Yorkshire Terrier für 15 Jährige?

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  • Yorkshire Terrier für 15 Jährige? Beitrag #21
Ja stimmt. Aber der Hund wäre da auch nicht alleine. Dann wäre er ja bei meinen Eltern. Dann hätte ich ja trd abends für den hund zeit und am wochenende.
 
  • Yorkshire Terrier für 15 Jährige? Beitrag #22
Ja stimmt. Aber der Hund wäre da auch nicht alleine. Dann wäre er ja bei meinen Eltern. Dann hätte ich ja trd abends für den hund zeit und am wochenende.

Somit wäre es auch der Hund Deiner Eltern, denn die meiste Zeit verbringt er mit ihnen. Irgendwann wirst Du ausziehen und dann? Ich weiß wovon ich rede. Weder meine Tochter noch ich könnten unseren Hunden halbwegs gerecht werden ohne gegenseitige Hilfe und auch mit Hilfe von dritten. Nur unsere Hunde waren halt vorher da. Heute würde ich mir in der Situation keinen Hund mehr holen.
 
  • Yorkshire Terrier für 15 Jährige? Beitrag #23
Das ist eben das Problem. Du kannst dein Leben noch nicht annähernd vorhersehen. Klar, bei jedem kann mal etwas sein, niemand kann das 100%ig beantworten. Aber ob ein Hund generell zum Leben passt.
Du weißt nicht, ob und wenn ja, welche Ausbildung du machen willst. Ist die Berufsschule im Zweifelsfall wochenweise in einer anderen Stadt?

Willst du studieren? Gibt es deinen Studiengang in deiner Stadt oder musst du dir anderswo ein neues Leben aufbauen? In der fremden Stadt hast du anfangs keinen, der auch mit auf den Hund aufpasst, dir unter die Arme greift. Noch dazu musst du ein Studium stemmen, was heutzutage auch keine Einfachheit mehr ist, evtl auch noch nebenbei arbeiten? Da bleibt keine Zeit für Hund!
In vielen Studiengängen ist es auch Pflicht, ein Auslandssemester zu absolvieren...

Es wäre machbar, dass ihr euch als Familie einen dritten Hund holt, ja. Sodass er dann eben bei deinen Eltern bleiben könnte, sollten deine Wege unvereinbar mit Hund sein. Dafür ist es aber erst einmal nötig, dass das "Restrudel" anständig erzogen wird.
Macht ihr mit dem Jagdhund Antijagdtraining?

Ich denke auch, dass es eine gute Idee von dir ist, erst einmal mit den Hunden deiner Eltern auszuprobieren, ob es für dich möglich ist, einen Hund zu halten. So rein von der Motivation her :D

Es ist einfach schwierig für dich, deinen Lebensweg voraus zu sagen, verstehst du? Selbst wenn du jetzt einen "hundeverträglichen" Beruf anstrebst, kann sich das eben noch ändern (und das darfst und sollst du ja auch, sobald du merkst, dass es nicht das richtige für dich ist).
Deswegen werden dir die meisten hier auch dazu raten, einfach ganz viel mit den schon vorhandenen Hunden zu arbeiten, um da quasi zu üben, damit du, zu gegebener Zeit, wenn du dann Zeit und finanzielle Mittel für einen Hund hast, schon Erfahrungen hast.
Auch, sich Motivation und Aufmerksamkeit zu erarbeiten! Wie du gemerkt hast kann das manchmal sehr schwierig sein. Antijagdtraining ist ebenfalls recht anspruchsvoll!

Solltest du an dem Hundegedanken festhalten, bedenke bitte ernsthaft die Einschränkungen: DU musst dein Leben um den Hund herum aufbauen, nicht anders herum. DU bist für ihn IMMER verantwortlich und musst sehen, dass es funktioniert, ohne dass es dem Hund an irgend etwas fehlt.
Das heißt konkret: Keine Umzüge in fremde Städte, in denen du noch niemanden kennst oder genug Geld für Hundesitter
Kein Urlaub, in den du den Hund nicht mitnehmen kannst
Du kannst nicht einfach mal ein Auslandsjahr einlegen
Gassi und Beschäftigung, auch wenn du krank bist (und glaub mir, bei Magen-Darm-Grippe eine der unangenehmsten Dinge die es gibt!)
Kein ungeplantes Weggehen oder über-Nacht-wegbleiben mehr...
Die Nachteile überwiegen meiner Meinung nach einfach.
Es bleibt aber, egal was wir hier sagen, die Entscheidung von dir und deinen Eltern. Also bleibt mir nur, an dich und deine (ehrliche!) Selbsteinschätzung zu appellieren!
 
