Das mit deinem Vater ist echt blöd. Ich kenne das auch, ein Tier stirbt und das macht einen voll fertig und allen anderen scheints nicht zu interessieren.
Ich hab auch Alkohol getrunken, als es mir schlecht ging, aber das ist nun wirklich keine Lösung, das habe ich leider selber herausgefunden...
Am schlimmsten ist es, wenn die Tiere sehr qualvoll sterben, mein Brownie hat sich den Hals eingeklemmt und ist zuckend in meinen Händen gestorben, diese Bilder haben mich nächtelang in meinen Träumen verfolgt, machmal, wenn ich wieder daran gedacht habe, bin ich einfach so in Tränen ausgebrochen, es ist einfach das schlimmste was einem Tierlieben Menschen passieren kann. Brownie wurde nur 21 Tage alt, bevor ich ihm überhaupt einen Namen gegeben habe. Brownies sind im schottischen Volksglauben kleine, freundliche, naschsüchtige Geister, die in der Nacht umherirren.
Ich hab meiner Katze ein Fotoalbum gewittmet, das hab ich aber erst 6 Jahre später gemacht, vorher hab ich mir keine Bilder von ihr anschauen können, ohne gleich in Tränen auszubrechen. Meinem Brownie hab ich ein virtuelles Grab und eine Fotocollage gemacht.
Ich habe jetzt leider keine Tipps für dich, weil du das meiste schon gemacht hast...
Vielleicht ist es gut mal an der frischen Luft einen Spaziergang zu machen oder mit Freunden shoppen oder einen Kaffee trinekn zu gehen, nicht umbedingt fortzugehen und sich anzusaufen, das bringt noch mehr Probleme, als du jetzt schon hast.
Vllt könntest du noch mit deinem Vater reden, und ihm ein schlechtes Gewissen machen, dass es dir echt verdammt sch... geht und er dich nicht noch unnötig mehr in ein tiefes Loch schieben muss.