B.a.r.f.

Diskutiere B.a.r.f. im Hunde Ernährung Forum im Bereich Hunde Forum; Deine letzten zwei und meinen Post hat es leider umsortiert, weil deiner noch nicht freigeschaltet war, tut mir leid :uups:. Also steht meine...

Warum kein BARF?

  • Aus finanziellen Gründen

    Stimmen: 10 18,9%
  • Angst, etwas falsch zu machen

    Stimmen: 18 34,0%
  • Keine Lust

    Stimmen: 1 1,9%
  • Keine Zeit

    Stimmen: 3 5,7%
  • Kein Interesse

    Stimmen: 4 7,5%
  • Kein Gefrierfach

    Stimmen: 8 15,1%
  • Sonstiges

    Stimmen: 9 17,0%

  • Umfrageteilnehmer
    53
  • Umfrage geschlossen .
  • B.a.r.f. Beitrag #1.121
Off-Topic
Deine letzten zwei und meinen Post hat es leider umsortiert, weil deiner noch nicht freigeschaltet war, tut mir leid :uups:. Also steht meine Antwort auf deine Antwort unter der roten Schrift in meinem Post.


Regelmäßig würde ich das nicht machen. Wenn du sicher sein willst, dass er es im Notfall auch noch verträgt, hab ich eine viel bessere Idee für dich: Gib es als Leckerlis. Du hast beim Barfen immer das Problem mit Leckerlis, da ist ein richtiges Trockenfutter besser als die meisten anderen Alternativen. Wobei ich nicht glaube, dass eines besser passt als ein anderes, es kommt immer auch darauf an, was der Hund verträgt. Trotzdem würde ich drauf achten, ein hochwertigeres Trockenfutter zu kaufen.

Was du im Urlaub machen kannst: Babybrei als Beilage. Das lässt sich leichter transportieren/Einlagern.
 
  • B.a.r.f.

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  • B.a.r.f. Beitrag #1.122
Off-Topic

Regelmäßig würde ich das nicht machen.
Off-Topic

Warum nicht? ;-) Ich will nicht widersprechen, nur gern die Meinungen hören! ;-)

Wegen dem Vertragen wärs ja nicht so, das kann man sicher über die Leckerlis regeln, aber frisst der Hund dann im Urlaub auch eine Woche lang ausschließlich das Trockenfutter? Das zweifle ich nämlich an, wenn er es sonst nie oder nur als "Zuckerl" bekommt.
 
  • B.a.r.f. Beitrag #1.123
bevor ich ne woche nur trofu füttern müsste, würde ich lieber fleischdosen verfüttern... das wäre vllt noch ne alternative.

aber wenn cih so an unsere urlaube mit hund denke, es ist genauso wie daheim :) es gibt überall nen supermarkt oder nen metzger :) hab mir da viel zu viel gedanken gemacht. bislang war das immer alles machbar... ohne viel stress
 
  • B.a.r.f. Beitrag #1.124
@Chiari: Aber im Hotel, da wird's schon schwieriger ;-) Verstehe, also wenn dann Dose sagst du, ok verstehe, werde ich mir durch den Kopf gehen lassen! Ich mag das Dosenfutter aber nicht, das stinkt und ist grausig glitschig.
 
  • B.a.r.f. Beitrag #1.125
jap dosenfutter stinkt... aber ist viiiiiiiiiiieeeeeeeeel besser und auch besser für die verdauung, liegt halt nicht solange im magen. nur musste halt nach guten fleischdosen suchen, gibts hier garantiert ein paar die gelistet sind

wobei wir auch schon im hotelzimmer gebarft haben... wozu gibts ne minibar ;) den rest hab ich gekauft und aufs zimmer mitgenommen :)
 
  • B.a.r.f. Beitrag #1.126
Das es möglich ist, ist mir klar, aber manchmal im Leben will ich es auch einfach, also wenn dann Dosenfutter sagt ihr/du! Was wenn man Wasser zum Trockenfutter gibt und es einweicht, ist es dann immer noch so schwer verdaubar?
 
