Hunde

Rottweiler
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Von den sechs Diensthunden ist der Rottweiler der grösste und schwerste. Er gehört einer der ältesten reingezüchteten deutschen Rassen an und lässt sich bis ins Altertum zurückverfolgen. Die Hunde zogen mit den römischen Legionen über die Alpen, beschützten die Menschen und trieben das Vieh. Im Raum um Rottweil trafen diese Hunde mit den einheimischen Hunden zusammen. Während seiner langen Geschichte war der Rottweiler nie arbeitslos, aber auch nie ein Mode‐ oder Luxushund. Von schwäbischen Rittern wurde er zur Jagd auf wilde Bären gehalten. Schwer und mächtig musste er dafür sein, so wie wir ihn auch heute zu sehen gewohnt sind; dabei wendig und ausdauernd. Als im Mittelalter die Bärenjagd beim süddeutschen Adel recht beliebt wurde, vergrößerte sich auch die Zahl der Rottweiler. Diesen Namen führten sie damals allerdings noch nicht. Sie wurden nicht wie die «edlen Doggen» an den Fürstenhöfen gehalten und gezüchtet, sondern bei Bauern und Hirten einquartiert; übrigens nicht zur...
Bernhardiner
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Geschichtliches Über die Urahnen des heutigen Bernhardiners gibt es mehrere Theorien und Vermutungen. Prof. Dr. Albert Heim begann seinen Vortrag am 23.04.1927 in Bern mit den Worten «Der Bernhardiner gehört zu den doggenartigen Hunden!». Er führte weiter auf, dass die Römer über die Alpen Hunde in das Gebiet der heutigen Schweiz mitbrachten. Diese römischen Hunde, die «Molosser», bezeichnete er als die Ahnen der Bernhardiner. Wiederum wird behauptet dass die Herkunft der Hospizhunde im Dunkeln liege. Tibetdoggen, wie Neufundländer wurden vermutlich in den damaligen Schlag des Kurzhaarigen Bernhardiners eingekreuzt, um den heutigen «modernen» langhaarigen Bernhardiner zu erhalten. Nicht umstritten ist es, dass der ursprüngliche Bernhardiner als Rettungshund diente und so im Schnee verirrten Wanderern half. Sein berühmtes Schnapsfässchen um den Hals des Bernhardiners brachte den Verschütteten die nötige Wärme. Der wohl berühmteste Bernhardiner aller Zeiten, ist der Stockhaar Rüde...
Chihuahua
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Geschichte Der Chihuahua ist eine der ältesten Hunderassen der Welt, den genauen Ursprung zu bestimmen ist deshalb relativ schwer. Am verbreitetsten ist die Theorie, der Chihuahua stamme aus Mexiko. Dort wurden haarlose Hunde zum Verzehr gehalten. Noch heute gibt es Würfe mit „nackten“ Welpen, worauf sich diese Theorie ebenfalls stützt. Doch ensteht dieses Fehlen von Fell durch eine Genkombination, die einen bläulichen Farbton hervorruft und teilweise kahle Stellen verursacht. Ähnlich ist der geschichtliche Abriss des VDH: So soll der Chihuahua von dem Techichi abstammen, einer Rasse aus Mexiko. Er wurde domestiziert und der heilige Hund der Tolteken. (7.–9. Jahrhundert v.Chr.) In den 60er Jahren kam eine zweite Theorie auf. Eine der ersten Chihuahua‐Züchterinnen Englands arbeitete mit Archäologen und Wissenschaftlern zusammen und war der Meinung, der Chihuahua stamme aus Ägypten. Dort fand man in Gräbern Überreste kleiner Hunde mit Fontanelle, welche typisch für die Rasse war...
Australian Terrier
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Geschichte Im 18./19. Jahrhundert wanderten englische und schottische Siedler nach Australien aus und brachten dabei ihre Hunde mit. Darunter waren viele Terrier, so auch ein rauhaariger Typ in rot mit schwarzer Decke. Dieser Terrier zusammen mit Yorkshire, Scotch, Norwich, Cairn und vermutlich noch andere Terriern gründeten den Australian Terrier in blue and tan. Die roten Aussies entstanden vermutlich durch Einkreuzung von roten Terriern wie den Irish, Norwich und Cairn Terriern. Bei diesen Hunden achtete man vorerst nicht auf das Aussehen, sondern auf Nützlichkeit und Widerstandsfähigkeit. Sie waren treue Wächter von Haus und Hof und meldeten mit ihrer relativ dunklen Stimme jeden Besucher schon von Weitem an. Sie wurden in Gruppen zum Schaftreiben eingesetzt, wobei sie den Schafen von Rücken zu Rücken sprangen, um schnell auf die andere Seite der Herde zu gelangen und sie erwiesen sich mit ihrer ausgeprägten Halskrause als geschickte Schlangenjäger. Bald entwickelten sich zwei...
Ausbildung von Hunden
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Um einen alltagstauglichen Hund zu erhalten, mit dem man durch Dick und Dünn, Stadt und Wald gehen kann, ohne zu verzweifeln, muss man ihn entsprechend erziehen und an diverse Umweltbedinungen gewöhnen. Insbesondere Anfängern in der Hundehaltung ist dazu der Besuch einer guten Hundeschule anzuraten. Je nach Alter und Erziehungsstand gibt es verschiedene Kursangebote. Welpenspielstunde Um einen wesensfesten Hund zu bekommen, der ein artgerechtes und gesundes Sozialverhalten hat, ist es unvermeidbar, seinem Welpen regelmäßig Kontakt zu gleichaltrigen Artgenossen zu bieten. Wo geht das besser, als in einer Welpenspielstunde? Damit diese Welpenspielstunde auch ihr Ziel erreicht, ist es wichtig darauf zu achten, dass es nicht zu viele Hunde sind, die dann auch noch etwa gleich alt sind und etwa gleich schwer, sonst kann es für die kleineren schon da zu folgenschweren Schäden kommen. Hundeschule /Hundeverein Zu Beginn der Hundeausbildung wird sich zumindest jeder Neuling die Frage...
