Warum keine Designer Dogs?

Diskutiere Warum keine Designer Dogs? im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Das bedeutet dann aber im Umkehrschluss, dass jeder Depp munter Mischlinge produzieren kann, es wird sich immer ein weiterer Depp finden, der...
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  • Warum keine Designer Dogs? Beitrag #141
Dogma, ja du hast recht, es gibt viele Hunde die nicht haaren...
Es gibt Schätzungweise über 800 Rassen, oder über 100 Rassen und Ihre Varianten... Davon sind auch viele Rassen vergleichber.
Warum gibt es die alle?
Ganz einfach, weil es Menschen gibt die diese Rasse gerne hätte.
Das bedeutet dann aber im Umkehrschluss, dass jeder Depp munter Mischlinge produzieren kann, es wird sich immer ein weiterer Depp finden, der genau diesen Mix supersüß und toll finden wird.

Wenn man von Waren sprechen würde (will einen Hund NICHT mit einer reinen Ware vergleichen!!!) würde man sagen dass der Bedarf da ist. Wie bei Autos: Corsa, Polo und andere Kleinwagen die vergleichbar sind, aber einer will lieber den Corsa und der andere den Polo.
Bedarf kann auch ganz leicht künstlich geschaffen werden, z.B. durch geschicktes Marketing... und dass dies bei Labradoodles (schon alleine durch den viel gepriesenen Anti-Allergie-Faktor)praktiziert wird, sieht ein Blinder mit'm Krückstock.

Da ein Hundezüchter, der dieses Hauptberuflich macht, sich auch ernähren will. Warum soll er denn nicht den Labradoodle vermehren, der Bedarf ist doch da?!
Verantwortungsvolle Zucht bedeutet ein enormes Wissen zur Rasse, Genetik usw. Dieses Wissen fehlt schon den so genannten Hobbyzüchtern einer einzelnen Rasse. Bei Mixen aber brauche ich ein fundiertes Wissen über zwei Rassen und da viele Labradoodle"züchter" auch gleich noch im selben Abwasch auch Goldendoodles züchten, sind wir schon bei drei Rassen, über die ein fundiertes Wissen bestehen muss.

Nehmen wir die französiche Bulldoge. Hier wird bewusst Tiere gezüchtet die sehr häufig ein richtiges Atemproblem haben. Warum wird diese Rasse den überhaupt gezüchtet?
Auch hier ganz einfach: Der Bedarf ist da!
Hm, eine planlose Vermehrung mit einem weiteren Negativbeispiel zu rechtfertigen, finde ich ein bisschen an den Haaren herbeigezogen. Fakt ist, ich bin ebenso gegen Qualzuchten, wie ich gegen Designerhunde bin.

Ich glaube es war die Bordeauxdogge, ich glaube Sie hat eine Lebenserwartung von ca. 3 Jahren. Irgendwer hat diesen Hund mal "Erfunden" und gezüchtet... Warum?
Normalerweise haben Bordeauxdoggen eine Lebenserwartung von durchschnittlich acht Jahren und es ist eine steinalte Rasse. Kann man aber bestimmt auch nachlesen.

Schäferhund... Ein undendlich langes Thema...
usw.
Auch vielleicht eher über Jahre ein Negativbeispiel, das aber derzeit eine Wende erfährt.

Also für mich gibt es Rassen die viel weniger Sinn machen als der Labradoodle Mischling! Also verstehe ich einfach nicht was Leute für ein Problem haben eine gesunde Mischung als unsinnig zu bezeichnen.
Weil diese Mischung zumindest in meinen Augen ebenso keinen Sinn macht, ganz einfach. Nur weil es bereits sinnfreie Rassen gibt, muss es doch nicht noch mehr sinnfreie Rassen geben. Was wäre denn das für ne Logik?
 
  • Warum keine Designer Dogs? Beitrag #142
Naja, jetzt mal unabhängig ob Schnoodle, Labradoodle oder Puggle oder sonst was.
Das Schlimme ist die Vermarktung dieser "Rasse", "Mischung" oder wie man es auch immer nennen will... Leute kaufen sich einen Labradoodle beim angeblichen "Züchter" obwohl im Tierheim viele Labrador- Pudelmischlinge auf ihr neues zuhause warten.

