Hallo ihr Lieben,
ich bin nach reiflicher Überlegung nun auf Barf umgestiegen, da es unmöglich scheint ein wirklich gutes Futter zu finden.
Da es kaum Vorschriften zur Etikettierung von Tiernahrung gibt kann ja letztendlich doch wieder alles drin sein kann.
Natürlich gibt es bessere Futtersorten, wie Orijen, da ist dann zwar kein Getreide drin, aber dafür jede Menge Kartoffeln (Kartoffeln sind bei der Inhaltsangabe 2x gelistet, das lässt doch vermuten, das der Verbraucher nicht merken soll, das es zusammengenommen vielleicht bereits an 2. Stelle der Inhaltsstoffe stehen würde.)
Als erste Zutat hat dieses Futter "Hühnchenfleisch", es ist zulässig das Fleisch vor dem Trockenen zu wiegen, so kann man es auf Platz 1 der Futterliste kriegen. Dann kommen Hünhchen- und Truthahn"trockenfleisch" - also Tiermehl, dann kommen schon die (ersten) Kartoffeln, ob die nun so viel besser sind als Getreide :eusa_think:
...dennoch ist Orijen schon eins der besseren Futter, denke ich.
Aber mein Hund würde für einen 13 Kilo-Sack zu 60 Euro ca 2 Monate brauchen bis er leer ist.
Das heißt ich würde 30 Euro im Monat ausgeben für Hundefutter von dem ich am Ende dann doch nicht so genau weiß was nun eigentlich drin ist (das gilt natürlich auch für alle anderen Futtersorten, will hier jetzt kein bestimmtes schlecht reden, Orijen war nur das was ich schon in die engere Wahl auf der Suche nach besserem Futter gezogen hatte deswegen habe ich das jetzt als Beispiel genommen

).
Bei der Rohfleischfütterung weiß ich genau was mein Wuff zu fressen bekommt,
Hier ist ein Link der erklärt was sich unter anderem hinter den Inhaltsstoffen im Tierfutter genau verbirgt (zwar für Katzenfutter, aber das wird beim Hundefutter nicht groß anders sein):
http://www.miau.de/tips/ernaehr/futter.html
Ich füttere schon seit ca 2 Wochen roh und hatte keinerlei Umstellungsprobleme, er hatte weder Durchfall noch Erbrechen (was wohl am Anfang häufig vorkommt, da vielen Hunden die Darmbakterien zum Verdauen von Rohfleisch fehlen weil ihre Verdauung durch das jahrelange leichtverdauliche Fertigfutter lasch geworden ist).
Er liebt sein Futter jetzt (war vorher eher mäkelig) und freut sich wie wild wenns Essenszeit ist :mrgreen:
Man muß sich zwar erstmal in das Thema reinlesen und schauen, das man auch ausgewogen füttert, aber letztendlich ist es gar nicht so schwer wie ich es mir vorgestellt hatte und ich kann nur jedem raten es mit seinem Hund auch mal zu probieren
