Hund vegan ernähren - Meinungen!

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  • Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #81
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Mich würde daher schon interessieren, wie Veggis zu Tieren stehen, die in freier Wildbahn leben und dort Tiere reißen. Sind die auch Mitschuld am Tierleid? Und wenn deren Hund eine Maus in freier Wildbahn fängt, ist das für diese dann auch tabu? Theoretisch hat diese Maus (hoffentlich) gut gelebt. Keine Medis, keine Massentierhaltung, es konnte sich frei bewegen. "Lediglich" der Tod selbst würde Leid für sie bedeuten. Wäre das ausreichend, dem Tier so eine Jagd zu verbieten (rein aus ernährungsphyiologischer und ethischer Hinsicht - nicht aus Erziehungsgründen)?

Die Jagd meines Hunde ist unnötig, da er von mir versorgt wird, daher darf er das nicht. Nicht, weil die Maus sterben würde, sondern, weil die Maus schlicht und ergreifend nicht von meinem Hund gefressen werden sollte, sondern weil sie von ihren natürlich Fressfeinden gefressen werden sollte:)


Zum Thema des Futterpflanzenanbaus:

Natürlich zerstört das Regenwälder, aber was mich daran wirklich massiv stört ist die Tatsache, dass man sich als Veganer/Vegetarier ständig für den Soja-Anbau rechtfertigen muss, dabei wird aber oft vergessen, dass Soja nur in so gigantischen Ausmaßen angebaut wird, weil Soja inzwischen ein Hauptbestandteil der tierischen Ernährung in Mastbetrieben ist.

Zu deiner Überlegung mit "alle leben vegan", Pewee:

Rein rechnerisch (und wir bewegen uns in diesem Bereich ja nun mal immer bei theoretischen Annahmen) muss man ja einfach mal sehen, dass ohne Massentierhaltung die Futtermittelproduktion wegfallen würde.
Das heißt alle Flächen, die jetzt schon für die Futtergewinnung genutzt werden könnten für die Nahrungsmittelproduktion genutzt werden.
Abgesehen davon, dass ein Großteil der Flächen gar nicht mehr genutzt werden müsste, weil Monokulturen sich nicht rechnen würden und der Export von Soja z.B. in diesem riesigen Ausmaß gar nicht mehr notwendig wäre.

Es ist ja nun mal so, dass wir inzwischen den Großteil unserer Agrarflächen gar nicht mehr für "uns" nutzen. Hab jetzt nicht die exakten Zahlen im Kopf, kann die aber nochmal nachschauen, aber soweit ich mich entsinne benötigt man 10kg pflanzliche Nahrung um 1 kg Fleisch zu erzeugen.
Wenn man das einfach umrechnet kommt man recht schnell darauf, dass man durchaus alle Menschen ernähren könnte...Ebenfalls nicht unwichtig: Es sind die Industriestaaten die Unmengen an Fleisch verbrauchen. Ein Großteil der Welt lebt weitestgehend vegetarisch/vegan bis auf seltene Ausnahmen.
 
  • Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #82
Die Verdrängung oder der "so ist das halt"-Gedanke im Kopf ist einfach so groß bei mir gewesen, dass mir das Zeug tatsächlich teilweise erstmal vorgekaut werden musste, bis es in mein Hirn gelangte.

Ja, das kann ich verstehen. So richtig nah ging mir das Ganze auch erst, als ich mich näher damit beschäftigt hab. Dennoch war bei mir dann trotzdem irgendwo der Punkt, wo ich gesagt hab "ne, das ist "normal" für mich, so muss der Hund leben". Deswegen war das für mich eigentlich nie eine Diskussion wert. Mein Freund meinte auch erst, wie wir das später machen wollen, ob wir die zuküntigen Hunde dann vegan/vegetarisch ernähren oder ob sie weiterhin Fleisch bekommen. Also er scheint sich da durchaus mehr Gedanken gemacht zu haben. Er meinte zwar auch, dass er den Hunden lieber Fleisch geben würde, aber fragte sich gleichzeitig, ob er sich noch ernstnehmend Veganer nennen dürfte. Für mich wären das grundlegend verschiedene Dinge... also vegan leben und den Hund trotzdem anders füttern.