  • B.a.r.f. Beitrag #1.127
Wenn ein Hund Trockenfutter kennt kann er es auch ganz normal verdauen. Nur mit einer Sache hast du Recht: Die wenigsten Barf-Hunde werden es auch mal eine Woche am Stück fressen ;).
Und ich würde schlicht deshalb nicht regelmäßig eine Trockenfuttermahlzeit geben, weil ich es umständlich, unnötig und schwierig in der Rechnung finde, zumal auch da nicht garantiert ist, dass der Hund es frisst.

An deiner Stelle würde ich - wenn es dann wirklich einfach sein soll - auch zu Fleischdosen tendieren. Muss ja dann nichts wahnsinnig teures sein (Lunderland zum Beispiel ist wirklich pures Fleisch in Dosen wie beim Barfen), es geht auch GranCarno zum Beispiel. Das ist auch eine reine Fleischdose, ein Alleinfuttermittel und im Laden zu kaufen (Fressnapf). Einige der Rintisorten sind durchaus auch in Ordnung, zum Beispiel reiner Pansen.
 
  • B.a.r.f. Beitrag #1.128
@Mischling: Du meinst also wenn ich zur Gewöhnung zusätzlich 2-3 Mal pro Woche Fertigfutter gebe, dann Nassfutter aus Fleisch! Das hat meine Recherche und ein Telefonat mit einer Bekannten, die auch barft, auch ergeben, wenn dann Nassfutter.
Mir ist es wirklich wichtig, dass der Hund auch Fertigfutter frisst, wenn es die paar Mal im Jahr für eine Woche oder 3-4 Tage mal nötig ist und ohne je Fertigfutter zu geben, kann ich es mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das klappt.
 
  • B.a.r.f. Beitrag #1.129
wenn es die paar Mal im Jahr für eine Woche oder 3-4 Tage mal nötig ist und ohne je Fertigfutter zu geben, kann ich es mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das klappt.
Meiner hat Fertigfutter als Notration da, falls ich mal vergessen sollte aufzutauen oder zu bestellen. Letzteres kam bisher nie vor, ersteres erst zwei oder drei Mal, d.h. alle paar Monate mal. Und trotzdem hat er es gefressen (und meiner ist da wirklich wählerisch :lol:).
 
  • B.a.r.f. Beitrag #1.130
Also als Reserve habe ich auch immer ne Dose da. Uns passiert es dann doch öfter mal, dass wir vergessen aufzutauen :uups: (so alle 2 Wochen bestimmt so 1-2x).
Aber so frisst er das eben auch, wenn wir in Urlaub fahren, gibts dann auch nur Dose, weil das andere zu umständlich bzw. aufm Campingplatz auch nahezu unmöglich ist.
 
  • B.a.r.f. Beitrag #1.131
hallo alle zusammen,

ich melde mich auch mal wieder zurück.
wir wollten ja schon vor langer zeit anfangen mit barfen aber noch nicht so richtig gewusst wie und was.
nun ist flgendes problem aufgetreten und ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen und zwar:

unsere luna leidet an einer futterallergie (hat sonst immer sehr hochwertiges nassfutter bekommen) nun sind wir auf
anraten vom tierarzt auf doc sana mit pferdefleisch umgestiegen.
luna hatte vorher immer ab und an eine rinderbeinscheibe bekommen roh natürlich die sie auch immer verputzt hat wie nichts
aber man konnte dann auch die uhr danach stellen, dass sie spätestens am nächsten tag durchfall hatte.
nun meine frage an die erfahrenen barfer unter uns.
kann es daran liegen, dass sie sonst nie rohes fleisch bekommt und dann einfach der körper so darauf reagiert?
wird dies denn besser wenn man jeden tag barft und der körper sich drauf eingestellt hat?

wie war das bei euren liebsten denn so als ihr angefangen habt?
könnt ihr mir vielleich auch ein gutes buch empfehlen zum thema?

freue mich schon auf eure antworten ;)
 
  • B.a.r.f. Beitrag #1.132
Vielleicht hilft dir meine Erfahrungen und meine "Recherchen" hierzu ein klein wenig weiter.

