich ausmachen zu lassen und manchmal ist es das nicht.
Jemand anderes kann es vielleicht gar nicht ausdrücken was da passiert, hat aber das richtige Gefühl für die Situation und handelt intuitiv richtig.
Ein Hund der auf dem Platz hört wie ein Roboter, kann im Alltag schlechter hören wie Oma's kläffender Fiffy an der Flexi.

Auch ein genereller Besuch einer Hundeschule finde ich blödsinnig. Was an manchen Hundeschulen gelehrt wird ist ja grob fahrlässig. Ich habe zu dem einen Hund der kaum Kommandos kann, aber sie auch nicht braucht. Bei einer Hundeschule oder Prüfung wäre er aufgeschmissen. Im Alltag ist er aber zuverlässig und super "leicht". Ich habe auch einen Hund, mit dem komm ich durch jede Prüfung spielend leicht, im Alltag ist er aber schwer zu kontrollieren und bekommt auch immer mal wieder Leinenpause...


 
  • Kampfhund Beitrag #48
demona, deswegen schrieb ich ja "ich träume" ... dass das nicht machbar ist, ist klar ...
 
  • Kampfhund Beitrag #49
Hmm... Also ein Hundführerschein ist ungefähr genauso sinnfrei, wie der Kinderführerschein!:roll:
Aber es wäre doch eine super Sache, wenn jeder der sich ein Tier anschafft - egal ob Katze, Hund, Meerschwein - eine Art Infokurs belegen muss! Allgemeine Haltungsbedingungen und andere Grundlegende Sachen sollten inbegriffen sein! Viele Leute handeln ja nur aus Unwissenheit falsch!

Zum Thema Kampfhunde: Meine Freundin hatte 3 Pitti-Schäferhundmixe! In zweien waren Altdeutscher Schäferhund mit drin, die waren Riesen! Aber haben alle den Wesenstest bestanden und waren unglaublich liebe Hunde!
Wenn man mit denen unterwegs war, haben auch alle die Straßenseite gewechselt...:roll:
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum es sogenannte Listenhunde geben muss! Zumal die in jedem Bundesland anders sind - was ist das denn für ein Müll? Wenn es nach Aggressivität geht - da sind Terrier Spitzenreiter!:roll:

Jetzt mal ehrlich - das Hunde nicht als Statussymbole gehalten werden dürfen, ist natürlich richtig! Aber es werden auch genug Boxer und Schäferhunde als eben solche gehalten und die sind ja auch nicht auf der Liste!!! In meinen Augen wird die Angst durch solche "Listen" nur geschürt. Und wenn überhaupt müsste das landesweit einheitlich werden. Eben auch die Hundesteuer. Bei uns kostet auch der Listenhund nur "ein Apfel und ein Ei" und anderswo sind die teurer als ein Auto! Das ist doch nur Geldmacherei!:evil:
 
  • Kampfhund Beitrag #50
Und wer schreibt vor, welches Wissen richtig und welches falsch ist? Welcher Hund gut erzogen, welcher schlecht erzogen ist? Welcher Hund gefährlich ist und was mit ihm passieren soll? Wieso darf ich meinen Hund nicht vermenschlichen?
Meine Hunde schlafen im Bett, liegen auf der Couch und gucken fernsehen, ich brülle den Hunden auf dem Feld "Beeeeeebiiiiis" entgegen wenn sie kommen sollen und trotzdem ist dadurch noch niemand zu Schaden gekommen.

Was gut und was schlecht ist, ist schwer zu bestimmen und noch schwerer zu überprüfen. Da gelten auch keine "Tierforum-Regeln", von wegen "bloß kein Getreide im Futter!", "mindestens zwei Stunden Bewegung täglich!" oder "niemals länger als sechs Stunden alleine lassen". Und ich hoffe, dass das so bleibt!

Das schaffen einer Grundlage im Hundewissen... mhm. Klingt nicht schlecht, als Kurs z. B. (wie in der Schweiz) fände ich das vielleicht auch ganz sinnvoll. Wie der Theorieteil beim Führerschein.
Als Prüfung nicht. Was ist wenn man durchfällt? Hund abgeben?

