Ein Strom- oder Sprühhalsband ersetzt nicht die korrekte Erziehung.
Diese "deckeln" nur das Problem. Der Hund lernt nicht... ich soll nicht bellen; sondern er lernt: wenn ich belle - passiert mir etwas.
Das ist lernen über das Meideverhalten. Das kann in ungünstigsten Fällen auch mal nach hinten losgehen. Der Hund könnte ohne Vorwarnung einfach zubeißen, wenn er sich in die Enge gedrängt fühlt. Denn er darf ja nicht bellen.
Zu dem Thema Antibell- oder Sprühhalsbändern gibt es schon jede Menge Threads:
https://www.tierforum.de/t824-spray-halsband-als-letzte-loesung-wichtig.html
https://www.tierforum.de/t96055-antibellhalsband.html
https://www.tierforum.de/t96055-antibellhalsband.html
https://www.tierforum.de/t92088-was-haltet-ihr-von-spruehhalsbaendern.html
Diese Halsbänder bzw. das Bellproblem war aber nicht das Thema des Threads.
In diesem Thread geht es darum, ob man als 15-jährige einen eigenen Hund halten kann.
Ich selbst habe als dreifache Mutter eine ganz klare Einstellung dazu.
Meine Kinder hätten zu keinem Zeitpunkt einen eigenen Hund bekommen.
Wenn sie Lust haben - und das kam extrem selten vor - konnten sie mit meinem Hund - damals ein Scottisch Terrier spazieren gehen.
Ich persönlich sehe das folgender Maßen:
Wenn es der Hund der Kinder ist und die irgendwann die Lust verlieren sei es wegen eines festen Freundes, wegen der Schule oder die Ausbildung bleibt die Arbeit an mir hängen und dazu bin ich nicht bereit.
Ich schaffe mir einen Hund an.
Ich trage die Kosten und die Verantwortung.
Ich sorge dafür, dass der Hund ausreichend gepflegt und versorgt wird.
Ich suche den Hund aus.
Alle Vor- und Nachteile gehe ich bewusst ein.