B.a.r.f.

Diskutiere B.a.r.f. im Hunde Ernährung Forum im Bereich Hunde Forum; Wir Menschen haben so einen Schutz auch im Körper, logischerweise. Oder wieviele Kinder holen sich in einem Sandkasten, wo ja jedemenge Tiere...

Warum kein BARF?

  • Aus finanziellen Gründen

    Stimmen: 10 18,9%
  • Angst, etwas falsch zu machen

    Stimmen: 18 34,0%
  • Keine Lust

    Stimmen: 1 1,9%
  • Keine Zeit

    Stimmen: 3 5,7%
  • Kein Interesse

    Stimmen: 4 7,5%
  • Kein Gefrierfach

    Stimmen: 8 15,1%
  • Sonstiges

    Stimmen: 9 17,0%

  • Umfrageteilnehmer
    53
  • Umfrage geschlossen .
  • B.a.r.f. Beitrag #121
Wir Menschen haben so einen Schutz auch im Körper, logischerweise. Oder wieviele Kinder holen sich in einem Sandkasten, wo ja jedemenge Tiere reinkoten vorallem Katzen, die häufig mit Würmern infizierte Mäuse fressen, Würmer? 1 von vielen tausend?

Ich habe damals (zwischen 5 und 10 Jahren) ungewaschene Möhren aus unserem Garten gegessen, weil ich keinen Bock hatte rein zu gehen und die Dinger abzuwaschen, höchstens mal in der Regentonne (Ich war ein richtiges Wald und Wiesenkind:mrgreen:) und ich hatte noch nie in meinem ganzen Leben irgendwelche Parasiten. Und ich bin mir zu 100% sicher das auf unserem Acker im Garten Mäuse, Katzen, Vögel und was nicht alles ihre hinterlassenschaften abgelegt haben.

Oder die wilden Erdbeeren die im Wald beim Spielen gefunden wurden, die hab ich auch gegessen. :lol:

Ich will damit nur mal zeigen wie gut ein gesunder Körper gegen solche Parasiten, Bakterien usw. ankommen kann.

Und dann wird ein gesunder Hund doppelt und dreifach besser mit klarkommen als wir Menschen.
 
  • B.a.r.f.

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  • B.a.r.f. Beitrag #122
Bei der Zubereitung des Fleisches ist die Gefahr sich Bakterien einzufangen nicht wirklich hoch, sonst würden Metzger nur in Vollschutzkleidung rumlaufen.
Das das Fleisch sofort nach dem Kauf verarbeitet werden sollte und so schnell wie möglich ins Tiefkühlfach versteht sich ja von selbst.

Wenn sich der Hund doch über ein Stück Fleisch Bakterien eingefangen hat, dann wird er sie mit dem Kot wieder ausscheiden und das ist dann ja in der Regel nicht innerhalb der Wohnung ;) Eine Infektion wäre auch nur dann möglich wenn man (Achtung eklig) den Kot essen würde.

Die meisten Hunde fressen gerne getrocknete Produkte aus dem Tierladen (Büffelhauknochen, Schweineohren, Schinkenknochen) auch da finden sich viele Bakterien drin, vorwiegend Salmonellen. Dem Hund macht es jedoch nichts aus und wenn man nicht gerade Krabbelkinder hat die den auf dem Boden liegenden Kauknochen anknabbern, dann muss man sich da auch um sich selbst keine Sorgen machen.
Kleine Mengen Bakterien schaden auch uns Menschen nicht, denn auch wir haben Abwehrstoffe, so dass es schon recht hohe Bakteriendosen braucht um zu einer Lebensmittelvergiftung zu führen. Bakterieninfektionen holt sich der Mensch übrigens typischerweise durch überlagerte Lebensmittel oder vielleicht bei der großen Fleischplatte vom billigen Lieferservice, aber nicht dadurch dass er seinen Hund mit Frischfleisch füttert ;)
 
  • B.a.r.f. Beitrag #123
"Was meinst du, was Hunde bzw. Wölfe in der Natur fressne würden?
Abgekochtest Huhn vom Bio Bauern?"

@Kiki : dass ich weiß was tiere in freier wildbahn fressen, habe ich ja gesagt! ich habe auch gesagt, dass ich weiß dass sie dadurch auch sehr wohl parasiten an sich haften haben.
ist ja aber auch nicht der punkt.
meine bedenken liegen allein darin, dass man auch wenn man die kacke seines hundes nicht selber isst man sehr wohl mit seinem kot oder eiern von parasiten in berührung kommen kann...
aber das denke ich, weiß ja jeder selbst wie schnell das geht.

