Hallo ihr Lieben!
Wir waren grad draussen..
Es ist kalt, aber die Sonne scheint..
Pakeno zappelt übelst beim Putzen, Satteln und Trensen herum, es musste ja einfach alles daneben gehen..
Ich helfe Nils grad Bylkja fertig zu machen, Pak bettelt wie ein bescheuerter..
Wir gehen raus..
Auf die Wiese, wie immer, wo ich aufsteige..
Nils kann ihn nicht festhalten, weil er sein eigenes Pony hat..
Pak bleibt stehen.
Wir reiten die Wiese hinab, alles paletti.
Der blöde Baum hat tiefe Äste, Pak bleibt stehen, Feder’s erster Gedanke: Jetzt geht’s ungewollt wieder zurück. Ich treibe sacht, und wir gehen tatsächlich weiter.
Steile Hänge hoch, Pak trabt Sie.
Wir müssen auf ein Matschfeld, weil Zaunbänder auf dem Boden herumliegen.
Das Feld endet mit einem tiefen Graben.
Wir springen.
Dann, vor dem Wald wieder abgestiegen, geführt, auf dem gestrigen Weg angekommen aufgestiegen.
Ich bitte Nils bitte nur zu Traben, er töltet.
Pak senkt seinen Po und hat richtig Schub aus der Hinterhand, ich habe Angst, dass er auf dem feuchten Boden rutschen könnte, oder das er nur noch blind läuft und nicht mehr reagiert.
Wir traben, sehr schnell, ich fühlte mich irgendwie unwohl, dann der unerwartete Ausruf: Nils, galoppier los!
Bylkja töltet weiter.
Pak bekommt von mir mehr Zügel, reflexartig klopfte ich mit beiden Händen links und rechts vom Mähnenkamm ihn an, während ich trieb und „Galopp!“ ausrief.
Er galoppierte los.
Bylkja töltet immernoch.
Ich muß Pak, der direkt gestreckt losdüste, zurückholen, es geht mühelos.
Wir galoppierten fast in Zeitlupe, so lange, bis Bylkja auch galoppiert.
Wir galoppieren beide.
Wir parieren immer wieder zum Trab durch, machen Schrittphasen, alles mühelos und beinahe ohne jegliche Zügeleinwirkung möglich, er reagiert besser auf Stimme denn je.
Dann petzen wir wieder los.
Eis.
Wir traben vorsichtig drüber, denn zum ganzen Durchparieren war keine Zeit mehr.
Und weiter.
Menschen.
Wir traben an ihnen vorbei und galoppieren wieder los, bis zur Kurve.
Den Rest bis zum Pflaster traben wir, dann Schritt.
Alles problemfrei.
Pakeno spinnt etwas rum, weil die Baumstümpfe ihn fressen könnten, aber er lief weiter.
Wir traben langsam ein Stück auf der Straße, etwas schneller, ganz langsam, Schritt, Steh, Zurück, und wieder Vorwärts.
Alles mühelos.
Wir kommen wieder im Dorf an und gehen die Böse Strecke am Offenstall vorbei, wo seine Horror-Plane schon im Winde weht.
Er geht daran vorbei.
Wir schreiten auf die Wiese, die wir immer hochtraben, wenn ich mit ihm spazieren bin.
Er will Traben, aber ich nicht.
Ich halte ihn an.
Ich klopfe wieder an seinen Hals, treibe und sage „Galopp!“ und Pak steigt ganz leicht und springt daraus in den Galopp.
Wenige Galoppsprünge taten wir, trabten wenige Schritte, und gingen den gesamten Rest komplett im Schritt am langen Zügel.
Pak war tatsächlich leicht Geschwitzt in der Gurtlage und am Hals.
Insgesamt waren wir wohl 1 Std. unterwegs, ich weiß es nicht.
Ich bin so unsagbar glücklich, es hat wirklich geklappt!
Das werden wir demnächst wiederholen, und wenn ich mir sicher bin, dass keine Faxen mehr kommen, gehen wir die lange Variante dieser „Galoppstrecke“, allerdings vermehrt im Trab.
Leute, schenkt mir Blumen, gebt Pak Brot, es funktioniert!
Liebe Grüße
Eure überglückliche Feder