Slovensky Cuvac
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Aussehen Der Slovensky Cuvac ist ein großer slowakischer Herdenschutzhund. Rüden erreichen eine Schulterhöhe von bis zu 70 cm, Hündinnen bis zu 65 cm. Das Fell ist lang, leicht gewellt, dicht und hat eine dicke Unterwolle. Es ist reinweiß. Nase, Lefzen, Augenränder und Ballen sind schwarz. Rüden unterscheiden sich äußerlich deutlich von Hündinnen. Sie sind größer, schwerer und haben eine kräftigere Statur, zudem haben sie eine Mähne. Die Rute wird in Aufregung leicht über den Rücken getragen, in Entspannung hängt sie locker herunter. Der Cuvac sieht anderen weißen Herdenschutzhunden (Kuvasz, Polski Owczarek Podhalanski, Maremmano, Pyrenäenberghund) ziemlich ähnlich und ist auch mit ihnen verwandt. Pflege Während des Haarwechsels sollte man das Fell täglich kämmen, außerhalb dieser Zeit genügt wöchentliches Kämmen, da das Fell kaum verfilzt. Dem Fell wird eine selbstreinigende Wirkung nachgesagt. Verschmutzungen halten sich nicht lange am Fell, so ist es kurze Zeit später wieder...
Portugiesischer Wasserhund (Cao de Aqua portuguese)
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Erscheinung Ein Cap erreicht eine Schulterhöhe von max. 58 und ein Gewicht von 26 kg, wobei Weibchen kleiner und leichter sind. Die Rückenlänge liegt in guten Proportionen zur Beinlänge, der Körper ist schlank gebaut, der Kopf länglich, die Ohren herzförmig und die Rute wird zunehmend dünner. Fell Beim Porti gibt es zwei Fellvarianten – Curly nennt man stark gekräuseltes und Wavy welliges Fell. Die Fellfarben beschränken sich auf schwarz oder braun, meist kombiniert mit weiß, wobei die Farben mit dem Alter leicht verblassen können. Zudem verliert er kein Fell, da abgestorbene Haare mit den noch Bestehenden verankert ist. Daher ist er gut für Allergiker geeignet, bedarf jedoch einer Besonderen Pflege. Pflege Ein Cap sollte ein Mal in der Woche gekämmt werden, um totes Haar zu entfernen und Verfilzungen zu vermeiden. Drei bis vier Mal im Jahr sollte man seinen Hund scheren (lassen), da das Fell ständig wächst. Zudem muss man besonders auf die Pflege der Ohren achten, die dort...
Golden Retriever
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Geschichte Der Golden Retriever stammt aus dem 19. Jahrhundert. Zuerst war er ein Hund des englischen Adels und wurde oft zur Jagd eingesetzt. In seiner Ahnenreihe sind britische Jagdhunde, spanische Wasserhunde und kanadische Schiffshunde. Nun wird er meist als liebevoller Familienhund geschätzt. Der Golden Retriver ist ein intelligenter, zutraulicher, liebenswürdiger und freundlicher Hund mit dem Willen zum Gehorsam und der natürlichen Arbeitsfreude veranlagt sein. Rüden sind zwischen 56–61 cm, Hündinnen zwischen 51–56 cm groß. Charakter Der Golden Retriever ist ein liebevoller, sehr Menschen bezogener Hund. Er ist auch folgsam und intelligent also braucht er auch eine geistige Förderung. Trotzdem sollte er gut erzogen werden den er neigt zum häufigen Betteln und essen von allen was ihm in den Weg kommt. Durch seinen guten Charakter, seiner Anpassungsfähigkeit Ausgeglichenheit und Treue passt der Golden Retriever perfekt in jede Familie (auch mit Kindern, anderen Haustieren oder...
Anschaffung eines Hundes
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Bevor man sich einen Hund zulegen möchte, sollte man sich erstmal damit beschäftigen, ob man auch die Zeit dafür hat und dem Tier auch auf Dauer gerecht werden kann. Hierzu gehören auch folgende Aspekte: Was ist, wenn ich in den Urlaub fahre? Was ist, wenn ich krank werde? Kann ich den Hund beschäftigen? Kann ich die Kosten für den Hund tragen? Habe ich tägliche die Zeit für den Hund? Was mache ich, wenn ich mal spontan für mehr als 5–6 Stunden wo hin will/muss? Wenn man das mit sich selbst abgecheckt hat und es dann passt, kommt der nächste Schritt. Was für ein Hund soll es werden? Die meisten werden schon eine genaue Vorstellung davon haben, welcher Hund ihr Begleiter für die nächsten Jahre werden soll. Hier ist aber noch zu beachten, dass gewisse Rassen und Rassemixe von den Gemeinden/Städten/Ländern mit Halterauflagen belegt sind. Infos hierzu bekommt man beim ansässigen Ortsamt/Rathaus. Ist das abgeklärt, geht es weiter. Wo soll der Hund herkommen? Hier gibt es mehrere...