Inka hat eine Getreideunverträglichkeit und hat sich bei dem Futter, das ich von der Züchterin mitbekommen hatte richtig gehend blutig gekratzt.
Nach viel Einlesen und einigem Nachdenken habe ich mich damals entschlossen sie zu barfen.
Sie fraß die Mischung Fleisch, Gemüse schrecklich gerne - reagierte aber in der ersten Woche mit recht starkem Durchfall.
Es ist wohl so, dass die Hundekörper bei der Umstellung auf Barf regelrecht entschlacken und sich die Verdauung danach auf die Rohfütterung einstellt.
Mit einer Rinderbeinscheibe einzusteigen finde ich aber recht schwierig. Am leichtesten (so ist meine Erfahrung) fällt die Umstellung mit Hühnerhälsen, -flügeln, -beinen dann habe ich erweitert auf Putenhälse und dann habe ich Kalbs- und danach Rinderknochen gefüttert.

Leider hat Inka nach einem 3/4 Jahr aufgehört das Fleisch zu fressen. Sie nimmt keinerlei gewolftes oder geschnittenes Fleisch. Was sie noch nimmt sind fleischige Knochen. Aber auch die nicht täglich.
So habe ich sie damals auf hochwertige Trockenfutter umgestellt und heute bekommt sie mal ein Stück rohen Putenhals oder ein Hühnerbein als ... Leckerchen.
 
  • B.a.r.f. Beitrag #1.133
Huhu Meli,

ein paar Infos mehr wären nicht schlecht: Wogegen besteht denn die Allergie? Wie viel Knochen und wie oft gibst du ihr und was bekommt sie drum herum an dem Tag und wann?
Macht ihr derzeit eine Ausschlussdiät oder sollt ihr bei dem Futter mit Pferd bleiben?
Bekommt sie schon von klein auf immer mal was frisches?

Ich frage deshalb so genau, weil ich als erstes bei Problemen immer an eine Kleinigkeit denke, die vielleicht vergessen wurde o.ä., zum Beispiel ein wenig Rohfaser (geriebenes Gemüse) für die Verdauung zu geben, wenn es Knochen gibt, nicht auf leeren Magen zu füttern und m.E. auch kein Trockenfutter direkt davor zu füttern (das Knochen Nagen macht durstig, zusätzlich muss auch noch das TroFu aufquellen und bleibt daher auch recht lange im Magen).

Wie frisst sie denn die Knochen? Langsam und kleine Stücke oder schlingt sie?

Wobei bei Beinscheiben das Problem nicht einmal direkt am Knochen liegen muss, da so eine Scheibe ja sehr viel Fleisch dran hat. Es kann durchaus sein, dass es nicht vertragen wird.
Vorweg muss ich sagen, dass es ja durchaus Hunde gibt, die rohes Fleisch gar nicht vertragen, es ist aber auch eine Frage der Gewöhnung.
Wie alt ist dein Hund denn? Gerade in höherem Alter und wenn es zuvor fast ausschließlich Fertigfutter gab ist es durchaus möglich, dass sie rohes Fleisch nie vertragen wird.
Andererseits kann auch der »abrupte Wechsel« ein Problem sein, das verträgt auch nicht jeder Hund. Manche kochen das Fleisch auch zunächst für die Umstellung (NICHT bei Knochen!), damit der Darm sich langsam gewöhnen kann.

Eine weitere Methode ist – besonders in Zusammenhang mit der Allergie – einen Darmaufbau mit langsamer Umstellung zu machen, wenn du wirklich voll barfen möchtest. Das heißt du beginnst wie bei Durchfall bzw. einer Ausschlussdiät mit einem Tag Fasten, an dem es alle paar Stunden einen Löffel Naturjoghurt gibt, dann steigst du auf eine Proteinquelle, ein Gemüse und Joghurt für den Darm um. Wenn das vertragen wird fügst du langsam neue Komponenten dazu, erst mehr Gemüse, dann eine weitere Proteinquelle usw..

