Ich verstehe nicht das man im Zoohandelbereich nicht so handhabt wie bei Gastronomiebetrieben. Dort schaut ständig Lebensmittelkontrolleure vorbei und wenn die Verhältnisse dort zu schlimm sind, wird der Laden solang geschlossen bis alles im richtigen Bereich sind. Wenn die Betreiber uneinsichtig sind, kann auch die Betriebserlaubnis komplett entzogen werden.
Warum wird sowas nicht auch bei Zoohandlungen durchgeführt ?
Ein Problem ist auch das quasi jeder Depp (sorry) ne Tierhandlung (oder halt z.b. Restaurant) aufmachen kann, obwohl man von dieser Branche Null Ahnung hat.
In meinen Augen müssen einfach härtere und konsquentere Kontrollen durchgeführt werden. Zoohandlungen die Tiere Verkaufen wollen, müssen Auflagen bekommen, die vom zuständigen Amt bzw. Behörde auch kontrolliert wird. (ohne Vorankündigung).
Nur warum wird sowas nicht Umgesetzt ?
Naja ist quasi wie bei den Zigaretten und dem Alkohol ( jetzt bitte nicht gleich den Kopfschütteln wegen dem Vergleich): Von unseren Behörden und unserer Regierung wird immer gesagt man muß was tun!!!! Wenn man da ernsthaft was tun will, gibts nur eins: Verbieten bzw. den Verkauf stark kontrollieren. Kostet aber wiederum Geld und bedeutet aufwand. Stattdessen werden die Preise erhöht. Mal ehrlich ob man jetzt z.b. für ne Falsche Ouzo 10 oder 11 Euro zahlt ?!?! Glaub nicht das 1 oder 2 Euro mehr die Leute davor abhält.
Bei den Kontrollen beim Tierverkauf ist es ja genau so, der Staat verdient ja am Tierverkauf mit. Je mehr Zoohandlungen es gibt um so mehr Umsatzsteuer kassiert der Staat. Kontrollen kosten Zeit und Geld.
Wenn der Kunde heut sich z.b. 20 Fische holt und 2 Wochen später sind 5-10 davon tot ( weil vielleicht in der Zoohandlung die Tiere krank geworden sind, oder so), käuft er sich halt wieder die 10 Fische erneut wieder oder vielleicht sogar mehr. Ist ja nur leider mal Umsatz. Oder beim toten Hamster ist es ja auch so. Vielleicht holt man sich das Tier nicht mehr in dieser Zoohandlung, aber dann halt woanders.
Als Tierfreund steht man da leider nur dabei und schüttelt den Kopf über sowas. Ich persönlich würde mir etwas mehr kontrollen Wünschen um sowas wie jetzt da in Berlin zukünftig zu verhindern.
Leider leben wir in einer Gesellschaft wo das finanzielle ein höheres Gewicht hat, als ein paar tote Fische für ein paar Euro oder tote Hamster für 10 - 15 Euro.
Hab mal in einem Reptilien Forum vor langer Zeit mal einen passenden Satz gelesen: Den Tod einer 40 Euro Kornnatter verkraftet man eher als den Tod einer 600 Euro Baumpython.
Ich wünsche mir sehr ,auch zum wohl der Tiere das sich in der Gesellschaft etwas ändert und nicht nur das finanzielle an oberster Stelle steht. Wegen Sparmaßnahmen sind schon viele Unglücke geschehen.
Aber leider lernt die Menschheit nur wenig drauß. Man sieht die Probleme und die Wege sowas zuverhindern, aber aus finanziellen Gründen wird da meist nach wenigen Wochen wieder heimlich Erde drüber geschüttet, damit man es schnell wieder vergisst. Traurig, ist aber leider so.