  • Yorkshire Terrier für 15 Jährige? Beitrag #24
Hallo Luzana,

Ich kenne deine Situation ein bisschen. Meine Familie hatte auch immer Hunde. Nach unserem Rauhhardackel, kam, als ich 5 Jahre alt war, unsere Mischlingshündin Sandy.
Je älter ich wurde, desto klarer war für mich eigentlich, dass ich auch gerne einen eigenen Hund hätte. Da meine Mama den ganzen Tag zu Hause war (und immer noch ist), kümmerte sie sich um Sandy, was im Endeffekt auch bedeutete, dass Sandy niemanden so sehr liebte, wie meine Mama.
Für mich wurde das immer frustrierender, ich wollte das auch. Ein Hund, mit dem ich spazieren gehen kann, der mit mir kuscheln möchte, der mich am allerliebsten hat.
Meine Eltern sagten dann immer: "Wieso möchtest du noch einen Hund? Wir haben doch Sandy!" Und ich sagte immer: "Ja, aber sie ist nicht mein Hund. Ich hätte gerne einen ganz eigenen Hund, nur für mich."

Den bekam ich aber zu diesem Zeitpunkt nicht. ;) Wenn ich an meine Schulzeit zurückdenke, muss ich ganz klar sagen, dass ein Hund einfach nicht reingepasst hätte.
6 - 8 Stunden Schule, Nachmittags wollte ich zu Freunden und irgendwann bin ich dann auch am Wochenende weggegangen. Das will man sich als Jugendliche ja irgendwie auch nicht nehmen lassen und wenn alle Freunde anfangen in Jugendclubs zu gehen, sich auf der Dorfkirmes treffen oder später Discos austesten, will man ja auch dabei sein.
Ich war auch noch NIE so der Partytyp, aber so ein bisschen austesten wollte ich schon und irgendwie will man ja auch Jungs kennen lernen. :lol:

Das bedeutet im Endeffekt meine Eltern haben mir keinen eigenen Hund erlaubt und heute bin ich wirklich froh drum. Ich hätte das damals nie stämmen können, wäre angewiesen darauf, dass sich meine Eltern kümmern und ich wette der Hund hätte sich dann genauso wie Sandy auf meine Mama fixiert.
Letztendlich haben wir es so geregelt, dass meine Schwester und ich öfter mal mit Sandy spazieren gegangen sind, als wir in dem Alter waren sie alleine führen zu dürfen. Das war eine wirklich schöne Zeit, weil das unser Verhältnis zu ihr extrem gestärkt hat. Dennoch ist es bei den Spaziergängen geblieben, um die Fütterung, TA - Besuche usw. hat sich weiterhin meine Mama gekümmert... wir hatten einfach keine Zeit dazu.

Vor zwei Jahren dann, als ich studierte, wusste was ich später mal arbeiten werde, Geld angespart und genügend Zeit hatte, konnte ich meinen Traum endlich verwirklichen.

Ich denke ansonsten kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen, die haben ja alle schon genug aufgezählt. ;D

Liebe Grüße
 
  • Yorkshire Terrier für 15 Jährige? Beitrag #25
Hallo Luzana :)

ich hab mich hier in den Thema mal ein Bisschen eingelesen und dachte, ich senfe mal dazu ;)
Ich kann den Wunsch den du hast sehr gut verstehen. Jeder, der sich einen Hund hält, wünscht sich doch, dass er ein treuer Freund und Begleiter wird. Umso mehr kann ich verstehen, dass es frustrierend ist, wenn man 2 Hunde im Haus hat, mit denen man nur wenig zutun hat.

Aber wäre es nicht auch richtig schön, wenn du zu deinen Hunden, die du jetzt hast eine so starke Beziehung aufbauen könntest? Und wer weiß, vielleicht verfliegt dann der Wunsch einen 3. Hund zu holen wieder. Frag doch mal deine Mutter, ob du ein paar Spaziergänge übernehmen darfst - nichts schweißt mehr zusammen als ein guter Spaziergang! Vielleicht darfst du die Hunde ja auch füttern.
Und dann kannst du dem Hütehund ja die Grundgehorsam beibringen. Du könntest ihn auch Samstags mit zur HuSchu nehmen, wenn deine Eltern das erlauben. Vielleicht weiß ja auch der Trainer, wie man die Geister von dem Hund wieder ein Bisschen wecken kann. ;)

Und dann kannst du dir ja immer noch einen eigenen Hund holen, wenn du so weit bist, dass du zeitlich 20 Jahre ins Vorraus planen könntest. Sprich, wenn du eine Ausbildung hast und weißt, was du danach arbeitest.
Außerdem muss für mich ein Tier, egal ob Maus, Hund oder Elefant, immer ein Teil der Familie sein. Und deshalb finde ich eigentlich nicht, dass du einen Hund holen solltest, der dann nur "deiner" ist. Der Hund wird mit Sicherheit den Wunsch haben, Teil des ganzen Rudels zu sein.