"Eine Infektion wäre auch nur dann möglich wenn man (Achtung eklig) den Kot essen würde. "

@Kompassqualle: nein, wäre sie nicht. :) für eine infektion reichen schon kleinste mengen aus, die man gar nicht sehen kann...das kann am fell des hundes hängen bleiben etc. geschweige denn an seiner zunge mit der er im nächsten moment meine hand schleckt...

naja, ich hoffe ihr versteht mich trotzdem. ich war auch ein wald und wiesenkind, bin weder neurotisch noch sonst wie veranlagt, aber ich weiß eben um die gefahren der rohfleischfütterung.
 
  • B.a.r.f. Beitrag #124
@Kompassqualle: nein, wäre sie nicht. :) für eine infektion reichen schon kleinste mengen aus, die man gar nicht sehen kann...das kann am fell des hundes hängen bleiben etc. geschweige denn an seiner zunge mit der er im nächsten Moment meine hand schleckt...
Das trifft auf viele Würmer zu aber nicht auf Bakterien, die gerigen Mengen Bakterien die am Fell hängen bleiben können reichen nicht aus um den Menschen zu infizieren, sorry falls ich es missverständlich ausgedrückt habe ;)
Die Hauptinfektiosquelle für Würmer ist bei Hunden in der Regel nicht über das Futter, sondern durch Sachen die sie auf Spaziergängen aufnehmen, z.B. ein totes Wildtier oder infizierte Hinterlassenschaften, deswegen muss man auch Hunde die Fertigfutter fressen regelmäßig auf Würmer überprüfen.

Natürlich hat die Rohfleischfütterung auch Risiken und es ist natürlich nicht auszuschließen das der Hund sich Parasiten einfängt, auf der anderen Seite ist die Fertigfütterung natürlich auch nicht der Weisheit letzter Schluß und sie birgt sicherlich auch viele Gesundheitsrisiken für den Hund.
Letztendlich muss deswegen auch jeder selbst entscheiden womit er sich am wohlsten fühlt.
 
  • B.a.r.f. Beitrag #125
ja das sehe ich genauso
nur weiß ich noch nicht genau, welche entscheidung die richtige für mich (und meinen hund) ist...
deshalb ist es ja schonmal gut eure erfahrungen zu lesen...:)

nachti
 
  • B.a.r.f. Beitrag #126
Hallo,
ich frage jetzt nochmal:
Gibt es irgendwo Langzeitstudien zum Thema Barf?

Liebe neugierige Grüsse....
 
  • B.a.r.f. Beitrag #127
Ich kenne nur Berichten von einzelnen privaten Leuten, aber keine Studien. Ich denke, wenn es jemand kennen würde, hätte er es wohl hier gepostet. Wobei hier auch nicht viele Barfen sind ne;)

Aber rein vom logischen her ist es doch die logischste und artgerechteste Fütterung, die man seinem Tier anbieten kann. So würde es sich in freier Wildbahn auch ernähren. Ohne künstliche Farbstoffe, Konservierungsstoffe und sonstigem Müll.
 
  • B.a.r.f. Beitrag #128
Eine allgemeine Studie über Barf gibt es soweit ich weiß nicht. Genauso wenig wie es unabhängige Studien über Trockenfutter gibt, die nicht von den Konzernen selbst erstellt worden sind.
Die Konzerne sind in der Regel so mächtig (man denke nur an Masterfoods die ja fast den gesammten Hundefertigfuttermark abdecken) das sie da ihre eigenen Regeln aufstellen können.

Man wird also letztendlich auch keine Studien finden die belegen das Trockenfutter (bzw. Barf) schlecht ist.

Das Konzept des Barfens orientiert sich an der Physiologie eines Hundes und versucht die Ernährung so natürlich wie möglich zu gestallten. Man weiß was der Hund im Napf hat und muss sich nicht auf die Aussagen des Herstellers verlassen der am Ende (seihen wir mal eherlich) hauptsächlich Geld verdienen möchte.

Es ist und bleibt also eine Glaubensfrage, wobei für mich die Pro-Barf Argumente überwiegen.
 
