Frettchen vergesellschaften
Hallo zusammen,
uns Frettchen war jetzt zwei Monate alleine, weil ihre Partnerinnen leider über den Regenbogen gegangen sind.
Wir haben überlegt, ob wir unsere Witsch alleine lassen, da sie auch schon ein betagte Dame von ca. 6 Jahren ist. Aber da sie starke Langeweile gezeigt hat und auch noch topfit ist, haben wir sie ins Tierheim mitgenommen, damit sie sich neue Partner aussuchen kann.
Bei ersten zusammen treffen hatte sie egal bei welchen Frettchen totale Panik. (Stinkbomben, anschreien und wegrennen)
Bei zwei Rüden (beide ca.2 Jahre alte) ging es. Sie hatte immer noch panische Angst und hat die Männchen zusammengeschrien, aber die sind einfach weggegangen. Aber Witsch hatte schon deutliches Interesse an den Beiden und sie auch an ihr. Also haben wir uns entschieden, die beiden mit nach Hause zunehmen.
Seit Freitag sind die drei jetzt bei uns.
Zu Hause war das erste zusammen treffen eigentlich genauso.
Die Fähre lag auf meinen Schoß und hat gezittert und gefaucht, wenn ein Rüde kam. Habe sie dann "gezwungen" zulaufen(habe sie auf den Boden gesetzt), was zur Folge hatte, dass sie total verängstlicht rumgeschlichen ist und wenn sie auf einen Rüden getroffen ist, schreit sie wie am Spieß und rennt weg. Bei den einen Rüden läuft das immer so ab, dass sie schreit und er geht weg. Es interessiert ihn nicht wirklich und sie ist auch nicht ganz so panisch. Der anderen Rüden ist aufdringlicher, dass bedeutet er fängt an sie zu jagen. Das sieht dann so aus, dass sie ihn an schreit und manchmal auch beißt und dann wegrennt und er hinterher. Diese entwickelt dann eine Dynamik und die Kleine ist völlig verängstigt. Wenn ein Engpass kommt und die Kleine nicht weiterlaufen kann, dann beißt sie wie wild. Im Tierheim wurde uns empfohlen, dann die Kleine wieder kurz auf den Schoß zunehmen, um diese Dynamik zu durchbrechen.
Auf den Schoß schlecken sie schon zu dritt Vitaminpaste (war am Anfang nicht möglich, weil die Kleine so verängstigt war, dass sie sich nicht bewegt hat, noch nicht mal die Zunge), aber die Kleine ist dabei immer noch total verängstigt und so blad die Paste weg ist, beißt sie und will wegrennen.
Wir haben sie im Moment die Kleine und die Beiden Dicken in getrennten Käfigen, aber so, dass sie sich riechen können.
Ich bin halt total verunsichert, was die richtige Herangehens Weiße ist. Normaler weiße würde ich sie einfach laufen lassen und nur dazwischen gehen, wenn sie sich wirklich ineinander verbeißen, aber da die Kleine so krass gestresst ist, habe ich die Befürchtung, dass das es einfach soviel Stress für sie ist...
Was meint ihr dazu? Lieber öfter mal für "kurze Zeit" positiv zusammen lassen oder lieber lange zusammen mit viel Stress?
Vielen Dank!