Hallo,
Ich bin grade zu euch gestossen und musste direkt mal ein wenig das Internet zur Einzelhaltung befragen.
Da habe ich was sehr interessantes gefunden, vor allem geht da herraus, das katzen keine Einzelgänger, sondern Einzeljäger sind.
Was ich sehr wichtig finde und einen riesen unterschied.
Einzel- oder Gruppenhaltung
„Katzen sind Einzelgänger“ ist ein viel zitierter Satz, doch er ist falsch. Katzen sind Einzeljäger, aber keine Einzelgänger. Im Gegenteil, Katzen sind sehr gesellige Tiere mit einer ausgefeilten Diplomatie. Katzenpopulationen, die wild leben, schließen sich fast immer in Gruppen zusammen.
Natürlich gibt es Ausnahmen die die Regel bestätigen, es gibt Einzelgängerkatzen. Doch in den meisten fällen wurde sie durch uns Menschen zum Einzelgänger gemacht. Katzen die zu früh von Mutter und Geschwistern getrennt wurden – sie sollten frühestens ab der 12. Lebenswoche getrennt werden – fehlen oftmals wichtige soziale Umgangsformen, die sie mit ihren Geschwistern zusammen gelernt hätten. Katzen die schon eine längere Zeit einzeln gehalten werden „verlernen“ die Kontaktfähigkeit zu anderen Katzen. Leider leben in Deutschland rund 69 % aller Katzen in Einzelhaltung, nur 24 % teilen sich ihr Leben mit einer anderen Katze und bedauerlicherweise nur rund 7 % leben mit mehreren Katzen zusammen.
Allerdings muss man bei der Vergesellschaftung von mehreren Katzen auch auf einiges achten. Nicht jede Katze passt zu jeder Katze, Katzen müssen sich nicht zwangsläufig verstehen nur weil beide Katzen sind. Alter, Geschlecht und Charakter, manchmal auch die Rasse, sind wichtige Faktoren, die zusammenpassen müssen. Eine Seniorkatze wäre mit einem Kitten völlig überfordert, in so einem Fall ist es besser zwei Kitten einziehen zu lassen. Zwei dominante Katzen könnten zu ewigen Streithähnen werden, aber auch eine sehr dominante Katze würde eine ängstliche Katze möglicherweise unterbuttern. Dies sind nur drei mögliche Beispiele, eine sorgfältige Wahl ist für die Vergesellschaftung sehr wichtig.
Quelle:
http://www.petsnature.de/info/produ...-Aufzucht/Artgerechte-Haltung-von-Katzen.html
Ich finde, hier sieht man deutlich, das der Mensch eine Katze zum Menschen macht, wenn er sie Einzeln hält.
Oft auch mit dem Gedanken"die hat ja mich."Was ja absolut falsch und fehlinterpretiert ist.
EDIT:
Ich habe hier noch etwas interessantes gelesen.
Es gibt Katzenarten, bzw die meisten Katzenarten sind Einzelgänger.
Jedoch nicht die Hauskatze und nicht die Löwen.
Die alte Meinung, Hauskatzen seien per se Einzelgänger, ist widerlegt. Es gibt zwar – wie bei allen sozialen Tierarten – auch unter den Hauskatzen Einzelgänger, von Natur aus sind sie jedoch soziale Tiere. Beobachtet man größere Katzenpopulationen, beispielsweise auf vielen Bauernhöfen oder in manchen Großstädten, wie zum Beispiel in Rom vor dem Kolosseum, sind vielfältige soziale Interaktionen zwischen den Tieren augenfällig. Da die allermeisten Katzenarten Einzelgänger sind, bildet die Hauskatze zusammen mit den Löwen eine Ausnahme von der Regel. Im Gegensatz zu den Löwen, welche als echte Rudeltiere auch zusammen auf die Jagd gehen, geht die Hauskatze allerdings alleine auf die Jagd. Sie ist aufgrund der Größe ihrer Beutetiere nicht auf andere Katzen angewiesen und dadurch jederzeit auch alleine dauerhaft überlebensfähig. Das Zusammenleben in einer Gruppe ist bei den Hauskatzen also fakultativ (vom lateinischen „facultas“ („Möglichkeit“); freiwillig). Die Tatsache, dass Hauskatzen soziale Tiere sind, war überhaupt erst die Grundlage für ihre Domestikation und ermöglicht die Interaktion mit dem Menschen. Im Gegensatz dazu sind Einzelgänger wie die Europäische Wildkatze nicht domestizierbar.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hauskatze#Verhalten
Je mehr ich dazu lese, je mehr Leuchtet mir das ein.
Ich habe mal eine Dokumentation gesehen über Katzen.
Die Katzen haben alle in Frankreich auf einem Friedhof gelebt.
All die Katzen, die kein Zuhause mehr hatten.
Und diese haben dort in Rudeln gelebt.
Nun frage ich mich wirklich, warum Katzen so als Einzelgänger gehandelt werden.
Doch wirklich nur, weil der Mensch es so will und sich eine Ausrede sucht.
"die hat mich, die braucht keinen, die mag keinen"...
Warum beschäftigt man sich nicht mit dem"natürlichen Verhalten" seines Haustieres?
Das tue ich bei meinen Hunden auch.
Ich würde da wirklich noch mal neu Recherchieren und neu ansetzen, was das Sozialverhalten und das Wohlergehen meiner Haustiere angeht.
Dem Tier zur Liebe.
Nach kurzem gucken, auch hier:
Bitte sehr, die Katzen von Montmartre :
http://www.katzen-von-montmartre.de
Und hier:
http://www.presse-photo.de/archiv/19920101-katzen-montmartre/katzen-montmartre.htm