Entschuldige *phil*bailey*, aber einen Tonfall kann man auch schriftlich vermitteln. Ich lasse jetzt einfach Erklärungen dazu, da Du eh nicht verstehen willst, was gemeint war.
Zur Problematik mit der Auslastung: das kommt ja wohl ganz und gar auf die Hunderasse an. Wir haben z. B. eine Centralasiatin, die überwiegend im Garten lebt und obwohl sie jederzeit ins Haus könnte, dies nur selten in Anspruch nimmt (ist ihr viel zu warm da drinnen und außerdem sieht sie nicht genug). Ihre Auslastung erledigt diese Hündin primär nachts, wenn wir schlafen. Dann wacht sie, dreht regelmäßig ihre Runden und passt auf. Mit morgentlichem Gassi braucht man ihr dann gar nicht kommen, sie geht nämlich schlafen, wenn sie merkt, wir sind aufgestanden (vorher gibts natürlich noch Frühstück). Wenn mein Mann mittags von der Arbeit zurück kommt, gehts eine halbe Stunde Gassi und dann verbringt mein Mann eigentlich den ganzen Nachmittag zusammen mit dem Hund im Garten (Hausbau etc.). Die Hündin ist glücklich, wenn er dann in der Nähe ist, es wird auch immer mal gespielt, ständiges Streicheln nervt sie aber. Abends gehen wir zusammen dann noch ca. 1 h Gassi. Sobald es dämmrig wird, übernimmt sie wieder ihren Job. All das sind ihre Entscheidungen. Wir haben am Anfang zig Angebote gemacht, das war ihr aber zu viel, da wir sie damit von ihrer Aufgabe abhalten. Mit irgendwelchen Spielen (außer Nasenarbeit) brauchen wir auch nicht zu kommen, sie schaut Dich dann nur mitleidig und verständnislos an und dreht sich ab. Und mehr als eine Stunde Gassi - super, dann trottet neben Dir ein Hund mit hängendem Schwanz und akuter Unlust, der sich freut, wenn er wieder auf seinem Grundstück ist und dort alles unter Kontrolle hat (immerhin musste sie ja weg, wer weiß, wer das ausgenutzt hat, während sie nicht da war).
Was ich sagen will: wieviel Auslastung ein Hund braucht, kommt ganz auf den Hund an. Manche benötigen mindestens 3 h Gassi + dazu Auslastung mit Agility, Denksport etc. Das trifft aber eben nicht pauschal auf alle Hunde zu. Nicht mal innerhalb einer Rasse sind alle Hunde gleich agil. Meine Schwester hatte z. B. einen lieben, aber eher faulen Golden Retriever, dem 2 h Gassi am Tag vollkommen ausgereicht haben plus das Drumherum natürlich. Ich wäre vorsichtig, gleich zu verurteilen, wenn Jemand nicht das gleiche Auslastungspensum vollzieht wie Du (siehe Deine Antwort an Kiki2603).
Wenn Du den Anspruch hast, Deine Hunde wirklich so zu halten, wie sie es von Natur aus brauchen, dann solltest Du Dir als normaler Zivilisationsmensch keinen Hund zulegen. Oder gehst Du zur Wildschweinjagd oder gibst Deinen Hunden die Möglichkeit anderweitig als Diensthunde zu fungieren?
Nichtsdestotrotz kann die Diskussion hier auch eigentlich eingestellt werden, da Bixen sich eh nicht mehr meldet und wahrscheinlich bereits woanders Rat gesucht hat.
Grüße,
Samson