Zur Anfangsfrage, ob eine 15/16-Jährige einen Hund halten kann: "Jain"
Eine 15/16-Jährige die noch zuhause wohnt kann einen Hund nicht allein halten, da eben noch eine Familie da ist, der der Hund eben auch "gehört". Aber dass eine 15/16-Jährige die Verantwortung für einen Hund z.T. mittragen kann, das glaube ich schon ;) Und viele hier im Forum sind der lebende Beweis dafür.
 
  • Yorkshire Terrier für 15 Jährige? Beitrag #26
Ich hätte das damals nie stämmen können, wäre angewiesen darauf, dass sich meine Eltern kümmern und ich wette der Hund hätte sich dann genauso wie Sandy auf meine Mama fixiert.

Dasselbe hatte ich damals mit Jerry. Er kam als ich 15 war, da ging ich logischerweise noch zur Schule. Hatte noch Sport gemacht und wenige Monate später auch meinen Freund kennengelernt ;) Auch wenn ich nach der Schule relativ viel mit Jerry gemacht hab, war er halt immer "Mamas Baby" - er liebte niemanden so sehr, wie meine Mutter. Klar, sie war auch den ganzen Tag daheim, päppelte ihn, war immer das erste Ziel zum Knuddeln usw. Dagegen konnte ich als Schülerin mit Freunden, feiern, Sport und den ersten "frischen Monaten" mit dem neuen Freund gar nicht anstinken. Das hat sich eigentlich erst ein wenig gedreht als ich dann mit dem Studium anfing. Ich hatte mehr Zeit bzw. konnte meine Zeit ihm anpassen, konnte Jerry auslastungsmäßig bissi mehr geben als meine Mutter, die eben nicht so gut zu Fuß ist usw. Man merkt schon, dass er sich umorientiert hat, aber das war eben auch ein langer Prozess und manchmal, wenn ich meine Mutter mit Jerry knuddelnd auf der Couch sehe, sieht man schon noch diese gewisse "Seelenverwandtschaft".

Dann kam Hanna und sie war von anfang an "mein Mädchen", auch wenn sie ebenso unser Familienhund ist, wie Jerry. Aber sie ist einfach auf mich fixiert und ich bin das für sie/sie für mich, was lange Zeit bei Jerry und meiner Mutter zu finden war. Das Ding ist einfach, dass es deswegen passiert, weil ich mit anfang 20 und einem angefangenen Studium mehr/effektiver Zeit investieren konnte, wie es für solch eine Bindung nötig ist. Auch ich denke, dass das als Schüler nicht geht. Aber nein: ich hab mir das nicht ausgesucht, zwar wollte ich auch einen zweiten Hund, aber ich wollte keinen Hund für mich allein o.ä. Zumindest kam mir der Gedanke nie in den Sinn, einen "eigenen" Hund haben zu wollen. Es war von anfang an sicher, dass unsere Hunde Familienhunde sind. Dass es sich entwickelte, wie es sich entwickelte... kam einfach. Aber als Schüler ist das kaum möglich. Man muss auch immer bedenken, wie viel man für Hunde aufgeben kann/muss. Aber ich finde, ein Schüler sollte die Erfahrung mit Freunden, feiern und "Freiheit" machen. Der Hund kann später immer noch kommen. Ich bin froh, dass ich mit 15 nicht die Verantwortung übernehmen musste, wie ich es heute für die beiden tue. Deswegen sehe ich das auch immer sehr skeptisch, wenn so manch junge Küken mit 15-16-17 zwei, drei Hunde und mehr haben wollen.
 
