Das stimmt. Aber ich sehe es ja jetzt schon wieder an meiner Katze. Sie will sich nicht ihr Revier teilen. Sie greift sie ständig an und ist imer angespannt wenn sie in der Nähe ist. Ich glaube kaum das sie sich mit einer anderen katze zusammen legen würde und schmust.
Deine Katze ist also Freigängerin? Dann ist es eh kein Problem, weil sie sich ihre Gesellschaft ja selbst suchen kann. Also bist Du schön aus dem Schneider, brauchst Dich nicht zu rechtfertigen - ist schon ok so. "Katzengesellschaft" heißt ja nicht, dass sie ihren Fressnapf in dem abstrakt abgesteckten Gebiet stehen haben müssen, das wir einen "Haushalt" Nennen. ^^
Zum Thread: allgemein brauchen Katzen Gesellschaft. Aber ich würde nicht ausschließen, dass es Katzen gibt, die alleine
glücklicher sind. Mir ist zwar noch nie so eine begegnet, aber deren Existenz schließe ich nicht aus.
Dabei liegt die Betonung auf "glücklicher". In Tierheimen gibt es oft Katzen, bei denen es ausgeschrieben ist, dass sie als Einzelkatzen gehalten werden sollten, meistens tatsächlich Freigänger. Scheinbar brauchen sie zumindest ihren Raum für sich alleine, Gesellschaft wird - wenn überhaupt - außerhalb gesucht. Diese Tiere werden wohl hauptsächlich durch Erfahrung zu solchen Einzelgängern, sprich wenn man sie in kleineren Grüppchen aufzieht, werden sie sich auch in Gesellschaft wohl fühlen.
Und dann wird es wohl auch Tiere geben, die aus bestimmten sozialen Gründen den Kontakt mit anderen Katzen ablehnen. Man stelle sich eine Katze vor, deren Besitzer versucht hat, sie zu vergesellschaften, und dann mehrmals der neue Partner gestorben ist, kurz nachdem man sich aneinander gewöhnt hat - aus welchen Gründen auch immer. Die Tiere müssen ja den Eindruck bekommen, dass das neue Kätzchen den alten Partner ersetzen soll, und dass man dann stinkig wird, ist nur zu verständlich - man will gefälligst den alten Freund behalten! Katzen, die hinsichtlich der Gesellschaft sehr spitz aussuchen, habe ich allerdings schon beobachtet (der Kater meiner Eltern ist so einer, zum Glück akzeptiert er die beiden anderen Katzen).
Also, wirklich, ausschließen würde ich Einzelgänger nicht (darüber wurde ja auch in einem anderen Thread schon gestritten). Aber ich würde mich so weit aus dem Fenster lehnen, und sagen, neun von zehn Katzen leben lieber in Gesellschaft - mit großem Sicherheits-Margin. Das heißt, wenn es tatsächlich neunundneunzig von hundert oder sogar 999 von 1000 sind, würde es mich auch nicht wundern.