Aber für den Staat ist das alles natürlich auch lukrativ. Der Hundehalter zahlt ja fleissig.

Sicherlich kann man darüber streiten ob es jetzt dieses oder jenes Futter sein muss, mit einem bestimmten Anteil an XY oder eben auch nicht. Aber es geht ja auch garnicht um solche "Kleinigkeiten". Ich rede von solchen Grundlagen wie z.B Grundkenntnisse in der Hundesprache. Als Hundehalter muss man m.E zumindest mal wissen, wie mein Hund kommuniziert. Gerade neulich hab ich von einem Bekannten einen stumpfen Blick geerntet, als ich ihn bat meinem Hund nicht in die Augen zu gucken, weil er darauf sehr stark reagiert. Wenn ich dann höre "aber der hat doch schöne Augen!", dann fällt mir leider nichtsmehr dazu ein. Das ist jetzt ein Beispiel (und ich könnte aus dem Stegreif noch 10 andere erzählen), die mich immer wieder erschüttern, wenn ich sie von angeblich jahrelang erfahrenen Haltern höre. Um ehrlich zu sein wundert es mich manchmal, das bei diesem ganzen Unwissen und diesen vielen Missverständnissen zwischen Hund und Mensch nicht noch mehr Unfälle passieren. Und das hat ja nun nichts mit richtig und falsch zu tun, sondern schlichtweg damit, dass man sich die Mühe macht seinen 4-Beiner in seiner Rasse wenigstens etwas zu lesen und zu verstehen.

Wer den Hund schon hat... nunja. Grauzone. Aber zumindest jeder der sich einen Hund neu anschafft, sollte solche Grundlagen beherrschen. Du kaufst dir ja auch kein Auto ohne jemals eine Fahrschule besucht zu haben oder übst einen Beruf aus, ohne ihn zumindest angelernt zu haben. Und da bin ich ehrlich gesagt gnadenlos! Den Hund aufs Sofa zu holen oder ihm Baby hinterher zu brüllen ist für mich nicht vermenschlichen. Zumindest nicht, solange der restliche Rahmen stimmt. Ihm Jäckchen anziehen, ohne das es notwenig wäre, ihn jeden Tag 2 Minuten an der Flexileine um den Block zu führen und wie ein Irrer auf den Hund einzuschnattern, weil er alles verbellt was nicht niet und nagelfest ist und ihm dann am besten noch gewürzten Braten vom Tisch zu geben, weil er ja so lieb guckt- das fällt für mich unter vermenschlichen! Ich denke ein Hund der konsequent und mit einigermaßen artgerechten (und ihm verständlichen Regeln) erzogen wird, der ist in den allermeisten Fällen ausgeglichener und zufriedener und darüber hinaus auch ungefährlicher. Ich sage jedoch nicht, dass das ein Garant für Wohlempfinden und Unfallvermeidung ist, ich sage nur, diese Hunde sind für mich potentiell weniger gefährdet, irgendwann ein vom Menschen nicht tolleriertes Verhalten zu zeigen. Und da der Pudel von Omi eine ebensogroße Gefahr für ein Kleinkind sein könnte, wie ein Labbi oder Staff (um jetzt mal wahrlich ein paar Rassen rauszupicken), gehört da genauso viel Erziehung und damit auch Wissen am anderen Ende der Leine dazu. Ich konnte noch nie verstehen, wieso man da bei kleinen/ großen Hunden und Einzelhaltern/ Omis Unterschiede im Umgang macht. ICH persönlich wollte auch von keinem Pudel in den Hintern gebissen bekommen und verdrehe genauso genervt die Augen, wenn Miniputzifiififschnucke den ganzen Tag die Nachbarschaft zusammenkläfft und Omi das süß findet, bzw. nicht in den Griff bekommt. Ums jetzt mal ganz überspitzt auszudrücken. Und aus diesem Grund plädiere ich dafür, dass jeder, der sich einen Hund anschafft, sich zuerst ein Grundlagenwissen aneignet. Sich selbst zuliebe, dem Hund und dem Umfeld zuliebe! :eusa_think:
 
  • Kampfhund Beitrag #51
Wenn ich mal an HundKatzeMaus denke, wo es ja mal um dicke Hunde ging und die Frau ihrem Mops-Mix ein Leckerlie nach dem anderen reinschiebt, weil dieser ja nicht aufhört zu bellen, würde ich auch gerne den Kopf auf die Tischplatte hauen... Und das war nicht mal deren erster Hund.
 
