und anschließend einen Akita-Rüden therapiert hat. Vielleicht hat einer von euch diese Folge auch gesehen.
Da ich nicht einschlafen konnte, hatte ich nachts noch nachträglich die Folge gesehen, wo CM diesen Akita trainiert hat. Leider habe ich es nicht von Anfang an gesehen, daher wusste ich auch nicht, was eigentlich genau das Problem des Hundes war. Ich weiß nur, dass ich fürchterlich lachen musste, als CM den Hund einfach mal wie eine Schubkarre vor sich her geschoben hat. Ob ichs gut fand, ist ne andere Frage (bzw. ob das wirklich nötig war), aber zumindest war es kreativ *g*
Wobei ich sagen muss, dass ich das Training im Gesamten jetzt nicht sooo "fantastisch" fand. Ich weiß, dass Angsttiere in einem gewissen Grad auch mal zu ihrem Glück gezwungen werden müssen. Aber mir als Zuschauer zu erzählen, dass der Hund gerne schwimmen wird und CM dann auch im Wasser freiwillig folgt, fand ich dann schon sehr optimistisch. Genau genommen hat der Hund das ja nur gemacht, weil er keine andere Wahl hatte (CM hat ihn halt in den Pool geschleppt) und ich meine mir eingebildet zu haben, dass er nicht selten versuchte aus dem Becken rauszugehen.
Dass der Hund überhaupt zu vielem "gezwungen" werden konnte, lag nicht zuletzt daran, dass der Hund gar keine Anstalten machte, sich richtig zu wehren. Er hat sich halt einfach nach hinten gelehnt, aber nicht einmal geknurrt oder geschnappt. Mich hätte Millans Verhalten interessiert, wenn der Hund das volle Angstaggressionsprogramm an den Tag gelegt hätte. Dennoch musste ich spontan über den kleinen Mann CM grinsen, als er sich wie ein kleiner Junge freut, nachdem der Hund das erste mal "unbeschwert" über die Wiese lief, auch wenn ich wie immer an den Methoden meckern muss *g*
Besonders lustig fand ich das Kind/Neffe des Hundehalters. Das war wieder so typisch "ich laber alles nach, weil ist ja Fernsehen":
CM: Was hat dein Onkel/Vater (!?) nun geändert?
Kind: Er hat seine Energie geändert.
Cm: RICHTIG!
:mrgreen::mrgreen:
Aber dass der Rütter mit solchen Fällen nicht zu tun hat, sehe ich eigentlich nicht so. Gerade bei Auslandssendungen zeigt er immer ganz toll, wie man Angsthunde dazu bringt, sich anfassen und führen zu lassen. Auch mit einem gewissen "Zwang", aber natürlich typisch Rütter und nicht typisch CM. Sie sind einfach recht unterschiedlich in ihrer Vorgehensweise (bzw. waren es mal). Beim Rütter sinds ja leider immer nur diese Einheitsproblemchen, die behandelt werden. Das schau ich mir auch nicht mehr gern an, weil er irgendwie immer ruppiger wird. Aber ich schätze ihn dafür, wie er allein mit seiner Körperhaltung (ohne Kekse, ohne Hilfsmittel) Angsthunden zeigt, wo es lang geht. Solche Sendungen gibt es viel zu selten und leider werden solche Situationen auch immer nur geschnitten gezeigt und nie im Ganzen.