  • Yorkshire Terrier für 15 Jährige? Beitrag #27
Ich weiß nicht, was ihr meint mir es nicht schaffen den hund zu füttern. Ich stehe dann doch morgens auf, zieh mir Klamotten an, füttere den Hund und kann dann mit diesem zum Bäcker laufen, hole Brötchen Frühstücke und gehe dann in die Schule. Wenn ich dann wieder aus der Schule da bin, Spiele ich mit dem Hund und kämme ihn. Unsere Hunde bekommen Mittags immer noch eine kleine Mahlzeit. Nach dieser, mache ich mit dem Hund dann einen langen Spaziergang. Danach braucht der Hund ja erstmal ein wenig Ruhe. In der Zeit kann ich Hausaufgaben machen und lernen. Dann gibt es Abends futter und noch einen Spaziergang. Dann geh ich später bevor ich schlafen gehe, nochmal mit dem Hund raus. Und wenn der Hund nachts unruhig wird steh ich halt auch nochmal auf um raus zu gehen. Und jetzt schreibt hier bitte keiner so etwas wie "du wirst doch nachts nicht aufstehen" oder ähnliches. Ich habe meiner Mutter schon mehrfach geholfen Kanarienküken groß zuziehen und bei diese mussten nachts alle 3 Stunden gefüttert werden. Wo ich das dann auch mal alleine gemacht habe!
Mit den Hunden die wir schon haben gehe ich selbstverständlich auch spazieren. Morgen werde ich dann früher aufstehen als sonst um noch mit einen der beiden Spazieren zu gehen.
 
  • Yorkshire Terrier für 15 Jährige? Beitrag #28
Keiner sagt, dass du den Hund nicht beschäftigen kannst o.ä. Nur als 15 jährige kann man einfach keinen "eigenen" Hund haben. Einen Hund zu halten, bedeutet mehr als ihn zu füttern oder mit ihm spazieren zu gehen. Kannst du unabhängig von deinen Eltern das Futter bezahlen? Ihn zum TA fahren? Schwierige Situationen schlichten, wenn dein Hund Ärger mit einem anderen Hund hatte? Die Ruhe bewahren, wenn Spaziergänger dich angiften? Hundesteuer bezahlen? Eine Haftpflichtversicherung abschließen? Situationen, wie eine schwere Krankheit zusammen mit dem TA abwägen?

Manches davon wird rein rechtlich noch nicht gehen, weil du noch nicht volljährig bist - gut, der Hund könnte symbolisch dir gehören, aber ich finde, wer einen Hund "ganz für sich allein will", der muss auch die volle Verantwortung für ihn tragen. Und ich finde, in dem Alter muss man das noch nicht haben. Ich weiß, das klingt jetzt fürchterlich von oben herab und ich hätte mit 15 wahrscheinlich auch allen den Vogel gezeigt, aber manchmal ist man erst hinterher schlauer ;)

Ich sehe halt keinen Grund für einen eigenen Hund, wenn man die volle Verantwortung ohnehin nicht übernehmen kann/darf und schon zwei Hunde im Haus hat.
Was ich mir aber gut vorstellen könnte, falls das eine "Alternative" für dich ist, wäre eine Patenschaft im Tierheim für einen dort sitzenden Hund zu übernehmen. Du könntest damit sein Stammgassigänger werden, ihn für seine nächste Familie absolut fit machen und evtl. (wobei das wieder ein Problem mit dem Alter und der Geschäftsfähigkeit schwierig werden könnte), eine gewisse finanzielle Patenschaft übernehmen. Ich weiß, es ist nicht dasselbe und vor allem nicht der eigene Hund - aber du kriegst ein Gefühl dafür, wie es ist, wenn DU ihn auf das Leben vorbereiten musst und eine gewisse Bindung wird auch entstehen. M.E. ist es vor allem eine gute Tat - der Hund ist da, offensichtlich nicht gewollt und daher wird er sich freuen, wenn sich jemand wie du für ihn einsetzt. Der Yorkie kann dann später geholt werden, wenn alles passt.
 
  • Yorkshire Terrier für 15 Jährige? Beitrag #29
Das mit dem Tierheim wollte ich schon tun seid ich 8 jahre alt bin. Das Problem ist, das das nächste Tierheim ziemlich weit entfernt ist, so dass ich dort auch nicht mit dem Zug hinfahren könnte. Da dauerte die Fahrt an sich schon 1ne Stunde was dann auf die Dauer auch nicht günstig ist.
mit dem geld würde ich das auch irgendwie hinbekommen. Da würde ich mir dann einen Nebenjob suchen. ich muss jetzt erstmal offline , ich schreib später weiter
 
  • Yorkshire Terrier für 15 Jährige? Beitrag #30
also ganz ehrlich, ich da ihr ja schon 2 hunde habt, solltest du versuchen eine engere bindung zu den beiden aufzubauen und nicht einen neuen hund anschaffen. so sehe ich das jedenfalls ;)
klar kann man es auch mit 15 schaffen, ich bin auch mit hunden aufgewachsen, aber man ist in diesem alter halt noch sehr - in vielerlei hinsicht - auf die hilfe der eltern angewiesen und da es ja bereits 2 hunde in der familie gibt, würde ich persönlich keinen dritten dazunehmen wollen.