Ich finde das alles aber recht »kompliziert« um ehrlich zu sein und würde dir empfehlen, dich mit dem TA oder einem Ernährungsberater zusammen zu setzen und dich auch selbst einzulesen. Und da du danach bereits gefragt hast :mrgreen:: Susanne Reinerth – Natural Dog Food (Alle Grundlagen, Gemüselexikon usw., auch ein Abschnitt zu Vitaminen und Co. sowie zur Umstellung und Krankheit), Swanie Simon – Barf sowie Barf Senior (in letzterem geht sie auch ausführlicher auf Erkrankungen und auch Futtermittelunverträglichkeit ein).

Und eine persönliche Note zum Schluss: Ich hab meinen ohne Probleme sofort umgestellt, einfach von Trocken- und Nassfutter auf rohes Fleisch, aber 1. war Leo damals erst etwa ein halbes Jahr alt, 2. hatte er kurz zuvor starken Durchfall, weshalb er vor der Umstellung im Magen-Darm-Bereich aufgebaut wurde (Schonkost, Milchprodukte, in der akuten Phase auch Carnikur), das kann man also schwerlich vergleichen, es klappt einfach bei jedem anders ;).

So, ich hoffe, ich hab alles und nicht zu wirr beantwortet :lol:.
 
  • B.a.r.f. Beitrag #1.134
hallo mischling,

luna ist jetzt 21 monate alt bekommt schon seit sie klein ist immer mal wieder frisches fleisch aber ganz umstellen haben wir uns einfach noch nicht getraut weil uns einfach noch die erfahrung fehlt.
wenn sie frisches fleisch bekommt bekommt sie meist auch etwas geriebenes gemüse dazu das sie meist aber verschmäht weil das fleisch ja viel besser ist als das gemüse.
ja momentan eher als ausschlussdiät damit wir sehen an was es liegt das sie sich echt so blutigkratzt und auch üblen hautausschlag hat.
ich befürchte fast das das alles am alten futter lag.
sie bekommt jetzt die 2te woche das neue futter und ich muss sagen es wird alles besser.
deshalb haben wir uns jetzt überlegt ganz aufs barfen umzusteigen weils denke ich einfach besser für luna sein wird.

den knochen geniesst sie richtig also schlingt nicht

danke für die buchtips ich werd gleich mal schauen und mir das ein oder andere auf jeden fall bestellen.
hat das lange gedauert bis du das mit den barfen raus hattest?
 
  • B.a.r.f. Beitrag #1.135
Viel Erfahrung brauchst du nicht es pendelt sich mit der Zeit ein und soo viel falsch kannst nichtavjrn ;)

Wichtig zum Gemüse tierisches Öl.

Einfach mal ausrechnen und dann immer mal abwechselnd füttern.
Kann dir da auvh gerne helfen !
 
  • B.a.r.f. Beitrag #1.136
@Meli: Ich würde jetzt nichts überstürzen und erst einmal einen Schritt nach dem anderen machen.
Ihr habt den Verdacht einer Allergie – das muss erst einmal geklärt werden. Eine »halbe« Ausschlussdiät ist im Prinzip gar keine und auch wenn die Symptome nun mit Allergiefutter kurzfristig besser werden, muss das 1. nicht so bleiben und 2. wisst ihr dann immer noch nicht, wogegen der Hund genau allergisch ist. Besorg dir mal von Dr. Jutta Ziegler »Hunde würden länger leben, wenn...«. Da ist eine sehr interessante Geschichte eines Allergiehundes drin, der immer wieder auf neue Allergiefutter umgestellt wurde, weil sich immer neue Allergien gezeigt haben. Interessant ist vor allem, dass sie davon ausgeht (und die Meinung teile ich) dass die zwei größten Probleme solcher Futter folgende sind: 1. enthalten sie so viele Komponenten, dass sich keine genaue Aussage über die Verträglichkeit treffen lässt und der Hund auch schlicht überfordert wird, 2. muss der Organismus sich bei einer Allergie erst einmal ausruhen können, denn eine Allergie ist nichts anderes als eine Überforderung des Immunsystem bzw. eine Reaktion auf Stoffe, auf die nicht reagiert werden sollte. Nun hast du aber ein Futter mit wieder zig Komponenten und Zusatzstoffen (auf die ein Hund auch reagieren kann) und im Falle von Trockenfutter noch Futtermilben. Daher sollte in solchen Fällen zuerst eine richtig geleitete Ausschlussdiät und ggf. Magen-Darm-Sanierung gemacht werden. Zudem ist dein Hund noch recht jung, Allergietests z.B. werden erst ab einem Alter von etwa drei Jahren gemacht, weil sie zuvor noch weniger aussagekräftig sind als sie es von Natur aus sowieso schon sind.