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Natürlich zerstört das Regenwälder, aber was mich daran wirklich massiv stört ist die Tatsache, dass man sich als Veganer/Vegetarier ständig für den Soja-Anbau rechtfertigen muss, dabei wird aber oft vergessen, dass Soja nur in so gigantischen Ausmaßen angebaut wird, weil Soja inzwischen ein Hauptbestandteil der tierischen Ernährung in Mastbetrieben ist.
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Diese Rechtfertigungsache ist so eines der nervigsten Dinge für mich generell an der ganzen Vegan/nicht-Vegan Diskussion.

Es ist ja nun mal so, dass wir inzwischen den Großteil unserer Agrarflächen gar nicht mehr für "uns" nutzen. Hab jetzt nicht die exakten Zahlen im Kopf, kann die aber nochmal nachschauen, aber soweit ich mich entsinne benötigt man 10kg pflanzliche Nahrung um 1 kg Fleisch zu erzeugen.

Gibts denn da auch ne grobe Rechnung, wie sich das auf die Welt auswirken würde, wenn es mehr Veganer gebe? Dass alle vegan leben ist ja so ein Zustand, den wir vermutlich nie (oder nicht zu unseren Lebenszeiten) erreichen werden. Aber noch scheinen die Veganer eine kleinere Minderheit zu sein. Gerade wenn ich überlege, wie der Anteil von beispielsweise Soja-Produkten bei meinem Freund und mir angestiegen ist, seitdem wir zumehmend auf tierische Produkte verzichten, finde ich das schon beträchtlich. Ich stelle mir das vor allem bei Milchersatz recht kräftig vor. Milch ist so gut wie überall drin, allein das durch Soja-,Reis- oder sontige Milch zu ersetzen, würde doch sicher enorme Mengen bedeuten :eusa_think:

Was die Felder angeht, sehe ich Soja als das geringste Problem bisher. Zumal ich das auch irgendwie für ein Gerücht halte, dass sich Veganer ausschließlich von Sojaprodukten ernähren, wo es noch so viele schöne andere Dinge gibt. Aber gerade eben besagtes Palmöl (was aber natürlich generell die ganze Menschheit betrifft und nicht nur Veggis), halte ich schon für einen massiven Eingriff in die Natur und Behausung vieler Lebewesen.
 
  • Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #83
Ich glaube schon dass es da Statistiken/Berechnungen dazu gibt. Hab letztens auch eine gesehen, wonach wir wohl noch 3 Milliarden mehr Menschen ernähren könnten wenn sich alle vegan ernähren. Aber ich trau keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe ;)
Außerdem meine ich sowieso, dass wir generell auch jetzt schon alle Menschen ernähren könnten, wenn nur die Verteilung der Lebensmittel stimmte.

Naja, und die enormen Mengen die du dann Soja, Hafer und was weiß ich anbauen könntest hättest du ja davon, dass du keine Lebensmittel mehr in Tiere verfütterst. Also, was man an eine Milchkuh verfüttert im Gegensatz zum Milch-Output ist ja auch schon beträchtlich.
 
  • Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #84
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Ich selbst würde gerne mal vegan/vegetarisch über einen längeren Zeitraum probieren, geht jedoch leider gesundheitlich nicht...:?
Das versteh ich nicht. Ich kenne niemanden, der durch die vegane Ernährung Probleme hatte oder bei dem sich Probleme verschlimmert haben, bei vielen war das Gegenteil der Fall. Vielleicht hast du dich ja auch nur noch nicht ausreichend damit beschäftigt? ;)


(In der Massentierhaltung wird sie eh geschlachtet, ob sie jetzt von einem Menschen/Hund gegessen wird oder halt dann in der Pasta nebenan landet, können wir sowieso nicht bestimmen. )
Ganz so ist es naicht. Dadurch, dass das Fleisch gekauft wird, wird auch die Produktion gefördert. Und cih hab neulich irgenwo gelesen, dass der Sektor der Futtermittelindustrie mittlerweile so groß ist, dass dafür nicht wenige Tiere sterben müssen... Aber natürlich geb ich euch Recht, dass die Ernährung unserer fleischfressenden Haustiere nicht Ursache für die Massentierhaltung ist, die ist allein auf der Gier der Menschen zurückzuführen.

Und ja: die Natur ist grausam. Aber ich finde es wichtig das Maß an Grausamkeit für unsere Haustiere so gerig wie möglich zu haben.
 
  • Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #85
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Ich selbst würde gerne mal vegan/vegetarisch über einen längeren Zeitraum probieren, geht jedoch leider gesundheitlich nicht...:?
Warum genau geht das denn nicht? Musst natürlich nicht antworten:) Hab selber so das ein oder andere Zipperlein wo mich mein damaliger Arzt am liebsten für verrückt erklärt hätte kein Fleisch mehr zu essen.
 
  • Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #86
Das versteh ich nicht. Ich kenne niemanden, der durch die vegane Ernährung Probleme hatte oder bei dem sich Probleme verschlimmert haben, bei vielen war das Gegenteil der Fall. Vielleicht hast du dich ja auch nur noch nicht ausreichend damit beschäftigt?

Ich habe einige körperliche Probleme damit, Getreide zb. zu verwerten. Wo Getreide bei anderen Leuten zu Energie führt, macht es mich dick. Ich beziehe die Energie für Leistungssport etc. aus Eiweiß, weshalb mir ärztlich nahe gelegt wurde, relativ viel Fleisch und wenig Getreide zu essen sowie eine Blutgruppe 0 Diät zu machen.
In der Jugendzeit hatte ich zig Blutuntersuchungen, Allergietests, glutenfreie Ernährung und dergleichen.
Ich weiß, das es natürlich noch viele andere Dinge gibt die man vegetarisch essen kann außer Getreide, aber in dem Fall höre ich lieber auf meine Ärzte. Ich möchte weder bei mir selbst noch bei meinen Haustieren eine Mangelernährung, da die Ernährung der Grundstein für ein gesundes Leben ist.
(Sofern man heutzutage überhaupt von "gesund" reden kann.)

Für mich ist das so einfach. Mir tun die Tiere natürlich leid, ich selbst bin auf jeden Fall pro Tierschutz - aber in dem Bereich, den ich auch kontrollieren und etwas sagen wir erwirken kann. Ich finde es toll und hoffe, das die Vegetarier/Veganer Einfluss auf die "größeren" Dinge nehmen, auch wenn ich es bezweifle. In der Industrie steckt so viel Geld und Pharmazie dahinter....die Branche wird es wohl geben, solange es die Menschheit gibt.
 
  • Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #87
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(Mir gehen auch immer die Veganer auf den Sack, die dann statt das Vit D in Margarine (da auf Schafswolle gezüchtet) verunglimpfen, dafür aber Palmöl in Massen essen... da fehlt scheinbar ab und an wirklich der Überblick.
Das fällt mir vor allem bei der Kosmetik ganz gewaltig auf. Da achtet man so penibel drauf, dass kein Honig in irgendeiner Creme ist, aber Palmöl in Massen :| Klar, kann man die Welt nicht an allen Ecken retten und irgendwo unterstützt man leider immer was moralisch Verwerfliches. Trotzdem fehlt mir da manchmal der Blick über den Tellerrand.
Ich sage es mal ganz böse sarkastisch:
"Ich bin jetzt aus ethischen Gründen Veganer - aber das ist kein Problem, alles was ich brauche steckt in Bananen."