Alleine auf der Seite der Orga wo ich meinen Hund her hab, sind glaube ich 5 Pudelmischlinge und 1 reinrassiger, der abgegeben wurde.

Und da sagt dann keiner ja ein Terroodle, sitzt gerade bei uns im Tierheim, kostet nicht den üblichen Adoptionspreis, sondern 500 Euro mehr, weil er ein Designerhund ist.

Naja und das man hier mit einem Labradoodle nicht so den Anklang findet, ist weil die Leute hier im Forum nun mal extrem gegen Vermehrung sind. Manche bezeichnen einen "Unfallwurf" schon als Vermehrung.
Und da kann man dann nicht erwarten, dass sie das bei einer extra Paarung zweier Rassen, anders sehen.

Off-Topic
Das mit dem Tierheim musste ich umbedingt nochmal aufgreifen. Es wurde zwar schon oft als Argument gebracht, ich finde es aber einfach wichtig.
 
  • Warum keine Designer Dogs? Beitrag #143
Ja, im Endeffekt kann jeder Depp einfach Hunde vermehren, auch Rasse Hunde!
Einen verantwortungsbewussten Züchter zu finden hat rein garnichts mir den Hunden zu tun die er Züchtet!

Natürlich kann Bedarf künstlich geschaffen werden. Ein wesentlicher Bestandteil der Wirtschaft. Was nichts damit zu tun hat das der Bedarf da ist. Jede Firma ist drauf angewiesen sein Produkt zu verkaufen und damit Geld zu verdienen. Natürlich wird es auch bei Labradoodle mit dem nicht immer vorhanden Anti-Allergie-Faktor geworben (übrigens gibt es auch ehrliche Züchter dieser Mischlinge). Ich gebe Dir ja überall recht... Aber wo ist das Problem das man gegen so ein Mischung ist? Der Hund der rauskommt ist doch ein normaler Hund, hat keine überzüchtung Anzeichen, keine genetischen Krankheit, kann perfekt Atmen usw.?!

Also allgemein allen Mischlingszüchtern vorzuwerfen dass Sie keine Ahnung haben was Sie dort tun ist eine recht eingefahren Einstellung. Es gibt sogar Labradoodlezüchter die jetzt in 3. Generation Hunde züchten. Ich glaube nicht das man allen Züchtern, die etwas neues machen, vorwerfen kann Sie hätten keine Ahnung.

Wieso eine planlose Vermehrung. Informiere Dich doch erstmal in wievielen Ländern diese Hunde gezüchtet werden. Wird der Hund als Rasse anerkannt nehmen sicher die schwarzen Schafe ab. Aber sind doch nicht immer alle böse. Es gibt sagor einen Dachverband () der Züchter und viele kleinere Verbände.
Also es gibt schon verantwortungsbewusste Züchter die Versuchen das ganze anständig aufzubauen, so das eben die Deppen rausgefiltert werden können.
Bei so eingefahren Meinungen wie in diesem Forum, haben diese Verbänder leider wirklich noch viel Arbeit vor sich. Zeit für jedem der unkontrolliert den Hund vermehren will und genau dadurch dem Ruf dieser Mischlingen schadet!

Also das diese Züchtung in Deinen Augen keinen Sinn macht verstehe ich ja.
Aber es gibt vielleicht auch Leute die einen Sinn dahinter sehen. Wenn man einen Australien Labradoodle nimmt (Multigen), haaren diese Hunde wohl wirklich nicht mehr. Ja man könnte sich auch einen Pudel, einen Lagotto oder einen spanischen Wasserhund holen, aber vielleicht gefällt einem aber der Australien Labradoodle, von Wesen oder vom Aussehen. der Größe oder was auch immer.