  • Kampfhund Beitrag #52
@Syn: Natürlich gibt es auch unter Hundeschulen schwarz Schafe und nur weil ich ein Verhalten erkenne, heißt das nicht, das ich es auch richtig behandeln kann. Wir sind uns aber doch einig, das es für eine richtige Behandlung ertsmal von grundlegender Bedeutung ist, überhaupt zu erkennen, dass hier ein Problem vorherrscht oder? Wenn das nicht der Fall ist, wenn ich meinen Hund gnadenlos falsch lese, dann werde ich auch nie eine Gefahrensituation für ihn oder mein Umfeld überhaupt bewusst lösen können. Wie denn auch? Wenn ich nicht weiß, dass mein Hund gerade das Kaninchen auf der anderen Straßenseite ins Auge gefasst hat, wie soll ich dann verhindern, dass er drauf losrennt? Das geht nur, indem ich ihn permanent an einem halben Meter Leine führe und bei jeder potentiellen Gefahr (z.B eines entgegenkommenden Hundes) meinen Hund auf den Arm nehme und wegrenne. Ich hoffe inständig dass ich hier nicht erklären muss, dass das kein vernünftiger Umgang mit einem Tier sein kann. :eusa_think:

Wie gesagt, versteht mich bitte nicht falsch in der Deutlichkeit meiner Aussagen, aber als Großhundebesitzer in einem mittelgroßen Ort kenne ich einige dieser besagten Omis und andere Leute mit ähnlichen Erziehungsmethoden. Mir fehlt da mitlerweile jegliches Verständnis und mir tun viele dieser Hund wirklich leid. Ich will garnicht behaupten das deshalb jeder Oma der Pudel abgenommen gehört, aber ich behaupte, einem Großteil der Hunde könnte man mit etwas mehr Hintergrundwissen durchaus zu einem erfüllteren und artgerechteren Leben verhelfen. (Das gilt aber im übrigen nicht nur für die Oma mit Pudel, sondern eigentlich für jeden Hundebesitzer. Streng genommen sogar für jeden Tierbesitzer, aber das würde jetzt in dieser Diskussion zu weit führen. ;))
 
  • Kampfhund Beitrag #53
Off-Topic
Hach ja die lieben omis... Alles reden bringt aber eh nichts. Weil die jungschen kücken ja keine Ahnung haben
 
  • Kampfhund Beitrag #54
Was mittlerweile so im Umlauf ist und was das Leben des Hundes verbessern soll, ist doch nicht mehr feierlich. Gerade auch was die Einstellung zur Hundeerziehung oder Hundehaltung betrifft... äh, ne, da will ich nicht mitmachen müssen.
Vor allem dieses ständige "wenn du es anders machst als ich, ist es falsch!" nervt mich unheimlich - dann bekommt Fiffi eben was vom Sonntagsbraten ab. Wen stört das denn?

Sicher sollte man wenigstens die Grundlagen des Hundeverhaltens interpretieren können. Das kann sehr weiterhelfen. Aber macht das einen Hundeführerschein nötig? Mit Kosten, Regeln und genormten Wissen für Alle? Was soll das denn für eine Verbesserung bringen?

Wie viele Leute können trotz Führerschein nicht gescheit Auto fahren? Wie viele Unfälle passieren da? Das hat doch keine Aussagekraft.

Keine Ahnung, wo ihr wohnt - aber hier wurde noch kein Kind von einem "Omapudel" angegriffen, meine Hunde wurden auch noch nicht angegriffen und so eine Klopperei spricht sich hier wirklich schnell rum - noch nix Schlimmes gehört.