Man darf natürlich neben dem Tierleid auch das menschliche Leid nicht vergessen. Demnach wäre es gut auf Südfrüchte, Tee, Kaffee und Tabak (und in weiterer Instanz auf so ziemlich alle industriell gefertigten Stoffe) zu verzichten, denn es steckt eine Menge menschliches Elend und Ausbeutung in der Produktion dieser Güter.

Gleichzeitig ist uns wohl allen klar, dass niemand auf alles Rücksicht nehmen kann und Veganer/Vegetarier müssen sich der Konsequenzfrage wahrscheinlich noch häufiger stellen, als der durchschnittliche Fleischesser.
Was ich wichtig finde, ist, dass auch wenn niemand auf alles achten kann, sich jeder einen kleinen Teil raussucht der ihm am Herzen liegt - der eine verzichtet auf Fleisch, der andere auf Kleidung aus Massenproduktion - ein anderer verzichtet aufs Auto, oder auf tierversuchsfreie Kosmetika - und wieder jemand anders achtet darauf nur Tee und Kaffee aus Fairtrade-Handel zu kaufen.

- Niemand schafft es ALLE unmoralischen Indstriegüter zu meiden, aber dennoch sollte jeder versuchen sich zumindest bei einer Sache zu engagieren, damit ist dann auch schon geholfen ;)



Kühe mit Fleisch zu ernähren ist nicht zu vergleichen Hunde vegan zu ernähren
Nur kurz dazu:
Warum nicht?
Kühe sind sowohl nach ihrer Anatomie als auch nach ihrer Präferenz Pflanzenfresser.
Hunde sind sowohl nach ihrer Anatomie als auch nach ihrer Präferenz Fleischfresser.
Kein seriöses Fachbuch wird etwas anderes behaupten.

Die Industrie hat allerdings die Toleranzgrenzen ausgelotet um Geld zu sparen und dann angefangen billiges Tiermehl in die Kühtröge zu kippen und billiges Getreide ins Hunde und Katzenfutter.
Bloß weil Hunde sehr tolerant gegenüber kohlenhydratreicher Ernährung sind, macht sie das aber noch lange nicht zu anatomischen oder biologischen Allesfressern......genau so wenig wie Kühe zu Fleischfressern werden, nur weil es möglich ist sie mit Tiermehl zu ernähren.


Das es möglich ist einen Hund vegan zu ernähren möchte ich übrigens nicht abstreiten, wahrscheinlich ist es das und vielleicht sogar aufgrund von Erkrankungen manchmal gar nicht anderes möglich.
Die erste Wahl in der Hundeernährung ist es aber meiner Meinung nach auf keinen Fall - vor allem nicht wenn der eigene Lebensstiel das Hauptargument für die vegane Ernährung eines Fleischfressers ist.
 
  • Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #88
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Ärzte haben ungefähr so viel Ahnung von ernährung, wie TÄ von Tierernährung. Sie lernens einfach nicht. Es gibt viele Pflanzen die wesentlich mehr und besser verwertbare Proteine haben als Pflanzen. Ich habe Phasen da esse ich gar kein Getreide und mir gehts super damit. wenn ich dann wieder mal ein Stück Weißbrot esse bekomme ich garantiert Bauchweh und schlimemres :silence: Ich will dir da jetzt nicht einreden nicht auf deine Ärzte zu hören oder dass du das doch umbedingt probieren sollst, aber wenn du das wirklich willst geht das definitiv. Leistungssportler bruachen ja auch viele Proteine, vor allem im Kraftsportbereich. Hier steigen immer mehr auf vegane Ernährung um...
Kenne sogar Leute, die sich trotz Fruktose-Interoleranz an die vegane Ernährung rantrauen, aber das mit der Intoleranz oder Allergien hat sich in vielen Fällen eh ganz schnell erledigt :eusa_shhh:


Ich verstehe nicht, warum vele Leute bei Vegetarischer/ veganer ernährung so oft angst vor Mangelerscheinngen haben. hab da neulich ein passendes Bild geschickt bekommen:

15710215uf.jpg

Quelle: VEBU Deutschland
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #89
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Sumo, weißt du, wo das herkommt bzw. hast eine Quelle oder darfst es verwenden?
 
  • Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #90
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Hab es in ner Mail bekommen, such grad nach ner Quelle, das ist mir erst eingefallen als ich es schon gepostet hatte. ich trags gleich nach wenn ichs gefunden hab. Oder ich nehm bild wieder raus und poste es dann nochmal wenn dir das lieber ist
 
  • Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #91
Hey,

ich finde ja- es gibt nicht nur schwarz oder weiß, nicht nur "fleischfresser" oder veganer. Tatsache ist- es wird massig mehr fleisch produziert als wir jemals verbrauchen können. Dies ist allerdings nur ein Problem der "Wohlstandländer" wie Europa, USA,..

Da hilft es nicht mit dem Finger auf alle zu zeigen die Fleisch zu sich nehmen, oder ihre Tiere damit füttern. Sondern man muss einfach nur ein BEWUSSTSEIN dafür schaffen dass es eben nicht 3x/tag Fleischwaren sein müssen.

Dazu kommt dass das ausweichen auf Bio-Fleisch (echtes Bio) zwar das problem sicherlich nicht lösen aber mindern würde. aber seid ehrlich- wer kann sich nen Kilo Putenfleisch um 30€ oder mehr leisten? Entweder werden die Preise angepasst- oder die Gehälter. WIR zumindest können uns bei 1200€/Monat keinen Kilopreis von 30€+ leisten. Und das ist "nur" Puten/Hühnerfleisch. Wenn wir diese Preisspanne weiterziehen kostet ein kg Rind um die 50-60€.

Und bitte- an der Überfischung sind NICHT die Katzen schuld. Da können wir uns bei der EU bedanken, googelt mal den begriff "Rückwurf" in der Fischerei. Hab letztens einen Bericht über Fischer in England gesehen, da wird auf 1kg Fang ca 2-3 kg Rückwurf gefischt. Dazu kommt dass teilweise Fische gefangen werden weil die Fischer einfach nur eine bestimmte Art Fischen dürfen- aber die Netze nun mal nicht grob genug sind. (fragt mich nicht welche Arten das waren, aber Fisch A durfte nur 17kg/tag gelandet werden. Diese werden mit extrem großen Netzweiten gefangen mit nur wenig beifang. Fischart B dürfen 150kg/tag gelandet werden, die brauchen aber ein engeres Netz in dem dazu auch MASSIG Fisch A gefangen wird. Dieser DARF aber nicht an Land gebracht werden und MUSS vor dem Landen von Bord geworfen werden. Sonst zahlen die Fischer extreme Strafen).

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Ich z.B vertrage Hülsenfrüchte GAR nicht. NULL. Bauchkrämpfe bis hin zum zusammenbrechen sind die folge. Getreide vertrage ich auch nur so lala, bin danach keineswegs fit sondern eher schlapp. Ich ernähre mich aktuell hauptsächlich von Gemüse, Obst, Fleisch und tierischen Erzeugnissen wie (verarbeiteten) milchprodukten, Eiern,.. Müsste ich nun Vegan leben- ich würd mir die Kugel geben. Sorry, mir tun die Tiere auch leid. Aber ich tu mir, wenn ich weinend mit Bauchkrämpfen im Bett liege, doch noch etwas mehr leid ;)


Das, wofür Tiere gezüchtet werden, nämlich das Muskelfleisch, bekommen Hunde und Katzen doch sowieso kaum. Eine reine ernährung mit Muskelfleisch ist genauso schädlich wie falsche vegane, schlechtes Fertigfutter und weiß der geier. Hunde bekommen vor allem die knorpeligen Reste. Ich verfüttere z.B auch keine Dosen in denen überwiegend Muskelfleisch ist da dies eben nicht so gesund ist.