Ich betone nochmal das es mir mehr um den Multigen geht, da dort auch der Hund gewisse Standard einhält. Diese Hunde bekommt man leider auch nicht in irgendeinem TH um die Ecke, der Zufall das ein Pudelmix sich nochmal mit einem Pudel paart ist wohl eher gering. Nur um dahin zu kommen sind auch ein paar F1 hunde nötig. Wenn ein Züchter nur F1 vermehrt kann ich die Meinungen ja noch teilweise verstehen. Aber ich bin mir sicher, wenn man sich richtig informiert kann man sich auch einen seriösen Züchter finden!

Ich will hier ja wirklich niemanden angreifen. Aber so wie es hier Dargestellt wird ist es wirklich nicht! Wie man ja auch hier im Forum sieht gibt es immer mehr Besitzer dieser Hunde, handeln die alle unverantwortlich?
Vielleicht sollte man mal umdenken?!
Vielleicht würde es dem Mischling besser gehen und den Züchterdeppen schlechter gehen wenn er als Rasse anerkannt wird?!

Ich weiß auch nicht was besser ist.
Es ist nur einfach ein absolutes Unding wie hier über jeden geplanten Mischling hergezogen wird ohne sicht erstmal Gedanken zu machen ob diese Mischung einen Schaden für Mensch und Tier darstellt. Und genau diesen Schaden sehe ich einfach nicht!

Einfach ein wenig mehr Akzeptanz würde gut tun.

Da man hier mit normalen gut gemeinten Worten nicht weiterkommt und in der Luft zerfetzt wird, weil man mit Absicht einen Mischling kauft, werde ich mich jetzt aus der Diskussion verabschieden und ziehe mich wieder in meine Labradoodle Ecke im Forum zurück...
 
  • Warum keine Designer Dogs? Beitrag #144
Vorab sei direkt gesagt ich bin nicht für Vermehrungen! Ich habe lange genug im Tierheim gearbeitet, um zu wissen wie viele traurige Seelen auf ein neues schönes Zuhause warten.

Aber ich brauche mal ein bisschen Erklärung zu diesem Thema.

Zum jetztigen Zeitpunkt kann man nur von vermehren sprechen, da es sich noch nicht um eine anerkannte Rasse handelt. Aber wie wird eine Rasse anerkannt? Doch indem man ein gewisses "Zuchtziel" verfolgt und dieses sich irgendwann einheitlich bei jedem Welpen der geboren wird durchsetzt. Oder sehe ich das falsch? Ich komme nicht aus der Zucht und versuche lediglich meinen Gedankengang darzustellen und hoffe das es mir einer erklärt, wenn ich falsch liege. Dass es bei den Designerghunden nicht der Fall ist, ist klar. Ebenso, dass man sie mit Dingen anpreist, die einem niemand 100 % zusichern dürfte und das diese Mischlinge (sie sind es nun mal da führt kein Weg dran vorbei) vollkommen überteuert sind. Aber es gibt für sie doch nur einen Weg, um irgendwann anerkannt zu werden. Eben das Vermehren von zwei Rassen miteinander oder eben schon den Mischlingen aus der zweiten Generation. Richtig?

Wenn es nur den Weg gibt, dann sind doch alle Rassen irgendwann mal so entstanden oder liege ich nun vollends falsch? Ich lasse mich gerne belehren, da ich zugebenermaßen nicht wirklich viel Ahnung von der Materie habe.
 