Ich will garnicht behaupten das deshalb jeder Oma der Pudel abgenommen gehört, aber ich behaupte, einem Großteil der Hunde könnte man mit etwas mehr Hintergrundwissen durchaus zu einem erfüllteren und artgerechteren Leben verhelfen.
Da stimme ich soweit zu. Man muss das aber immer individuell betrachten. Für mich bedeutet erfülltes und artgerechtes Leben nicht "ich spiele schön mit anderen Hunden und bin immer bei meinem Menschen" - für Andere schon.
 
  • Kampfhund Beitrag #55
Deswegen schrieb ich ja, eine einzelne Kleinigkeit ansich macht für mich kein Vermenschlichen aus. Mein Hund bekommt auch mal was vom Tisch. Aber es sind Ausnahmen und ich versuche ansonsten durchaus darauf zu achten, dass Diego Hund sein darf und kein zweiter Mensch. Ich würde mir auch nie anmaßen zu behaupten jemand anderes macht alles falsch, denn dazu bin ich selbst nicht taff genug und kenne diese besagten Leute auch meist nicht umfassend genug. Aber ich bin hier schon vom ominösen Pudel angegangen worden, kenne zahlreiche Klein- und Kleinsthunde an Omas Leine, die wirklich nicht ohne sind.

Sicher sollte man wenigstens die Grundlagen des Hundeverhaltens interpretieren können. Das kann sehr weiterhelfen. Aber macht das einen Hundeführerschein nötig? Mit Kosten, Regeln und genormten Wissen für Alle? Was soll das denn für eine Verbesserung bringen?

Wegen mir muss es keine Prüfung geben und wegen mir muss der Kurs/ Hundeführerschein/ Lehrgang (wie auch immer man das Kind nennen möchte) auch nichts kosten. Wird in der Praxis vermutlich schwerer umzusetzen sein, denn irgendwer müsste sowas ja leiten und umsonst ist im Leben bekanntlich nichts. Mir geht es vorallem darum, das geschultes Personal (ich weiß, es gibt schwarze Schafe, aber ich gehe jetzt mal vom hoffentlichen Regelfall aus, der eben nicht ganz so schwarz ist) grundlegende Kenntnisse vermittelt. Grundlagen... Nichts weiter. Solche simplen Dinge wie: wenn der Hund mit dem Schwanz wedelt dann kann das Freude oder Anspannung vermitteln/ Hunde an der Leine in Erstkontakt bringen sollte aufgrund dem Stresspotential vermieden werden/ große Hunde fressen kleine Hunde nicht zwangsläufig zum frühstück/ Mimik und Gestik meines Hundes gibt mir zumindest groben Aufschluss darüber, was mein Hund gerade im Schilde führt/ usw. Das ist doch kein Zauberwissen? Das sollte jeder beherrschen. Und ja, da sage ich ganz klar, da gibt es richtig und falsch! Das hat sich auch niemand ausgedacht, das sind Fakten die wissenschaftlich erarbeitet wurden, anhand vielen, vielen Beobachtungen von Hunden und deren Vorfahren, usw.

Und ein Pudel lebt nach den selben Grundlagen wie ein Schäferhund. Nur weil er klein und handlich ist, ist das doch kein Grund ihm deshalb eine Sonderbehandlung zukommen zu lassen! Und nochmal... ich rede hier nicht von Kleinigkeiten, die man seinem Hund am Tag mal zwischendrin erlaubt, wie ein Besuch auf dem Sofa oder sonstiges. Solange die Rahmenbedingungen stimmen, kann man seinem Hund erlauben was man will! Aber ein Hund ist ein Hund und ich finde es äusserst unfair dem Hund gegenüber, wenn man ihn behandelt wie einen Menschen und sich dann darüber pikiert, wenn er normales, hundisches Verhalten zeigt. Ich liebe meinen Hund über alles, aber er ist ein Hund und mit seiner Anschaffung hab ich die Verantwortung übernommen, ihn möglichst artgerecht und für ihn verständlich und nachvollziehbar zu halten. Und ich sehe meinem Hund zumindest gnadenlos an, wenn ich ihn überfordere, weil ich mit meinem menschlichen Modus zuviel von ihm verlange. Er versteht viel, aber eben nicht alles. Und das war mir von Anfang an bewusst.

