Off-Topic
seven, ich hab´meinen Beitrag grade kurz nach abschicken wieder gelöscht...diese Diskussion wird glaube ich nicht wirklich sinnbringend geführt und wir drehen uns im Kreis. Leider.
Wollte das dementsprechend nicht noch weiter wieder anheizen- aber wat muss dat muss
Hornedry2k, die von dir zititerten Stellen sind übrigens nicht unbedingt eine Bestätigung dafür, dass es in Ordnung ist seinem Hund Sozialkontakte zu verwehren.
Ich verurteile das sogar aufs Schärfste und bekomme Bauchschmerzen allein schon bei der Vorstellung.
Und natürlich KANN es gut gehen: Aber warum muss man das Risiko x-fach erhöhen, dass es eben
nicht funktioniert?
Wenn ich für ein Lebewesen die Verantwortung übernehme, dann kann ich mich nicht aus der Verantwortung stehlen indem ich ein hochsoziales Säugetier schlicht seiner Lebensgrundlage beraube.
Und genau das tue ich in dem Moment in dem ich einen Welpen allein lasse- nicht umsonst muss das so sorgsam aufgebaut werden, wenn man später keinen Problemhund haben will.
Die Einstellung ist daher nicht falsch- sondern respektlos.
Sich nicht einmal über die Grundbedürfnisse eines von mir vollständig, in jeder Hinsicht abhängigen Lebewesens zu informieren ist für mich persönlich schlicht und ergreifend mangelnder Respekt und vor allen Dingen fehlende Reife.
Das nicht jeder Hundehalter jedes Buch über Hunde gelesen haben kann ist mir klar- aber zumindest die Bereitschaft sich mit der absolut unumgänglichen Basis vertraut zu machen sollte da sein.
"Wusste ich nicht" oder "Das war schon immer so" ist da weder Grund noch Entschuldigung.
Es gibt einfach Dinge, die man wissen
muss. Schon allein zum eigenen Schutz- ein Hund ohne Bindung zum Menschen ist kein Meerschweinchen.
Wenn der etwas nicht will, dann kann er dem Ganzen ein ganz anderes Gewicht geben.
Und ein einzeln gehaltener Welpe, der draußen lebt wird eine höchst instabile Bindung aufbauen.
Selbst wenn man 5 Stunden mit im Zwinger liegt.
Die Hunde, die da hervorgehen sind häufig, Gott sei Dank nicht immer, autoaggressiv (doofe Allergie- immer sind die Füße kaputt geleckt), depressiv (Guck mal- unser Husky hat gar keine Lust zu laufen) oder interessieren sich einfach 0 für Menschen (Naja, der ist halt sehr stur...).
Das Beispiel von Foss ist da eig. sehr schön- auch wenn es für sie und Akos mit Sicherheit nicht schön ist.
Auch, eine Welpenstunde dient aber hauptsächlich dazu, dass die Welpenhalter etwas lernen.