ich würd sagen, wenn du dann erwachsen bist, von zuhause ausgezogen und deinen lebensunterhalt selbst organisierst, und du merkst dann dass ein hund gut in dein leben passen würde, dann kannst du dir immernoch einen nehmen. zumal die beiden hunde die ihr jetzt habt dann vermutlich bei deinen eltern bleiben werden.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Das mit dem Tierheim wollte ich schon tun seid ich 8 jahre alt bin. Das Problem ist, das das nächste Tierheim ziemlich weit entfernt ist, so dass ich dort auch nicht mit dem Zug hinfahren könnte. Da dauerte die Fahrt an sich schon 1ne Stunde was dann auf die Dauer auch nicht günstig ist.
mit dem geld würde ich das auch irgendwie hinbekommen. Da würde ich mir dann einen Nebenjob suchen. ich muss jetzt erstmal offline , ich schreib später weiter


schule plus nebenjob heißt aber auch automatisch noch weniger zeit für den hund ;)
ich hab auch zusätzlich zu meinem vollzeigjob noch 2 nebenjobs, die lassen sich allerdings gut mit meinem hund vereinbaren, sonst ginge das nicht. ;)
 
  • Yorkshire Terrier für 15 Jährige? Beitrag #31
Wie wäre es denn dann mit einem pfegehund?
Wie gesagt, mich stört am meisten die vorstellung, dass ein hund ins haus kommt, der nur einer person gehört. Einen 3. Hund zu haben ist ja nicht schlimm, aber die motivation dahinter find ich nicht so prima.
Ein 3. Hund sollte doch zur familie gehören wie alle anderen auch.

Und im endeffekt bindet sich der hund an denjenigen, der am meisten mit ihm macht. Und wenn du die möglichkeit dazu hast, sehe ich nicht, wieso du die beziehung zu den anderen hunden nicht stärken kannst. Dann müsste ja theoretisch auch kein 3. Hund her, weil du deinen kameraden in einem der vorhandenen hunde finden kannst.
 
  • Yorkshire Terrier für 15 Jährige? Beitrag #32
Nein, es geht auch nicht nur darum, ob du den Hund füttern kannst usw. Ich glaube dir auch, dass du dich so gut es eben geht um den Hund kümmern würdest, das Problem ist einfach, dass man mit 15 nicht so weit vorrausplanen kann, wie man es beispielsweise mit einer abgeschlossenen Ausbildung oder einem Studium kann.
Es kann dir auch passieren, dass ihr später 3 Hunde da sitzen habt und keiner hat die intensive Bindung zu dir, die du dir wünschst.

Dann kommt auch noch dazu, dass Yorkshire Terrier keine einfache Hunderasse sind, wie ich finde. Was wenn du nachher einen Hund hast, den man eben nichtmal einfach so in die Stadt zu Freunden mitholen kann?
Wie gestaltest du dann deine Freizeit?

Ich kann wirklich verstehen wie du dich fühlst, mir ging es ja ähnlich.
 
  • Yorkshire Terrier für 15 Jährige? Beitrag #33
Nein, es geht auch nicht nur darum, ob du den Hund füttern kannst usw. Ich glaube dir auch, dass du dich so gut es eben geht um den Hund kümmern würdest, das Problem ist einfach, dass man mit 15 nicht so weit vorrausplanen kann, wie man es beispielsweise mit einer abgeschlossenen Ausbildung oder einem Studium kann.

Und genau daran erkennt man, dass sie noch nicht weiter denkt. Auf die Aussagen geht sie nämlich nicht ansatzweise ein. Ein eigener Hund ist sicher für jeden eine tolle Sache. Nur ist der Hund eben in ein paar Jahren immer noch da. Und ich könnte den Wunsch total verstehen, wenn da kein Hund wäre. Aber das ist eben nicht der Fall. Ein eigener Hund kann doch immer noch kommen, wenn man halbwegs weiss, in welche Richtung es geht.
 