Heut gabs z.b Hühnerherzen mit rührei. Die Eier sind vom echten Biohof (gelegt werden würden sie sowieso- oder glaubt ihr wenn die menschheit nun auf eier verzichtet werden alle ausgebrütet? dann landen sie halt aufm Müll), die herzen.. isst wirklich IRGENDWER von euch Hühnerherzen?

Übrigens kackt Abbey genau 1x/ tag. außer sie nascht man wieder vom schlechteren Futter bei meinen Eltern, dann kackt sie gern auch 2,3 oder 4x an einem Tag. Und dann stinkt es auch deutlich mehr.

LG
 
  • Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #92
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Ein "natürliches" Huhn würde nicht ein Ei am Tag legen. Die sind überzüchtet worden damit sie eben das tun. Und schön ist das auch nicht, das ist nämlich keine Prozedur die "mal eben nebenbei" passiert. Also unterstützt du mit deiner Ernährung diese Qualzucht. Dessen muss man sich halt bewusst sein.


Und nur ganz so nebenbei frage ich mich, warum ihr zu glauben scheint dass vegane Ernährung hauptsächlich aus Getreide zu bestehen scheint? Das kann natürlich der Fall sein, wie bei jeder anderen (außer der Getreidefreien) Ernährungsform auch. Das kann man aber auch ganz anders gestalten.
Ihr habt ja auch nicht nur pures Fleisch auf dem Teller liegen?
 
  • Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #93
ich finde ja- es gibt nicht nur schwarz oder weiß, nicht nur "fleischfresser" oder veganer. Tatsache ist- es wird massig mehr fleisch produziert als wir jemals verbrauchen können. Dies ist allerdings nur ein Problem der "Wohlstandländer" wie Europa, USA,..
Leider ist das nicht nur "unser" Problem. europäische Geflügelhändler exportieren auch ins Ausland. Und aufgrund der Massenproduktion sind zum Bsp. in vielen afrikanischen Ländern europäische Hünchen billiger als einheimische. Die folge: der Afrikanische Geflügelbauer kann seine Familie nimmer ernähren. Auf Ackerbau umswitchen ist bei dem Boden und der Hitze auch nicht drin...dumm gelaufen für den armen Mann.
Und das betrifft ja nicht nur einen, sondern viele und das ist auch nur ein Beispiel, wie UNSERE Fleischindstrie andere Länder zerstört.
Neulich hab ich erst wieder nen Bericht gelesen: in Brasilien ein Kind gestorben, als es nach dem Einkaufen an einem Sojafeld (Soja das die Masttiere hier fressen, das Biosoja, das so viele Veganer essen wird meistens im Rhein-Main-Gebiet oder Österreich angebaut) vorbei gelaufen ist, das gerade gespritzt wurde. Dummerweise hat das Kind was abbekommen und ist noch am gleichen Tag gestorben. Passiert da dauernd..die Familie bekommt nichtmal Geld, aber ach das würde ihren Sohn nicht zurück bringen. Abgesehen von den Bauern in den Sojaanbauländern, die von den Großbetrieben vertrieben werden.

Da hilft es nicht mit dem Finger auf alle zu zeigen die Fleisch zu sich nehmen, oder ihre Tiere damit füttern. Sondern man muss einfach nur ein BEWUSSTSEIN dafür schaffen dass es eben nicht 3x/tag Fleischwaren sein müssen.
Jeder der keihn Fleisch mehr isst, unterstützt diese Schweinereien der Fleischindustrie nicht weiter. MMn muss es nichtmal 1x am Tag Fleisch sein. Aber mit dem Finger auf fleischfressende Tiere zu zeigen macht natürlich keinen Sinn. Sie haben diese Industrie nicht verbrochen und können nichts für ihre Natur. Wenn sie könnten, würde sie sich ihr Fleisch selber jagen, dann würde sich auch der Bestand von selbst regulieren...