  • Warum keine Designer Dogs? Beitrag #145
Menschen, die sich nicht genau über eine Rasse (oder die Rassen, die in demjenigen Mischling stecken, den er haben will) informieren, gibt es doch aber bei jeder Hunderasse. Das ist doch kein alleiniges Doodle-Problem. Wie viele holen sich einen Aussie, Schäferhund, Rottweiler, und und und nur weil er toll aussieht und haben keine Ahnung von den Bedürfnissen, die der jeweilige Hund hat.
Ich hoffe, ihr versteht mich richtig. Auch ich bin absolut gegen das reine Vermehren der Labradoodles aus Geldmacherei, aber es liegt doch auch am Hundekäufer sich einen verantwortungsvollen "Züchter" zu suchen. Nur dann werden die schwarzen Schafe weniger werden...
Aber (und ich muß mich wiederholen) auch hier kann man doch nicht alle Doodle-Käufer als dumme, uninformierte, verantwortungslose Menschen abstempeln; bei anderen Rassen ist es oft doch das gleiche Problem...
Und diejenigen unter den Züchtern, die eben nur auf solche Menschen warten, die sich das Blaue vom Himmel herunterlügen lassen, es aber eigentlich sowieso nicht interressiert, weil sie jetzt halt diesen Hund haben wollen, nutzen doch nur die *sorry* Dummheit dieser Menschen aus. Und die gibt es bei jeder Hunderasse.
Wenn sich ein Allergiker nicht schon vor dem Kauf eines Hundes absichert, ob er auch wirklich nicht allergisch reagiert (z.B. Haarproben usw.) finde ich das schon ziemlich verantwortungslos. Auch wenn ich als zukünftiger Doodle-Besitzer nicht mal weiß, dass es auch möglich ist, dass so ein Hund haart ...
Dogma, daher finde ich, dass du mit deinem Umkehrschluss schon recht hast, aber es kann auch jeder Depp munter "echte" Rassen ohne Papiere produzieren, es wird sich auch hier immer wieder ein Depp finden der genau diese Rasse haben will. Also wieder kein alleiniges Doodle-Problem.
Natürlich rechtfertigt das in keinster Weise so eine "Zucht", aber hier wird so getan als sei das nur bei Doodlen so. Und dein letzter Satz ist für mich an den Haaren herbeigezogen...

Mein F2 Labradoodle haart übrigens nicht (finde auch nicht, dass das das Zuchtziel sein sollte). Genauso wenig wie acht seiner Geschwister, beim neunten weiß ich es nicht, der lebt in Holland.

Ich habe meinen Labradoodle nicht, weil ich Allergiker bin oder weil mir Pudel nicht gefallen; auch nicht weil ich einen Hund wollte, der nicht haart oder weil ich den Namen so toll finde - sondern einfach nur um des Hundes willen.
Und wenn ich mir`s so recht überleg` finde ich es ganz gut, dass der Labradoodle keine eingetragene Rasse ist. Wenn ich mir anschaue, wieviele Rassen nach der Anerkennung kaputtgezüchtet worden sind, soll er doch so bleiben wie er ist.
Dass es sowohl bei Züchtern als auch bei Käufern schwarze Schafe gibt wird immer und bei jeder Rasse (oder Nicht-Rasse) so sein. Aber das möchten hier einige einfach nicht wahrhaben, denn die haben sich schon festgelegt - alle Labradoodle-Züchter sind schlecht, beuten Menschen und Tiere aus, sind unseriös, haben keine Ahnung von Zucht und vermehren sinnlos; alle Doodle-Käufer sind uninformiert, dumm und verantwortungslos.
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

... und daher werde ich es wohl KIO-Taunus gleichtun.
Viele Grüße
kimi69
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Warum keine Designer Dogs? Beitrag #146
Dogma, ja du hast recht, es gibt viele Hunde die nicht haaren...
Es gibt Schätzungweise über 800 Rassen, oder über 100 Rassen und Ihre Varianten... Davon sind auch viele Rassen vergleichber.
Warum gibt es die alle?
Ganz einfach, weil es Menschen gibt die diese Rasse gerne hätte.