  • B.a.r.f. Beitrag #129
Hey,

mal ne Gute Neuigkeit von mir. :D

Ich hab meine Mum soweit das Amica Abends Hühnerklein, Innereien, halbes Huhn o.ä. bekommt. Das ist auf jeden fall schonmal besser als immer nur dieses TroFu.:clap:
 
  • B.a.r.f. Beitrag #130
Hallo,
ich will das Barfen nicht schlechtmachen oder so.
Hatte nur gehofft,das es da schon längere Erfahrungswerte zu gibt. Schade....
Mit der Ernährung allgemein bin ich etwas zwiegespalten, da wir Menschen uns ja auch anders ernähren als vor vielen Hunderten von Jahren,
also ich meine das unsere Nahrung sich ja auch verändert hat und sich der "Leistungen"
der heutigen Zeit stellen muss.
Beim Hund finde ich das irgendwie auch so, der normale Haushund lebt halt nicht mehr in der Wildnis,also seine Bedürfnisse haben sich auch verändert,genau wie die des Menschlichen Körpers.
Also,Wildtiere werden halt auch nicht so alt,weil sie halt ein komplett anderes Leben führen,und daher denke ich das Trockenfutter was auf die Bedürfnisse eines "Haushundes" abgestimmt ist nicht unbedingt schädlich ist.
Das mit dem Barfen ist bestimmt gut,aber mich überzeugt es nicht,auch wenn ich einen Hund hätte,der es Vertragen würde, würde ich nicht Barfen.

Liebe Grüsse...
 
  • B.a.r.f. Beitrag #131
Nunja, Erfahrungswerte gibt es schon, zum einen die vielen Jahre in denen Menschen ihre Hunde roh ernährt haben und sich sehr genau mit der Ernährung beschäftigt haben und zum anderen begann die Evolution des Hundes vor mehr als 50 Millionen Jahren und seit dem fressen Hunde Fleisch.

Auch unsere moderne Industrie kann die evolutionären Bedürfnisse eines Hundes nicht innerhalb von 50 Jahren verändern, mal abgesehen davon, das es kaum Selektionsdruck gibt, es ist ja keineswegs so, das nur Hunde überleben die ausschließlich Trockenfutter vertragen ;)

Der menschliche Organismus ist heute übrigens auch nicht groß anders als noch vor vielen hundert Jahren, natürlich hat unser Essen viele chemische Zusatzstoffe und wir haben eine sehr breite Palette an Nahrungsmitteln zur Verfügung, das bedeutet aber nicht das sich unsere Physiologie dadurch weitreichend verändert hätte.
Der Mensch ist ein Omnivor, er ist in der Lage fast alles zu verspeisen und daraus Nährstoffe zu gewinnen. Diese Eigenschaft haben wir auch durch die Industrialisierung nicht verloren, sicherlich würden wir es nicht köstlich finden, aber wir würden überleben wenn wir ab morgen in den Wald ziehen würden und fortan nur noch Beeren, Blätter, Flechten, Wurzeln Aas und Insekten essen würden,denn wir brauchen keine Milchschnitte und keine Pizza zum überleben (auch wenns schmeckt ;))
 
  • B.a.r.f. Beitrag #132
Hallo :)

Ich barfe unseren Hund jetzt seit einer Woche und habe das Gefühl das es ihm ganz gut tut, er frisst lieber und auch endlich mal alles auf :).
In dem Laden in dem ich das Fleisch kaufe haben mir die Besitzer (diese barfen ihre Hunde selber) Kräuterkraft 30 von Luposan und FKM 45 (Fleischknochenmehl) zur zufütterung empfolen. Als Fütterungsempfelung ist dort angegeben, dass man täglich beides zum Futter zugeben soll. Ich bin da jetzt ein bisschen skeptisch, in der Natur würde der Hund doch auch nicht alles täglich bekommen. Ich dachte das 2-3 mal pro Woche ausreichend wäre. Mich würde interessieren was ihr dazu meint.
Außerdem wäre ich dankbar, wenn vllt jemand mal über meinen Futterplan drüber schauen könnte, ich bin ein wenig unsicher etwas übersehen zu haben.

Ich hoffe das ist okay, dass ich die Frage hier stelle, wenn nicht lösche ich sie auch wieder. :)

Liebe Grüße,
Kohaku
 
  • B.a.r.f. Beitrag #133
Stell den Futterplan mal bitte ein..;)
 
  • B.a.r.f. Beitrag #134
Logisch ;)

Also an Fleisch füttere ich jeden Tag 120 Gramm, im Moment Rindermix und Huhn (ich taste mich so langsam an andere Fleischsorten heran. Dazu 40 Gramm Gemüse und 40 Gramm Getreide.
Täglich zum Gemüse gibt es ein Tl Öl (momentan Olivenöl und Rapsöl, ich möchte gerne noch Weizenkeimöl ergänzen)
Alle zwei Tage gibt es einen EL Quark/Joghurt/Hüttenkäse
Einmal die Woche gibt es ein Ei.
Dann natürlich noch Knochenmehl (wenn sich unser Fifi an die Futterumstellung gewöhnt hat möchte ich auch Knochen füttern), daran dachte ich 3 mal pro Woche. Und dann Luposan Kräuterkraft auch 3x die Woche.


