70 - 30 ist das klassische Verhältnis beim Barfen

"Ersetzen" sollte man durch Pülverchen gar nichts, "ergänzen" ist da wohl das richtigere Wort.
Beim Fleischanteil ist es wichtig ein ausgewogenes Verhältnis von Muskelfleisch, Knochen und Innereien zu geben. Das ist eigentlich das Wichtigste am Barfen.
Da man seltenst die Möglichkeit haben wird ein ganzes Beutetier zu füttern versucht es mit den Supplementen auszugleichen.
Gemüse und Obst dient als Ballaststoff, Ei und Milchprodukte sind ergänzende Quellen tierischen Eiweißes, Öl liefert wichtige Fettsäuren, Salz muss zugefüttert werden da man in der Regel nicht in der Lage ist Mahlzeiten zu füttern die zu ca 10% aus frischem Blut bestehen.
Es gibt auch Barfmodelle die auf die Supplementierung verzichten und dafür auf das Verfüttern kompletter Beutetiere setzen (Kücken, Mäuse, Ratten, Kaninchen, Hühner, Fische etc). Es ist aber nicht immer leicht diese Beutetiere komplett und frisch zu bekommen und wahrscheinlich auch nicht jedermanns Sache
Wenn man sich in das Thema einmal gut einließt dann ist es eigentlich ganz einfach.
Besorg dir gute Literatur zum Thema und du wirst sehr schnell merken das alles halb so wild ist.
Hat man erstmal angefangen entwickelt man recht schnell ein Verständnis für die Bedürfnisse eines Hundes. Früher wurde jeder Hund "gebarft" und niemand hat ein Buch darüber gelesen, da unsere Generation aber nur noch Dosennahrung kennt muss man erstmal wieder ein Gefühl dafür entwickeln, aber das geht schneller als man denkt

Nur Mut!