Ich hab jetzt nicht weiter gelsen... aber das kann ich nicht so stehen lassen.
Es gibt diese schätzungsweise 800 Hunderassen nicht weil der Mensch sie so wollte sondern er sie so BRAUCHTE. Oder sie sich durch die Natur unabhängig vom Menschen entwickelt haben und dann domestiziert wurden.
Jede Rasse entwickelte sich den an die Rasse gestellte ansprüchen. Und jetzt wo man diese Eigenschaften nicht mehr so dringend braucht (wegen der Technik und anderen Möglichkeiten die die Hunde oft überflüssig machten) finde ich das man bei der Rassenvielfalt keine neue Züchten brauch- wozu? Vorallem Jagdhunde (zb die Ausgangsrassen des Doodls) als Familienhunde zu verkaufen finde ich nicht richtig.
Genauso finde ich es falsch aufeinmal vielen Rassen ihren natürlichen Trieb (egal od Jagd oder Hüte) abzuzüchten nur damit sie besser in Familien passen und möglichst wenig Dreck machen:roll:. Es gibt auch bei den Vorhandenen Rassen Hunde die sich als Familienhunde eignen- die sehen dann vllt nicht so aus wie man sie haben möchte- aber man hat einen Familienhund. Wenn man lieber einen Ladrador möchte muss man sich eben dem Hund anpassen (Fährt, Dummy oder wie auch immer) und nicht alles abzüchten.
Ich finde es einfach schlimm das der Mensch diese ganzen Wunderbaren Hunderassen kaputtzüchten muss und zusätzlich auch noch neue kreiert- ich seh darin keinen SInn.
 
  • Warum keine Designer Dogs? Beitrag #147
Ich habe das ganze mal so verstanden...

F1= 50/50% Labbi und Pudel.
Kann haaren, daher nicht der sichere Weg für Allergiker

F1B= 25% Labbi und 75% Pudel. Entsteht durch (F1 + Pudel)
Haaren nicht (ich kenne vorallem keinen), und daher besser geeingnet für Allergiker.

F2= F1+F1 Enthält den gleich %-Satz wie F1, daher nicht das Ziel der Züchtung und somit unsinnig, Ziel ist ja ein Hund der nicht haart.

F3= F2+F2 siehe bei F2 (auch ein Multigen)

Multigen = F1b + F1b Hier wird versucht die Rasse zu reproduzieren. Da nicht haarend (Zuchtziel) Glaube dieser wird dann auch Australien Lanradoodle genannt.

Hoffe es ist alles richtig, lasse mich aber gerne belehren :)


ja, stimmt...

wobei da ein denk-fehler seitens der Züchter ist:

wenn man beim doodle jede 2te generationen einen Pudel einkreuzen muss (F1b), dann kann man wieder nicht von einer rasse sprechen. da sich diese eigentlich ohne fremden genpool selber tragen muss (außer in der entstehung und um genpooldepressionen zu vermeiden).

Der eigentliche labradoodle selber ist aber nur die F1, also 50:50 pudel und labbi. theoretisch müsste man fast schon für die F1b einen neuen namen wählen ^^
 
  • Warum keine Designer Dogs? Beitrag #148
Hi Ivy,

zu dem Thema muss ich nochmal fragen stellen :)
Wenn ich aber doch jetzt F1b nur noch mit F1b (verschiedene Linien) paare, musste es doch gehen und ich bekomme eine eigenständige Rasse?

Ich glaube die Nachkommen von zwei F1b heißen Australien Labradoodle. Wenn das stimmt was ich oben schreibe, müssten diese dann eine eigenständige Rasse werde "können"(nach dem alle Regeln usw. beachtet worden sind)?
 
  • Warum keine Designer Dogs? Beitrag #149
Nochmal eine Frage meinerseits.

Wieso wird denn einem Labrador Pudel Mischling kurzerhand ein neuer Name verpasst? Das ganze wäre nicht halb so schlimm, wenn es als Mischling angepriesen werden würde und damit gerecht Geld verdient und am Ende der Materie eine neue Rasse entsteht. Was wäre so schlimm daran?

Ich weis, dass bei Menschen vorwiegend der Name zählt. Und zwar nicht um anzugeben o.ä., sondern einfach um das Gefühl zu haben "etwas besonderes" erworben zu haben. Nehmen wir mal das Beispiel, eine Hündin der Rasse Mops wird aus Versehen vom Nachbarshund Beagle gedeckt. Die Welpen werden als Mops Beagle Mischlinge verkauft, wenn nicht gar in der Zeitung verschenkt. Ein Anderer wiederum, macht diese Verpaarung mit Absicht aus irgendeinem nicht nachvollziehbaren Hintergrund. Er verkauft seine Welpen teuer als reinrassige "Puggle" und schwubbs... wird das Rad neu erfunden, nur weil ein toller Name drauf steht. Das die Menschen dann dafür natürlich das angemessene Geld verschwenden liegt wohl am Verstand des Zweibeiners selber.