Dazu kommt dass das ausweichen auf Bio-Fleisch (echtes Bio) zwar das problem sicherlich nicht lösen aber mindern würde. aber seid ehrlich- wer kann sich nen Kilo Putenfleisch um 30€ oder mehr leisten? Entweder werden die Preise angepasst- oder die Gehälter. WIR zumindest können uns bei 1200€/Monat keinen Kilopreis von 30€+ leisten. Und das ist "nur" Puten/Hühnerfleisch. Wenn wir diese Preisspanne weiterziehen kostet ein kg Rind um die 50-60€.
Das ist alles noch viel zu wenig für die Qual der Tiere. Auch die Bio-Bedingungen sind nicht der Burner und der Schlachthof ist der gleiche. Auch jedes dritte Bio-Schwein ertrinkt im heißen wasser, in dass sie wegen den Borsten geschmissen werden, statt bereits vorher zu sterben. Auch jede xte Biokuh ist bei vollem Bewiusstsein, wenn ihr gerade die Kehle aufgeschnitten wird, weil der Bolzenschuss nicht gesessen hat.
Fleisch sollte einfach ein Luxus sein, den man sich kaum noch leisten kann,dann wird vielleicht der Wert des Lebens wieder mehr geschätzt.

Und bitte- an der Überfischung sind NICHT die Katzen schuld. Da können wir uns bei der EU bedanken, googelt mal den begriff "Rückwurf" in der Fischerei. Hab letztens einen Bericht über Fischer in England gesehen, da wird auf 1kg Fang ca 2-3 kg Rückwurf gefischt. Dazu kommt dass teilweise Fische gefangen werden weil die Fischer einfach nur eine bestimmte Art Fischen dürfen- aber die Netze nun mal nicht grob genug sind. (fragt mich nicht welche Arten das waren, aber Fisch A durfte nur 17kg/tag gelandet werden. Diese werden mit extrem großen Netzweiten gefangen mit nur wenig beifang. Fischart B dürfen 150kg/tag gelandet werden, die brauchen aber ein engeres Netz in dem dazu auch MASSIG Fisch A gefangen wird. Dieser DARF aber nicht an Land gebracht werden und MUSS vor dem Landen von Bord geworfen werden. Sonst zahlen die Fischer extreme Strafen).
Natürlich sind daran nicht die Katzen schuld. Auch das ist ne Riesensauerei, die d da geschrieben hast. Werden diese Beifang-Fische normal nicht einfach wieder ins Wasser geworfen? Also lebendig mein ich? Meine Katzen bekommen übrigens seit ich weiß, dass der Thunfisch nicht gezüchtet werden kann sondern gefischt werden muss und zum Teil vom Aussterben bedroht ist auch keinen Thunfisch mehr. Meine Katzen sind da sicher nicht dran schuld, aber in der Natur hätten sie auch keinen Thunfisch und ich muss diese Sauerei ja nicht noch unterstützen.

Off-Topic
Ich z.B vertrage Hülsenfrüchte GAR nicht. NULL. Bauchkrämpfe bis hin zum zusammenbrechen sind die folge. Getreide vertrage ich auch nur so lala, bin danach keineswegs fit sondern eher schlapp. Ich ernähre mich aktuell hauptsächlich von Gemüse, Obst, Fleisch und tierischen Erzeugnissen wie (verarbeiteten) milchprodukten, Eiern,.. Müsste ich nun Vegan leben- ich würd mir die Kugel geben. Sorry, mir tun die Tiere auch leid. Aber ich tu mir, wenn ich weinend mit Bauchkrämpfen im Bett liege, doch noch etwas mehr leid ;)
Es gibt viele, die (anfangs) keine Hülsenfrüchte verragen. Die Verdauung muss sich erst wieder komplett umstellen. Ich hab gott sei dank ncht so lang entgiftet, ich hab die ersten "Effekte" schon nach 2 Wochen gespürt. Hab weniger Schlaf gebraucht und war leistungsfähiger als vorher.