Das Fleisch hab ich ein wenig gekürzt (errechnet sind eigentlich 160 Gramm) da er eigentlich tägl. Kaukram wie getrocknetes Fleisch, oder Pansen bekommt. Ich nehme auch teilweise einiges an Leckerlis für Trainieren unterwegs mit.

Wie gesagt bei Knochenmehl und Kräuterkraft bin ich mir nicht sicher ob das genug ist. Würde mich über Meinungen freuen.

Danke schon mal für das anschauen, freu mich über Verbesserungsvorschläge.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • B.a.r.f. Beitrag #135
Ich finde dein Plan hört sich schon ganz gut an, sind im Rindermix denn auch Innereien? ..und fütterst du das Huhn mit Knochen (falls er noch keine Knochen bekommen hat, sind Hühnerknochen gute Anfängerknochen ;)).
Falls nämlich auch verschiedene Innereien mit auf dem Speiseplan stehen kann man in der Regel auf Nahrungsergänzungsmittel verzichten, da diese häufig nur (überflüssige) künstliche Vitamine enthalten die mit der normalen Mahlzeit schon längst abgedeckt sind.
Auch Knochenmehl ist eigentlich nicht notwendig wenn du viel Huhn verfütterst, die Knochen im Huhn und auch die Haut enthalten genug Kalzium um den Bedarf zu decken.
Nahrungsergänzungsmittel sind zudem meistens sehr teuer, es ist viel günstiger den Napf gleich so ausgewogen zu füllen, dass man auf Zusätze verzichten kann, zumal z.B. auch die Gefahr einer Hypervitaminose besteht wenn du öfter Leber verfütterst und zusätzlich noch stark Vitamin A haltige Ergänzungsmittel.

40 Gramm Getreide pro 200g Mahlzeit klingt viel. Die meisten Hunde können gut auf Getreide verzichten, sehr aktive oder zu dünne Hunde können aber schon mal etwas Getreide extra vertragen. In keinem Fall sollte Getreide einen Teil des Fleisches ersetzen, Getreide ist eine Zugabe die man geben kann, wenn der Hund es gut verträgt.
Was für einen Hund hast du denn?

Das du die Mahlzeiten kürzt, wenn du viel noch neben der Mahlzeit aus der Hand fütterst ist ok, mit der Zeit bekommt man sehr schnell raus wie viel der Hund braucht um sein Gewicht zu halten, so dass man da später auch auf die Schnelle variieren kann ;)

Ansonsten finde ich klingt dein Plan schon sehr gut, auch Ei und Milchprodukte sind gut, ebenso wie die verschiedenen Öle. Denke dran auch immer etwas Salz ans Futter zu tun, falls dein Hund nicht ohnehin schon oft Käse oder Wurst als Leckerchen bekommt. Hunde haben einen höheren Salzbedarf als Menschen ;)
 
  • B.a.r.f. Beitrag #136
Vielen Dank für die schnelle Antwort ;)

Also Knochen bekommt er noch nicht, ich habe öfters gelesen das viele Hunde diese am Anfang nicht vertragen und wollte deshalb lieber ein wenig damit warten, aber danke für den Tipp mit den Hühnerknochen ;)

Ich verfüttere verschiedene Rindermixe, diese Woche sind es Kopffleisch und grüner Pansen sowie Lefzen. Ich achte darauf das immer grüner Pansen mit dabei ist. Reicht das wohl, oder soll ich lieber noch zusätzlich Innereien füttern?
Unser (ein Cairnterriermix,) verträgt das Getreide eigentlich sehr gut, ich muss allerdings sagen das er ein wenig zu mollig ist. Da wäre es wohl besser den Getreideanteil ein wenig herab zu setzten, oder?