Der Labrador Pudel Mischling selbst ist doch noch gar keine Rasse, warum also davon sprechen und was noch schlimmer ist, dem Interessenten mit falschen Versprechen - da dass ganze noch in den Kinderschuhen steckt - einen Welpen andrehen. Ich meine, okay, für Vermehrer dürfte es an dieser Stelle grünes Licht geben.
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Hi Ivy,

zu dem Thema muss ich nochmal fragen stellen :)
Wenn ich aber doch jetzt F1b nur noch mit F1b (verschiedene Linien) paare, musste es doch gehen und ich bekomme eine eigenständige Rasse?

Ich glaube die Nachkommen von zwei F1b heißen Australien Labradoodle. Wenn das stimmt was ich oben schreibe, müssten diese dann eine eigenständige Rasse werde "können"(nach dem alle Regeln usw. beachtet worden sind)?

Die F1b selbst ist doch der Labrador-Pudel Mix x Pudel, oder nicht? Korrigier mich wenn ich falsch liege. Ich denke mal, bei der Verpaarung zweier F1b Hunde wirst du fast identische reinrassige Pudel bekommen. Da die F1b selbst (wenn meine oben genannte Konstellation stimmt) mir wie eine Rückzüchtung zum Pudel erscheint. Es gibt bereits bei anerkannten Hunden die Einkreuzung einer fremden Rasse, um nicht den Phänotyp, sondern nur den Genpol zu verändern/zu erweitern. Die Hunde aus der F1 sind Mischlinge, bei der nächsten Generation hingegen wird die wiederum gewünschte, zu verbessernde Rasse eingekreuzt (siehe hier der Pudel). Nochmals die Einkreuzung der gewünschten Rasse bzw die Einkreuzung eines Hundes aus der F1 zeigt bereits schon Hunde, wie sie der ursprünglichen Rasse angehörten - Dt. Pinscher, die so in der 3.Generation mit Schnauzern verpaart wurden, haben sogar bereits auf Ausstellungen sehr gut abgeschnitten. Da sieht man dass sich das Äußere kaum verändert hat bzw in insgesamt 5 Generationen der Ursprungsrasse nahe kommt, nur mit größerem Genpol.

Demnach müssten beim Labradoodle vorwiegend auch Doodles eingereuzt werden um eine einigermaßene Ausgeglichenheit des Phänotyps zu schaffen. Um das gewünschte Merkmal "Kein Fell verlieren" zu bekommen, dürfte es erst in weiteren Generationen zur Einkreuzung vom Pudel kommen - da so das Äußere immer wieder zurückgeworfen wird. Also je nachdem wie der Hund vom Standard her aussehen soll!

So würde ich es erklären - bin kein Experte, aber das wäre meine Theorie. Immerhin ist die Hundezucht, Vererbung und Genetik ein sehr, sehr komplexes, aber auch interessantes Thema.:)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Warum keine Designer Dogs? Beitrag #150
Hi Ivy,

zu dem Thema muss ich nochmal fragen stellen :)
Wenn ich aber doch jetzt F1b nur noch mit F1b (verschiedene Linien) paare, musste es doch gehen und ich bekomme eine eigenständige Rasse?

Ich glaube die Nachkommen von zwei F1b heißen Australien Labradoodle. Wenn das stimmt was ich oben schreibe, müssten diese dann eine eigenständige Rasse werde "können"(nach dem alle Regeln usw. beachtet worden sind)?

Ja rein theoretisch würdest du so eine neue Rassen bekommen. Aber das Problem an dem ganzen ist das du Anfangs sehr viele verschiedene Linien brauchst und diese über mehrer Generationen nicht verpaaren darf um später keine Rasse zu haben die aus Inzucht stammt und du später die möglichkeit hast den Genpool innerhalb einer Rasse zu vergrößern ohne Fremdeinkreuzung ( deswegen verschiedene Linien).