Also erst einmal dem Organismus Ruhe gönnen und die Komponenten mittels Ausschlussdiät reduzieren. Das sollte mit tierärztlicher Begleitung geschehen, Dermatologen oder auch Ernährungsspezialisten für Hunde kennen sich damit aus. Im Prinzip fütterst du zunächst wie beschrieben nur ein Protein und ein Gemüse, dann wird langsam ergänzt, es wird Buch geführt und beim TA regelmäßig kontrolliert.

Wenn dann feststeht, wo das Problem lag, und die Beschwerden vollständig abgeklungen sind, würde ich mir Gedanken machen, wie es weitergehen soll. Wenn das Barf der Ausschlussdiät funktioniert kannst du da ansetzen und weitermachen, dann hast du auch schon einen Überblick, was da auf dich zukommt. Eine erneute Umstellung auf Fertigfutter müsste dann wieder erst getestet werden usw.. Allerdings würde ich in deinem Fall vorsichtig rangehen, weil dein Hund es zumindest erst einmal nicht zu vertragen scheint. Daher würde ich das Fleisch – und auch das Gemüse – zu Beginn erst einmal kochen und dann wenn es vertragen wird immer »roher« füttern. Es gibt aber keine Garantie, dass dein Hund es verträgt, auch Barf ist nicht für jeden Hund geeignet. Um die Chancen zu steigern würde ich wie gesagt zunächst Joghurt zugeben, um die Magen-Darm-Flora richtig zu stärken.

Sollte das soweit klappen und das alles geklärt sein und der Hund es vertragen, kommen wir zum Knackpunkt, was beim Barf beachtet werden muss. Die Bücher habe ich dir für den Einstieg ja schon genannt, aber so einfach, wie ice.age es hier darstellt, ist es auch wieder nicht. Einfach nur ein Beutetier bauen genügt nicht, ein bisschen Hintergrundwissen gehört schon dazu ;). Der Grundstock ist mit Fleisch, Innereien, Knochen und Gemüse gelegt, aber auch z.B. Nüsse werden oft unterschätzt oder nicht gefüttert, ebenso Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Komponenten (wenn Getreide gefüttert wird sollte es eingeweicht und nicht mit Fleisch zusammen gegeben werden, die Kalziumaufnahme wird von Vitamin D gesteuert, welches wiederum fettlöslich ist usw.). Hat der Hund einen Mangel oder Überschuss, hat er meist gleich mehrere, weil ein zu viel des einen die Aufnahme des anderen hemmen kann. Nicht umsonst stürzen sich viele Studien gegen das Barfen sowie Tierärzte auf die Nebenwirkungen, einfach weil das größte Problem Fütterungsfehler sind (, , ).