Das, wofür Tiere gezüchtet werden, nämlich das Muskelfleisch, bekommen Hunde und Katzen doch sowieso kaum. Eine reine ernährung mit Muskelfleisch ist genauso schädlich wie falsche vegane, schlechtes Fertigfutter und weiß der geier. Hunde bekommen vor allem die knorpeligen Reste. Ich verfüttere z.B auch keine Dosen in denen überwiegend Muskelfleisch ist da dies eben nicht so gesund ist.
Find ich gut. Wo bekommst du dein Fleisch her? Ich will die Trixie und meine Katzen ab dem Winter auch barfen und muss mir dafür noch "Fleischquellen" suchen.

Heut gabs z.b Hühnerherzen mit rührei. Die Eier sind vom echten Biohof (gelegt werden würden sie sowieso- oder glaubt ihr wenn die menschheit nun auf eier verzichtet werden alle ausgebrütet? dann landen sie halt aufm Müll), die herzen.. isst wirklich IRGENDWER von euch Hühnerherzen?
Würde keiner mehr Eier essen, würden die meisten Hühner wohl gar nicht existieren. Die Legehuhnproduktion ist auch mit erheblichem Leid verbunden. Alle männlichen Küken werden dabei nämlich entweder vergast oder bei lebendgem Leib zerschreddert, sobald sie geschlüpft sind.
 
  • Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #94
Einer der Hunde meiner Nachbarin isst ab und zu mal eine Zwetschge oder eine Tomate, wenns zB. beim Spaziergang nix anderes gibt.
Aber komplett vegetarisch ernähren??? Da würde ich nein sagen.
 
  • Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #95
  • Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #96
(Darauf achtet sie schon, sie baut die Tomaten selber an)
 
  • Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #97
Off-Topic
Offtopic findest oben in der Leiste deines Schreibfeldes, da steht OT

Und es kommt ja nicht drauf an wie die Tomaten angebaut sind, sondern welche Teile sie fressen ;)
 
  • Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #98
(Kapiers grade immer noch nicht, sorry. Ich werds ihr auf jeden Fall ausrichten.:))

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Jetzt hab ichs gefunden
 
  • Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #99
Off-Topic
Natürlich sind daran nicht die Katzen schuld. Auch das ist ne Riesensauerei, die d da geschrieben hast. Werden diese Beifang-Fische normal nicht einfach wieder ins Wasser geworfen? Also lebendig mein ich?
Durch den hohen Druck in den Schleppnetzen etc., der zum einen durch die großen Fischmengen erzeugt wird werden viele Fische schlicht und ergreifend zerdrückt oder verletzt. Die kämpfen da drin ja wie verrückt um ihr Leben und Raubfische haben ja nun mal auch Zähne;) Zudem wird in immer größeren Tiefen gefischt, weil die oberen Schichten quasi leer sind. Durch den krassen Druckwechsel beim Hochholen platzen die Luftblasen/Augen und andere Organe. Nur kurz als Erklärung.
 
  • Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #100
Salzwasserfisch kann man einfach nicht essen. Auch MSC-Fische nicht. Da wird einfach drauf losgefischt, Schleppnetze zerstören den Meeresboden und vom Beifang (auch Wale und Delfine und sowas) braucht man ja gar nicht reden. Auch Zucht-Salzwasserfisch ist hier nur Augenwischerei, denn Fische kann man (bis auf eine Ausnahme glaube ich) nicht vegetarisch ernähren und so muss man trotzdem fischen gehen, damit man Fische hat, mit denen man die Zucht füttern kann.
Das ist mMn dann nicht mehr nur eine ethische Frage wie beim Fleischkonsum sondern einfach ökologisch eine Katastrophe.
Ich würde da also komplett auf Süßwasserfisch umstellen, wenn es denn schon sein muss.
 
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