Sprich du bräuchtest sehr sehr viele Züchter die sich absprechen, alle das selbe Ziel haben, ahung von Genetik haben, usw. Dann könnte man theorwtisch eine neue Rasse kreieren. Aber in der Praxis wird das wohl nicht machbar sein.
 
  • Warum keine Designer Dogs? Beitrag #151
Ich halte mich dann auch mal wieder raus, da mir meine Fragen auch nicht beanworten wurden und ich mir lieber kein Urteil erlauben will über etwas von dem ich keine Ahnung habe.
 
  • Warum keine Designer Dogs? Beitrag #152
Welche Hunde werden als Designerhunde bezeichnet? Warum genau?
Kromis sind auch bewusst aus Griffon Vendéen und Foxterrier entstanden und als Rasse anerkannt, werden aber nicht als Designerhunde bezeichnet.

Und wieso z.B. Labbi mit nem Pudel verpaaren und daraus eine tolle Allergie-Rasse entstehen lassen? Kann man doch einfach ein Pudel nehmen. Warum noch eine Jagdrasse? Kann man doch auch den Labbi nehmen. Warum sollen sie anerkannt werden? Ich finde sie eh (ehrlich gesagt, nicht böse gemeint) nix Besonderes, stammen einfach nur aus bewussten Verpaarungen von bekannten Rassen mit hohen Ansprüchen.

Gibt doch 1000 Rassen, für jeden schon was passendes dabei. Für Allergiker (auf Fell) einfach Nackthund oder Pudel, ansonsten nicht. Für Couchmenschen kein Hund. Ganz einfach.
 
  • Warum keine Designer Dogs? Beitrag #153
Nur meine persönliche Meinung. Ich finde die Idee einen Hund zu "schaffen" der allergiefrei ist schon gut. Ich sage mal für Behinderte, Rollstuhlfahrer oder alte Kinder. Wir haben selbst einen Blindenhund ausbilden lassen und das kostet ca. 20 Tausend Euro. Die Hunde werden auf ihre Halter hin ausgebildet. Wenn sie nun plötzlich Allergien bekommen, dann war die ganze Ausbildung für die Katz. Daher finde ich es schon sinnig Hunde zu schaffen, die eben kein oder nur geringes allergisches Potenzial bieten. Aber dieses ist beim doodel nun nicht der Fall. Denn die zweite Kreuzung weißt wieder erheblichen Haarverlust auf. Und genau das ist der Knackpunkt. Es gibt nun einmal Rassen, die sich eher als Blindenhund eignen. Ein Pudel gehört a weniger zu. Ich denke das liegt auch an der Größe, *körperlichen Konstitution und eben am fehlenden Apportierinteresse. Ich denke auch andere Rassen, die nicht haaren, eignete sich nur bedingt als Blindenhund.
 
  • Warum keine Designer Dogs? Beitrag #154
Der Kromie ist kein Designerdog weil es sich nicht um einen bewusste Hybridhundezüchtung handelt sondern um einen Hund wo man auf die Rassenanerkennung draufhin gezüchtet hat.

EInmal ein Zitat aus Wikipedia:
Ein Hybridhund ist ein , dessen Elterntiere zwei unterschiedlichen, ausgesuchten angehören und deren Verpaarung geplant ist (im Gegensatz zu „Bastarden“, ) mit dem Ziel, die positiven Eigenschaften beider Rassen zu akkumulieren. Aus diesem Grund werden die Ergebnisse auch Designerhunde genannt. Mit den Ergebnissen wird nicht weitergezüchtet, sondern es werden immer wieder beide Rassen neu verpaart.
 