  • Yorkshire Terrier für 15 Jährige? Beitrag #34
Mit eigener Hund meine ich nicht, das der Hund nur was mit mir zutun hat und nichts mit den anderen. Ich meine damit halt, das ich mich um den Hund kümmere und ihn erziehe. Vielleicht kommt es hier nicht so rüber, das ich mir Gedanken darüber mache, wie es in ein paar Jahren ist, aber ich mache mir diese Gedanken. Ich habe mit den Hunden die wir schon haben eine Beziehung. Eine ziemlich gute sogar. Der eine Hund ist immer bei mir, wenn mein Vater nicht da ist.
Ich habe es jetzt schon ein paar mal geschafft mit dem Hund morgens eine halbe Stunde spazieren zu gehen und ihn zu füttern-
 
  • Yorkshire Terrier für 15 Jährige? Beitrag #35
Hm... Steinigt mich, aber ich finde dass sich dass sich das alles gar nicht so schlecht anhört.

Die einzigen Sachen die mir hier noch einfallen würden:
Sind die Eltern mit dem dritten Hund einverstanden? Würden sie dich in den ersten Jahren finanziell und zeitlich unterstützen was den Hund betrifft?
Wie stellst du dir deine Zukunft vor? Also nach der Schule und nach der Ausbildung/Studium?

Und wichtig bei allem finde ich, dass man sich einfach der Verantwortung um den Hund bewusst ist. Und dass dieser dich halt auch braucht, wenn die Freunde lieber ins Freibad gehen oder Kino gehen wollen und du deine Freunde hier wohl häufig alleine gehen lassen musst. ...aber vielleicht hast du auch Freunde die selbst Hunde haben oder recht Naturverbunden sind und lieber mit Ausflüge in die Pampa unternehmen als im Stadtcafe zu hocken.

Probleme mit dem Hund kann es auch später geben, wenn das Thema 'Männer/Beziehungen' für dich kommt. ...das fordert auch unmengen an Zeit und grade wenn der 'Freund' nicht ganz so Hundeverrückt ist leidet am Ende entweder der Hund oder die Beziehung.

Zudem kann es später Probleme geben, wenn du studierst oder arbeitest und dann nicht in direkter Umgebung deiner Eltern lebst, die sich um deinen Hund kümmern können.
Würde der Hund dann dort bleiben? Oder würdest du Freunde/Tiersitter haben, die sich um das Tier kümmern, wenn du länger als 7-8 Stunden täglich weg bist?

--
Meinen Hund habe ich bekommen als ich 15 Jahre alt war und muss sagen, dass ich zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Probleme hatte.
Während der Schul- und Ausbildungszeit hat sich auch meine Mutter viel um den Hund gekümmert. Aber die Bindung zwischen mir und dem Hund war dennoch um ein vielfaches größer, weil ich auch einfach alles mit dem Hund gemacht habe. Ob nun Füttern, Ausbildung, Spaziergänge, Abenteuer, etc.
Später wurde es dann eher schwierig als das Thema 'Arbeit/Geld verdienen' ein richtiges Thema wurde.
Einen Job zu finden, wo der Hund mit konnte war mehr als schwierig und so bin ich nun soweit, dass ich sage, ich verzichte auf das Geld und den Volltime-Job und gebe mich mit einem Teilzeit-Job zufrieden, damit ich meinen Hunden noch gerecht werden kann.

Und auch sonst ist es jetzt gar nicht so einfach für mich eine Beziehung aufzubauen, weil mir meine Hunde so wichtig wurden, dass sie einfach ganz oben stehen. Und wenn der Partner dann nicht versteht, dass ich keine Lust auf 'Party' hab, weil ich mich um den kranken Hund kümmern will oder es wichtig ist, dass ich 3-4 Stunden täglich dem Hund widme, dass so ein Hund nun mal auch Dreck hinterlassen kann, etc. ..ach, dann ist das alles auch nicht so einfach.

Das nächste ist dann das Thema 'eigene Wohnung' - auch hier hat man Schwierigkeiten etwas zu finden, wo Hunde erlaubt sind.
Urlaub ist teilweise auch nicht ganz so einfach.

Und erklär deinen Freunden mal, dass du Silvester lieber bei deinem Hund verbringst, weil er Panik vor der Knallerrei hat. .. Xx
Da gehen manche Freundschaften dann auch kaputt.. *seufz*

Sei dir einfach bewusst, dass ein Hund nicht nur Vorteile hat, sondern auch in einigen Punkten dein Leben 'einschränkt'.
(Wobei auch das nicht unbedingt negativ sein muss, wenn man die richtige Einstellung dazu hat. ;D)

..
Ich bereue keinen einzigen Tag mit Pepsi und habe grade die ersten Jahre mit ihr absolut genossen!