Es ist durchaus möglich, seinen Hund mit Barf gut zu ernähren, aber man sollte es nicht auf die leichte Schulter nehmen und auch die Details nicht vergessen (z.B. nicht im Gefrierbeutel das Fleisch auftauen wegen Krankheitserregern, bei Geflügel das Kondenswasser abgießen, Knochen nicht länger als sechs Monate einfrieren usw.). Irgendwann kommt man da rein, aber auf jeden Fall solltest du dich vorher gründlich belesen, um deinem Hund nicht mehr zu schaden als zu helfen. Erst vor ein paar Wochen habe ich beim TA wieder von einem Hund gehört, der nach schweineteurem Profiplan gefüttert wurde, das Blutbild aber nur noch Spitzen in verschiedene Richtungen aufgewiesen hat – der Hund war komplett unter- oder überversorgt. Darum: Selber die Bücher besorgen, lesen und dir Gedanken machen, auch die verschiedenen Ansätze genau anschauen, dann kanns auch losgehen. Wir helfen dir hier auch sehr gerne, aber wie gesagt solltest du dich unbedingt auch selbst einlesen und auch nicht alles gleich nachmachen, nur weil es in einem Buch steht. Immer mit eigenem Verstand anschauen und auch mal die Gegenstudien lesen, es kann sehr hilfreich sein, aus den Fehlern anderer zu lernen, bevor man sie selbst macht ;).
 
  • B.a.r.f. Beitrag #1.137
Ich würde ehrlich gesagt einfach mal komplett barfen und schauen was passiert

Wenn du eh das alte Futter in Verdacht hast.
Anfangen mit Hünchen und Gemüse plus öle.
Barf is keine Wissenschaft :)

Dann weisst du was du fütterst und kannst auf die Reaktion des Hundes sofort reagieren.

So würde ich es machen :)
 
  • B.a.r.f. Beitrag #1.138
Anfangen mit Hünchen und Gemüse plus öle.
Dazu muss erst einmal klar sein, was im alten Futter alles genau drin war, und auch welche Tiere der Hund schon gefressen hat, es darf nämlich keine Komponente gegeben werden, die der Hund schon auch nur einmal gefressen hat.

Dann weisst du was du fütterst und kannst auf die Reaktion des Hundes sofort reagieren.
Und genau dafür brauchts einen ausgebildeten Veterinärmediziner, denn hier treffen komplexe Allergie und Barfneuling aufeinander, das kann nicht gut gehen und mit Allergien bzw. Hauterkrankungen experimentiert man nicht einfach mal selbst Zuhause rum. Da braucht es Anleitung und strukturierte Kontrolle, damit man mit einem klaren Ergebnis aus der Ausschlussdiät geht. Zumal soweit ich das gelesen habe nicht einmal klar ist, ob es eine Allergie ist und worauf. Dementsprechend wäre wohl eh ein Besuch beim Dermatologen angebracht, bevor es nachher noch Hot Spots, Bakterien, Hefen o.ä. sind und keine Allergie.

Und wenn es nach hinten losgeht hat der Hund nicht nur Hautreizungen, sondern auch noch Durchfall wie Wasser, Gewichtsverlust und weitere Immunschwächung, das kann wohl auch kaum Sinn der Sache sein. Darum einfach mit Geduld und Verstand rangehen, und nicht einfach nach Gefühl mal loslegen.
 
  • B.a.r.f. Beitrag #1.139
Wenn ich erstmal nur Huhn füttere weiss ich doch was ich füttere.
War im alten Futter getreide und co. ?

Viele sachen verschwinden sobald man barft da die zusatstoffe Getreide usw weg fällt.
So war es bei meiner Hündin.

Ich habe auvh gesagt so würde ich es machen da Huhn das verträglichste is.
 
  • B.a.r.f. Beitrag #1.140
Ich habe auvh gesagt so würde ich es machen da Huhn das verträglichste is.
Nein, ist es in Bezug auf Allergien nicht. Derzeit stehen wohl Geflügel auf Platz eins der Auslöser, Ei ist Platz zwei und Rind Platz drei, zumindest laut angesehener Dermatologin in großer Klinik hier.

Deshalb weißt du dann zwar, was du fütterst, aber wenn der Hund es auch nur einmal bekommen hat – und die Wahrscheinlichkeit ist groß, zumal Fertigfutter meist nicht 100% deklariert ist – bringt es nichts, damit anzufangen.
Du hast schon recht was die normale Umstellung angeht, aber so kann man keine Ausschlussdiät/Fütterung bei Allergie angehen.
 
Thema:

B.a.r.f.

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