  • Warum keine Designer Dogs? Beitrag #155
Nur meine persönliche Meinung. Ich finde die Idee einen Hund zu "schaffen" der allergiefrei ist schon gut. Ich sage mal für Behinderte, Rollstuhlfahrer oder alte Kinder. Wir haben selbst einen Blindenhund ausbilden lassen und das kostet ca. 20 Tausend Euro. Die Hunde werden auf ihre Halter hin ausgebildet. Wenn sie nun plötzlich Allergien bekommen, dann war die ganze Ausbildung für die Katz. Daher finde ich es schon sinnig Hunde zu schaffen, die eben kein oder nur geringes allergisches Potenzial bieten. Aber dieses ist beim doodel nun nicht der Fall. Denn die zweite Kreuzung weißt wieder erheblichen Haarverlust auf. Und genau das ist der Knackpunkt. Es gibt nun einmal Rassen, die sich eher als Blindenhund eignen. Ein Pudel gehört a weniger zu. Ich denke das liegt auch an der Größe, *körperlichen Konstitution und eben am fehlenden Apportierinteresse. Ich denke auch andere Rassen, die nicht haaren, eignete sich nur bedingt als Blindenhund.

Dir scheint nicht bekannt bekannt zu sein, dass der "Proband" auf den individuellen Hund vor der Ausbilduntg getestet wird, sobald das Risiko einer Allergie-Entwicklung (wenn z.B. Verwandte diese Allergie haben oder man "steril" aufwuchs) eindeutig besteht.
Passt der Hund nicht, wird ein anderer Hund ausgesucht auf den man wieder getestet wird und so weiter.
Off-Topic
Blinden sollte der Phänotyp eigentlich relativ egal sein, das heißt, dass es auch ein Pudel (welche übrigens auf Platz 1 eins der lernfähigsten Rassen ist.(nein nicht der Border (Platz 2), der Pudel. Die zwei wechseln sich jedes Jahr ab, je nachdem ob der Protokollant der Wissenschaftler eher dem dem Pudel oder eher dem Border zugeneigt ist, sozusagen.;)) Den Weltrekord der meisten "Tricks" stellte ein reinrassiger Pudel mit 369 Tricks auf. er brachte z.B. ein taschentuch, wenn jemand in seiner gegenwart nieste.)sein kann...:silence:
 
  • Warum keine Designer Dogs? Beitrag #156
Eine Allergie kann sich auch im Laufe der zeit entwickeln oder vestärken. Da kannst du neagtiv testen und nach 5 Monaten bildet sich die Allergie aus.
 
  • Warum keine Designer Dogs? Beitrag #157
Allerdings wieso soll man erst eine neue Rasse krieren und nicht einfachbei der gewünschten Rasse selektieren? So ist es auch gleichzeitig viel sicherer das die asse die gewünschten Merkmale mitbringt.
 
  • Warum keine Designer Dogs? Beitrag #158
Na, so ist es also. :wink:


Eine Allergie kann sich auch im Laufe der zeit entwickeln oder vestärken. Da kannst du neagtiv testen und nach 5 Monaten bildet sich die Allergie aus.

Die Chance ist aber wirklich gering. Ansonsten hat man wohl Pech und kann halt nichts dafür. Es liegt nicht an Doodle oder Pudel, man hat nicht nur Allergie auf Fell, sondern auch was anderes. :wink:
 
  • Warum keine Designer Dogs? Beitrag #159
Das hat auch nichts mit doodel zu tun, sondern damit das ich es nachvollziehen kann das man den Doodel mit eingkreuzt. Eben um die Gefahr einer allergie gering zu finden.
 
  • Warum keine Designer Dogs? Beitrag #160
Huhu

Mal zu der Ausgangsfrage zurück: Warum keine Designerdogs?

Weil es genug Hunde im Tierheim gibt die ein zuhause suchen
weil diese TH Hunde villt sogar auch Designerhunde sind die keiner mag
Weil kein Zuchtverband das unterstüzt (Eine Rase mus sich den überbegriff "rasse" schwehr erarbeiten)
Weil leider Rassen verpaart werden die man nicht gemeinsam verpaaren sollte
Weil..... mir fällt da sicher noch einiges ein wenn ich gründlich überlege und mir Viel Zeit lasse. Das (Muss ich erlich gestehen) will ich aber grade nicht. Mir Reichen meine Obigen Begründungen schon aus um vom Designerhund abzukommen
 
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Thema:

Warum keine Designer Dogs?

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