Meine Eltern unterstützen mich beim Thema Hund wo sie konnten. Ich hatte Freunde die auch gerne in der Natur waren oder einen Hund hatten.
Partys, Alkohol etc. waren für mich nie ein Thema.
Die Schule und Ausbildung fand ich nicht schwierig und konnte sie gut neben dem Hund vereinen.
Die Hundeschule brachte mir Spaß und auch die restliche Beschäftigung mit dem Hund.
Es tat mir gut Verantwortung für dieses Tier zu nehmen und stärkte mein Selbstbewusstsein.
Ich hatte einen Freund der da war, wenn ich mich mit meinen Eltern gestritten hatte oder es mir einfach schlecht ging.
Es war einfach jemand -immer- da ohne mir irgendwelche Rat-Schläge zu erteilen, die ich in dem Moment nicht brauchte.

Und allein dafür, dass dieser Hund in meinem Leben war und wir uns gegenseitig hatten, war ich absolut bereit auf vieles andere zu verzichten.
Aber es war kein Verzicht insofern, sondern ich verbrachte dann einfach lieber mit Freundin xy und dem Hund im Wald, als mit Freundin ab im Kino.
(Und ab und an ging es dann auch ins Kino und meine Eltern passten auf den Hund auf. ..war auch kein Thema.)
~§~
 
  • Yorkshire Terrier für 15 Jährige? Beitrag #36
In Sachen Beruf, weiß ich noch nicht sicher was ich später werden möchte. Ich habe schon 2 Praktika gemacht und werde höchstwahrscheinlich nächstes Jahr noch eins machen. Vllt auch nochmal in den Ferien. Ich habe jetzt den Beruf der Verkäuferin ausprobiert sowie Kindergärtnerin. Möchte noch ein Praktikum in einer Hundeschule machen, weil Hunde mich interessieren und man da doch einiges lernt. Ich möchte später evtl sogar eine eigene Hundeschule aufmachen, aber die Frage ist, ob ich da dann soviel verdiene, das ich einen Hund und mich ernähren kann. Das zweite Praktikum möchte ich dann bei einer Tierärztin machen um zu gucken was diese so macht.
Ich denke das mich meine Eltern unterstützen werden, bei dem Hund. Ich habe mich mal erkundigt, wie viel ein Hund im Monat kostet. Ich komme da im Monat auf 70 Euro. Diese könnte ich mir verdienen, zb. wenn ich samstags zeitungsaustragen gehe. In den 70 Euro habe ich eine Tierarzt-versicherung mitgerechnet, die mein Vater für seinen Hund hat. DH das ich den Tierarzt dann nicht zu bezahlen brauche, sondern das das von dieser Versicherung abgeht bei der ich jeden monat um die 10 euro zahle.Auch bin ich mir bewusst, das die erstausstattung etwas kostet ^^
 
  • Yorkshire Terrier für 15 Jährige? Beitrag #37
Damit wirst du wohl leider nicht hinkommen.
Du musst alles bedenken:
- Hundesteuer (einmal jährlich und je mehr Hunde, desto teurer)
- Hundefutter!
- Hundekrankenversicherung, wenn du willst. Da muss man aber erst ein halbes Jahr warten, bis die überhaupt etwas zahlt
- Hundehaftflichtversicherung
- Leckerlies
- Kauzeug
- Spielzeug generell
- Mittel gegen Flöhe/Zecken etc.
- Hundeschule

Unser Hund hatte direkt am Anfang eine Krankheit (Giardien, können sich alle Hunde einfangen). Allein der Tierarzt (Untersuchung, Kot-untersuchung, Medikament, Nachsorge) haben 100 Euro gekostet. Dann brauchten wir noch etwas für den Darmaufbau....
Das läppert sich dann zusammen.

Wir dachten auch, mit 200 Euro im Monat hätten wir ganz gut kalkuliert... Pustekuchen :D Da muss nur eine kleine Sache dazwischen kommen, schon hat man den Salat.
Da ein Yorkie wohl nicht ganz so viel Futter braucht kommst du da etwas billiger weg, aber ansonsten würde ich an deiner Stelle mit mind. 150 Euro im Monat rechnen. Solltest du die nicht brauchen, kannst du sie ja zurücklegen und hast etwas auf der hohen Kante wenn mal ein schlechter Monat ansteht.
Der Unterstützung durch deine Eltern solltest du klären, bevor der Hund kommt, denn die wirst du brauchen. Wahrscheinlich auch finanziell, auch das muss mit ihnen abgesprochen sein.
 