Danke nochmal für deine Antwort. Ich freu mich das mein Futterplan schon einigermaßen gut ist. ;)
 
  • B.a.r.f. Beitrag #137
Wenn euer Hund etwas zu viel auf den Rippen hat würde ich das Getreide ganz weg lassen, denn das Getreide enthält nur zusätzliche Kalorien aber so gut wie keine Nährstoffe die der Hund verwerten kann.
Dann bekommt euer Kleiner sicher bald wieder eine Sportfigur ;)

Pansen ist schon mal super als Innerei, Lefzen sind auch nicht schlecht. Schön wäre es wenn du noch die Möglichkeit hättest Nieren oder Leber zu verfüttern. Hühnerleber bekommt man z.B. sehr günstig im Supermarkt. Leber ist sehr gehaltevoll und gesund, aber sollte aufgrund des hohen Vitamin A Gehaltes nur in Maßen gefüttert werden. Ich würde so einmal in der Woche eine halbe Mahlzeit Leber geben (bei eurem Futterplan dann also so 50 - 80 Gramm).

Fisch wäre auch noch eine sehr schöne Ergänzung für den Speiseplan eures Hundes. Mein Hund bekommt ca einmal die Woche Fisch, dafür eignen sich ganze Sardienen sehr gut, die sind erstens nicht so teuer (ich zahle im Supermarkt 2,29 für 500 Gramm) und sie lassen sich sehr leicht portionieren, da ein Fisch im Durchschnitt nur um die 80 Gramm wiegt (man kann sie also ganz verfüttern).

Wenn euer Hund noch keine Knochen kennt, dann eigenen sich Hühnerknochen sehr gut für den Anfang, da sie so leicht und deswegen gut verdaulich sind.
Karkassen oder Hälse eignen sich gut am Anfang, später dann auch Flügel und Beine, wenn euer Hund es gut verträgt und keine Verstopfung bekommt könnt ihr es ja danach mal mit einem Kälberkehlkopf (viel Knorpel) oder einem kleinen Rippenstück (ebenfalls vom Kalb) versuchen ;)

Schön auf jeden Fall, das du dich traust zu barfen, du wirst sehen in ein paar Wochen läuft es ganz von selbst und du weißt genau wieviel dein Hund wovon verträgt ;)
 
  • B.a.r.f. Beitrag #138
Hallo!
Klingt wirklich nicht schlecht! Nur, ich habe lediglich ein Gefrierfach! Da passt ja dann gar nicht alles rein, wenn man die Styroporbox voll nutzen möchte.... Schade!!

Lieben Gruß
 
  • B.a.r.f. Beitrag #139
Hey,

ich würde an deiner Stelle auch schon Knochen geben und kein Getreide mehr.
Innereien sind wohl sehr umstritten, bei uns gibt es selten oder gar keine Innereien, Wölfe fressen keine Innereien!!! Genau so wie sie keine Köpfe ihrer Beutetiere futtern.
Sie bevorzugene Muskelfleisch. Gib lieber davon etwas mehr.

Generell finde ich das sehr kompliziert, wie du das machst.
Ich füttere zwei mal die Woche Gemüse und einmal die Woche Obst. Ansonsten nur Fleisch und Knochen. Ich habe keine Lust jeden Tag so kleine Mengen zu pürrieren, darum gibts das bei uns nur drei mal die Woche dafür in größeren Mengen natürlich.
Ich wiege nicht mehr großartig ab, sondern gebe es pi mal Daumen, Knochen und Muskelfleisch. Innereien eigtl. gar nicht mehr.
 
  • B.a.r.f. Beitrag #140
Du gibst gar keine Innereien ? Pansen oder Blättermagen gehören bei meinem Hund zu den favorisierten Mahlzeiten, zumal Pansen ja auch sehr vitaminreich ist (natürlich sollten die Innereien den Fleischanteil insgesammt nicht überwiegen)
Wölfe ernähren sich ja nicht ausschließlich von Großtieren sondern fressen auch sehr viele Mäuse oder Kaninchen, da würde dann ja das ganze Beutetier verzehrt werden :eusa_think:
Oder geht es um die in Innereien evtl. höhere Belastung durch Industriestoffe?

Hast du vielleicht einen Artikel dazu, oder einen Buchtipp? Finde das interessant zu lesen.
Da sieht man mal wieder, das Barf gibt es nicht, jeder macht es ein wenig anders ;) es gibt nicht nur einen Weg den Hund gesund und roh zu ernähren (neulich habe ich ein Buch gelesen, in dem vorgeschlagen wurde den Hund mit 2/3 Gemüse und nur 1/3 Fleisch zu füttern. Das wirkt auf mich zwar etwas befremdlich, da Hunde doch auf jeden Fall keine Vegetarier sind, aber wahrscheinlich sind so die Mahlzeiten immer noch um Längen gesunder (und fleischhaltiger) als viele Trockenfutter)
 
Thema:

B.a.r.f.

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