Wenn ich was zum behutschelt und betüdelt und zum ankleiden in Wollsöckchen haben möchte, dann muss ich mir einen Puppe holen. Aber kein Lebewesen! In meinen Augen grenzt sowas einfach an Tierquälerei und da fehlt mir jegliches Verständnis! :?
 
  • Kampfhund Beitrag #56
Und ja, ich glaube auch, dass es gewisse (Pit)Linien gibt, die mit Vorsicht zu genießen sind und ein bissl anders ticken, als der Rest.

Welche Pit-Linien denn zum Beispiel :lol: in DE gibt es so gut wie keine reinrassigen Pitbulls. Es sind Amstaffs oder Mischlinge daraus. Der Pitbull hat einen riesen Unterschied zum Amstaff, alleine was Aussehen und Charakter Betrifft. Der Pitbull wiegt hoechtens 26kg wobei ein Amstaff bis zu 47kg wiegen kann.
 
  • Kampfhund Beitrag #57
Naja, man könnte den Kurs schon interessant machen- aber das würde Väterchen Staat ja was kosten. Steuererleichterung/erlassung für eine gewisse Zeit nachdem so ein Kurs ERFOLGREICH abgeschlossen wurde ;) War in Wien so (ob noch ist weiß ich nicht). Da bekam man für die erfolgreich abgelegte Begleithundeprüfung 1 Jahr steuer erlassen.

Und zum Thema SoKa: ich will nen Bullterrier. Aber leider wird das in BaWü nix. Also wird es ein Minature-Bullterrier. Ich liebe die Böllerköpfe :060: Ich kenne auch einige wirklich wundervolle Am.Staffs... vom Charakter her genau das was sich viele "Labbi- und Goldiebesitzer" wünschen.
 
  • Kampfhund Beitrag #58
Du hast gelesen, dass ich gesagt habe, dass man solche Hunde wohl eher in den USA (von mir aus auch in anderen Ländern noch - gibt ja einige Länder, wo Hundekämpfe noch ziemlich populär sind ...) findet, als bei uns? Nein, ich stecke nicht so tief in der Pitbullszene drin, als dass ich dir irgendwas über die verschiedenen Zuchtpopulationen sagen könnte. Aber ich kann 1 und 1 zusammenzählen. ;)
 
  • Kampfhund Beitrag #59
Der Pitbull wiegt hoechtens 26kg wobei ein Amstaff bis zu 47kg wiegen kann.

Ein Staff mit 47kg liegt weit ausserhalb des Standards und ist somit auch kein Amstaff mehr. Der wäre dann einfach nur fett und damit wohl eher ein American Bully.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Also wird es ein Minature-Bullterrier. Ich liebe die Böllerköpfe :060:

Ich hoffe, du hast dich ausreichend informiert und schon einige Mini Bullies kennengelernt. Das sind definitiv keine Hunde für jedermann und so einige Leute sind an denen schon verzweifelt (deswegen landen im Moment auch soviele in den Tierheim, besonders die im Pubertätsalter).
 
  • Kampfhund Beitrag #60
Hallo,

ich muss sagen, ich finde es ganz schön traurig. Es geht nämlich gar nicht drum die Menschen zu schützen, sondern es geht eigentlich nur um´s Geld. Eben, weil man mehr für sie bezahlen muss. Wenn man sich so die Beiss-Statistik ansieht, dann steht der Schäferhund immer ganz oben und diverse Listenhunde kommen so gut wie gar nicht oder selten drin vor. Aber das soll nicht heißen, dass jetzt der Schäfi ein Kampfhund ist, es ist eben ein Hütehund.


In Italien steht z.B die französische Bulldogge auf der Liste. Eigentlich eine Rasse die eher unter dem Menschen leidet als ein Mensch e unter ihr leiden würde. Denn diese Rasse kann kaum noch atmen und ich meine mit dem Unterkiefer doch auch nicht mehr richtig zu beissen.

Es ist traurig, aber bei uns ist im Gesetzbuch einiges noch nicht ganz geklärt...vor allem das Tierrecht im Allgemeinen. :?
 
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