  • Yorkshire Terrier für 15 Jährige? Beitrag #38
Also was du auf jeden Fall noch absichern solltest, ist, dass deine Eltern den Hund wirklich nehmen, wenn du ihn mal eine Weile wegen Ausbildung oder Beruf nicht bei dir haben kannst.
So Erstausstattung kannst du dir ja auch zum Geburtstag oder Weihnachten wünschen ;)
Aber der Welpe wird auch um die 800€ kosten, vll kannst du das ja schonmal ansparen. Denn von einem guten Züchter kosten sie so viel und hol einen Hund bitte nur von einem eingetragenen guten Züchter. Von so 300€ Schnäppchenwelpen bitte die Finger lassen.

Also so langsam schließe ich mich DD an! Du machst dir viele Gedanken, was echt prima ist und du hast Hundeerfahrene Eltern die dir helfen können, wenn es schwierigkeiten gibt. Ich denke, du würdest das wirklich packen!! Aber an deiner Stelle wäre für mich ein sehr wichtiges Kriterium, dass deine Eltern da voll hinter stehen. Man weiß vorher nie, was passiert, darum ist es wichtig, dass man ein Netz aufspannt, in das man Fällt, wenn mal etwas schief geht.

Wie wenn du z.B. mal so viele Klausuren hast, dass du keine Zeit für Training mit dem Hund hast, oder vielleicht auch über einen längeren Zeitraum nicht dauerhaft einen Hund beschäftigen kannst.
 
  • Yorkshire Terrier für 15 Jährige? Beitrag #39
Ich bin auf der Realschule ;) Wir machen jetzt grade eine Projektarbeit, aber die ist einmalig und die zählt schon für unseren Abschluss. Bei den Abschlussprüfungen ist es so, das man höchstens 6 Stunden an einem Tag hat. (Schulstunden)
Wie ja schon geschrieben, warte ich noch mindestens bis zu den Sommerferien, da ich da dann auch 6 Wochen und ich da 24 Stunden habe um mich um den kleinen Racker zu kümmern, also auch mal nachts mit dem welpen rausgehen und sowas. :)
Und ich teste ja grade ob ich es schaffe früher aufzustehen um noch einen spaziergang zu machen, wenn dieser zu kurz ausfällt kann der hund ja noch unter aufsicht meiner mutter im garten spielen, die sich um die tiere kümmert.
ich bin essen :D
 
  • Yorkshire Terrier für 15 Jährige? Beitrag #40
Hallo Luzana..

wir denken, dass eine 15, bzw 16-jährige durchaus einen hund halten kann.
da man aber in diesem alter selbstverständlich noch zur schule geht, isses durchus fragwürdig, ob man sich jetz schon einen hund zulegen sollte.
du hast das glück, dass in deinem haushalt schon 2 hunde vorhanden sind. der wunsch einen dritten hund zu haben, müsste doch eigentlich nicht da sein.
wie du gesagt hast, sind die hunde auf vater bzw mutter bezogen. das macht dich also traurig (mich auch) :)
wenn du dich aber mehrmit den hunden beschäftigst, müssten sie dich dohc trotzdem mehr mögen. oder etwa nicht?
muss denn ein dritter hund jetz wirklich sein???

wir haben uns den verlauf der disskusion durchgelesen und was wir bis jetz über diene hundekentnisse mitgekriegt haben, fanden wir nicht allzu prickelnd.
nur um ein beispiel zu nennen: nach dem essen mit dem hund (lange) spazieren geh'n...hats du schonmal was von magendrehungen gehört???!!!
natürlich geht das nicht von jetz auf gleich, aber man muss es ja nich drauf ankommen lassen...
nach dem essen sollte der hund ruhe bekommen, damit er vedauen kann. (!)

jetz haben wir uns noch die frage gestellt, warum es ausgerechnet ein yorki-welpe sein muss...
meinst du nich, dass im tierheim genug hunde sitzen, die auf ein neues zuhause warten???
wir wollen nur gesagt haben, dass auch kleine hunde viel auslauf brauchen und auch viel beschäftigung..(vll nich so viel wie ein husky, aber...:))

trotzdem finden wir es gut, dass du dir über alles gedanken machst, hier im forum nachfragst und ja auch erst-wenn überhaupt-nächsten sommer dir einen anschaffen würdest...
bis dahin kann noch viel passieren und vll hast du bis dahin eine bessere bindung zu den vorhanden hundne aufgebaut, dass du es nicht für nötig hälst, einen "eigenen" hund zu haben...

ganz liebe Grüße von fiete10 und zottell:)

p.s: wir haben das zusammen geschrieben, weil fiete10 bei mir war, und wir das grad so entdeckt hatten...:)
 
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